Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Sie hat die Wahrheit verdient!!!

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Conan Edogawa / Shinichi Kudo Dr. Tomoaki Araide Heiji Hattori Ran Mori Shiho Miyano / Ai Haibara
28.02.2016
06.08.2021
60
133.221
11
Alle Kapitel
126 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
31.05.2020 2.428
 
Kogoro: „ Der Grund warum ich nicht will, dass du mit ihm zusammen bist und warum ich ihn nicht mag ist…“

Kogoro wollte Ran gerade eine Antwort geben als eine Schwester das Zimmer betrat.

Schwester: „ Herr Mori, es gibt jetzt Abendessen und Sie Frau Mori gehen jetzt bitte, die Besuchszeit ist schon längst zu Ende.“

Kogoro: „ Bitte schicken sie, sie nicht weg ich wollte ihr gerade etwas Wichtiges sagen.“

Schwester: „ Das können Sie auch morgen noch, also Frau Mori, wenn ich sie nun bitten dürfte.“

Kogoro: „ Ran bitte komm morgen nochmal wieder!“

Ran kämpfte mit sich, aber sie entschloss sich die Bitte ihres Vater zu erfüllen.

Ran: „ Gut. Ich komme morgen nochmal wieder, aber da will ich wirklich eine Antwort haben und keine Ausreden.“

Weder Ran noch Kogoro fanden in dieser Nacht richtigen Schlaf, Ran weil sie nicht wusste, was der Grund ihres Vaters war und Kogoro weil er nicht wusste ob Ran danach noch mit ihm was zu tun haben wollte. Am nächsten Morgen machte Ran sich fertig sie war mit Sonoko zum Frühstück verabredet. Im Café angekommen wartete Sonoko schon auf sie, sie stand auf und begrüßte Ran mit einer Umarmung und dann setzte Ran sich, Sonoko hatte ihr schon einen Cappuccino bestellt.

Ran: „ Tut mir leid für die Verspätung.“

Sonoko: „ Wo warst du gestern eigentlich?“

Ran: „ Ich war bei meinem Vater im Krankenhaus.“

Sonoko: „ Dann war er der Polizist von dem in den Nachrichten berichtet wurde?“

Ran: „ Ja, aber es geht ihm gut.“

Sonoko: „ Dafür, dass du so sauer auf ihn warst, warst du aber schnell bei ihm.“

Ran: „ Ja und ich habe es sofort bereut.“

Sonoko: „ Wieso?“

Ran: „ Nachdem er wieder klar im Kopf war, ging es wieder los mit Shinichi. Warum ich ihn nicht einfach in den Wind schießen kann. Ich habe ihm dann klar gemacht, dass er auch wenn er mein Vater ist nicht immer über mein Leben entscheiden kann. Und habe ihn vor die Wahl gestellt, dass er mir endlich sagt was er gegen Shinichi hat oder er sich damit abfinden muss, dass ich mich für Shinichi entscheide.“

Sonoko: „ Und was hat er gesagt?“

Ran: „ Bevor er mir den Grund sagen konnte kam die Schwester und meinte die Besuchszeit wäre zu Ende und hat mich gebeten zu gehen. Paps hat mich gebeten heute nochmal wieder zu kommen. Aber selbst, wenn Paps und ich unsere Differenzen bezüglich Shinichi geklärt haben wird er bestimmt nicht extra nach Amerika fliegen.“

Sonoko: „ Das muss er glaube ich gar nicht.“

Ran: „ Was?! Wieso nicht?“

Sonoko: „ Ich habe Shinichi gestern kurz auf der Hochzeit von Reika und Tomofumi gesehen. Er hat sich aber wohl mit ihnen auf Grund von Reika gestritten und hat daraufhin die Hochzeit verlassen. Worum genau es in dem Streit ging habe ich nicht mitbekommen, aber  ich glaube es ging um dich.“

Ran: „ Was wieso um mich?“

Sonoko: „ Auch wenn Kudo und ich nicht die besten Freunde sind, ich kenne ihn inzwischen so gut, dass ich weiß das es nicht viele Dinge gibt die Ihn aufregen.“

Ran: „ Wie kommst du denn darauf?“

Sonoko: „ Naja, wenn ich daran denke, wie er sich damals wegen Wakamazu aufgeregt hat.“

Ran: „ Ja, war schon irgendwie süß. Aber ich weiß nicht, ob es so gut ist wenn Paps mit Shinichi redet.“

Sonoko: „ Wieso?“

Ran: „ Naja. Er hat mir als er mir damals die Schlüssel für das Apartment seiner Eltern geben hat, deutlich zu verstehen gegeben, dass es für uns keine Zukunft gibt.“

