Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kiss the cook

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Andreas Schweiger Frank Oehler Nils Egtermeyer OC (Own Character) Ole Plogstedt
23.02.2016
18.03.2016
14
26.406
1
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.03.2016 2.456
 
Neues Pitel :) Er wird ernster bei Nina und Ole. Aber bleibt das auch so? Was machen eigentlich Benny und Jessy? Und was ist eigentlich mit Oles Mädchen? Werden sie Nina mögen? Auf einige dieser fragen gibt es zwar erst im nächsten Putel Antworten, aber es deutet sich einiges an. Ich hoffe, es gefällt euch.
PS: Ich bin fast hintenüber gekippt, weil die Geschichte hier so für Begeisterung zu sorgen scheint. Tausend mal Dank an Euch! Ihr seid mein Motor!
_____________________________________________________________________________

Doch ich spürte Unruhe in mir aufsteigen. Also legte ich das Buch zur Seite, und angelte nach der Fernbedienung.  Aber auch das Fernsehprogramm vertrieb das ungute Gefühl nicht. Ich entschied mich dazu, Andi eine Nachricht zu schreiben. „Na Andi-Bär, wie läuft es im Restaurant? Ist mein Serviceteam lieb? Hier ist alles gut, Grüß mir den Rest der Bande, XOX, Nina“
Keine zehn Sekunden später kam die Antwort.  „Serviceteam furchtbar, Ole angepisst, Nils kringelt sich, alle schicken dir Genesungswünsche, XOX, Andi.“ Da knackte etwas, und ich zuckte fürchterlich zusammen. War jemand auf dem Flur unterwegs? Wahrscheinlich ein anderer Gast. „Sag Ole, er soll nicht grummeln. Fo war vorhin da mit Pizza-und (diesen Teil der Nachricht liest du bitte niemandem vor) sollte mir etwas passieren, bekommt Dan meine Yuccapalme. N.“
Wieder dieses Knacken. Ich wurde wohl paranoid. Ich entschied mich dazu, erneut durch das Fernsehprogramm zu zappen, und blieb an einer alten Folge der Kochprofis hängen. Mein Onkel, mein Freund und mein Mitbewohner waren im Brandenburgischen unterwegs, und erklärten gerade einem jungen Paar wie ekelhaft es sei, seine Hunde mit im Gastraum zu haben. Andi drückte sich wie immer etwas drastisch aus. Ich kicherte, als Onkel Fo einen kleinen, weißen Hund von seinem Schoß schob. Und wieder dieses verdammte Knacken! Irgendwas musste ich tun, also wählte ich die Nummer der Rezeption. „Hotel Himmelblau, Bergmann?“ „Nina Schwarz hier. Hier ist immer so ein komisches Geräusch. Und nach der Aktion auf der Terrasse habe ich jetzt etwas Angst, dass mein Ex hier wieder rumschleicht!“ „Ich komme sofort! Ist es okay, wenn ich mit dem Generalschlüssel zu ihnen komme?“ „Ja, bis gleich.“
Fünf Minuten später klopfte es kurz, und dann ging die Tür. „Frau Schwarz?“ „Hier, ich kann mich doch nicht wirklich bewegen!“ Herr Bergmann steckte seinen Kopf in den Raum. „Also, was hören sie für ein Geräusch?“ „Ein Knacken! Da!“ Bergmann lachte. „Das sind die Rohre, also alles gut!“ Ich atmete erleichtert auf. „Danke. Ich neige wohl zur Schreckhaftigkeit.“
Eine Stunde später stand Ole im Raum. „Wie geht es dir, meine Süße?“  „Wird besser, wie war das Finale?“ „Frag nicht. Deine Servicecrew ist rumgelaufen wie ein Hühnerhaufen. Es war grausam. Aber wir haben es irgendwie geschafft. Und hier?“ „Langweilig. Benny ist wieder aufgetaucht, Onkel Fo hat Pizza gebracht, und ich habe eine alte Folge von euch ausgegraben.“ Er zog eine Augenbraue hoch. „Die aus dem Brandenburgischen. Mit den Hunden.“ Nun lachte er aus vollem Hals. „Der Laden brummt inzwischen. Bin mal gespannt, wie das hier wird.“ „Wenn ich an meine Servicetruppe denke, sehe ich schwarz“, gab ich zu bedenken. „Ole?“ „Ja?“ „Bekomme ich eigentlich auch einen Kuss?“ „Habe ich das etwa vergessen? Ich werde wohl alt“, flachste er, um mich kurz darauf liebevoll zu küssen. Ich brummte zufrieden.  
Als wir einige Zeit später nebeneinander lagen, schaute Ole mich an. In meinem Bauch fuhren die Schmetterlinge Achterbahn-und das nur von einem Blick. Er strich mir über den Arm. „Du bist so schön“, meinte er versonnen. „Du bist auch nicht gerade hässlich“, grinste ich.
