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Allein unter Mädchen

von Merlot
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
20.02.2016
30.12.2021
21
70.823
4
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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25.11.2018 2.889
 
Mit etwas Verspätung, kommt hier das nächste Kapitel: Nummer 10. Hier werden auch ein paar Details offenbart, was es mit Akios Aufenthalt auf der Insel der Mädchen auf sich hat. Außerdem wird meine Geschichte, >Liebe zwischen den Sternen<, derzeit völlig überarbeitet. Vermutlich wird es dort auch bald weitergehen. Dennoch, viel Spaß beim lesen.





Im Anwesen Hakurai, waren Aiko, Misaki, Hiro, sowie ihre beiden Mütter, Satsuki und Sakuya noch im Wohnzimmer, wo die Situation fast am eskalieren war, da Aiko nun die Wahrheit über das Projekt der San Juan Akademie, in das ihr Bruder verwickelt war, wissen wollte. Zum Glück war Hiro einsichtig. „Meines Wissens nach, Aiko…“ damit sah Hiro die Ladys an, „Ist der Hauptgrund, wirklich der genannte Grund, dass die San Juan Akademie wieder eine gemischte Schule werden soll, wie sie es ursprünglich einmal war.“ Aiko wusste was er meinte, „Ich kenne die Geschichte. Nach einem schrecklichen Unfall, bei dem während einer Sportveranstaltung ein Feuer ausbrach, sind zahllose der Jungs damals in der Sporthalle verbrannt. Darunter auch der Sohn der damalsigen Schulleiterin, die über diesen tot nie hinweg kam. Dann wurde aus der Schule eine Reine Mädchen Schule.“ Hiro nickte, „Ja. Das will Mari nun wieder ändern. Der andere Grund, ist Akios Sicherheit und seine Gesundheit.“ So machte Hiro eine kleine Pause. „Seine Sicherheit und seine Gesundheit. Hier ist er doch auch sicher und glücklich! Und was hat seine Gesundheit damit zu tun? Was du mir da erzählst, ergibt überhaupt keinen Sinn, Hiro.“ So blickte Aiko nun verärgert zu den anderen. „Was für einen Plan heckt ihr da eigentlich aus?“

Misaki war die erste die darauf antwortete, nachdem sie seufzte. „Ach Aiko. Hättest du den Unsinn nicht einfach lassen können. Dann hätten wir dieses Problem gar nicht erst.“ Aiko jedoch, funkelte Misaki nun an, „Unsinn? Meinen Bruder wieder nach Hause zu holen war deiner Meinung nach also Unsinn?! Sag mal, Misaki! Was zum Geier ist in deinem Kopf falsch!? Das hier ist immer noch unser Zuhause und ich wüsste nicht, was dagegenspricht, dass Akio wieder nach Hause kommt!“

Nach diesen Worten seufzte Misaki, ehe sie zu Satsuki und Sakuya sah, „Könnt ihr nicht auch endlich einmal etwas dazu sagen? Ihr habt euch diesen Plan doch ausgedacht.“ So sah Misaki die beiden Frauen eindringlich an. Satsuki seufzte dann, „Misaki. Du verkomplizierst hier wirklich alles.“

