Ein Wahnsinnstag in Roanapur

von Swar
KurzgeschichteAbenteuer, Drama / P18
Balalaika Benny Dutch Mr. Chang Revy Rock
20.02.2016
29.07.2020
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Währenddessen im Maschinenraum

„So das ist der letzte“ sagte Eda und verpasst den Söldner einen Kopfschuss „ok das waren insgesamt 15 und 9 hatten wohl kein schmackhaftes Mittagessen“.

„Hey Revy wie sieht es bei dir aus, hast du deinen Goldprinzen schon gefunden“
„ein Arschloch mit Schrotflinte, nicht persönlich nehmen Dutch nervt mich“
„brauchst du Unterstützung“
„das ist meine Beute“
„na dann wir schauen mal was wir hier noch so finden“
„ja ja nervt mich nicht, ich bin beschäftigt“
„Dutch“ „was ist den Eda“ „schau mal was sich hinter der Kiste befindet“.

„Ein Sprengsatz, aber er wurde noch nicht aktiviert“ „funk mal Mr. Chang an“

„Mr. Chang“
„was ist los Eda“
„hier unten ist eine bombige Überraschung“.
„Eine Bombe ernsthaft“ „sie wirken so überrascht“.
„Bin ich auch, wir sollten uns beeilen“.
„Soll ich sie entschärfen“ fragte Dutch.
„Lieber nicht vielleicht gehört es zu Rock’s Plan“
„du hast es gehört Eda, gehen wir an Deck“
„alles klar“

Zur gleichen Zeit bei Revy’s Position

*Verdammt nochmal mit seinen Blendgranaten komme ich einfach nicht an ihm ran und so langsam geht mir die Munition* dachte sie und überlegt eine passende Strategie für die Situation. Plötzlich kommt ein Teddybär durch den Schacht gefallen „Teddy oh mein Teddy“, er verlässt planlos seine geschützte Stellung, Revy nutzt die Gelegenheit und schießt ihm in den Kopf.

„Was war das den für eine Scheiße, egal ich muss zur Kajüte des Kapitäns“, nach wenigen Minuten erreicht sie schließlich die Brücke. Die Instrumente wurden allesamt lahm gelegt damit keine Verstärkung an gefunkt werden kann.
„Alles leer verdammt Rock wo bist du“, sie zieht weiter und gelangt schließlich in dem Wohnbereich des Kapitäns. sie hört Geräusche aus der Kajüte auch Rock’s Stimme ist zu hören.

Ohne Mühe tritt Revy die Tür auf, etwas entgeistert schaut sie auf die 5 Söldner die im halbrunden Kreis sitzen, die Waffen liegen in der Ecke herum.

„Ist das eine neue für die Selbsthilfegruppe“ fragte einer der Söldner
„das ist Revy“
„hallo Revy“ sagten die fünf im Chor.
„Und wie sieht’s aus“ fragte Dutch
„ouh noch ein neuer für die Selbsthilfegruppe“
„das ist Dutch“.
„Hallo Dutch“ sagten die fünf wieder im Chor
„was ist denn hier los“
„ouh eine Nonne bist du hier um uns zu segnen“
„das ist Eda“
„Hallo Eda“.

„Also Jungs ich muss mich verabschieden, ein Kollege wird mich gleich vertreten“
„alles klar bis nächste Woche Rock“. Rock nimmt den Koffer der auf dem Tisch liegt und geht zur Tür. „Wie lange wollte ihr da noch rumstehen, Auftrag erfüllt und ich will mich nicht länger hier aufhalten als nötig“ flüstert er.

„Ach nochmal Danke für das Rezept Rock“ „kein Thema“. Er und die anderen verlassen schleunigst die Brücke.

„Selbsthilfegruppe du bist doch komplett gestört“
„wer weiß vielleicht hilft’s Revy“.
„Sag mal Rock was sollen die Bomben im Maschinenraum“
„das große Finale kommt zum Schluss Dutch“.

Schließlich laufen sie an den toten Commander vorbei der seinen Teddy in der Hand hält „und was hat es mit dem Teddy auf sich“. „Das Revy ist sein Lieblingsstofftier, willst du ihn haben“ „meine Knarren sind mein Spielzeug“ „wie konnte ich das bloß vergessen“.