Sonoko: „ Aber warum dann die Diskussion mit deinem Vater?“

Ran: „ Ach ich weiß auch nicht. Vielleicht will ich auch einfach nicht wahr haben, das es für mich und Shinichi keine Zukunft gibt.“

Sonoko: „ Ran darf ich dir als deine beste Freundin einen Rat geben?“

Ran: „ Wenn es mir hilft.“

Sonoko: „ Wenn er keine Gefühle für dich hätte, dann hätte er das damals nicht getan.“

Ran: „ Was getan?“

Sonoko: „ Wenn er nichts für dich empfinden würde, dann hätte er damals zugelassen, dass du diesen Arzt heiratest und nicht versucht eine Ehe zu arrangieren aus der du ohne Probleme wieder rauskommst.“

Ran: „ Meinst du?“

Sonoko: „ Er hat mir mal anvertraut, dass er vor hat in seinem Leben nur eine Frau zu heiraten. Und dass er bis jetzt noch keine Freundin oder so hat muss doch schon was heißen.“

Ran: „ Also meinst du ich sollte mit Paps reden?“

Sonoko: „ Also reden solltest du mit ihm auf jeden Fall, was er dann allerdings aus deiner Bitte mit Shinichi zu reden macht muss er wissen. Mehr als ihn zu bitten sich mit Shinichi auszusöhnen kannst du nicht machen.“

Ran: „ Ich bin echt gespannt was er gegen Shinichi hat.“

Sonoko: „ Ich auch du musst mir dann alles ganz genau erzählen. Ja?!“

Ran: „ Mach ich.“

Ran sah auf ihre Uhr und stellte fest, dass es schon 10:45 war.

Ran: „ Ich muss los. Wer weiß wie lange Paps braucht um mir zu erklären, was er gegen Shinichi hat.“

Sonoko: „ Ich muss auch los. Papa und ich haben noch einen Termin. Wir schreiben ja?!“

Die Beiden umarmten sich und gingen ihrer Wege. Ran beeilte sich ins Krankenhaus zu kommen, denn sie wusste nicht wie lange Shinichi noch in Japan sein würde. Und ihrem Vater wäre es sicher lieber die Differenzen zwischen ihm und Shinichi hier zu klären, als dafür nach Amerika zu fliegen. Obwohl der Verdacht, dass sich Ran in Amerika aufhalten würde, hatte ja damals auch schon gereicht. Ran stand vor der Tür und atmete tief durch, denn jetzt würde sich ihre Zukunft entscheiden. Sie klopfte und keine zwei Sekunden später kam ein lautes „Herein“. Ran öffnete die Tür und betrat das Zimmer. Kogoro lächelte sie an und wartete bis sie sich gesetzt hatte.

Kogoro: „ Hallo Mausebein, wie geht es dir?“

Ran: „ Noch ganz gut und jetzt sagst du mir, was du mir gestern sagen wolltest, sonst bin ich weg!“

Ran Unterton ließ keinen Widerspruch zu er hasste es wenn sie diesen Unterton hatte, dann klang sie genau wie Eri.

Kogoro: „ Also gut. Der Grund oder besser gesagt, die Gründe warum ich meine Differenzen mit Shinichi habe ist….“

Jetzt war Ran gespannt was ihr Vater ihr sagen würde warum er Shinichi nicht mochte.

Kogoro: „ ….ist der Beruf oder besser gesagt, die Berufe die er ausübt.“

Ran hatte Mühe sich auf dem Stuhl zu halten, sie hatte mit vielem gerechnet, aber damit nicht.

Ran: „ Das ist doch jetzt nicht dein Ernst oder?!“

Doch Kogoro nickte nur.

Ran: „ Aber das verstehe ich nicht. Ich meine du bist doch selbst Polizist und Detektiv. Warum hast du etwas gegen die Berufe, die du selbst ausübst oder ausgeübt hast?!“

Kogoro: „ Du hast in der Vergangenheit und in der Gegenwart gesehen, welche Gefahren diese Berufe mit sich bringen. Ich möchte nicht, dass du zwei geliebte Menschen verlierst. Sei es durch einen Unfall im Dienst oder weil wir im Dienst getötet wurden. Ich wollte für dich einen Mann an deiner Seite, der immer für dich da ist und der kein Berufsrisiko hat.“

Ran: „ Das heißt du hast das Ganze nur gemacht, weil du wolltest, dass ich einen Lebenspartner habe, der kein Berufsrisiko hat?“

