Ein Traum wird wahr

von husky7120
KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P12
Gabrielle Xena
23.02.2016
23.02.2016
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Ein harter Tag voller Kämpfe ging für Xena und Gabrielle zu Ende. Xena und Gabrielle waren auf der Suche nach einem Lagerplatz für die Nacht. Sie ritten dem Sonnenuntergang entgegen.  Xena war sichtlich in Gedanken und Gabrielle befand sich schon im Halbschlaf. Ihre Hände die um Xenas Bauch geschlungen waren, glitten auseinander und fielen auf Xenas Schoß. Xena war in ihren Gedanken so versunken, dass sie dadurch wieder in die Realität zurückgeholt wurde. Sie schaute nach hinten und nahm Gabrielles leisen Atem wahr. Xena lächelte und musste selbst gähnen. Sie lenkte Argo nach rechts und blieben dann stehen. Das Essen im Dorf war einfach köstlich gewesen und der Wein floss in großen Mengen. Bestimmt werden die Dorfbewohner den Sieg die ganze Nacht feiern-, dachte Xena schmunzelnd. Xena drehte sich langsam und weckte Gabrielle ungern, die friedlich zu schlafen schien. „Gabrielle, wach auf. Lass uns unser Platz aufschlagen. Gabrielle.“
„Na gut.“, erwiderte Gabrielle schläfrig. Xena half der schlaftrunkenden Gabrielle runter.
Sie torkelte stark. Xena lachte: „Hast du etwa zu viel Wein getrunken?“ Gabrielle winkte ab.
Gabrielle schlug die Decken auf. „Ich mach das Feuer, leg dich schlafen.“
„Danke, Xena. Gute Nacht.“, sagte Gabrielle, kuschelte sich in ihre Decke und schlief sofort ein.
Xena versuchte leise zu sein und machte Feuer. Xena sah zu wie die Sonne am Horizont verschwand und Dunkelheit umhüllte Gabrielle und Xena. Nur das Feuer gab ihnen die Wärme und das nötige Licht für die Nacht. Xena legte sich neben Gabrielle. Gabrielle zuckte im Schlaf. Xena sah zu ihr.
Xena musterte Gabrielle. Sie hatte am Hals einen Kratzer von dem Kampf. Sie sah geschafft aus aber zufrieden. Je länger Xena sie ansah und die Stille genoss, umso größer wurde ihre Müdigkeit. Sie fiel in einen tiefen Schlaf. Gabrielle zuckte neben Xena und wurde schlagartig unruhig. Sie wälzte sich hin und her. „Xena…nein Xena. Hinter dir.“, murmelte Gabrielle. Sie zuckte ein aber mal zusammen und stieß Feuerholz mit dem Fuß beiseite. Xena wachte erschrocken auf und sie setzte sich sofort auf und suchte die Umgebung nach Feinden mit ihren stahlblauen Augen ab. „Xena..nein. Bleib bei mir ich brauche dich!“ Gabrielle wälzte sich unruhig hin und her und Tränen liefen ihr die Wangen runter. Xena beugte sich über Gabrielle und versuchte sie zu beruhigen. „Gabrielle, wach auf. Du träumst nur schlecht ich bin hier.“ Gabrielle wachte auf und begann zu schluchzen. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. „Gabrielle, was ist los? Beruhig dich.“ Xena nahm Gabrielle fest in ihre Arme und versuchte sie zu beruhigen. Gabrielle wischte sich ihren Tränen weg und sah Xena tief in die Augen. Ihr Blick durchdrang Xena wie eine warme Woge. Xena versank in Gabrielles schönen Augen, die noch grüner als sonst durch ihre Tränen waren. Stille Tränen liefen ihr noch die Wangen runter. Ihre Blicke sprachen Bände. Xena hob ihre Hände, legte diese auf Gabrielles Wangen und mit ihrem Daumen wischte sie die Tränen weg.