Nach 5 Minuten erreichen sie wieder die Stelle wo Chang wartet.

„ihr habt aber lange gebraucht“
„wo sind eigentlich deine Leute“
„immer noch in der Kombüse“
„vielleicht sind sie tot“ meinte Revy
„da kommen sie“ sagte Eda.
Die beiden kommen mit verheulten Gesicht zu ihren Boss zurück.

„Es ist so schrecklich“.
„Mega schrecklich“
„die Welt ist ein grausamer Ort“
„und ich hab Angst vor Wasser“
„und ich vor meiner Mutter“

Revy konnte einfach nicht anders als lauthals zu lachen.

„Und ich habe ihnen noch gesagt sie sollen nichts anrühren, was für Idioten“ sagte Chang und wirft die beiden sofort von Bord „gehen wir endlich“ „der Meinung bin ich auch Rock“.

Die Gruppe klettert wird die Strickleiter herunter und erreichen ohne Zwischenfälle die Lagoon.

„Wie sieht’s aus Benny“
„alles ruhig Dutch“
„na dann los geht’s“
„hey Benny alles klar bei dir“
„Rock du lebst ja auch noch“.
„Danke für die Blumen“
„immer wieder gerne“.
„Sag mal Rock du hast noch was von einen finalen Feuerwerk gefaselt“
„du wirst begeistert sein Revy, Dutch würdest bitte etwa 3 km weiter anhalten“.

Dutch gibt noch ein wenig Gas und hält an der vereinbarten Stelle „na dann kommt mal rauf“, Revy und die anderen gehen an Deck. „Moment noch“ sagte Dutch und holt eine Kühltruhe aus seiner Kajüte, stellt sie auf das Deck. „Ah frisch gekühltes Bier ist immer gut“ „also Revy Ehre wem Ehre gebührt“ sagte Rock und drückt ihr den Zünder in die Hand „na dann hoch damit“.

Voller Freude aktiviert sie den Zünder, eine gewaltige Explosion erschüttert das Schiff, erst reißt es die Brücke in Stücke, dann explodiert der Bug, hinterher ist das Heck fällig. Zum krönenden Abschluss explodiert der Bauch des gesamten Schiffes und innerhalb von ein paar Sekunden sinkt das Schiff auf dem Meeresgrund, nur ein brennender Ölteppich bleibt zurück

„Wirklich Klasse richtig beeindruckend ich bin begeistert“ „ein würdiges Feuerwerk ich fahr dann mal weiter“ sagte Dutch und geht auf die Brücke „und ich behalte mal die Instrumente im Auge“. Chang zieht sich stillschweigend auf die Brücke zurück.

„Hey Rock hast du nicht immer gepredigt, das du der Gutmensch in Roanapur bist und du keiner Menschenseele was antun kannst“.
Tz diese Bastarde konnte ich schon nach einer Woche nicht mehr ertragen und da dachte ich mir verabschiede ich mich mit einen großen Knall“ sagte er mit seinen hämischen Grinsen.
„Ein Engel in Gestalt eines Teufels“
„möge der Herr mir gnädig sein“.
„Du bist ja noch verrückter als Revy naja ich bin unten“ sagte Eda und zieht sich zurück, damit die beiden alleine sind.

Rock holt seine Zigaretten raus und bietet Revy eine an, sie nimmt sich einfach eine und zündet eine an.

„Sag mal Rock warum hast du mich nicht nach Mexiko mitgenommen, ich bin schließlich deine Waffe“
„bei diesen Job war keine nötig außerdem hast du mal eine kleine Pause verdient“ „na dann brauchst du Feuer“ „sicher“. Revy zündet mit ihrer Zigarette seine an.

„Für die beiden ist das wohl eine normale Kreuzfahrt“ sagte Eda sarkastisch
„Benny komm mal sowas sieht man nicht alle Tage“ meinte Dutch.
„was den Dutch…oha romantische Stimmung auf der Lagoon fehlt noch der Sonnenuntergang“.
„Mr. Chang was ist los“.
„Ach gar nichts, ich finde diese verkorkste gestörte Liebesbeziehung äußerst unterhaltsam, ist mal was anderes“

„Vor allem sind die beiden gute Werbung für die Lagoon Company es gibt immer wieder nette Aufträge der US Regierung“.

