Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Trauriges / Chaos

Chaos

von kweenron
KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P6
26.02.2016
26.02.2016
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„Fass mich nicht an, okay? DU SOLLST MICH NICHT ANFASSEN!“
„Verdammt, komm runter.“ Er nahm seine gottverdammten Hände von meinen Schultern „Was ist mit dir los?“
„Was mit mir los ist?!“ Okay, momentan wüsste ich das wohl selbst gerne. Er sollte mich doch besser als alle anderen kennen, also sollte er es erkennen „Ich… Ich…“ Ich habe keine Ahnung, hatte ich sagen wollen, aber das konnte ich nicht bringen; dass ging einfach nicht. „Lass mich einfach für eine Weile in Ruhe.“ Momentan fühlte sich alles so falsch an. Ich hatte das Gefühl einen enormen Fehler zu begehen.
Seine Küsse und Berührungen auf meiner Haut, seine liebevollen Worte und Finger zwischen den meinen – ich konnte das nicht. Jetzt nicht und möglicherweise nie mehr. War ich gerade dabei dem Mann, denn ich liebte, das Herz zu brechen? Ja, ich denke schon.
Warum tat ich das? Vermutlich um mich zu retten, um mein Gewissen zu reinigen und mein Herz zu erleichtern. Die Last lag so schwer auf meinen Schultern und das, obwohl ich dieses Gefühl nicht einmal definieren konnte. Ich wusste nicht, ob ich bleiben sollte – es fühlte sich nicht richtig an. Doch zu gehen erschien mir auch nicht als eine heilsame Lösung. Warum zerstörte ich mein Leben, warum?
Ich wandte mich von ihm ab und ging.
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