Forever: Eine Freundin aus der neuen Zeit

GeschichteAllgemein / P12
Abraham "Abe" Morgan Detective Jo Martinez Dr. Henry Morgan Lucas Wahl OC (Own Character)
21.02.2016
21.08.2016
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Ihr wisst was hier immer steht, also.....
Viel Spaß beim Lesen und hinterlasst gern ein Review.

(Nur noch ein kurzer Hinweis, ich werde diese Geschichte wohl noch unregelmäßiger weiterschreiben, als meine anderen FFs , aber ab und zu werd ich immer mal wieder was Online stellen.)
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Ich betrat den Laden von Abe's Antiquitäten und war sofort fasziniert von den ganzen alten Sachen. Aus dem Nebenraum kam ein älterer Mann in den Verkaufsraum und sah sich um. Als er mich entdeckte, sprach er mich an.
"Kann ich ihnen irgendwie behilflich sein, junge Dame?"
"Vielleicht Ja. Ich suche nach ein paar alten Dekogegenständen, einen schönen Spiegel, ein paar Bilderrahmen und sowas. Ich bin erst vor kurzem hierher gezogen und möchte mein kleines Apartment etwas verschönern."
"Nun gut, haben sie eine genauere Vorstellung, etwas maritimes, romantisches oder etwas ganz anderes?"
"Romantisch klingt ganz gut, außerdem mag ich Dinge aus dem 19. und 20. Jahrhundert." Der Mann ging auf eine Kommode zu und zeigte mir erst einen Spiegel, der an der Wand darüber hing und dann die Bilderrahmen, die auf der Kommode aufgestellt waren.
"Das sind die einzigen Bilderrahmen, die ich da habe." Auf jedem Bild war die gleiche Frau abgebildet. Es waren zwar schwarz-weiß Bilder, doch man konnte gut erkennen, dass sie Blond war und sehr nett aussah.
"Die Rahmen sind wunderschön und auch die Bilder. Kannten sie die Frau?" Der Mann sagte erst eine Weile lang nichts, als würde er überlegen, ob er es mir erzählen sollte oder nicht. Doch dann begann er zu sprechen: "Sie war meine Mutter."
"Oh, mein Beileid." Ihm stiegen die Tränen in die Augen, doch dann fasste er sich wieder und meinte: "Nun, wir schließen bald. Ich möchte Sie nicht rausschmeißen, aber ich habe später noch einen wichtigen Termin. Möchten sie den Spiegel oder die Bilderrahmen kaufen?"
"ich finde alles wirklich schön, aber fürs Erste würde ich gern nur den Spiegel und einen Rahmen mitnehmen." Ich deutete auf eines der Bilder , welches in einem geschnörkelten, alt goldenem Rahmen steckte. Der Mann nahm den Spiegel von der Wand und den Rahmen von der Kommode und ging damit zur Kasse. Dort angekommen legte er beider auf den Tresen und während er beides abkassierte, öffnete ich den Bilderrahmen und nahm das Foto heraus.
"Ich möchte Ihnen nicht die Erinnerung an ihre Mutter nehmen." Ich reichte ihm das Bild und er blickte mich dankbar an. Gleichzeitig kam ein zweiter Mann, ein jüngerer, aus dem Nebenraum und kam wütend auf mich und den Mann zu.
"Abe was machst du da mit Abigails Sachen?"
"Ich verkaufe sie. Henry das ist der Sinn eines Ladens und wir brauchen den Spiegel und den Rahmen doch nicht."
"Wie kannst du nur so mit dem Erbe deiner Mutter umgehen?" Der jüngere Mann ignorierte mich komplett und redete immer weiter auf Abe ein. Abe wandte sich mir zu und übergab mir eine Tüte mit den Sachen.
Ich war etwas verwirrt über die Diskussion der Beiden, nahm ie Tüte, verabschiedete mich und verließ den Laden. Dir nächsten Tage war ich mit dem Einräumen meiner kleinen Wohnung und war mit der Suche nach einem Betriebspraktikum beschäftig, um meinen Studienplatz zu begünstigen. Ich wollte mich in einem Jahr an der "University of Science and History New York" einschreiben und hatte bisher nur ein Schülerpraktikum im Krankenhaus gemacht. Später würde ich gern in der Pathologie oder in der Forensik arbeiten, doch das lag noch in der Zukunft.
Rein vorsorglich hatte ich also an sämtliche Labore und Police Departments geschrieben und auf wenigstens eine Antwort gehofft. Nach kaum mehr als einer Woche bekam ich dann einen Anruf von Leutnant Reece und die meinte, ich sollte mich in den nächsten Tagen mal vorstellen. Das tat ich auch und bekam einen Praktikumsplatz für das nächste Quartal. Etwa zwei Wochen später trat ich meine Stelle an. Das Department war riesig und och hatte Mühe das Büro von Lieutenant  Reece wiederzufinden, aber dank eines freundlichen Detektiv, den ich am Kaffeeautomaten im 2. Stock angetroffen hatte, fand ich es dann doch.
Ich klopfte an und trat ein, der Detektiv ebenfalls und legte eine Akte auf den Schreobtisch von Reece.
"Das ist der Verdächtige, er steht zur Fahndung in zehn Bundesstaaten. Der hat ordentlich was auf dem Kerbholz.", sagte er und nippte an seinem Kaffee.
"Danke Hanson, ich werde eine staatenweite Fahndung über die Medien veranlassen." Detectiv Hanson drehte sich um und ging wieder hinaus. Dann wannte sich Lieutenant Reece an mich.
"Guten Morgen Miss Evans, ich führe Sie gleich in unsere Pathologie. Ich muss nur schnell noch einige Absprachen mir einer Streife durchführen. Könnten Sie bitte einen Moment vor der Tür warten."
"Natürlich." Ich ging wieder hinaus und keine fünf Minuten später kam auch Lieutenant Reece und führte mich in den Keller. Hier war alles gefliest und es war auch etwas kälter als in den Büroräumen in den oberen Etagen. Wir kamen in einen Raum mit mehreren metallenen OP-Tischen, wobei auf zweien je ein lebloser Körper lag, welche allerdings mit weißen Lacken bedeckt waren.
"Lucas, wissen sie, wo Henry sich wiedermal rumtreibt?" Der junge Mann war etwas erschrocken und stand nun mit einem fragenden Blick mit einem Hauch von Verwirrung vor uns.
"Oh, Lieutenant  Reece. Ich hatte nicht mit Ihnen gerechnet. Nein, ich weiß leider nicht, wo Henry ist. Er war heute noch nicht hier."
"Naja, wollen wir mal hoffen, dass er sich nicht wiedermal in Schwierigkeiten bringt und bald hier auftaucht."
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