Diese ließ sich das nicht gefallen, „Ich? Hätte Aiko Akio nicht den Rückflug organisiert, hätten wir dieses Problem gar nicht erst.“ „Dann wäre er zusammen mit Maya heute zurückgeflogen...“ Warf Sakuya dann ein, „Da wir das nicht mitbedacht haben. Außerdem würde es auffallen, wenn er als einziger die nach Hause fliegen darf, obwohl wir doch alle hier sind.“ Doch wandte sich Sakuya dann an Aiko, „Die Sache, warum gerade Akio für den Platz des Jungen gewählt wurde, Aiko, ist der, dass Akio sehr tief in die internen Geheimnisse der Firma eingeweiht ist. Und wie du ja weißt, haben wir viele Konkurrenten und Feinde. Viele versuchen alles um an Informationen zu kommen.“ „Betriebsspionage.“ Bemerkte Aiko hierbei. Die Frau nickte dazu, „Ja. So wurde bereits mehrfach versucht Akio zu entführen. Einmal wurde er von Misaki gerettet, die sich dabei schwer verletzt hat, wie du ja weißt.“ Damit blickte Aiko auf Misaki, „Dabei hast du dir die Verletzungen zugezogen.“ Diese nickte, „Ja.“ Aiko war nun erschrocken, „Ja aber… warum habt ihr uns das nicht schon früher erzählt. Ihr habt uns gesagt, Misaki hätte Akio beiseite geschubst, als er fast von einem Auto überfahren worden wäre, weil der Fahrer auf der Flucht vor der Polizei war.“ Dazu nickte Satsuki, „Ja, Aiko. Wir wollten das ganze Geheim halten. Ansonsten würden vermutlich noch andere auf ihn aufmerksam werden und dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis sie auf seine Familie aufmerksam werden. Dich und Aria. Wir wollten verhindern, dass ihr das gleiche durchmachen müsst. Und zu Akios eigener Sicherheit, musste er aus der Öffentlichkeit verschwinden. Zumindest bis wir die schuldigen gefunden haben.“ „Und da habt ihr ihn einfach auf die Insel geschickt, obwohl ihr wusstet, was er davon hält und das er wieder nach Hause will.“ Dazu nickte Satsuki erneut, „Ja Aiko. Der Plan war es, ihn aus der Öffentlichkeit zu entfernen, bis sich die ganze Lage wieder beruhigt hat. Mich hat Akio heute auch schon gefragt, ob ich ihn hasse, weil ich ihn dorthin geschickt habe.“ Aiko sah ihre Mutter dabei intensiv an, „Mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt, weil mir nicht einleuchten wollte, wieso ihr ihn über 3000 Kilometer weit weg, auf eine Gottverlassene Insel, mitten im nirgendwo geschickt habt. Und eingeweiht habt ihr auch niemanden.“ „Seine Gesundheit spielt aber auch eine wichtige Rolle. Du solltest über seinen Gesundheitlichen Zustand besser bescheid wissen, als alle anderen.“ Aiko nickte, „Natürlich Mama.“

So beruhigte sich Aiko dann wieder. „Hast du jetzt verstanden, wieso Akio unbedingt zurück muss und es wichtig ist, dass er auch dort bleibt, Aiko?“ fragte Misaki dann wieder. Diese hatte dabei die Hoffnung, dass Aiko Akio nun keinen Heimflug mehr organisiert, wenn sie es schaffen ihn zurück zu schicken. „Ich habe jetzt zwar verstanden, warum ihr Akio dorthin geschickt habt, doch hättet ihr das ganze vorher mit ihm absprechen können, anstatt ihn einfach gegen seinen Willen dorthin zu schicken. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn man euch ganz allein auf eine gottverlassene Insel mitten im nirgendwo schickt, als wärt ihr Verbrecher, die nie wieder zurück in die Öffentlichkeit dürfen. Genau das habt ihr nämlich mit ihm gemacht. Und Nein, Misaki. Ich werde meinen Bruder auch weiterhin unterstützten und ihm einen Heimflug organisieren, wenn er nach Hause will. Das kann mir niemand verbieten.“ Damit verschränkte Aiko ihre Arme vor ihrer Brust. Misaki jedoch, seufzte nun. „Wir wollen Akio nichts Böses, das solltest du eigentlich wissen, Aiko.“ Misaki war am Verzweifeln. „Insbesondere, nachdem du nun die Wahrheit kennst.“ „Akios Sicherheit wäre auch gewährleistet, indem wir einfach auf ihn aufpassen und Hiro einfach bei ihm im Anwesen bleibt. Wir müssen ihn dafür nicht extra auf eine Gottverlassene Insel mitten im nirgendwo schicken.“

Misaki war nun noch mehr am Verzweifeln. Aiko war alles andere als einsichtig. „Zudem hat Aria bereits Pläne gemacht, was wir 3 nächste Woche alles machen werden.“ Dabei grinste Aiko, da sie wusste, dass Misaki diese Worte nicht gefielen. „Was?!“ dazu nickte Hiro, „Ja, das habe ich auch mitbekommen. Auf ihrem Plan stehen unter anderem ein Ausflug ins Planetarium, ins Aquarium, ebenso wie in einen Vergnügungspark und ein Besuch im Kino.“ Misaki klatschte sich nun an die Stirn, „Hat Aria sie noch alle. Da ist Akios Sicherheit nicht gewährleistet.“ Sakuya kicherte dazu, „Man könnte glatt denken, dass du ihre große Schwester wärst und nicht nur eine gute bekannte und Freundin ihres Chauffeurs.“ Satsuki lächelte dazu ebenfalls, „Ja, Sakuya. Da kann ich dir nur zustimmen. Doch hat Aiko in gewisser weiße auch recht. Wir könnten Akio auch rund um die Uhr unter Überwachung stellen. Doch müssen wir dann sehen, wer seinen Platz auf der Akademie einnimmt.“ Misaki lehnte sich damit nun zurück, „Ich bin nach wie vor dafür, dass Akio dies macht. So schlagen wir 2 Fliegen mit einer klatsche. Die Insel ist alles andere als klein, er hat auf der anderen Hälfte seine Ruhe, hat eine Luxussuite für sich alleine, wobei er notfalls noch zu Mikoto und Mari ins große Anwesen kann, muss sich um nichts kümmern und reizende Gesellschaft gibt es auch. Die Luft dort, wird ihm auch gut tun. Außerdem können wir bei ihm sicher sein, dass er nicht heimlich versuchen, bei den Mädchen beim Duschen oder Baden zu spannen. Bei anderen Jungs, weiß man nicht, was diese für Hintergedanken haben werden.“

