Spike - Das Leben nach dem Leben

von CeBe 13
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Angel Faith Spike Willow Rosenberg
22.02.2016
26.02.2018
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"Hallo Spike."
"Hallo Willow."
"Ich habe gehofft, dass du kommst."
"Heute vor einem Jahr starb Buffy. Wirst du mich töten? "
"Noch nicht."
"Was ist es dann?"
"Spike, meinst du nicht, dass es Zeit für die Wahrheit ist."
"Noch nicht."
"Geht es dir inzwischen wieder besser?"
"Was meinst du?"
"Als ich die Verbindung getrennt habe war es so, als wärst du gar nicht da."
"Das geht dich nichts an."
"Doch, also was war los."
"Mich hat ihr ... Ich kann das nicht."
"Spike, du musst darüber reden."
"Nein. Es geht mir gut."
Spike ritzt sich kurz in die Hand und legt sie auf den Stein.
"Bis zum nächsten Jahr."


"Hallo Spike."
"Hallo Willow."
"Ich habe gehofft, dass du kommst."
"Heute vor zwei Jahren starb Buffy. Wirst du mich töten? "
"Noch nicht."
"Was ist es dann?"
"Spike, meinst du nicht, dass es Zeit für die Wahrheit ist."
"Noch nicht."
"Ich habe Post für dich?"
"Post?"
"Einen Brief von Ken. Giles fand ihn, als er Kens Unterlagen sortierte. Er wollte ihn erst zerreißen, doch dann gab er ihn mir. Er wusste, dass du heute hier sein würdest. Er bat mich dir den Brief zu geben. Heute Nacht wird er dich nicht jagen. Möchtest du ihn mitnehmen?"
"Nein, lies ihn mir vor - Willow, bitte."
" 'An Spike, den Mann der meine Leben rettete. Danke. Ken Giles' Ken war Giles Bruder?"
"Nein, Ruperts Mutter nahm ihn auf nachdem Vampire seine Eltern töteten."
"Und wann hast du ihm das Leben gerettet?"
"Das habe ich nicht, und ansonsten ist eine lange Geschichte."
"Ich habe die ganze Nacht Zeit."
"In der Nacht, nachdem Ken mich foltere ging ich anschließend zu ihm und Ken erzählte mir, dass er einen Menschen getötet hat. Er litt darunter, dass er nie darüber gesprochen hatte. Er hatte mir geholfen mich zu erinnern und ich wollte mich revanchieren.
Daina und ich haben anfangs fast jede Woche gejagt, doch sie war nur ein Mensch und brauchte manchmal auch eine Pause. Da habe ich angefangen zu recherchieren. Ich ging zur Polizei und erzählte, dass ich das Grab meines Bruders suchte. Da wir adoptiert wären wüsste ich nicht aber seinen Namen nicht sondern nur das Todesdatum. Die Geschichte war so dünn, dass ich nicht damit rechnete auch nur irgendwas heraus zu finden. Der Beamte war auch total überarbeitet und schickte mich, ohne mir richtig zuzuhören mit seinem Praktikanten ins Archiv. Der Junge war klasse. Er fand die alten Akten und las sie mir vor. So erfuhr ich den Namen des Toten und seiner Frau. Peter und Sarah Connor. Als ich gerade gehen wollte fragte er mich ob ich der Mörder sei.
"Haben sie ihn getötet?"
"Nein, wie kommst du darauf?"
"Zumindest den Vorname seines Bruders sollte man kennen. Sie waren es bestimmt, woher sollten sie sonst das Datum kennen, aber nicht den Namen. Ich lasse sie verhafteten."
"Das ist keine gute Idee. Ich bin zwar blind, aber du wärst trotzdem tot bevor du an der Tür bist."
"Ok. Dann gehen sie einfach und ich geh wieder kaffeekochen. "
"Willst du mir helfen den Fall zu lösen?"
"Ja, ich verhafte einen Mörder."
"Nein, und niemand wird es erfahren. Nur du."
"Besser als kaffeekochen ist es auf jeden Fall."
