Ein Wahnsinnstag in Roanapur

von Swar
KurzgeschichteAbenteuer, Drama / P18
Balalaika Benny Dutch Mr. Chang Revy Rock
20.02.2016
29.07.2020
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18.04.2016 1.286
 
Einige Minuten später bekommt Benny etwas interessantes auf dem Schirm.

„Hey ich empfange was Dutch“
„was den Benny“
„3 km vor uns treibt irgendwas im Wasser“
„schon wieder was für dich Chang“.
„Nein Revy ich habe meine Bestellung“
„na dann sehen wir es uns an“.

Dutch fährt zu der besagten Stelle und es treibt wieder eine Kiste im Meer herum.

„sag mal ist das eine Brotkrümelspur oder was“ fragte Revy verdutzt
„na los schauen wir was drinnen ist“
„in Ordnung Dutch, hey ihr beiden packt mal mit an“.

Kurze Augenblicke später bergen sie auch diese Kiste, Revy bricht sie mit dem Brechstange auf problemlos auf.

„Was ist das den“ fragte Benny.
„Handgranaten, Munition und irgendwas auf einen Blatt Papier“
„Was hat Rock wohl vor“
„ich weiß es fahr los Dutch“
„wie du meinst Revy mal schauen was uns erwartet“

Währenddessen in der Kombüse auf dem Frachter

15 der 70 schwerbewaffneten Söldnern sitzen in der Kombüse und essen ihr Mittagessen

„Mann habe ich einen Hunger“
„ich auch lass mir was übrig“
„also Jungs hauen wir rein“.
„Schmeckt gar nicht so übel“.
„Seit unser neuer Koch vor 4 Wochen hier angefangen hat, ist das Essen besser geworden“.
„Ist auch ein Japaner und die wissen ja wie man kocht“
„auf jeden Fall“.

Die schwer bewaffneten Söldner würgen schnell das frisch zubereite Essen runter um wieder auf ihren Posten zurückzukehren. Nach ein paar Minuten stellen sie rundum zufrieden die Teller auf dem bereitstehenden Servierwagen.

„na los bevor der Boss sauer wird“ „alles klar“. Zwei Wachen gehen wieder zu der Kajüte des Kapitäns um Wache zu halten, die anderen gehen an Deck und machen ihren üblichen Rundgang.

Plötzlich sieht er eine Wache an der Reling die sich übergeben muss sieht.

„Du bist offenbar Seekrank Sanchez“
„ach halt doch die Fresse Romario“
„ich hab’s dir gleich gesagt, ein Job auf einen Schiff ist nichts für dich“ sagte er lachend und geht einfach gedankenlos weiter.
„Was für eine Scheiße“ fluchte Sanchez“.

20 Minuten später

Die Lagoon ist noch 5 Kilometer vor dem Ziel entfernt, Dutch hält erst mal Sicherheitsabstand um auf Rock’s Signal zu warten

„was für ein großes Schiff, hey Chang du könntest ruhig mitgehen, sonst sind wir heute Abend noch hier“
„ja das klingt lustig Revy, ein wenig Action kann nie schaden“.

„Also wenn Rock das Signal gibt, stürmen wir das Schiff, schalten alle bewaffneten Besatzungsmitglieder aus und alle Zivilpersonen werden verschont, habt ihr das auch verstanden und knallt bitte nicht Rock ab“.
„klar Boss“.

Plötzlich schießen mehrere Feuerwerksraketen von Schiff aus in den Himmel.

„na das ist doch ein nettes Feuerwerk“ sagte Revy grinsend „alles klar los geht’s“

Dutch gibt Vollgas und erreicht ohne Probleme das Schiff.

„Hey unsere Eintrittskarte“ sagte Eda und deutet auf die drei Strickleiter hin die am Bug hängen „also Benny wir sehen uns“ „viel Glück und kommt heil wieder“.

Im Eiltempo verlassen sie die Lagoon, klettern an den Strickleitern das Schiff hoch und suchen sich erst mal Deckung. In diesem Moment endet das Feuerwerk es herrscht eine verdächtige Stille

„Es ist ruhig Eda“
„ja zu ruhig Dutch“.

„HEY AN ALLE ARSCHLÖCHER AUF DIESEN SCHIFF KOMMT RAUS UND KÄMPFT SOFORT“.

„Revy was habe ich dir immer gesagt, ruhig bleiben und konzentrieren“.

Im diesen Moment eröffnen paar Söldner das erwartete Feuer „na endlich“ Revy wirft die erste Granate und heizt ihnen gleich mal so richtig ein. „Sie will wohl unbedingt Rock wiedersehen“ sagte Eda und schießt aus ihrer Deckung heraus auf die Söldner. „Sehe ich genauso“ sagte Dutch der eine Handgranate durch das zerstörte Fenster wirft, das Feuergefecht dauert nicht lange

Einer ist noch am Leben und versucht krampfhaft nach seiner Waffe zu greifen, aber Revy hindert ihn dran „sag mal Arschgesicht habt ihr zufällig einen Japaner am Bord“. Ihm wird plötzlich ganz komisch „hey ich rede mit dir“.