„Dennoch verlangt ihr von ihm, dass er für so etwas, sein Zuhause und seine Familie aufgibt.“ Mischte sich Aiko wieder ein, „Das ist es uns nicht wert und genau darum, werde ich Akio so oft nach Hause holen, wie es nötig ist. Zudem wisst ihr genau, dass Aria wieder nicht zur Schule gehen wird, wenn ihr Akio wieder wegschickt. Und wie soll sie die ganzen Monate oder auch die 2 Schuljahre nachholen, die ihr Akio dort gefangen halten wollt.“ Damit sah sie die Gruppe intensiv an. Sie wussten, 2 Schuljahre nachzuholen war extrem schwer.

„In solchen Momenten wünschte ich, dass ihr euch nicht so gut vertragen würdet. Das Gegenteil wäre mir gerade lieber.“ Sprach Misaki ihre Gedanken aus. Dafür bekam sie gleich auch etwas zurück, „Und ich wünschte mir, dass du dir einen Psychiater besorgst, damit du wieder normal im Kopf wirst.“ Sprach Akio, der mit Aria und Maya nun wieder im Raum stand. Daher sah Misaki, ebenso wie der Rest der Anwesenden, auf die 3 Teenager.

„Ich stimme Akio zu.“ Sprach Maya dann, „Was ist nur mit dir los, dass du dir sowas wünschst, Misaki. Die Misaki die ich kannte, hätte sich so etwas nie gewünscht.“ Damit seufzte Misaki wieder. „Nicht auch noch du, Maya.“ Misaki konnte es nicht fassen.

Dann jedoch, griff ihre Mutter ein, „Hör auf, Misaki.“ So sah sie ihre Mutter an, „Das alles bringt doch nichts, also lass es.“ Misaki sah dabei noch einmal auf Akio, ehe sie ihre Augen schloss und dabei den Kopf schüttelte. „Du bist eine wandelnde Katastrophe, Akio.“ Maya lächelte hierzu, „Kann sein.“ So wandte sie sich an ihn, „Und falls du zurück kommst, nimmst du mich in deinen Astronomie-Club auf.“ Forderte der Rotschopf, weshalb die anderen nun lächelten.

Akio sah Maya daher nun verwundert an, „Ich komme nicht zurück, Maya. Ich bleibe Zuhause. Da ist es immer noch am schönsten. Doch wie wäre es, wenn wir in die Stadt fahren, Eis essen.“ Dazu lächelte Maya, „Gern.“ Akio blickte damit zu seinen Schwestern, „Aiko. Aria.“ Diese nickten, „Hiro. Fahr die Limousine vor.“ Sprach Aiko dazu, womit dieser sich, genau wie die Mädchen, erhob. Misaki gefiel dies nicht, doch sagte sie für den Moment nichts. Ihr Gesichtsausdruck jedoch, sagte mehr als genug.

Als Hiro und die Teenager den Raum verließen, grinste Aiko Misaki noch mit einem vielsagenden lächeln an. Misaki wusste sofort, Aiko hat noch etwas vor und Misaki hatte das ungute Gefühl, dass ihr dies nicht gefallen wird. „Ich seh lieber nach, nicht das Aiko und Aria uns noch mehr Probleme bereiten.“ Ihre Mutter nickte dazu, „Aber benimm dich, Misaki.“ Satsuki stimmte ihrer alten Freundin hier zu, „Ja. Ich bin dir zwar dankbar, dass du mir mit Aria geholfen hast, als diese Akio direkt einen Rückflug organisieren wollte, doch ist das kein Grund, das du ihn mit Gewalt zurückschicken darfst.“ Misaki nickte, „Mach dir keine Sorgen, Tante Satsuki. Du weißt doch… ich liebe die 3, wie meine Geschwister. Ich würde ihnen niemals etwas Böses tun. Akio sollte das eigentlich besser wissen, als jeder andere.“ Somit verließ sie den Raum.

„Hat sich die Lage gerade gebessert oder noch weiter verschlimmert?“ Sakuya konnte die Frage ihrer Freundin leider nicht beantworten. „Das weiß ich nicht. Aber hoffen wir, dass Akio freiwillig zurückfliegt. Neben der Tatsache, dass unsere Konkurrenz durch ihn an Informationen kommen will, ist das noch die Tatsache…“ „Das er Probleme magisch anzieht.“ Setzte Satsuki fort. „Außerdem wäre das alles eine gute Erfahrung für ihn. Immerhin musste er Gesundheitsbedingt, Jahre lang im Anwesen bleiben und durfte dieses nicht verlassen. Die Luft dort würde ihm mit Sicherheit gut tun.“ Sakuya nickte dazu, „Ja, ich bin deiner Meinung, Satsuki.“ Doch setzte die Rothaarige nun einen nachdenklichen Gesichtsausdruck auf.


Akio und der Rest der Gruppe, befand sich derzeit in einer Eisdiele in der Stadt. Jeder hatte dabei ein Eis vor sich stehen. Misaki jedoch, saß etwas entfernt und beobachtete von dort die Gruppe. Ihr blick dabei insbesondere auf Aiko und Aria. Misaki wusste, alles wäre gut gegangen, wenn diese beiden sich nicht eingemischt hätten. Aria wollte sofort nachdem Akio weggeschickt wurde, einen Rückflug organisieren. Misaki wusste es noch genau. Über eine Stunde hatte Satsuki mit Aria diskutiert und dieser sogar ihr Handy weggenommen. Am Ende hatte Aiko ihr ihres gegeben, womit eine ganze Stunde vergebens war. Misaki musste aufpassen. Wer weiß was die wandelnde Katastrophe noch anstellt.

So seufzte Misaki. Als dieser Plan geschmiedet wurde, hatten sie nicht miteingeplant, dass Aiko und Aria sich derart querstellen. Dann jedoch, stellte jemand ein Eis vor ihr ab. Dies erschrak Misaki etwas, da sie derart in Gedanken versunken war, dass sie dies überhaupt nicht bemerkt hatte. Doch sah sie nun die Frau, die ihr das Eis gebracht hatte, verwundert an. „Ähm… Danke, aber… ich habe doch überhaupt nichts bestellt.“ Die Frau lächelte, „Ich weiß. Der junge Mann dort drüben hat es für euch bestellt.“ Damit zeigte sie auf Hiro. Daher lächelte Misaki, als Hiro zu ihr blickte. „Danke.“ Somit entfernte sich die Frau wieder. Misaki begann damit ihr Eis zu essen.

Dabei dachte sie nach wie vor nach. Die Sache mit der Betriebsspionage war nach wie vor ein Problem. Die Sicherheitsvorkehrungen an der Firma waren streng. Extrem streng. Misaki fand es traurig, dass Akio deswegen ins Fadenkreuz der Konkurrenz geriet. Es gab Firmen die vor NICHTS zurückschreckten, um ihrer Konkurrenz zu Schaden. Hierbei fiel ihr Blick auf Aiko und Aria. Das Band zwischen den Geschwistern war stark. Sehr stark. Insbesondere verstand sie Aria und weshalb Akio dieser so wichtig war. Das lag an der Kindheit. Aria ist niemand den man alleine lassen kann. Immer wenn sie von der Schule nach Hause kam, war Akio da und nun ist er weg, bzw. er soll weg.

Misaki musste hierzu seufzen. Aria war eine genauso große wandelnde Katastrophe wie ihr Bruder. In diesen hineinversetzten, konnte sie sich allerdings schon, da sie Akio ja gut genug kannte. Das Ganze wird doch schwieriger als Gedacht. Aber die Rothaarige war zuversichtlich. Es würde sich bestimmt etwas finden lassen. Später musste sie auf jeden Fall noch einmal mit Akio in Ruhe reden. Doch zuerst wollte sie ihr Eis genießen. Dieses hatte Hiro ihr extra bestellt. Daher würde sie dieses Eis besonders genießen.

Nachdem sie alle ihr Eis gegessen hatten, ging die Gruppe gemeinsam weiter. Akio ging dabei neben Maya. Vor beiden, Aiko und Aria. Misaki und Hiro gingen hinter ihnen, wobei sie etwas Abstand hatten. Misaki sah man hierbei an, dass diese nicht froh war. „Eine starke Bindung unter Geschwistern ist ja schön und gut, aber das hier war wirklich unnötig.“ Dabei klang Misaki genervt, „Und unser Date hat Akio uns auch völlig verdorben.“ So blickte sie zu ihrem Freund, „Warum musstest du auch unbedingt an rangehen, als er dich angerufen hat?“ die Antwort kam schnell, „Du weißt, Misaki, wenn einer von ihnen mich anruft, muss ich rangehen, ansonsten muss ich mich später rechtfertigen, warum ich nicht rangegangen bin und was ich bitte schön getrieben habe.“ So blickten beide wieder nach vorne, „Miss Satsuki hatte uns das komplette Kino reserviert, damit wir bei unserem Date wirklich ungestört sind. All das Geld, dass dies gekostet hat, hat sie nun für nichts und wieder nichts ausgegeben. Und darüber hinaus müssen wir einen Weg finden, unsere Wandelnde Katastrophe am Sonntag wieder zurück zur Insel zu bringen.“ Hiro lächelte hierzu einfach, „Da hast du eine schwierige Aufgabe vor dir, Misaki.“ „Das weiß ich ja. Ob Mama und Miss Satsuki derweil auch nach einer Lösung unseres Problems suchen?“

Maya hörte derweil bei Misakis Gespräch mit Hiro zu, weshalb sie einen fragenden Gesichtsausdruck im Gesicht hatte. Maya war nicht ohne Grund die beste Schülerin der San Juan Akademie. Dementsprechend fragte sie sich nun, was genau los war. Das Akio den Platz auf der Akademie überhaupt nicht wollte, wurde ihr auch allmählich klar. Aber fragte sie sich nun wirklich, warum Akio den Platz auf der Insel bekommen hat und wieso Misaki unbedingt will, dass er dorthin zurückkehrt.

Dann mische sich Maya aber wieder in das Gespräch der Geschwister mit ein, in welchem es um das Lieblingsthema der Geschwister ging. Astronomie. Ein Thema welchem Maya nicht abgeneigt war. Dabei beobachtete Misaki mit einem Lächeln, wie die 4 in das Gespräch vertieft waren. „Vielleicht besteht ja Hoffnung.“ Hiro jedoch, war hierbei etwas unsicher, „Ich weiß nicht…“ dabei sah Misaki ihren Freund nun genau an, „Aiko ist doch genauso. Sie wurde doch bereits 2 Mal gefragt, ob sie auf die San Juan Akademie will und hat dies eindeutig abgelehnt, weil sie sich Zuhause wohler fühlt. Ebenso wie Akio, den ihr überhaupt nicht gefragt habt, ob er dorthin will.“

Misaki seufzte nun, wobei sie ihren Blick zu Boden gerichtet hatte, „Darum sind es ja solche Katastrophen.“ Damit sah sie die Teenager vor sich wieder an, „Die Insel ist Wunderschön. Die Lehrerinnen sind freundlich und Mikoto steht bei Problemen immer zur Verfügung. Ich war immerhin selbst auch dort, bis kurz vor meinem Abschluss wegen Mamas und Mayas Krankheitsfalls nach Hause musste, da Papa im Krankenhaus lag, wo ich dann für diese Zeit auf eine andere Schule wechselte. Dank Miss Mari durfte ich dennoch an der Abschlussprüfung teilnehmen, womit ich einen Top Oberschul-Abschluss habe. Darum soll sich diese Katastrophe von Akio einkriegen und einfach wieder dorthin zurückgehen. Ich verstehe wirklich nicht, was daran so schlimm sein soll?“ Misaki war mit ihrem Latein am Ende. „Aber so war er leider schon immer…“ musste sich Misaki am Ende eingestehen. „Akio muss sich ganz dringend ändern und Aiko kapieren, dass sie ihm keinen Heimflug organisieren oder die derzeitige Lage der Öffentlichkeit preisgeben darf, soviel steht fest. Ansonsten endet das ganze noch in einer Katastrophe. So wie der Vorfall mit Akio im Krankenhaus vor 10 Jahren.“







Da kommt das Ende dieses Kapitels. Hoffe es hat euch dennoch gefallen. Eure Meinungen sind gerne gehört, bzw. gelesen. Bis zum nächsten Kapitel.
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