Wir fanden Sarah und ihre Kinder. Dann kam der schwierige Teil. Wir mussten alle zusammen bringen. Der Praktikant erwies sich als sehr nützlich und einfallsreich. Er bestellte Ken und Giles sowie Sarah und ihre Kinder in einen Gerichtssaal am Samstag, wenn sonst keiner mehr im Gebäude ist. Sarah und ihre Kinder waren schon sehr neugierig auf das was kommen würde.
In einer echten Uniform nahm der Praktikant Giles und Ken in Empfang. Wir trennten die beiden und Giles fand sich auf dem Richterstuhl wieder, während ich Ken Handschellen anlegte.
"Spike, was soll das Theater."
"Giles, ich brauche eine Stunde. Dann können sie gehen."
"Offizier verhaften sie diesen Mann. Er ..."
"Ist ein Vampir und fällt damit nicht in meine Zuständigkeit. Geben sie ihm eine Stunde. Ich weiß auch nicht was er vorhat."
"Eine Stunde und keine Minute mehr."
"Ken, jetzt bist du dran."
"Spike das kann ich nicht, nicht wenn er hier ist."
"Doch, du kannst es."
"Hilf mir."
"Ken, was hast du in der Woche vor dem 9.12.75 getan?"
"Ich habe einen Mann beobachtete wie er Blut an einen Vampir verkauft."
"Woher kam das Blut?"
"Aus einer Blutspendenaktion für das Krankenhaus."
"Weiter."
"Ich folgte dem Mann an mehreren Tagen und sah, dass er viel Blut verkaufte. Doch ich konnte seinen Kontaktmann nicht erkennen. Am 9.12 fing ich ihn schließlich ab. Ich habe ihn nach dem Namen seines Kontakt gefragt, doch er wollte ihn nicht nennen."
"Wie befragtes du Peter Connor?"
"Ich schlug ihn mehrfach mit einem mit Bleikugeln gefüllten Schlauch. Der letzte Schlag war zu viel. Ich tötete ihn."
"Was passierte dann?"
"Auf der Beerdigung hörte ich, wie die Mutter der Tochter erklärte, dass es sich um das Blut deren handelt, die krank waren und das nicht für die Behandlung von Patienten verwendet werden kann."
"Und?"
"Das sie das Geld für die Behandlung ihres Sohnes brauchen."
"Jetzt erkenne ich sie, sie sind der Mann von der Versicherung. Sie haben mir das Geld gebracht. Peter hatte nie eine Versicherung. Es war ihr Geld das meinem Sohn das Leben gerettet hat. "
"Ja, und ich war es, der ihren Mann tötete. Ich wollte es nicht. Ich habe mich geschämt und versuche es seit dem Tag zu vergessen. Rupert, ich habe einen Menschen getötet. "
"Ken, woher weiß du das es Vampire gibt?"
"Meine Eltern wurde von ihnen getötet als ich noch ein Kind war. Ich habe gesehen wie er seine Zähne in ihren Hals stieß und hörte ihren Todesschrei."
"Damit ist die Beweisaufnahme abgeschlossen"
"Das ist schon über 30 Jahre her, warum beschäftigt sich die Polizei heute noch mit dem Fall meines Mannes?"
"Ich bin nur der Praktikant der den Kaffee kochen muss. Es gibt keinen Fall und das ist kein Gericht. Es gibt hier nur sie. "
"Ich wollte immer dem Mann danken der meinem Sohn ermöglicht zu leben. Ich wollte immer das der Mann der meinen Mann tötete leidet. Ich sehe einen gebrochen Menschen, der über 30 Jahre gelitten hat. Jetzt muss ich nur noch meinen Dank aussprechen 'Danke'. Paul, Ann, wir gehen."
Sarah und ihre Kinder haben den Saal einfach verlassen. Ich begleitete den Praktikant hinaus.
"Damit kann ich nicht an die Presse und offiziell ist auch nichts passiert, aber ich glaube, dass heute Abend etwas Richtiges geschehen ist."
"Du warst ein Teil davon, ohne dich wäre es nicht möglich gewesen."
Wir ließen Ken und Giles im Gerichtssaal alleine. Den Straftäter und seinen Richter. Ich weiß nicht ob und was Ken und Giles jemals zu dem Thema besprochen haben. Ich bin einfach wieder jagen gegangenen. Ich habe nie mit Ken oder Giles darüber gesprochen.
