Feminismus und die türkischen Menschenrechte

von kweenron
GeschichteAllgemein / P6
21.02.2016
21.02.2016
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„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So lautete der erste Absatz im ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes. Da wir in Deutschland leben, könnt ihr sicher selbst beurteilen wie die Lage der Menschenrechte in unserem Land ist und deshalb möchte ich darauf gar nicht weiter eingehen.
Wenn man über die Situation in der Türkei reden möchte, dann muss man auch flüchtig auf den Feminismus eingehen; hierzu will ich ein paar Sätze sagen:
Der Feminismus nahm seinen Anfang im 17. Jahrhundert und wer sich ein bisschen mit Geschichte auskennt, der weiß, dass die Stellung der Frau damals mehr schlecht als recht war. Somit ging es vordergründig um die Rechte des weiblichen Geschlechtes – daher der Name. Heutzutage geht es um mehr Dinge, als es auf Wikipedia steht oder von manchen behauptet wird; der Feminismus behandelt jedes erdenkliche gesellschaftliche Problem, das man sich nur vorstellen kann; sei es Sexismus, Rassismus, Homophobie, der respektvolle Umgang mit Kultur und Religion oder die Menschlichkeit.
Nun möchte ich auf die Situation der Menschenrechte in der Türkei kommen – welches mein Hauptthema ist. Vermutlich habt ihr aus den Medien schon etwas mitbekommen, möchte jemand etwas dazu sagen?
… Seit dem 19. Jahrhundert gibt es die Ausführung, dass alle Menschen, ungeachtete des Geschlechtes, der Sprache, Rasse, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung vor dem türkischen Gericht gleich sind. Es gab jedoch zahlreiche Verstöße gegen dieses Gesetz und am 1. Juli 1982 reichten Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich und die Niederlande eine Staatsklage bei der Europäischen Kommission für Menschenrechte ein. Die Klage war erfolgreich, denn unter anderem musste die Türkei das Kriegsrecht aufheben und einem Untersuchungsausschuss die Fortschritte, in Form von Berichten, mitteilen.
Mit der Abschaffung der Todesstrafe 2004 wurde ein Wendepunkt in der Debatte für eine fairere Behandlung der Menschen gekennzeichnet. Zudem wurde die lange Sitte der Folter gebrochen.
Heutzutage versichert Artikel 24 der türkischen Verfassung die Freiheit des Gewissens; die folgenden Artikel bis zum 31sten garantieren die Meinungsfreiheit und Artikel 34 das Recht auf unbewaffnete, friedliche Zusammenkünfte und Massenkundgebungen. Nichtsdestoweniger gibt es immer noch zahlreiche strittige Tätigkeiten von Polizei und Regierung, doch im Vergleich zu früher hat sich die Konstellation deutlich gebessert.
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