We are Heroes - Wir sind Helden

MitmachgeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
26.02.2016
26.08.2018
48
115.332
4
Alle Kapitel
139 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
28.02.2016 1.075
 
Hallo liebe Leser :)

Toni und ich melden uns mit dem ersten Kapitel. Ihr könnt trotzdem gerne noch Steckbriefe schicken, wir würden uns sehr freuen.

Die Website braucht noch ein wenig, ich muss warten bis ich Mittwoch in der Schule bin und was an Illustrator machen kann.  

Wer einen Lehrer einreichen will, mich einfach nach dem Steckbrief fragen :)

Wir hoffen, dass euch das erste Kapitel gefällt, auch wenn ihr evtl nicht drin vorkammt.

Und danke für die Reviews, die Favouritenempfehlungen und die Empfehlung. Freut uns dass euch der Prolog so gut gefallen hat :)

Kritik, Verbesserungsvorschläge sind erwünscht, wir wollen unseren Schreibstil ja schließlich auch noch etwas verbesser :) und keine sorge, wir beissen nicht :)

Das Kapitel ist jetzt von mir. viel Spaß beim lesen:)

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[13.26 – Taxi – Ivana]
Schon seit 3 Stunden bin ich Unterwegs in Richtung Schloss Einstein. Mit mir einen riesigen Koffer, in dem ich alles eingepackt habe, was ich zum Leben hier brauche. Momentan sitze ich im Taxi, kurz vorm Internat. Mein Hintern tat mir schon weh, solange sitze ich hier schon. Ich habe einfach kein Sitzfleisch, das hat Mama auch schon immer gesagt. Mama, ich vermisse sie so sehr. Wieder schossen mir die Bilder vom Unfall in den Kopf. Wie ich ihre Hand gehalten habe, wie sie mich ansah, und wie sie langsam ihre Augen schloss. Ich spürte, wie mir eine warme Träne die Backe runterkullert. Schnell wischte ich sie mir mit meiner Handfläche weg, dachte an etwas anderes. Daran, wie sehr ich mich freue, hier zu sein. Und daran, wie mich die Modelagentur immer wieder lobte, dass ich so wahnsinnig viele Jobs ergattere. Ja, in der Hinsicht bin ich schon sehr talentiert. Urplötzlich stoppte das Taxi. Ich schoss nach vorne und wurde hart von meinem Sicherheitsgurt aufgehalten. Aua, das gibt bestimmt einen blauen Fleck. Der Taxifahrer drehte sich zu mir um und sagte: „Wir sind da, dass macht 400 Euro.“ Ich verdrehte die Augen, die werden auch immer teurer. Ich nahm mir meinen Geldbeutel aus der Handtasche, die schon die ganze Zeit neben mir lag.  Ich gab dem Fahrer passend das Geld, er bedankte sich und ich stieg aus dem Taxi. Nachdem ich meinen Koffer aus dem Kofferraum gehievt hatte und mich einmal umgeschaut habe, schnappte ich mir meinen Koffer und lief auf meinen hohen Schuhen etwas wackelig zu einer alten Frau mit Klemmbrett. Als ich vor ihr stand, lächelte sie mich freundlich an. „Hallo. Ich bin Frau Rottbach, die Erzieherin und Leiterin dieses Internats. Möchtest du mir deinen Namen verraten?“ Ich musterte unauffällig die Frau. Sie hatte bereits tiefe Falten im Gesicht und ihre Brille saß auf ihrer Nasenspitze. Sie sah ein wenig streng aus, aber trotzdem hatte sie auch etwas Freundliches an sich. Ich lächelte sie schüchtern an und antwortete „Ich bin Ivana Sophia Hayan.“ Die alte Dame, die ich ungefähr auf 60 schätze, suchte meinen Namen auf ihrer Liste. Als sie ihn gefunden hat hackte sie ihn mit einem roten Stift ab und lächelte mich wieder freundlich an. „Du wohnst mit Daphne auf einem Zimmer. Es ist oben und dann links. Die Zimmer sind ausgeschildert, wenn du aber Hilfe brauchst darfst du gerne nochmal zu mir kommen.“ Ich bedanke mich bei ihr und lief zu meinem Zimmer. Dort angekommen klopfte ich ein wenig unsicher an die Tür. Ich weiß ja schließlich nicht, wie diese Daphne so drauf ist oder was sie gerade macht. Vorsichtig drückte ich die Türklinke nach unten und betrat den kleinen Raum. Ein gebräunte Mädchen, die sich ihre lockige Mähne zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, beugte sich über ihren Koffer. Wahrscheinlich packt sie gerade ihre Klamotten in den Schrank. „Hallo“, begrüßte ich sie freundlich. Sie dreht sich um und lächelte mich ebenfalls an. „Du musst Ivana sein, oder?“ Ich stellte meinen Koffer neben dem freien Bett ab und bejahte ihre Frage. Daphne scheint echt nett zu sein, ich glaube hier werde ich mich wohlfühlen.