"Ich glaube, dass du das richtige getan hast. Zumindest für Ken."
"Es fängt an zu tagen."
"Bis zum nächsten Jahr."
Spike ritzt sich kurz in die Hand und legt sie auf den Stein.
"Bis zum nächsten Jahr."


Es ist spät am Abend als eine Gestalt wie ein Schatten durch das kleine Dorf in Irland huscht. Die Gestalt bleibt unter dem Fenster des Schulleiters stehen und lauscht den Atemzügen der schlafenden Kinder. Die Stimmen aus dem Wohnzimmer dringen schwach an sein Ohr, doch er hat keine Mühe sie zu verstehen.
"Was willst du Andy und Marie sagen?"
"Ich weiß es nicht. Ich will sie nicht beunruhigen und es ist ja auch noch nicht klar was mit Giles ist."
"Ja, aber Andy hängt an ihm wie an einem richtigen Opa. Er sollte wissen das Giles einen >Unfall< hatte und wahrscheinlich nie wieder genesen wird."
„Aber er hatte keinen Unfall. Soll ich ihm etwa erzählen, dass Giles von 2 Qarlogs zusammengeschlagen wurde? Ich weiß ja nicht mal was das ist."
„Bleib doch bei der Unfallvariante."
"Du hast Recht, ich fahre morgen erst zu Giles ins Krankenhaus und dann rede ich mit Andy."
Der Schatten unter dem Fenster bewegt sich weiter. Er hat genug gehört.
Die Nachtschicht im Krankenhaus ist für 2 Stationen zuständig und so ist es für Spike kein Problem ungehindert in das Zimmer von Giles zu gelangen. Der ehemalige Wächter liegt allein. Xander hat dafür bezahlt. Er weiß wie unangenehm es Giles wäre sich das Zimmer teilen zu müssen.
Giles liegt wach in seinem Bett. Er reagiert nicht auf die sich öffnende Tür, sondern dreht den Kopf erst als er die Stimme von Spike erkennt. Er will schreien, doch die Hand über seinem Mund hindert ihn daran.
"Hallo Giles. Wenn ich dich töten wollte wärst du bereits tot, also nicht schreien. OK?"
Giles nickt kurz mit dem Kopf als Bestätigungen.
"Ich habe gehört, dass du hier liegst. Was ist passiert? "
"Warum interessiert sie das?"
"Sie hassen mich. Das ist für mich kein Problem. Aber Andy braucht sie."
"Ich will sie zu Staub zerfallen sehen. Das ist alles."
"Ok, dann fange ich eben an.
Mein Informant hat mir erzählt, dass du letzte Woche in der Kneipe am Hafen von 2 Qarlogs zusammen geschlagen wurdest. Die Polizei kam zu spät um das zu verhindern. Seit dem liegst du hier. Dein Zustand ist kritisch aber nicht lebensbedrohlich. Die Ärzte sagen, dass du Glück gehabt hast. Du kannst noch selbstständig atmen und den Kopf bewegen. Hab ich was vergessen? "
"Spike, was wollen sie?"
"Ich will Andy und Marie helfen. Sie sind ihre Kinder und ich habe es Buffy versprochen."
"Dann stechen sie sich einen Pflock ins Herz."
"Ich habe ihr versprochen grade diese nicht zu tun."
"Etwas anderes will ich nicht von ihnen."
"Das tue ich nicht für dich sondern für meine, für ihre Kinder."
Mit diesen Worten nimmt Spike das Messer aus seiner Tasche und schneidet Giles die Pulsader am linken Arm auf. Dann schneidet er sich selbst in die Hand und verbindet die beiden Wunden. Giles hat von dem Schnitt in seinen Arm nichts gemerkt. Die durchtrennen Nerven in seinem Hals machen es ihm unmöglich etwas zu spüren.
>Giles? <
>Spike, lassen sie das. <
>Ich kann nicht. Ich habe schon immer alles gegeben um die zu schützen, die ich liebe. Egal ob es für mich gut ist oder nicht.<
>So wie damals als sie für Buffy zu Elisabeth gegangen sind. Da sagten sie, dass es nicht das erste mal war. Zeigen sie es mir?<
Durch die Verbindung des Blutes kann Spike sich nicht dagegen wehren sich zu erinnern.