Kogoro: „ Ja, ich habe schon als du und Shinichi noch klein wart gesehen, wo das Ganze hinführen könnte. Und der letzte Fall an dem er gearbeitet hat, hat ja gezeigt wo das hinführen kann.“

Ran: „ Und was wäre wenn Shinichi sich einen sichereren Posten bei der Polizei suchen würde. Ich meine er hat Kriminologie studiert, da hat er doch noch viele andere Möglichkeiten. Er muss ja nicht unbedingt als Polizist arbeiten und es reicht doch wenn Detektiv sein weiterhin ein Hobby von ihm ist er muss es ja nicht zum Beruf machen.“

Kogoro: „ Glaubst du das macht er?“

Ran: „ Mir zu Liebe vielleicht.“

Ran sah ihren Vater bittend an und dieser verstand sofort.

Kogoro: „ Lass mich raten du willst, dass ich mich mit ihm ausspreche?“

Ran: „ Es wäre doch bestimmt im Sinne von euch beiden wenn ihr endlich eure Differenzen klärt oder?“

Kogoro: „ Das wird ein teures Gespräch.“

Ran: „ Du musst nicht nach Amerika fliegen. Sonoko hat mir heute Morgen erzählt, das Shinichi gestern bei der Hochzeit von zwei gemeinsamen Freunden von uns war. Ich weiß allerdings nicht wie lange Shinichi hier bleibt.

Kogoro: „ Warum warst du nicht auf der Hochzeit?“

Ran: „ Na überleg mal wo ich gestern den ganzen Tag war?“

Kogoro senkte schuldbewusst den Kopf.

Kogoro: „ Das tut mir wirklich leid Mausebein. Also sobald ich hier raus bin werden ich Shinichi aufsuchen und mit ihm sprechen. Versprochen.“

Ran: „ Weißt du schon wann du entlassen wirst?“

Kogoro: „ Das muss ich den Arzt bei der Abend-Visite fragen, aber allzu lange dürfte es nicht mehr dauern.“

Ran: „ Wollen wir es hoffen. Also ich muss jetzt los.“

Kogoro: „ Hast du noch etwas vor?“

Ran: „ Ja, ich bin mit Mama zum Abendessen verabredet. Ich freue mich sie wieder zu sehen. Sie war bis heute Mittag auf Dienstreise in Okinawa.“

Kogoro: „ Dann wünsch ich dir viel Spaß und grüß Eri von mir.“

Ran: „ Mach ich. Bis Bald.“

Nachdem Ran das Zimmer verlassen hatte überlegte Kogoro, wie er die ganze Sache mit Shinichi regeln sollte. Er hatte keine Ahnung wie er mit Shinichi reden sollte, so dass es nicht nur wirkte, dass Ran ihn darum gebeten hätte mit ihm zu reden, sondern das auch durch aus vorn seiner Seite der Wille da war. Ran ging nach Hause um zu duschen und machte sich dann auf den Weg zu dem Restaurant in dem sie mit ihrer Mutter verabredet war. Sie setzten sich an einen Tisch und die Bedienung brachte ihnen die Karte, die Beiden bestellten sich zuerst etwas zu trinken. Nachdem die Bedienung verschwunden war schauten die Beiden was sie essen wollten. Zwei Tische weiter saßen was Ran noch nicht bemerkt hatte ihr auch drei bekannte Personen und zwar Shinichi, Shiho und der Professor. Nach etwa zehn Minuten wussten Eri und Ran was sie essen würden und die Bedienung nahm die Bestellung auf. Shinichi, Shiho und der Professor waren mit dem Essen bereits fertig und wollten langsam gehen, wobei Shinichi noch mal auf die Toilette wollte bevor sie gingen. Der Weg dorthin führte allerdings an Ran und ihrer Mutter vorbei, er hatte noch nicht bemerkt, dass sie auch in diesem Restaurant waren. Er wäre fast an ihnen vorbei gewesen, wäre er nicht an Ran`s Jacke hängen geblieben und diese war nun auf dem Boden gelandet und er hob sie auf. Er wollte sich gerade entschuldigen als er in die Augen der jungen Frau sah, der die Jacke gehörte, diese Augen würde er überall wieder erkennen.

Shinichi: „ Tu-t mir echt leid Ran.“

Ran: „ Macht nichts.“

Shinichi: „ Was machst du hier?“

Ran: „ Ich esse wie du siehst mit meiner Mutter hier zu Abend.“

Shinichi verbeugte sich und sah zu Eri.

Shinichi: „ Guten Abend, Frau Kisaki.“

Eri: „ Guten Abend, Shinichi.“

Ran: „ Und was machst du hier wenn ich fragen darf?“

Shinichi merkte schon, dass Ran zwar überrascht war ihn hier anzutreffen, aber anscheinend nicht überrascht, das er hier in Japan war.