Stimmt Benny in der Unterwelt und selbst bei den Normalsterblichen an der Oberfläche haben sie sich einen Namen gemacht, der begnadete Unterhändler und seine verrückte Leibwächterin, die vor 4 ½ Jahren in Buenos Aires die Tochter des amerikanischen Botschafter vor einer 25 Mann große schwerbewaffnete FARC Kampfeinheit gerettet hat“.
„Das war vielleicht ein mediales Ereignis“.
„Vor allem das legendäre Bild am Tag danach in allen Zeitungen auf der Welt, wo Rock die verletzte Tochter des US Botschafters rettet und Revy ihm Feuerschutz, was für eine irre Aktion“.
„Ja das Bild hängt nicht umsonst neben mir“ sagte Dutch

„Ouh mein Rechner meldet sich“, Benny geht wieder auf seine Position „und was ist es“ „10 km westlich ist etwas im Wasser“. „Das ist die Ausbeute von dem Frachter“ funkte Rock per Headset durch „du meinst alles wertvolle was auf dem Frachter war hast du runter geholt“ „so sieht’s aus“ „sehen wir es uns mal“.

Dutch gibt Vollgas um so schnell wie möglich anzukommen bevor andere sich daran zu schaffen machen, nach wenigen Minuten sind sie an der Stelle. Fünfzehn Kisten im einen Netz zusammengebunden treibt abholbereit im Meer herum „und Rock was ist da alles drin“ „Waffen, Munition, Alkohol und vieles mehr“ „das ist beinahe wie Weihnachten“

30 Minuten später am Pier der Lagoon

„So da wären wir wieder, ich sag paar Jungs sie sollen die Ladung holen, du und Revy könnt ja Balalaika Bericht erstatten „hey Rock“ „ja Mr. Chang“.

Er holt aus seiner Jackentasche einen Umschlag raus „dein Geld“ „willst du nicht erst Mal die Ware überprüfen Chang“ „wozu ich vertraue dir, wir sehen uns“ Chang steigt in den bereit stehenden Wagen ein um wieder seinen Geschäften nachzugehen.

„So und ich muss zurück zur Kirche bevor die Schäfchen abhauen“ „na dann wir sehen uns Eda“. „Revy willst du Wurzeln schlagen“ fragte Rock der bereits im Auto sitzt „bin ja schon da“ sagte sie und steigt ein, ohne zu zögern fährt er los

„Was gibt’s neues in Roanapur“ fragte Rock.
„Ein paar Yakuza haben sich hier vor 2 Monaten eingenistet Rock“
„war ja klar, nachdem was wir damals abgezogen haben und machen sie Ärger“.
„Sie bleiben unter sich und starren blöd durch die Gegend“
„sie warten nur eine Gelegenheit um es uns heimzuzahlen“
„ich find’s Klasse wenn ein guter Schwertkämpfer darunter wäre“.
„Naja die Hoffnung kannst du dir begraben, so einen wie Ginji triffst du nur einmal im Leben“.

„Ach weißt du ich vermisse Japan“
„hast du nicht gesagt, das du Japan nicht magst“
„da bin auch nicht Ginji begegnet“
„ja das war ein einschneidendes Erlebnis“
„hey so ein Samurai Schwert tut verdammt weh“
„ich bin nicht scharf auf so eine Erfahrung“.

20 Minuten später vor Balalaika’s Hauptquartier

Zum Erstaunen von Rock steht sie mit Boris und ein paar Leibwächtern vor ihrem Hauptquartier, er lässt die Fensterscheibe runter fahren und übergibt ihr den Koffer.

„Gute Arbeit Rock“
„du konntest es wohl nicht abwarten“
„ach weißt deine Explosion hat man in ganz Roanapur gehört und dabei hast du mich aus meinen Mittagsschlaf gerissen“.
„Du wirst es überleben“
„haha guter Witz also großer starker Mann bis zum nächsten Mal“.

Rock fährt wieder die Fensterscheibe hoch und fährt weiter „was schaust du mich so an Revy“ „großer starker Mann“ „ich denke du machst dir zu viele Gedanken“ „das glaube ich auch, na los ich bin am verhungern“ „Frühlingsrollen“. „Du kannst meine Gedanken lesen“ „naja dann würde ich die ganze Nacht Albträume kriegen“.