„Ich will dich nicht verlieren, Xena. Ohne dich kann ich nicht leben“, stammelte Gabrielle leise und ihr Herz raste wie verrückt. Xenas Herz fing ebenfalls an zu rasen. Diese Worte und diese Blicke von Gabrielle. Xena war in diesem Moment in Gabrielles Augen versunken, zog Gabrielle zu sich und küsste sie zärtlich. Sie spürte wie paar Tränen noch Gabrielles Wangen runterfielen. Xena war hin und weg von diesen zarten Lippen. So lange hatte sie davon geträumt die Frau ihrer Träume zu küssen und zu sagen was sie wirklich für sie empfand. Und jetzt – Oh mein Gott. Was tu ich hier?!- dachte Xena erschrocken und löste sich ungern von Gabrielles Lippen. Gabrielle sah sie wie verzaubert an. Wie erstarrt sahen sie sich an und konnten nichts sagen. Xena wollte ihre Hände von Gabrielles Wangen nehmen, doch Gabrielle legte ihre auf Xenas Hände. Sie wollte nicht das die warmen, starken Hände ihr Gesicht verließen. Beide kamen sich näher und küssten sich. Xena zog Gabrielle an sich und hielt sie fest. Gabrielle legte ihre Hände ebenfalls auf Xenas Wange.
Sie empfindet genauso wie ich. Ich liebe sie so sehr--, dachte Gabrielle und sprach diese Worte ohne Atemzug nach Xenas wundervollen zarten und zeitgleich intensiven Küssen aus. Als sie ihren Augen öffnete sah sie die wunderschönen stahlblauen Augen Xenas. „Ich liebe dich auch – von dem ersten Moment an wo ich dich sah schon. Ich hatte nur Angst es dir zu sagen.“ Während Xena dies sagte berührten dabei ihre Lippen die von Gabrielle. Gabrielle packte Xena und sie küssten sich leidenschaftlich. Gabrielle zog Xena zu sich runter als sie sich auf die Decke fallen ließ. Ihre Zungen berührten sich. Xenas Hände glitten durch Gabrielles langes Haar, über ihren Hals, Dekolleté, runter über ihren Bauch und Oberschenkel. Beide konnten und wollten sich jetzt nicht loslassen, denn zu groß war die Leidenschaft die in ihnen entfachte und zu lange gelodert hatte. Xena küsste Gabrielles Hals und Dekolleté und zog sie langsam aus. Gabrielle tat ihr gleich und war hin und weg. Eine Gänsehaut überkam sie als Xena zärtlich ihr Hals küsste und keinen Millimeter davon ausließ.
Sie schmissen ihre Kleidung beiseite und konnten ihre Finger nicht voneinander lassen.

Atemlos lag Gabrielle auf Xena. Xena holte auch hörbar Luft und spürte Gabrielles Herz wild schlagen.
„Xena.“, brachte Gabrielle wie von Sinnen aus sich heraus bevor sie wieder ihre Lippen auf die von Xena presste. Xena genoss es Gabrielle so zu spüren. Ihre zarte Haut, ihr wunderschöner Körper den Xena eben gesehen hatte war atemberaubend. „Gabrielle, du machst mich total schwach. Ich will nur dich. Du bist so wunderschön.“ Xena sah Gabrielle liebevoll an und streichelte ihren Rücken. Gabrielle lächelte Xena voller Liebe an. „Du bist auch wunderschön und ich könnte mir niemand anderen an meiner Seite vorstellen als dich.“ Sie gaben sich einen zärtlichen Kuss bevor sie sich zusammen kuschelten und einschlafen. Arm in Arm.
Es folgten weitere Tage, Monate und Jahre und Xena und Gabrielle liebten sich immer noch wie am ersten Tag. Zu viel hatten sie zusammen erlebt um sich voneinander abzuwenden. Im Gegenteil – alles was sie zusammen erlebten brachte beide immer mehr zusammen. Und die Liebe wird ewig halten.
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