>>
"Dru wir müssen hier weg."
"Aber sieh doch nur, der Tisch ist gedeckt und wartet nur auf uns."
"Das ist ein Mienenfeld. Wenn wir nicht aufpassen liegen wir bald selbst als Frühstück für die anderen Vampire hier. "
"Nur noch dieses eine Kind. Sieh nur es lebt noch. "
Drusilla hebt das Kind hoch und in dem Moment geht die Miene, auf der es gelegen hat hoch. Der Druck der Explosion schleudert sie durch die Luft. Ich höre kurzzeitig nichts mehr bis ich Dru wie durch Watte wimmern höre. Ich gehe zu ihr und erkenne sie fast nicht. Sie hatte sich über das Kind gebeugt und die Miene hat ihr fast die gesamte Bauchdecke weggerissen. Die Oberschenkel sind bis auf die Knochen aufgerissen und ihr Gesicht nur noch rohes Fleisch. Ich heben sie auf. Doch ihr Geschrei macht es unmöglich uns zu verstecken. Also schlage ich sie KO.
Mir war klar, dass sie mindestens zwei Monate brauchen würde um wieder fit zu werden. Da der ersten Weltkrieg noch in den letzten Zügen liegt ist es nicht so einfach einen Unterschlupf für so lange zu finden. Ich weiß mir nicht anders zu helfen stehle einen Wagen und fahre zu Elisabeth. Kurz vor Morgengrauen kommen wir bei ihr an.
"Elisabeth du musst mir helfen. Ich brauche einen Platz für Dru an dem sie genesen kann."
"Angelus Junge. Du bist es wirklich."
"Spike."
"Komm rein. Bring Dru mit. Lass uns reden."
"Kannst du den Wagen verschwinden lassen?"
"Ist schon geschehen. Es steht nicht gut um Dru. Ich schätze, dass sie mindestens zwei Monate brauchen wird."
"Können wir solange bleiben?"
"Das kommt auf dich an."
"Was willst du?"
"Für jeden Tag, den ihr hier bleibt wirst du eine Nacht für mich arbeiten."
"Das ist nicht dein Ernst?"
"Du arbeitest für mich solange ihr hier seid oder du kannst gehen, nimm Dru mit."
Ich gehe zu seiner Drusilla und sehe die Verletzungen, ich weiß, dass sie wieder genesen wird, aber sie braucht Zeit und Blut.
„Für dich mein schwarze Königin."
Ich atmet einmal unnötiger Weise und gehe dann zu Elisabeth zurück. In demütiger Haltung, den Kopf gesenkt und auf Knien, wie sie es mich gelehrt hat besiegele ich mein Schicksal.
"Ich bin einverstanden. Solange wir bei dir bleiben werde ich für dich arbeiten.
Herrin ich bitte demütigst um die Gnade euch dienen zu dürfen."
"Gut. Dann haben wir einen Deal. Vivi kümmere dich um Drusilla. Sie braucht ein Lager und ausreichend Blut."
Ich knie immer noch am Boden und sehe wie Dru weggebracht wird.
"Mandy du bringst Spike ins Quartier. Er soll sich duschen. Ich brauche ihn heute Abend fertig."
Ich gehe mit Mandy. Im Bad entkleide ich mich. Nach der Dusche rasiere ich mir die Achseln und den Schambereich. Auch den Kopf schere ich mir dann gehe ich nackt zurück zu meinem Quartier. Dort liegt bereits ein Halsband für mich. Elisabeth Junge steht auf der Plakate. Ich frage mich kurz woher sie die so schnell hat. Doch das ist unwichtig und so schiebe ich den Gedanken bei Seite. Ich lege mir die Manschetten und das Halsband an. Als ich die Tür höre gehe ich auf meine Knie.
"Spike, es gibt eine zusätzliche Bedingung. Ich will nicht, dass du meine Kunden erkennst. Deshalb wirst du von nun an eine Augenbinde tragen. Damit wird auch keiner dich erkennen. Willst du noch etwas sagen bevor wir gehen? "
"Herrin, ich bitte um Hilfe."