[14.40 – irgendwo im Internat – Lilly]
Endlich bin ich hier. Was ich heute alles schon erlebt habe. Zuerst musste ich total zur Bahn hetzten, dann bin ich fast in die falsche Bahn eingestiegen und dann ist mir auch noch mein Koffer die große Steintreppe im Internat runtergefallen. Ja, man kann mich als den totalen Schussel beschreiben. Zum Glück hatte mich der Mann am Bahnhof noch gewarnt. Sonst wäre ich jetzt irgendwo, aber nicht im Internat. Diese Frau Rottbach scheint total nett zu sein. Aber da ich so verpeilt war, hab ich sie bestimmt 3-mal nach dem Weg gefragt. Und trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich hier falsch bin. Ich lief den kompletten Gang ab, fand aber nirgendwo mein Zimmer. Nach 3-mal auf und ablaufen blieb ich vor einem Zimmer stehen. Das könnte meins sein. Naja, die Nummer stimmt ja schon mal. Selbstbewusst drückte ich die Türklinke nach unten und betrat stürmisch den Raum. Als ich aber einen Jungen ohne Oberteil sah, blieb ich urplötzlich in der Tür stehen. „Sorry“, hörte man mich durchs ganze Zimmer schreien. Der Junge, der ein wenig geschockt im Raum stehen blieb, stotterte nur etwas vor sich hin, was sich wie „Kein Problem“ anhörte. Etwas verunsichert sprach ich weiter. „Ich glaub, ich hab mich im Gang geirrt. Sorry nochmal.“ Und so schnell wie ich den Raum betreten habe, war ich auch wieder draußen. Gott, war das eben peinlich. Ich zupfte mir an meinem rot karierten Hemd rum, das lässig über meine Leggins ging. Als ich dann endlich den richtigen Raum fand, in dem sogar mein Name auf der Tür stand, seufze ich erleichtert vor mich hin. Endlich geschafft. Wieder öffnete ich selbstbewusst die Tür. Diesmal standen 2 Mädchen vor mir. Die eine blond mit 2 geflochtenen Zöpfen, die andere braunhaarig mit einem Pony. Den Rest ihrer Haare hatte sie sich zu einem Dutt gebunden. Ich trug meine Haare heute ausnahmsweise mal offen, sonst habe ich sie auch immer zum Zopf hochgebunden. Ich legte meinen Koffer auf das  freie Bett am Fenster und öffnete ihn. Die beiden Mädchen, die sich mir als Alva und Lotta vorgestellt haben, blickten mich etwas irritiert an. Ich lies mich davon aber nicht beirren und packte weiter meinen Koffer aus. Wahrscheinlich dachten sie wie alle anderen, dass ich eine arrogante Ziege wäre. Ich versteh gar nicht warum dass immer alle denken, eigentlich bin ich echt nett. Als ich fertig war, drehte ich mich zu meinen beiden Mitbewohnern um, die mich immer noch anstarrten. Oh man, ich hatte ihre Namen vergessen. Na das kann ja lustig werden.
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