„Ein wunderschöne Engel“ „wie bitte“
„ich sehe ganz viele Engel mit weißen Federn auf einer Wolke sitzen, sie sind so schön, so wunderschön“.
„Der hat offenbar zu viel geraucht“
„sieht wohl so aus Eda“
„Hey eine Nonne komme ich jetzt in den Himmel“.

Der Söldner klammert sich ganz fest an Eda’s linkes Bein.

„Hey Eda dein neuer Lover vergraul ihn nicht“
„hey loslassen du Bastard“
„du bist mein Engel für immer und ewig“.
„Tja dein Engel wird dir eine Kugel verpassen, tut auch gar nicht weh“ sagte Eda lächelnd und erschießt ihn sofort.

„Was geht den hier ab“
„eine Droge Revy“
„hast du was gesagt Chang“
„offenbar hat Rock ihnen Drogen verabreicht die halluzinogene Stoffe beinhalten“.
„Na da kennt sich einer aus“.

„Hey heißt das, er hat aus dem Schiff einen Drogenparty gemacht“
„ich frage mich wie er das geschafft hat“
„Rock hat ihnen bestimmt was ins Essen gemischt, sollten wir in der Küche vorbeikommen, am besten gar nichts anrühren“.

„Alles klar Chang dann lass uns mal weiter gehen, mal schauen wie der Rest so drauf ist“.
„Das ist zwar ein Vorteil aber wir müssen wachsam bleiben, wir wissen nämlich nicht wie viele davon betroffen sind Revy“ „schon klar Chang“. Mit größter Vorsicht rücken sie einzeln vor und erreichen ohne große Zwischenfälle die Mitte des Schiffs.

„Wie geht’s jetzt weiter Chang“
„Revy du übernimmst das Oberdeck, dort befindet sich die Kajüte des Kapitäns und die Brücke, Dutch und Eda den Bauch des Schiffs, ihr beide übernimmt die Mannschaftsquartiere und Kombüse aber nicht das Essen anrühren, überprüft zur Sicherheit nochmal euer Kommunikation Headset“.
„Klar Boss“ sagte seine Handlanger

„Und was machst du Chang“ „ich Revy halte hier oben Ausschau, genieße die Aussicht auf den blauen Himmel und das glasklare Meer, vielleicht angel ich noch ein wenig“ „wirklich sehr komisch“ „na los bewegt euch“ „wir sehen uns später“.

Wie besprochen verteilt sich die Gruppe auf dem Schiff um die übrig gebliebenen Söldner aufs Korn zu nehmen und Rock abzuholen.

„Wo seid ihr Arschlöcher“ sagte Revy mit einen breiten grinsen und hört plötzlich Schritte, sofort geht sie in Deckung

„Hast du die Schüsse gehört Commander“
„wer hat sie nicht gehört Lieutenant“
„wir brauchen einen Kampfhubschrauber“
„gehen wir auf die Brücke dort gibt es das einzige Funkgerät das noch funktioniert, alle anderen sind ausgefallen, was für Scheiße“.

„Was ist mit dem Stick, wir sollten ihn doch bewachen“
„drauf geschissen wir haben wichtigeres zu tun“
„aber bevor wir die Verstärkung an funken, sollten wir uns um den Chefkoch kümmern“ „du meinst den komischen Japse“.
„Genau ein Großteil meiner Leute benimmt sich wie auf einen Drogentrip“
„was denkst du wo würde sich ein Japse verstecken“
„vielleicht in der Wäscherei“.
„Nein er ist noch hier, bestimmt hat er es auf dem Stick abgesehen und den Tresor knackt man nicht so leicht, gehen du schon mal vor ich komme nach“.

„Alles klar“, der Lieutenant läuft im Eiltempo auf die Brücke, während der Commander erst mal eine Zigarre anzündet. Er verweilt noch ein bisschen nimmt eine Blendgranate in die Hand und wirft sie in Revy’s Deckung „verdammte Scheiße“, sie verlässt blitzartig ihre Deckung und schießt auf den Commander.

Aber er hat sich längst in seine Deckung verzogen, in diesem Moment explodiert die Blendgranate, gerade noch kann sich Revy hinter eine Kiste verschanzen. „Hey Arschloch eine Blendgranate ist nicht fair“ „ouh dann geh zu deiner Mutter und heul dich aus“. Revy wirft eine Handgranate in seine Deckung „Shit“, er verlässt sie blitzartig und schießt mit seiner Shotgun auf die Holzkiste, aber sie hat sich längst eine andere Deckung gesucht.

„Sag mal schickt euch Hotel Moskow“
„du bist ja einer von der ganz schlauen Sorte“
„hast du eine Ahnung was auf dem Stick drauf ist“
„interessiert mich herzlich wenig“
„war ja klar“. Er verlässt seine Deckung, wirft eine Handgranate Richtung Revy und feuert noch ein paar Schüsse hinterher. Wie immer ist Revy schneller und hat sich schon in der nächste Deckung verkrochen.
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