"Ich werde dir helfen. Du wirst heute Abend den Eingang übernehmen. Ich lasse dich fixieren und für heute Abend mit einem Knebel versehen."
"Danke."
Keine Stunde später liege ich über dem Bock im Eingang. Als der erste Trupp Soldaten ankommt wird mir erst bewusst was ich getan habe. Wir haben Krieg und die Offiziere suchen nach Vergnügungen. Ich werde an diesem Abend das erste Mal in meinem Leben von einem Menschen in den Arsch gefickt. Der Dämon in mir schreit und wehrt sich gegen die Fesseln doch Elisabeth versteht ihr Handwerk. Die Soldaten amüsieren sich über den Sklaven im Strafvollzug. Ich hätte Elisabeth gar nicht um Hilfe bitten müssen. Sie hätte mich sowieso fixiert und mein Gesicht vor den Besuchern verborgen. Die Soldaten wissen nichts von der anderen Welt. Für sie ist es ein ganz normaler Puff.
Die Dämonen treffen sich im Hinterzimmer und ab und zu verschwindet mal ein unwichtiger Offizier. Doch das fällt nicht weiter auf. Die meisten Soldaten suchen Frauen im Bordell deshalb bin ich auch am nächsten Tag nicht mehr am Eingang zum Club sondern Elisabeth bringt mich direkt ins Hinterzimmer. Ich gehe davon aus, dass sie mir nur verdeutlichen wollte was meine Alternative ist.
Er dauert keine 2 Tage bis ich mich wieder an alle Regeln erinnere. Es kommt mir vor, als wäre ich nie weg gewesen. Ich bin ihr ein williger Sklave. Ich halte meinen Hintern jedem hin den sie mir schickt. Nach einer Woche hat sich rum gesprochen, dass Elisabeth wieder einen Vampir als Sklaven hat. Am Freitagabend lässt Elisabeth nach mir schicken. Ich gehe zu ihr und knie vor ihr.
"Ich bin sehr zufrieden mit dir. Ich habe heute eine besondere Kundin. Sie möchte einen Vampir für ein Wochenende. Stell sie zufrieden und du wirst es nicht bereuen."
"Ich werde euch nicht enttäuschen meine Herrin."
Die Kundin ist ein Mensch, was mich zuerst sehr initiiert. Sie mag zwar Neckereien, aber sie verspürt keine Lust im Schmerz. Das ist für mich neu und ungewöhnlich. Ich stelle mich komplett um und berühre sie sanft wie mit einer Feder. Ich lasse meine Zunge über und in ihren Körper gleiten. Sie liebt es wenn ich langsam und zärtlich bin und so erfülle ich ihr jeden ihrer Wünsche. Mit ihr ist es das erste Mal, dass ich einen Orgasmus erlebte ohne dabei auch vor Schmerzen zu schreien. Ich bringe an diesem Abend mehrfach in ihren persönlichen Himmel. Am nächsten Morgen stürmt ihr Mann das Zimmer. Ihr Mann ist kein Mensch sondern ein Qulack Dämon. Er findet uns zusammen. Elisabeth ist ihm direkt auf den Fersen. Ich gehe vor meiner Herrin auf die Knie.
"Mister, darf ich ihnen für die Bestrafung unsere Spielzimmer anbieten? Ich denke, dass es ihnen Wünschen eher entspricht als dieser Raum."
"Was? Ja sicher."
Der Qulack ist sichtlich initiiert über das Angebot, doch will er sich auch nicht als der eifersüchtige Ehemann outen der er ist."
"Folgen sie mir bitte."
Ich brauche keine Aufforderung um ihr ebenfalls zu folgen.
"Das ist unser Spielzimmer. Sie dürfen alle Spielezeuge ausprobieren die sie möchten. Solange sie nicht vergessen, dass er mein Halsband trägt. Ihre Frau hat bezahlt bis Sonntagnacht. Sie dürfen sich gerne auch abwechseln. Haben sie noch Fragen? "
"Nein."
Ich knie mitten im Raum und warte auf Anweisungen.
"Verstehst du meine Sprache?"
"Ja, Herr."
"Hast du meine Frau gefickt?"
"Ich habe meiner Herrin heute Nacht gedient."