Er streckte mir die Zunge heraus. „Wenn das ein Kompliment war, müssen wir das aber nochmal üben“, scherzte er. Ich lächelte ihn an. „Ach, ich bin nicht gut in so etwas. Aber ich bemühe mich, okay?“  Ole küsste mich. „Schon gut, ich weiß ja, wie du es gemeint hast. Wie fühlst du dich?“ „Glücklich“, gab ich zurück.
Da knackte es wieder, und ich fuhr zusammen. „Eigentlich sind es nur die Rohre, aber ich wittere Benny überall.“ Ole gluckste. „Ich sollte also nicht unters Bett sehen, hm?“ Nun zuckte ich erneut. Mein Liebster schaute mich besorgt an. „So schlimm?“ „Ich habe das Gefühl, langsam paranoid zu werden, aber wenn du da bist, ist alles gut.“ Er küsste mich auf die Schläfe.

Inzwischen waren drei Monate vergangen, und Ole und ich waren noch näher zusammen gerückt, wenn das in irgendeiner Form möglich war. Im Schweigers war ich immer noch mit Feuereifer dabei, sehr zu Jessys Leidwesen. Sie versuchte alles, um mir das Leben schwer zu machen, aber das Team und die Gäste standen bedingungslos hinter mir. Und der heutige Tag sollte eine besondere Überraschung für mich bereithalten.
Als ich das Restaurant aufschloss, standen tatsächlich die Schulzes vor mir. Renate Schulze umarmte mich fest. „Bobbele, ich freue mich so, sie wiederzusehen!“ Ihr Mann schob sie unsanft weg. „Lass mich unser Mädchen auch mal umarmen! Gut sehen sie aus! Wir sind extra wegen ihnen hier. Wir haben uns informiert, wo sie jetzt arbeiten, und dachten, ein Kurzurlaub in München wäre doch etwas? Immer nur Teneriffa ist auch nicht gerade spannend.“ Ich lachte, und umarmte den älteren Herrn ebenfalls herzlich. „Ich freue mich auch, meine Lieblingsgäste wieder bei mir zu haben. Kommen sie, ich habe da einen besonders schönen Tisch.“ Ich führte die beiden, und erklärte ihnen das Menü. Als ich mich abwandte, um in der Küche alles durchzugeben, stand Nils vor mir. Er war leichenblass. „Was ist denn mit dir los mein Hübscher?“ fragte ich besorgt. „Jule“, würgte er hervor. „Warte, ich bin gleich bei dir“, meinte ich hektisch, und gab die Bestellungen der Schulzes auf. Danach setzte ich mich zu ihm. „Was ist mit Jule? Ist sie krank?“ „Nein schwanger.“ „Und was kuckst du dann, als ob sie sterbenskrank wäre? Das ist doch super? Ich freue mich für euch.“ Nils‘ blaue Augen durchbohrten mich regelrecht. „Aber ich weiß doch nicht, ob ich ein guter Vater sein werde“, jammerte er. „Du wirst der beste Vater der Welt-nach meinem, versteht sich. Freu dich endlich. Was tust du eigentlich hier?“ Er seufzte. „Wir drehen hier. Liest du nie die Pläne von Andi?“  „Nein, aber sollte ich vielleicht. Freust du dich jetzt mal bitte?“ Erleichterung zeichnete sich langsam in seinem Gesicht ab, und dann umarmte er mich. „Heilige Scheiße, ich werde tatsächlich Papa!“ Ich küsste ihn auf die Wange. „Siehste, geht doch. Aber ich muss weiterarbeiten, und  du doch sicher auch? Ihr kommt doch bestimmt heute Abend in die WG?“ Er nickte, und wir umarmten uns nochmal kurz. Da verkündete Mikes Glocke auch schon, dass die Vorspeise stand.
In der Nacht (ich hatte noch mit den Schulzes zusammen gesessen) kam ich müde zuhause an. Im Wohnzimmer hörte ich Gelächter, und trat einfach ein. Onkel Fo stürmte auch direkt auf mich zu. „Da BIST du ja endlich! Schau mal, was dein Lieblingsonkel dir mitgebracht hat!“ Er hielt mir eine Tafel meiner Lieblingsschokolade vor die Nase. Ich küsste ihn auf den Mund. „Aber das mit dem Lieblingsonkel klären wir noch“, scherzte ich. Inzwischen hatte ich auch Onkel Andi, seine Familie und meine Großeltern kennengelernt-und ich liebte meine Oehler-Bande. Abgesehen von Sabine, aber die war ja Fos Problem. Am meisten hing ich jedoch an Fritz, der mir auch ein enger Freund war.
