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Ein Wahnsinnstag in Roanapur

von Swar
KurzgeschichteAbenteuer, Drama / P18
Balalaika Benny Dutch Mr. Chang Revy Rock
20.02.2016
29.07.2020
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20.02.2016 758
 
Es ist Mittagszeit in der Küstenstadt Roanapur und Revy hängt mehr oder weniger mit Eda in der Bar Yellow Flag herum.

„Ist das öde hier passiert so gar nix“
„ich weiß nicht was du hast, gestern gab es zwei Morde und der Waffenmarkt floriert“ „daran liegt es nicht Eda“.
„Aha du vermisst deinen Romeo, er ist doch im Auftrag von Uncle Sam auf einer dreimonatigen Geschäftsreise in Mexiko“.
„dazu sag ich nichts“
„ach komm hier noch ein Gläschen Rum“.
„Ich hab doch schon so sechs oder sieben Gläser zu mir genommen“
„auf das eine oder andere kommt es auch nicht mehr an“
„da hast du Recht, auf diese gottverlassene Stadt“
„so ist es richtig Revy“.

Beide heben ihre Gläser und schütten das Zeug im einen Zug runter.

„Wie lange ist Rock jetzt schon hier Revy“
„über 6 Jahre“
„er ist ein richtiger Überlebenskünstler“.
„Ein Vollidiot der sich andauernd mit Balalaika, Chang oder sonst wem anlegt“
„na er kann es sich leisten, schließlich ist er sowas wie die Halsschlagader der Stadt an ihm kommt man einfach nicht vorbei“.

„Halsschlagader eher wie der Arsch einer Kuh, andauernd kommt nur Scheiße dabei raus, ich könnte wirklich kotzen“.
„Ja verdammt viel goldene Scheiße in Form von Cash, er ist äußerst gewinnbringend „für die Kirche, Chinesen, Russen und Amerikaner.“.
„Ja toll als ob Geld machen sein einziges Qualitätsmerkmal ist“
„ha mit Bettgeschichten kann ich nicht dienen, dafür bist du zuständig Revy“.
„Die bleiben mein gut behütetes Geheimnis“
„ouh dann hat Romeo wohl einiges drauf“
„ja ja Themawechsel“ sagte sie grimmig.

*Beinahe wäre ich nach der Hausmädchengeschichte drauf gegangen, nicht weil er Balalaika, Chang oder sonst wem an den Kragen wollte. Nein wegen eines blöden Querschlägers von irgendwelchen Pennern die mit Knarren nicht umgehen konnten und dank ihm lebe ich noch, wo bist du bloß* dachte Revy

„Hey Revy“ sagte Dutch der gerade die Bar betritt
„hey Dutch was ist los“ fragte Revy
„wir haben einen Auftrag bekommen“
„hey wenn’s um Kohle geht bin ich immer dabei“
„na dann ab die Post“
„also Nonnenschlampe bis später und lass den Rum stehen Bao“
„Eda kommt auch mit“
„lohnt es sich überhaupt Dutch“
„klar lohnt es sich“
„alles klar dann mal los“.

Die drei verlassen schließlich ohne zu zögern die Bar und steigen in den Wagen wo bereits Benny wartet.

„Ihr habt aber lange gebraucht“
„Fresse Benny und fahr los“
*offenbar schlecht gelaunt* dachte Benny
„wie viel bringt der Job eigentlich Dutch“ fragte Revy.
„Das wüsste ich auch gerne“ meinte Eda
„500.000 Dollar pro Kopf“.

Revy, Eda und Benny schauen den Mann mit der Sonnenbrille entgeistert an.

„Das ist aber kein normales Paket“
„schade das Rock gekündigt hat, mit ihm würde es sicher mehr Spaß machen“
„hey Benny Boy wie kommst du eigentlich auf die Idee das Rock gekündigt hat“
„seit ihm die amerikanische Botschaft vor 2 Jahren zum Unterhändler ernannt hat“.
„Du begreifst es offenbar nicht Benny“
„Was meinst du Revy“.

„Was denkst du wie sieht bei ihm eine Kündigung aus, er würde alles hübsch auf einer DINA 4 Seite formulieren in einen Briefumschlag stecken, in Dutch’s Büro legen und uns mit seinen Gelabber über alte Zeiten zu müllen, also ist er immer noch einer von uns, stimmt doch oder Dutch“.

„Genau so sieht es aus“.
„Zurück zum Thema wo ist das Paket“
„auf einen streng bewachten Frachter 30 km vor der Küste“
„und um was handelt es sich“.
„Einen USB Stick“.
„Ganz toll wie lange brauchen wir wohl dafür um so ein kleines Ding auf so einen großen Frachter zu suchen“.
„Wir werden nicht lange brauchen“
„hey Dutch was verheimlichst du uns“ fragte Eda.

Er holt aus seiner Hosentasche ein Foto raus „das ist die Person, die den Stick bei sich trägt“, wieder schauten Revy, Eda und Benny ihn entgeistert an.

„Warum bist du überrascht Revy“
„ich dachte er wäre für 3 Monate geschäftlich in Mexiko“

„Das war er auch, aber er hat die Angelegenheiten schon in 2 Monaten erledigt, danach hat Balalaika ihm gleich einen neuen Auftrag erteilt für den er nur 4 Wochen Zeit hat und die Deadline ist bald um“.

„Hoffentlich hat er den Stick“
„Eda, Eda, Eda du kennst ihn doch inzwischen, er ist so pflichtbewusst das er alle Rechnungen aufhebt und immer brav seiner Steuererklärung abgibt, selbst seine Hemden sind immer glatt gebügelt“.

„Sag mal Revy woher weißt du eigentlich das seiner Hemden immer glatt gebügelt sind“.
„vergiss es einfach Dutch“.
„Haha ist doch nichts neues, schließlich teilen sie sich schon das Bett“.
„Benny noch ein Wort und dein verschissenes Hirn klebt an der Windschutzscheibe“.
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