"Bei meiner Frau? "
"Herr, ich diene meiner Herrin auf die Weise, die sie mir befiehlt."
"Hör auf mit dem Geschwafel."
Er zieht mir die Lederpeitschte über den Rücken.
"Eins, danke."
An diesem Wochenende habe ich das erste Mal über 100 gezählt.
Hätte Elisabeth Halsband mich nicht geschützt so hätte er mich gepfählt.
Am Montag danach diene ich meine Herrin als Tisch zum Abstellen ihrer Teetasse. Es ist nur meiner langjährigen Erfahrung im Unterdrücken von Emotionen zu verdanken, dass ich nicht aufspringe als ich die Stimme des Qulack vernehme.
"Elisabeth, ich möchte dir ein gutes Angebot für deinen Sklaven machen. Sowohl meine Frau, als auch ich waren mit seinen Diensten sehr zufrieden."
"Tut mir leid, dass ich dich enttäuschen muss, aber der Junge ist nicht zu verkaufen."
"Könntest du uns einen ausbilden, der so gut ist wie er?"
"Ja, dass könnte ich, doch ich glaube nicht, dass es für euch in Frage kommt."
"Ich habe Geld und ich bringe dir auch den Rohling."
"Seine Fähigkeiten hat er über mehrere Jahren Ausbildung erworben. Ich glaube nicht, dass ihr so viel Geduld habt. Doch ich kann Euch ihn vielleicht noch mal vermieten."
"Jahre? Du hast Recht so lange will ich nicht warten. Machst du mir ein gutes Angebot für 4 Wochen am Stück?"
„Gerne. Aber er verlässt mein Haus nicht. Ihr könnt hier jederzeit auf ihn und meine Möglichkeiten zugreifen, doch du darfst nicht von ihm trinken."
„Das ist viel Geld für viele Bedingungen. Aber meine Frau hat Gefallen an ihm gefunden. Ich akzeptiere."
"Er ist jeden Penny wert."
Als Dru nach gut 2 Monaten wieder ganz genesen ist verlassen wir Elisabeth. Ich bin schon wieder vollständig angezogen und es fühlt sich ungewohnt an ihr gegenüber zu stehen. Ich kämpfe gegen den Drang vor meine Herrin auf die Knie zu gehen. Dru kann es wahrscheinlich spüren den sie nimmt mich am Arm und tänzelt aus den Haus. Als ich schon vor der Tür bin ruft Elisabeth mir hinterher.
"Spike, darf ich mein Halsband wieder haben?"
Ich greife mir an den Hals. Ich habe nicht gemerkt, dass ich es noch trage. Ich nehme es ab und fühle mich zum ersten Mal seit Monaten nackt. Ich gebe es ihr in die Hand. Jetzt bin ich wieder Spike und nicht mehr Elisabeths Junge.
>Giles, haben sie genug gesehen?<
>Ja, aber wie konnten sie sich so verändern. Sie waren immer bereit alles für die zu geben, die ihnen wichtig sind. Wieso haben sie Buffy ...<
>Nein! <
Spike nimmt das Messer und trennt die Wunden auf. Giles schreit auf als er den Schmerz spürt.
"Tut mir leid, aber das lasse ich dich nicht sehen. Ich hoffe es hat gereicht."
Giles Gerät fängt an zu piepen und Spike verlässt das Zimmer bevor die Schwester eintrifft.
Am nächsten Abend gleitet wieder ein Schatten um das Haus des Schulleiters.
"Mutter, wir waren heute bei Giles im Krankenhaus. Er wird wohl demnächst auf dem Anwesen wohnen und Hilfe im Garten brauchen. Er hat mich gefragt ob ich das machen würde."
"Und möchtest du das?"
"Ja."
"Dann mach das, geh zu ihm. Ich habe nichts dagegen."
„Ich dachte, dass seine Verletzungen schwerer wären?"
„Das waren sie wohl auch die Ärzte wissen nicht wie sie es erklären sollen, aber er hat sich heute Nacht wohl unwillkürlich m Schlaf gedreht und dabei die Blockade in den Nerven gelöst."
Keiner sieht den Schatten der sich vom Haus entfernt grinsen.
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