„Du siehst müde aus“, kommentierte Dan das Geschehen, und zog mich auf seinen Schoß. Andi und Nils nickten zustimmend. „Bekomme ich auch ein Bier, oder ist das nur für Männer?“ Andi lachte schallend. „Das ist meine Nina! Kaum zur Tür rein, schon saufen wollen!“ Onkel Fo reichte mir seine Flasche, und öffnete sich eine neue. Ich trank einen großen Schluck, und spürte Übelkeit in mir aufwallen. Ich riss mich von Dan los, und spurtete ins Bad. Was war denn mit mir los?
Nach dem dritten Schwall Erbrochenem wurde ich blass. „ANDI!“ rief ich panisch. Der gerufene stand zehn Sekunden später vor mir. „Andi, ich glaube wir haben ein Problem“, begann ich. „Was ist denn los, Süße?“ „Du erinnerst dich, dass ich vor vier Wochen bei Ole in Hamburg war?“ „Ja?“ „Und da hatte ich so krassen Durchfall. Die Pille wirkt bei Durchfall nicht mehr zu 100%“, führte ich aus. „Du meinst, du bist schwanger?“ So war mein Andi. Immer direkt heraus. „Ich hoffe doch nicht! Ole bringt mich um! Und dann sind da ja noch die Mädels, die lerne ich doch erst kennen! Die freuen sich bestimmt nicht, wenn ihre Stiefmutter in spe direkt mit einem Baby im Bauch ankommt!“ Tränen bahnten sich ihren Weg nach draußen. Mein bester Freund hielt mich einfach nur fest. „Ole wird sich wahnsinnig freuen. Und um die Mädels mach dir keine Sorgen. Wenn alles schief geht, hast du Dan und mich. Und deine Familie. Alles wird gut“, murmelte er.
Zwei Tage später hatte ich Gewissheit. „Herzlichen Glückwunsch, vierte Woche!“ meinte mein Frauenarzt. „Aber glücklich sehen sie nicht aus, Frau Schwarz?“ Ich seufzte tief. „Wissen sie, ich bin doch erst seit wenigen Monaten mit dem Vater zusammen. Was, wenn er sich nicht freut?“ Er lächelte mich milde an. „Wer würde sich nicht über ein Baby freuen? Kommen sie in zwei Wochen wieder, dann machen wir den Ultraschall. Alles Gute für Sie!“ Damit entließ er mich. Ich verließ die Praxis mit tausend Gedanken im Kopf. Ole war gerade mit Rosenstolz auf Tour, und würde erst in einer Woche wieder da sein. Für dann war auch das Treffen mit den Mädchen angesetzt. Seinen Worten zufolge, freuten sich die drei schon wahnsinnig darauf. Ich zog mein Handy aus der Tasche, und wählte eine Nummer. „Huber?“ „Nils, gut dass ich sie erreiche, Nina Schwarz hier!“ „Nina, wie geht es ihnen denn?“ „Ich bin schwanger“, posaunte ich direkt heraus. „Glückwunsch! Aber sie klingen nicht erfreut?“ „Ich habe Angst vor der Reaktion meines Freundes.“ Er lachte. „Ich kann ihnen sagen, wie die ausfallen wird. Er wird sich wahnsinnig freuen. Er liebt sie über alles-das hat mir seine Reaktion an ihrem Krankenbett gezeigt. Ach, und Nina? Wehe, sie schicken mir kein Foto vom Baby, wenn es soweit ist.“ Ich musste lächeln. „Klar mache ich das. Danke für ihre aufmunternden Worte, und entschuldigen sie, falls ich sie gestört habe.“ „Sie stören nie. Halten sie mich auf dem Laufenden.“ Wir beendeten das Gespräch, und ich ging zurück nach Hause.