Eine gute Viertelstunde später parkt er vor Revy’s Lieblingschinesen

„Du zahlst Rock“ „was bleibt mir anderes übrig“. Die beiden steigen aus dem Wagen und marschieren direkt in das Restaurant „einen schönen Guten Tag, bitte folgen sie mir“ sagte der Wirt und führt sie zu ihrem Standardtisch am Fenster.

„Wie immer Mandarinen Tee und eine Flasche Rum“ fragte der Wirt.
„Nein dieses Mal Flasche Cola“
„kommt sofort“
„was ist los Revy.“
„Ich hatte heute schon 6 oder waren es doch mehr Gläser Rum“
„na du warst auch schon trinkfester“
„ach halt deine Klappe“.

Nach etwa 5 Minuten kommt der Wirt mit den Getränken auf einen Tablett „das hat ganz schön lange gedauert“ sagte Revy leicht genervt „kommt nicht wieder vor“.

Er stellt sie hin sofort meldet sich ein anderer Kunde für eine Bestellung.

„Ich komme sofort“
„sagen sie guter Mann was ist das“
„eine Flasche Cola und Mandarinen Tee“
„das meinte ich nicht“
„was meinen Sie dann“.
„Ihr Yakuza Tattoo schimmert durch ihr weißes Hemd hindurch“.

Instinktiv wirft Revy den Tisch als Deckung um und eröffnet das Feuer, sofort erwidern die Köche in der Küche das Feuer. Plötzlich tauchen vor dem Restaurant zwei schwarze Limousinen auf und schießen ebenfalls auf die beiden.

„Ouh man von beiden Seiten das ist nicht fair“ sagte Revy die mit Mühe dagegen halten kann „versuch es mal hier mit“ „eine Handgranate schön“.

Revy wirft sie sofort in die Küche, nach einer heftigen Explosion beginnt sie an zu brennen, man hört nur noch die Schreie von den Köchen die schwer verletzt am Boden liegen, die beiden schwarzen Limousinen hören auf zu schießen und fahren schnurstracks davon „los Rock wir verfolgen sie“ „gute Idee“.

Beide laufen schnell zu ihrem Auto und nehmen die Verfolgung auf „ihr entkommt mir nicht“, Revy gibt einen gezielten Schuss auf den Hinterreifen aber der Fahrer kann den Wagen noch in der Spur halten. Sie gibt einen zweiten Schuss auf den Vorderreifen ab

Dieses Mal verliert er die Kontrolle, bevor die Limousine in eine Hauswand kracht schmeißt Revy im vorbeifahren eine Handgranate durch die kaputte Fensterscheibe, man sieht im Rückspiegel nur noch wie der Wagen explodiert.

„So ein Mist meine Munition geht zur Neige“  „Revy klapp mal den linken Rückbanksitz hoch“. Sie tut was Rock sagt und findet einen Granatwerfer „stark ein Granatwerfer“ „erzähl es bloß nicht Dutch, er weiß nichts davon“ „keine Bange Rock“.

Sie lehnt sich aus dem Fenster und gibt den ersten Schuss ab, gerade noch kann der Fahrer ausweichen, schließlich gelangen sie auf die Hauptstraße der Einkaufsmeile wo viele Menschen unterwegs sind.

„Schieß auf die Palmen“ „alles klar“, Revy zielt genau auf einen der Palmen, den Motor des Mercedes zertrümmert es sofort, er überschlägt sich mehrmals und bleibt schließlich vor einer Boutique liegen.

Sie feuert nochmal auf die Limousine die komplett in die Luft fliegt, Rock hält an und pustet erst mal. Revy steigt aus und bejubelt ihren Triumph vor dem brennenden Wrack „Yeah Revy 2 Yakuza 0“ in dem Moment rückt auch die Polizei mit 15 Wagen unter der Führung des korrupten Polizeichefs Watsup an.

„Sag mal Revy willst du aus der Einkaufsmeile einen Kriegsschauplatz machen, ihr beide kommt jetzt auf’s Revier und nimm deinen Granatwerfer runter“ „schon gut schon gut immer schön locker bleiben“. Sie drückt einem der Polizisten ihren Granatwerfer in die Hand „Vorsicht kleiner das ist kein Spielzeug“.
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