Shinichi: „ Ich war mit dem Professor und Shiho hier etwas essen. Aber es scheint dich nicht zu überraschen, dass ich hier in Japan bin.“

Ran: „ Sollte es das?“

Shinichi: „ Naja, wir haben uns das letzte Mal vor einem halben Jahr in Amerika gesehen.“

Ran: „ Ja, ich weiß.“

Shinichi wusste nicht was er noch sagen sollte so gleichgültig kannte er Ran gar nicht.

Shinichi: „ Also dann mach´s gut.“

Ran: „ Ja, du auch.“

Eri hatte dem ganzen nur still zugeschaut und der Professor und Shiho hatten die Szenerie vom Platz aus beobachtet.

Agasa: „ So kalt kenne ich Ran gar nicht.“

Shiho: „ Hätte nicht gedacht, dass sie sich so gut schlägt. Ich dachte sie versucht wieder ihn zum Bleiben zu überreden.“

Shiho erhob sich von ihrem Platz und machte sich ebenfalls auf den Weg zur Toilette, machte aber kurz bei Ran halt und ließ ihr einen kleinen Zettel mit einer Notiz auf dem Tisch da.

Notiz: „ Hast dich wacker geschlagen. Er ist bis Ende der Woche noch hier. LG Shiho“

Ran sah ihr nach und löste sich erst aus ihrer Starre als Eri sie antippte.

Eri: „ Was war denn das gerade?“

Ran: „ Was meinst du?“

Eri: „ Seit wann bist du zu Shinichi so kalt?“

Ran: „ Ich weiß auch nicht, was gerade los war, aber irgendwie wollte ich, dass er sieht wie schlecht es mir ohne ihn in meinem Leben geht.“

Eri: „ Du hast immer noch Gefühle für stimmst?“

Ran: „ Natürlich habe ich noch Gefühle für ihn Mama! Ich bin seit der Mittelschule in ihn verliebt, das steckt man so einfach weg!“

Eri; „ Ich weiß es war ja auch gar nicht böse gemeint, aber du scheinst wirklich nicht überrascht zu sein, das er hier ist. Hattest du nicht damals gesagt er kommt nicht mehr nach Japan?“

Ran: „ Ich weiß seit heute Morgen, dass er in Japan ist. Sonoko hat es mir heute beim Frühstück erzählt. Sie hat ihn gestern auf einer Hochzeit von zwei gemeinsamen Freunden von uns gesehen, aber war wohl auch schnell wieder weg.“

Eri: „ Und warum hast du ihn nicht gesehen?“

Ran: „ Weil ich nicht auf der Hochzeit war, sondern bei Paps im Krankenhaus.“

Eri blieb fast das Essen im Hals stecken, doch schaffte sie den Bissen runter zu schlucken, dann sah sie Ran fragend an.

Ran: „ War nur ein Streifschuss, aber Paps war wohl so durch den Wind das sie ihm im Krankenhaus erst mal ein Beruhigungsmittel geben mussten.“

Eri: „ Oh man.“

Ran: „ Ja. Ich bin gespannt wann er aus dem Krankenhaus raus darf. Ich hoffe das klappt diese Woche noch, sonst wird das wie Paps befürchtet hat doch ein teures Gespräch.“

Eri: „ Was für ein Gespräch?“

Ran: „ Er will seine Differenzen mit Shinichi klären. Ich hatte gestern damit gedroht, dass ich wenn er mir nicht endlich sagt was er gegen Shinichi hat weg bin. Daraufhin hat er eingelenkt und mir heute gesagt, was er für ein Problem mit Shinichi hat.“

Eri: „ Und?“

Ran erzählte ihrer Mutter was Kogoro ihr für einen Grund nannte. Eri fand es erst lächerlich, dann aber doch irgendwie süß, denn Kogoro liebte seine Tochter und wollte nur das Beste für sie, aber welcher Vater wollte das nicht.

Shinichi, Shiho und der Professor hatten das Restaurant bereits verlassen, als Ran und ihre Mutter sich noch einen kleinen Aperitif bestellten, danach ginge Beide nach Hause Eri war müder von der Reise und Ran war einfach nur fertig. Morgen würde sie zu ihrem Vater ins Krankenhaus gehen um zu erfragen, ob er inzwischen wusste wann er entlassen werden würde. Aber zwei Fragen stellte sie sich immer noch und zwar, ob sie heute Abend zu Shinichi zu kalt gewesen war und was aus ihnen werden würde, wenn Kogoro mit Shinichi gesprochen hatte?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast