The Dragonlord

GeschichteDrama, Romanze / P16
Albus Dumbledore Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
25.02.2016
11.02.2019
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Kapitel 2

Home Sweet Home



Harry ging die Treppe zum Gemeinschaftsraum hinunter zu Hermine.

„Gehen wir kurz Raus?“ fragte er, worauf Hermine nickte und aufstand. Das Gemälde schwang auf und sie schritten hinaus in den Gang. Harry lehnte sich auf das Geländer und betrachtete die, nur allzu bekannten Treppen, welche ständig ihre Richtung ändern.

Hermine tat es ihm gleich. Es war überraschend ruhig im Schloss. Wahrscheinlich weil alle Ihre Koffer auspackten, dachte sich Harry. So standen Sie einige Sekunden schweigend da, dass einzige Geräusch die Treppen die hin und her schwangen, bis Harry schliesslich die Stille brach.

„Bedrückt dich irgendetwas?“, fragte er, den Blick immer noch auf den Treppen.
„Nein, wie kommst du darauf?“, antwortete sie mit ruhiger Stimme.
Nun drehte sich Harry zu ihr und sah ihr in die Augen.
„Hermine du bist meine beste Freundin und ich merke wenn etwas nicht stimmt.“ sagte er lachend.

Auch auf Hermines Gesicht erschien ein kleines Lächeln, welches jedoch sofort wieder verschwand.
„Ich mache mir wirklich Sorgen um dich Harry.“ Erneut dieser Blick. Alle sahen ihn mit demselben Blick an, seitdem sein Pate gestorben ist. Doch niemand verstand diesen Schmerz den Harry empfand. Niemand!

„Es geht mir gut. Wirklich.“ sagte Harry, immer noch lachend.
„Harry du bist mein bester Freund und ich merke wenn etwas nicht stimmt“ äffte sie ihn nach. Verwundert sah Harry sie an, als sie los lachte.
„Nein ernsthaft Harry. Ich weiss, ich kann nicht nachempfinden, was in dir vorgeht. Aber ich kann es mir vorstellen. Sirius war alles, was du noch an Familie hast und er ist vor deinen Augen gestorben.“

Überrascht sah Harry sie an. Vielleicht versteht ihn ja doch jemand, dachte er sich.
„Aber er war nicht das letzte Mitglied deiner Familie. Du hast noch alle deine Freunde hier in Hogwarts, die Weasleys und natürlich auch…mich.“ Hermine wandte ihren Blick wieder auf die Treppen. „Ich werde immer zu dir stehen Harry, denn immerhin…“ Hermine zögerte kurz. „bist du mein bester Freund und ich merke wenn etwas nicht stimmt“ äffte sie ihn erneut nach und begann wieder zu lachen. Auch Harry musste lachen, obwohl ihm vor wenigen Sekunden noch gar nicht danach war.

„Du wagst es dich über mich lustig zu machen?“ scherzte Harry.
„Ich hätte dein Zauberstab entwaffnet, bevor du ihn überhaupt zücken könntest“ sagte Hermine mit einem frechen Grinsen im Gesicht.

Plötzlich verstummte Hermines Lachen, als Harry sie in den Arm nahm.
„Danke Hermine.“ Seine Stimme war leise und sanft. Als Harry sich von ihr löste, bemerkte er nicht, dass Hermine etwas rot im Gesicht war. Gemeinsam gingen Sie zurück in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.

„Wo wart ihr denn?“, wollte Ron wissen.
„Hatte noch was mit Hermine zu bereden.“
„Worum ging es denn?“ Ron hatte sich aufgesetzt und sah Harry fragend an.
„Nichts wirklich Wichtiges.“
„Hmm, okay wie du meinst.“ Ron legte sich wieder hin. Seine Neugier ging Harry ein wenig auf die Nerven.

Der erste Schultag war relativ ruhig. Eine Doppelstunde Verwandlung bei Professor McGonagall, danach noch eine Stunde Verteidigung gegen die Dunklen Künste bei Snape und dann zwei Freistunden bis zum Mittagessen. Anschliessend den ganzen Nachmittag noch Zaubertränke.

Harry hatte sich fest vorgenommen mit Cho zu sprechen, da sie im letzten Jahr keinen guten Abschied hatten und Harry wollte sich vergewissern, dass zwischen ihnen alles in Ordnung war. Doch gerade als Harry das Zimmer von Professor Snape verlassen wollte, rief dieser ihm nach. „Einen Moment noch Potter. Professor Dumbledore sagte, dass sie jetzt in sein Büro kommen sollen.“ Überrascht sah Harry seinen ehemaligen Zaubertrankprofessor an.

„Warum denn? „Auf diese Frage bekam Harry allerding keine Antwort, denn Snape lief einfach wortlos an ihm vorbei.

Harry hatte keine Ahnung, was Dumbledore von ihm wollen könnte. Vor seinem Büro angekommen klopfte Harry an die Tür und trat ein.
„Harry, schön dich wieder zu sehen.“ Dumbledore sah ihn freundlich an. „Du fragst dich sicher warum ich dich schon am ersten Schultag zu mir schicken liess.“ Harry nickte.
Dumbledore ging durchs Zimmer und blieb vor einem goldenen Kasten stehen, der voll mit kleinen Ampullen war.
„Weisst du was das ist?“ fragte der Schulleiter ihn und zeigte dabei auf den Kasten.
„Das sind Erinnerungen, die einen ganz speziellen Menschen betreffen.“ Fuhr er fort als Harry den Kopf verneinend schüttelte.
„Voldemort?“ Harry war sich ziemlich sicher, dass er damit richtig lag.
Dumbledore nickte und sah Harry ernst an.
„Harry ich muss dich um einen Gefallen bitten. Es ist kein Zufall, dass Professor Slughorn dieses Jahr hier in Hogwarts unterrichtet. Ich habe ich extra hierher geholt, weil er früher Tom Riddles Lehrer war.“ Er nahm eine Ampulle aus der Halterung und leerte den durchsichtigen Inhalt in sein Denkarium. „Sieh dir das bitte an Harry.“

Skeptisch sah er den Professor an, machte dann aber was er sagte und tauchte sein Gesicht in das Denkarium.


Erinnerung von Slughorn

„Sir, ich würde sie gerne etwas Fragen.“ Ein bleicher Junge mit dunklen Haaren und grünen Augen stand gegenüber von Slughorn.
„Schiessen sie los, Tom.“ Slughorn lächelte den Jungen freundlich an.
„Ich war Letztens in der Bibliothek, in der verbotenen Abteilung und habe dort etwas über einen selten Zauber gelesen, ich glaube sein Name war…“, der Ton wurde von einem Pfeifen übertönt und das Bild wurde unscharf. Slughorns Gesichtsausdruck verzog sich von einem Lächeln zu Zorn.
„Ich weiss gar nichts über solche Dinge und jetzt verschwinden sie. Wagen sie es nicht noch ein einziges Mal mich so etwas zu Fragen!“

Erinnerung Ende


Harry kam wieder zu sich und sah Dumbledore fragend an.
„Überrascht? Würde mich wundern wenn nicht.“ Dumbledore sah nachdenklich aus.
„Sir, da war auf einmal so ein Pfeifen, so dass man nichts mehr verstehen konnte.“
„Ja, ich weiss. Harry. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Erinnerung, die ich habe und sie ist eine Lüge. Jemand hat sie manipuliert.“
„Und wer?“ Harry betrachtete wie Dumbledore hin und her lief.
„Dem Mann, dem sie gehört. Horace Slughorn“.
„Warum hat er seine eigene Erinnerung manipuliert?“
„Ich denke, weil er sich dessen schämt, was er Tom Riddle an jenem Tag gesagt hatte. Harry wie schon gesagt, muss ich dich um einen Gefallen bitten. Professor Slughorn war schon immer sehr fasziniert von speziellen Schülern, die aus einer berühmten Familie kommen oder aussergewöhnlich begabt waren. Du bist beides, berühmt und begabt, was bedeutet er wird auf jeden Fall versuchen, dich in seine Sammlung zu bekommen.“ Harry nickte aber verstand immer noch nicht genau auf was Dumbledore hinaus wollte.
„Ich weiss, dass ich sehr viel von dir verlange, aber wie wir schon alle wissen, bist du er Auserwählte, der Voldemort vernichten wird. Darum bitte ich dich, dass du dich mit Professor Slughorn anfreundest und ihm irgendwie seine Erinnerung entlockst. Ist das in Ordnung Harry?“

Harry war etwas überrasch aber stimmte trotzdem zu. „Sehr schön. Und Harry…?“
„Ja Sir?“
„Du kannst jederzeit zu mir kommen falls dich etwas bedrückt.“ Freundlich lächelte Dumbledore ihn an. Doch entging Harry dessen besorgten Blick nicht. Nicht auch noch Sie Professor, dachte er sich genervt.

„Danke Professor.“ Mit diesen Worten verliess Harry das Büro des Schulleiters und machte sich auf in die Mittagspause wo er seinen Freunden erklären musste, dass Dumbledore nichts Spezielles von ihm gewollt hatte.

Auf dem Weg zur grossen Halle bog er um eine Ecke und stiess mit jemandem zusammen. Als er erkannte wer es war ging seine Laune in den Keller.

„Kannst du nicht aufpassen Potter?“ Malfoy funkelte ihn böse an.
Harry fand es das Beste ihn einfach zu ignorieren und wollte wortlos an ihm vorbei gehen.
„Deinetwegen wird mein Vater vom Zaubereiministerium gesucht Potter!“ Harry merkte gerade noch rechtzeitig, dass Malfoy seinen Zauberstab auf ihn richtete.

Stupor!“
„Protego!“

Malfoys Fluch prallte direkt auf ihn zurück und warf ihn zu Boden.
„Dein Vater wird nicht meinetwegen verfolgt, sondern weil er ein Todesser ist.“
Mit diesen Worten drehte ihm Harry den Rücken zu und lief davon, während Malfoy ihm hasserfüllt nachsah. Harry konnte es nicht fassen, dass er wirklich ihm die Schuld gab, dass sein Vater von den Auroren gejagt wird.

In der grossen Halle angekommen erzählte er Ron und Hermine davon.
„Dieser Mistkerl, wenn ich den in die Finger bekomme!“ Ron raste vor Wut.
„Lass es lieber sein Ron, das ist doch nur Malfoy.“, versuchte Hermine ihn zu beruhigen.
Erwartungsvoll, dass Harry ihm zustimmen würde, sah Ron ihn an.
„Ja Ron, ich finde Hermine hat Recht. Bei dem lohnt es sich nicht sich aufzuregen“.
Triumphierend sah sie Ron an, der nur den Kopf schüttelte.

„Bist du Bereit für das Quidditch-Team Auswahltraining Ron“ Harry wollte, dass Ron auch ins Team kam.
„Klar doch, aber komme ich nicht sowieso rein, wenn mein bester Freund der Captain ist“, Ron sagte dies zwar sarkastisch, aber Harry war sich ziemlich sicher, dass er das wirklich dachte.
Noch bevor Harry antworten konnte, mischte sich Hermine ein.
„Nein Ron. Harry wird nur die Besten ins Team aufnehmen, also solltest du besser anfangen zu trainieren“ sagte sie genervt.
„Beruhige dich, war ja nur ein Scherz.“, gab Ron schnippisch zurück.

Als die drei durch die Gänge schlenderten, Richtung Kerker wo Zaubertränke unterrichtet wurde, bemerkte Harry wie ein schwarzhaariges Mädchen an ihm vorbei lief.

„Geht ihr schon mal vor.“, sagte Harry zu den Beiden und rannte dem Mädchen hinterher.
Verblüfft sahen sie ihm nach.

„Cho! Warte bitte kurz.“, Cho blieb stehen und drehte sich um, damit sie sehen konnte wer nach ihr gerufen hatte. Doch als sie Harry sah lief sie augenblicklich weiter.
„Cho, bitte! Ich möchte kurz mit dir reden.“
„Ich aber nicht mit dir Harry.“, nun war sie doch stehen geblieben und sah ihn wütend an.
„Nur kurz.“
„NEIN!“, erschrocken, wie laut sie geworden war sah er zu wie sie kehrt machte und weiter lief. Enttäuscht machte er sich auf den Weg zum Klassenzimmer im Kerker, wo Zaubertränke unterrichtet wird.

„Entschuldigen sie bitte die Verspätung Professor.“ Harry ärgerte sich, dass er schon in die erste Stunde zu spät kam und war sich sicher, dass dies keinen guten Eindruck hinterlassen würde. Doch Professor Slughorn lachte ihm freundlich zu.
„Mr. Potter schön sie zu sehen. Kein Problem, kann doch mal vorkommen. Nehmen sie sich einfach ein Buch aus dem Schrank dort und setzen sie sich dazu“.

Überrascht über diese Reaktion lief er zu dem besagten Schrank und öffnete Harry die Schranktüre. Na toll, es war nur noch ein altes Buch da, dass sehr gebraucht und schmuddelig aussah. Harry nahm es und setzte sich neben Hermine.

„Also liebe Schüler, ich habe hier vier Tränke vorbereitet. Wer kann mir sagen, wie diese heissen und was für eine Wirkung sie haben.“ Hermines Hand schoss blitzschnell nach oben.
„Ja, Miss…?“, fragend sah Slughorn sie an.
„Granger, Sir. Das erste ist Veritaserum und es bewirkt, dass der, der es trink nur noch die Wahrheit sagen kann, ob er will oder nicht.
Das zweite ist Vielsaft-Trank, der es einem erlaubt, sich in die Person zu verwandeln dessen Haare man hineinmischt.
Und der da ist Amortentia. Er ist ein sehr starker Liebestrank. Man sagt, dass er für jeden anders duftet, je nach dem was ihn anzieht.“ Hermine ging näher an der Zaubertrank heran um daran zu riechen. „So duftet er für mich nach neuem Pergament, frisch-gemähtem Gras und Pfefferminz.“ Plötzlich begann es in Harrys Bauch zu kribbeln. Er tat es damit ab, dass es wohl am Stress des ersten Schultages liegen muss und wandte seine Aufmerksamkeit Professor Slughorn zu.

„Bravo Miss Granger. Allerding sollten sie alle wissen, dass Amortentia keine echte Liebe hervorbringt sondern eher eine starke Besessenheit. Und deswegen ist er auch der gefährlichste Trank in diesem Zimmer.“ Slughorn hatte bemerkt, dass alle Mädchen sich fasziniert dem Trank näherten und setzte darum den Deckel auf den Topf.

„Sir, wir wissen noch nicht was das für ein Trank ist“, bemerke ein Mädchen aus Slytherin.
„Ah ja.“ Slughorn nahm ein kleines Fläschchen mit einem durchsichtigen Inhalt aus einer Halterung und hielt es hoch. „Dieser Zaubertrank heisst Felix Felicis, oder umgangssprachlich auch flüssiges Glück. Demjenigen der ihn trink wird an jenem Tag alles gelingen, was er sich vorgenommen hat. Naja solange bis die Wirkung um ist.“ Slughorn stellte das Fläschchen zurück in die Halterung.

„Derjenige der einen perfekten Zaubertrank der lebenden Toten zusammenbraut bekommt diese kleine Phiole flüssiges Glück. Doch seid gewarnt, denn bis jetzt hat es nur ein Schüler jemals geschafft mit diesem Zaubertrank diesen Preis zu gewinnen. Also dann, ran an die Arbeit.“

Begeistert fingen alle an zu brauen. Harry schlug sein kaputtes Buch auf und bemerkte überrascht, dass oben jemand etwas hinein geschrieben hatte.
„Dieses Buch gehört dem Halbblutprinzen“. Harry blätterte weiter und bemerkte, dass das Buch voller Notizen war. Während alle anderen Probleme hatten mit der Zubereitung, befolgte Harry das überarbeitete Rezept des Halbblutprinzen.

„Wie machst du das?“, fragte Hermine verblüff, als sie sah wie Harry den Saft einer Sopophorousbohne ganz einfach in den Trank tropfen liess.
„Ich habe sie zerdrück, nicht zerschnitten.“
„Oh nein, in der Anleitung steht ausdrücklich zerschneiden.“ Amüsiert lachte er sie an während sie ihn beleidigt ansah.
„Machst du dich etwa über mich lustig?“ fragte sie und schob ihre Unterlippe vor.
„Würde ich nie wagen Hermine.“, sie lächelte ihn warm an.
„Das rate ich dir auch.“

Nach dem die Stunde vorbei war ging Slughorn von Schüler zu Schüler und testete die Qualität ihrer gebrauten Tränke. Schliesslich kam er bei Harry an und warf ein Blatt hinein, welches augenblicklich in Flammen aufging.
„Meine Güte. Absolut perfekt.“ Begeistert musterte der Professor die pechschwarze Flüssigkeit welche vor sich hin blubberte.

„Herzlichen Glückwunsch Mr. Potter, benutzen sie es mit Bedacht.“, stolz lächelnd übergab Slughorn Harry die kleine Ampulle.
„Vielen Dank Sir.“

Während sich die Klasse auf in den verdienten Feierabend machte, ging Harry absichtlich als Letzter zur Türe hinaus. „Auf Wiedersehen Professor, freue mich schon auf die nächste Stunde.“ Harry kam sich dumm vor, wenn er sich so einschleimte, doch Slughorn schien sich sehr darüber zu Freuen.
„Die Freude ist ganz auf meiner Seite Mr. Potter“.
„Ach bitte, nennen sie mich doch Harry“
„Aber gerne doch Harry.“ Jackpot, dachte sich Harry als er den erfreuten Gesichtsausdruck von Slughorn sah.
Harry verabschiedete sich von seinem Zaubertrank Professor und verliess das Zimmer wo seine Freunde auf ihn warteten.

„Was war eigentlich mit Cho, Harry?“ Hermine sah ihn fragend an, während sie, Harry und Ron  Richtung Gemeinschaftsraum unterwegs waren.

„Ich wollte mich bei ihr entschuldigen, dafür dass ich letztes Jahr dachte, dass sie uns an Umbridge verraten hatte. Aber Umbridge hatte sie mit Veritaserum zum Reden gebracht.“ Harry bereute sehr, dass er es sich mit ihr verscherzt hatte, denn er fand sie wirklich sehr hübsch und attraktiv.

„Kann man nichts machen.“, kam es gleichgültig von Ron.
„Doch, Harry könnte es nochmal versuchen, vielleicht hört sie ja beim nächsten Mal zu“, versuchte sie Harry aufzumuntern, was jedoch nicht sehr gut klappte.

„Sie war komplett unschuldig und ich habe ihr das Herz gebrochen.“, nun bemerkte auch Ron, dass diese Sache mit Cho Harry sehr belastete und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.
„Willst du noch eine Partie Zauberschach spielen Kumpel?“
„Nein danke ich denke, ich werde gleich schlafen gehen.“

Im Gemeinschaftsraum wünschte er seinen Freunden noch eine gute Nacht und schlief gleich ein, als er sich ins Bett legte.


Harrys Traum

Er fand sich auf einem düsteren Friedhof wieder, den er nur zu gut kannte. Ein grüner Blitz traf den Jungen Cedric Diggory und er fiel steif zu Boden.
„CEDERIC!“ schrie Harry, doch es war zu spät.

Es wurde alles schwarz um Harry. Nun fing alles von vorne an.

Cedric fiel zu Boden immer und immer wieder bis schliesslich wieder alles dunkel wurde.

Wieder auf dem Friedhof. Doch dieses Mal war etwas anders. Statt Cedric lag Hermine neben Harry auf dem Boden, nachdem sie durch den Portschlüssel zum Friedhof gelangten.

„Wo sind wir Harry?“, Hermine stand auf.
Eine Kapuzengestalt kam aus einer dunklen Ecke.
„Wer ist das Harry? Ich habe Angst Harry. Hilf mir Harry!“ Harry konnte weder sprechen, noch konnte er sich bewegen. Ihre Worte hallten in seinem Kopf wider.
Eine Stimme ertönte, die eher ein Zischen war. „Töte…das…Schlammblut!“.
Bei diesen Worten gefror Harry das Blut in den Adern.
„HILF MIR HARRY!!!“, schrie Hermine auf bevor sie der grüne Blitz traf und sie tot zu Boden fiel.

Traum Ende


Mit einem Schrei schlug Harry die Augen auf. Seine Narbe brannte wie Feuer und sein Herz klopfte so schnell, dass es sich anfühlte als ob es gleich explodieren würde. Alle wachten sofort auf. Jemand machte das Licht an und alle sahen Harry erschrocken und besorgt an.
Doch Harry bemerkte von all dem nichts. Mit leerem Blick sass er da während sich der Traum vor seinem inneren Auge erneut abspielte.

„Hermine…starb...Voldemort…“ murmelte Harry leise vor sich hin. Erst jetzt bemerkte er wo er war und, dass Ron besorgt neben ihm stand und ihn ansah.

„Harry, was ist los?“
Harry zitterte immer noch am ganzen Körper. „Hermine….starb.“ Mehr brachte Harry nicht heraus. Doch Ron hatte verstanden und rannte hinüber in den Mädchenschlafsaal um Hermine zu wecken.

Sekunden später kam Hermine mit einem besorgten Gesichtsausdruck herein.
Als Harry sie sah, sprang er sofort aus seinem Bett und lief schwankend auf sie zu. Doch er stolperte und musste sich an Rons Bett festhalten, da er sonst umgefallen wäre.

„Harry was ist passiert?“, erschrocken rannten Hermine zu ihm und nahm ihn in den Arm.

„Es ist alles gut Harry. Es ist alles gut.“ Sie versuchte ihn irgendwie zu beruhigen. Als Harry wieder normal schnell atmete wollte Hermine sich von ihm lösen, doch Harry hielt sie weiterhin fest.

„Tut mir leid. Ich hatte nur einen Albtraum.“

„Wovon hast du geträumt?“

„Ich habe gesehen wie Cedric starb. Immer und immer wieder. Doch irgendwann war ich nicht mehr mit Cedric auf dem Friedhof sondern mit…dir. Ich konnte mich nicht bewegen oder etwas sagen und Voldemort kam und du hast mich um Hilfe gebeten und hast gesagt, dass du Angst hast, du hast geschrien und dann, dann…hat er dich…“, wieder musste er seinen Satz abbrechen. Hermine merkte wie durcheinander er war.

„Ich konnte nichts dagegen tun.“

„Harry mir geht es gut. Ich bin hier bei dir. Beruhige dich.“, sagte sie sanft.

„Bringen wir ihn in den Krankenflügel Hermine“, auch Ron sah sehr besorgt aus.

„Ja. Komm Harry lass uns gehen.“ Hermine löste sich von ihm. Alle starrten ihn besorgt an. Die Jungs wurden zwar schon öfters geweckt, als Harry Albträume hatte, doch noch nie war er so durcheinander danach.

Ron stütze ihn bis in den Krankenflügel, während Hermine Madame Pomfrey weckte, um ihr alles zu erzählen. Schliesslich kam sie dann mit Hermine in den Krankenflügel und sah sich Harry besorgt an.

„Meine Narbe brennt und mir ist sehr schwindlig“, sagte Harry mit einer zittrigen Stimme.
„Ich werde ihnen einen Schlaftrank geben, dann können sie ruhig schlafen.“

Hermine setzte sich zu ihm ans Bett und nahm seine Hand.
Madame Pomfrey kam einen Moment später mit einem blauen Saft zurück und gab ihn Harry.
Langsam schloss er seine Augen und sein Körper hörte auf zu zittern.

„So jetzt sollte er ruhig schlafen könne. Gehen sie nun bitte zurück in Ihre Schlafsäle.“

Ron nickte und wollte gerade gehen doch Hermine blieb neben Harry sitzen.
„Ich möchte bei ihm bleiben.“ Madame Pomfrey hatte keine Lust noch mit ihr zu diskutieren und erlaubte es ihr ausnahmsweise, weil sie sich so grosse Sorgen um ihn machte.

Als sie alleine waren sah Hermine zu wie Harry ruhig da lag und sich seine Brust langsam hob und senkte.

„Du hast das alles nicht verdient.“, ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie schlief, mit dem Kopf auf Harrys Brust, ein.

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