Dort angekommen, zogen mich die Jungs direkt ins Wohnzimmer. „Und?“ „Ja, ich bin schwanger“, erklärte ich. Dan strich mir beruhigend über den Rücken. „Und was, wenn Ole mich dann verlässt?“ Andi zog mir spielerisch am Zopf. „Würde er nie. Er liebt dich, auch wenn er es dir so direkt noch nicht gesagt hat. Ich drehe mit dem Mann, ich weiß das.“ Ängstlich schaute ich meine Mitbewohner an. „Meint ihr, ich soll ihn gleich anrufen, oder bis nächste Woche warten?“ Dan drückte meine Hand. „Gleich anrufen“, befahl er. Ich fummelte mein Handy aus meiner Tasche, und wählte Oles Nummer. Nach dem dritten Freizeichen hörte ich seine Stimme. „Hey Süße, schön dass du anrufst!“ Ich schluckte schwer. „Ich muss mit dir reden“, presste ich heraus. Nun konnte ich Besorgnis in der Stimme meines Liebsten erkennen. „Was ist passiert?“ Panisch fuhr mein Blick zu Andi, der mich nur aufmunternd anlächelte. „Okay, ich sag es dir geraderaus. Ich bin schwanger!“ verkündete ich. Ole sagte zunächst nichts. Dann kam ein „Ist das dein Ernst? Oh mein Gott, das ist toll! Ich freue mich riesig!“ Nun merkte ich, wie mir Tränen der Erleichterung die Wangen hinunterliefen. „Ich bin erleichtert, dass du das sagst. Ich hatte schon Angst, dass du mich dann verlässt“, gab ich kleinlaut zu. Ole lachte dröhnend. „Du weißt aber schon, wie viel du mir bedeutest? Ich würde dich nie verlassen. Gibt es schon ein Ultraschallbild? Wie weit sind wir überhaupt? Oh mein Gott, die Mädels rasten aus vor Begeisterung! Aber hier geht es gerade weiter! Lass uns nächste Woche ganz in Ruhe über alles sprechen!“ „Okay, das machen wir. Bis dann!“ „Bis dann, und Nina?“ „Ja?“ „Ich liebe dich.“ Da war es. Da waren die magischen drei Worte. Ausgesprochen hatten wir sie bisher beide noch nicht, und ich war sogar zu zurückhaltend, um Ole einen Kosenamen zu geben. „Ich dich auch, mein Schatz“, gab ich zurück. Ich hörte ein Schniefen am anderen Ende. „Alles okay bei dir?“ „Du hast mich zum glücklichsten Mann der Welt gemacht. Ein Baby UND du hast mich deinen Schatz genannt, da können einem alten Mann schon mal die Hormone durchgehen. Aber ich muss echt weiter, bis nächste Woche!“  „Bis dann!“ Wir legten auf, und ich warf mich in Andis Arme. Dan knötterte ein wenig, aber er wusste auch, dass ich in Sachen Ole eher auf Andi vertraute, da die beiden enge Freunde waren.
„Und? War er begeistert?“ „Ja“, murmelte ich. „Du neigst dazu, dich unnötig verrückt zu machen“, neckte Andi mich. „Aber jetzt müssen wir zur Arbeit, heute drehen wir doch in der Kochschule, und Max ist krank. Also bist du heute hinter den Kulissen mit dabei.“ Max, der Leiter der Kochschule, lag immer noch mit einer Lungenentzündung flach. Jessy hatte ihn in dem Glauben, ich wäre es, im Kühlhaus eingesperrt. Nach einer Stunde hatte Andi ihn gefunden, und Jessy konnte leider nicht belangt werden, da sie ja immer noch Andis Teilhaberin war. Ich malte mir immer wieder aus, was wohl passieren würde, wenn Jessy und Benny sich jemals treffen würden.
Nach der Sache im Hotel hatte ich von meinem Ex nichts mehr gehört, aber ich wusste, dass das nur die Ruhe vor dem Sturm war.
Eine Stunde später liefen wir Hand in Hand in der Kochschule ein. Seit dem Hotelvorfall neigte Andi was mich anging zur Übervorsicht, und so ließ er sich von Ole absegnen, dass ich nur noch an seiner Hand mit ihm auf der Straße ging. Wenn ich alleine war, musste ich das Handy immer griffbereit haben. Ich drückte seine Hand fester. „Andi?“ „Ja, mein Hase?“ Ich musste kichern. Ich hasste diesen Namen eigentlich, aber nachdem er Andi-Bär war, musste ich mich wohl geschlagen geben. „Ich verstehe immer noch nicht, dass du noch Single bist. Die Frauen müssten doch Schlange stehen?“ Er zwinkerte mir zu. „Tun sie auch, aber sie sehen alle nur den Fernsehkoch. Ich will eine Nina, wie Ole. Eine Frau, die mich um meinetwillen liebt, bedingungslos und echt. Kein Mäuschen, dass nur nach Ruhm giert.“  Anerkennend hob ich eine Augenbraue. „Das klingt ja direkt erwachsen! Nein, ernsthaft. Das machst du schon richtig, und wenn du deine Mrs. Right dann gefunden hast, muss sie durch den Nina-TÜV.“ Er schlug spielerisch nach mir, und ich verschwand, um meine Arbeitskleidung anzuziehen. Da klopfte es am Personalraum. „Herein!“ rief ich, und Gordon steckte seinen Kopf durch die Tür.
„Nina, kommst du bitte mal? Teambesprechung!“ Ich nickte, und folgte dem smarten grauhaarigen. Als ich am Kochblock angekommen war, entfuhr mir ein Begeisterungsschrei. Dort stand Ole und grinste mich breit an!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast