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WG Schrecklich chaotisch, was wünschen Sie?

von Konoko
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Kiro Luminor OC (Own Character) Shin Strify Yu
19.02.2016
19.02.2016
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O1. Pfannkuchen




„Kiro! Kiro warte doch!“
Genervt seufzte der Angesprochene und drehte sich um als er gerade noch sah wie seine Mitbewohnern stolperte.
Diese kreischte und fiel die Treppe runter.
Kiro fing sie erschrocken, so gut es ging, auf.
Doch statt sich zu bedanken, schlang sie ihre Arme um ihn. „Kiro! Mein Held!“
„Lass das.“ Er löste sich von ihr und ließ sie stehen. Im nächsten Moment krachte es ein zweites Mal.
Das Mädchen drehte sich um und entdeckte Yu hinter sich auf den Boden liegen. Auch er musste sich erst an die neue Treppe gewöhnen.
„Hi Caro“, stöhnte er, „Würde es dir etwas ausmachen mir hoch zu helfen?“
Die Angesprochene bückte sich und zog ihren Kumpel auf die Beine.
„Diese scheiß Treppe.“, fluchte Yu.
„Tja! Da kann man nichts machen.“
„Hm?“ Yu beobachtete Caro die ihre Arme vor der Brust verschränkte.
„Strify hat die Wohnung für uns ausgesucht also musst du dich wohl oder übel daran gewöhnen dass es nun eine Treppe und keinen Aufzug mehr gibt. Außerdem würde dir etwas Bewegung eh nicht schaden.“ Sie drehte sich um und folgte Kiro, der in der Küche verschwunden war.
Als sie durch die Küchentüre blickte flog plötzlich ein Pfannkuchen an ihr vorbei.
Cora fing an zu lachen als sie Luminor am Herd und Shin mit einer Pfanne am anderen Ende der Küche stehen sah. Die beiden warfen den Pfannkuchen hin und her.
„Was gibt’s denn da zu lachen?“, fragte Luminor vorwurfsvoll.
„So machen das eben richtige Köche!“, sagte Shin und warf den Pfannkuchen wieder zurück zu Luminor.
„Ihr könntet echt im Zirkus auftreten!“, lachte Caro weiter.
Plötzlich warf Luminor den Pfannkuchen zu hoch und er blieb an der Decke kleben.
Luminor und Shin fingen gleichzeitig an zu kichern.
Yu, der das Lachen der anderen vernahm, zwängte sich an Caro vorbei in die Küche und sah sich fragend um. In dem Moment als er stehen blieb, löste sich der Pfannkuchen und fiel genau auf Yu. Der fing hysterisch an zu schreien als er etwas heißes auf dem Kopf spürte.
Luminor versuchte mit aller Kraft das Lachen zu unterdrücken während sich Caro vor Lachen bereits auf dem Boden kugelte.
Kiro seufzte wieder genervt auf. Er hatte bisher am Küchentisch gesessen und mit seinem Nintendo DS gespielt, aber nun reichte es ihm.
„Müsst ihr so einen Zirkus veranstalten?“, fragte er reichlich genervt.
„Zirkus...“, lachte Caro und hielt sich ihren, vor Lachen bereits schmerzenden Bauch, „Da sollten Shin und Luminor unbedingt hin.“
„Könnt ihr nicht ganz normal Mittagessen machen?“, schrie auch Yu Luminor an. Dieser ballte die Faust. „Passt dir was nicht?“
„Hört auf damit! Womit habe ich das nur verdient?!“ Kiro schlug sich die Hand vor die Stirn.
„Was ist denn hier los?“, fragte plötzlich Strify.
„Yu? Warum hast du denn unser Mittagessen auf dem Kopf?“, fragte auch ich.
Strify und ich stellten die Einkäufe, die wir eben erledigt hatten auf der Theke ab.
„Na endlich!“, Kiro war Strify einen erleichterten Blick zu, „Übernimm du wieder das Kommando.“ Mit diesen Worten verließ Kiro die Küche.
„K...Kiro...warte doch auf mich...“, lachte Caro und versuchte aufzustehen.
„Lass mich bloß in Ruhe!“, kam es von ihm und schon war er weg.
Obwohl ich immer noch nicht verstand was los war musste ich kichern. Shin half mittlerweile Yu den Pfannkuchen abzumachen.
Luminor erklärte Strify in der Zwischenzeit die Situation.
„Na Vroni, habt ihr alles bekommen?“, fragte mich Caro.
„So ziemlich!“, gab ich zurück.
Caro zog sich an der Theke hoch. Dann schlurfte meine beste Freundin zu mir, nickte grinsend zu Shin und zwinkerte mir dann zu. Ich errötete leicht und sah zu Boden. Caro lächelte und machte sich dann auf den Weg und verfolgte ihren Schwarm, trotz seines Verbotes. Das Wort 'Nein' kannte Caro eben nicht.
Als Shin die Küche verließ folgte ich dem Blonden. Das war meine Chance. Doch der Blonde bemerkte es und hielt an.
„Was ist?“, fragte er leise.
„Nichts!“, gab ich eben so leise zurück.
Shin musste leicht lächeln und wollte dann etwas erwidern als plötzlich Luminor aus der Küche schrie.
„Vroni!“
„Also dann!“ Ich drehte mich um und ging so schnell ich konnte zurück in die Küche.

So ging das jetzt schon mehrere Wochen. Genauer gesagt seit ich von Strify erfahren habe dass Shin in mich verliebt war, was ja eigentlich kein Problem für mich war, doch das Problem war nur dass der Schüchterne nichts dazu sagte. Also konnte ich mir nicht sicher sein dass er wirklich was von mir wollte. Und es käme ja blöd wenn ich genau wie Caro einfach hingehen würde und sagen würde: He Shin liebst du mich, oder nicht? Dass das nicht klappte sah man ja bei Kiro und ihr!

„Was gibt’s?“, fragte ich als ich die Küche erreichte. Doch als ich mich umsah war meine Frage beantwortet.
„Hilfst du mir sauber machen?“, fragte Luminor. Er warf mir einen Lappen zu.
„Wenn’s sein muss!“, seufzte ich.
Strify war eben damit beschäftigt den Kühlschrank einzuräumen als Yu zum zweiten Mal die Küche betrat. Yu hatte ein Handtuch um seine Haare gewickelt.
„Strify!“, schrie er.
„Was willst du?“
„Wo ist mein Haargel?“ Yu quietschte schon fast.
„Welches Haargel?“, fragte der Angesprochene und schloss ruhig den Kühlschrank.
Mit schnellen Schritten durchquerte Yu die Küche und fiel beinahe über mich drüber.
„Musst du da auf dem Boden rumkriechen?“, motzte er mich an.
„Ich mache sauber, du Idiot!“, gab ich genauso patzig zurück.
Yu wandte sich wieder an Strify. „Wie soll ich mich bitte stylen wenn mein Haargel weg ist?“
„Woher soll ich das wissen? Ich hab dein doofes Haargel nicht.“
„Das ist mir schon klar aber ich habe dich doch gebeten mir eins zu besorgen!“
„Ach das meinst du.“ Strify ging ein Licht auf. Der Liedsänger ging rüber zu den Einkaufstüten und zog eine kleine Tube heraus.
„Ist es das?“, fragte er Yu.
„Gib her!“, rief dieser glücklich.
Strify warf sie Yu zu. Dieser fing sie auf und rannte damit zurück ins Bad.

Währenddessen hatte Caro Kiros Zimmer erreicht. Sie wollte eben öffnen als sie merkte dass die Türe abgeschlossen war.
„Kiro! Mach schon auf! Was soll das? Warum schließt du denn ab. Ich bin’s doch!“, rief sie verzweifelt. Sie hielt es eben keine zehn Minuten ohne Kiro aus.
„Aus dem Grund schließ ich doch ab!“
„Aber...“
„Hau schon endlich ab!“, rief Kiro wieder.
Caro stiegen Tränen in die Augen. Warum war Kiro so gemein zu ihr? Wieso konnte er nicht einfach ihre Liebe erwidern? Obwohl die Brünette die Antwort kannte währe es ihr lieber sie nicht zu kennen.
Sie drehte sich um und wollte in ihr Zimmer als sie gegen jemanden knallte. Benommen lag sie auf dem Boden. Als Caro auf sah stand Mandy, eine eingebildete Blondine und die momentane Freundin von Yu vor ihr.
„Geh mir aus dem Weg.“, befahl sie kalt.
Caro wischte sich die Tränen weg und machte Platz. Sie hatte nun wirklich keine Lust sich jetzt mit Mandy anzulegen.
„Geht doch!“, sagte Mandy und ging an ihr vorbei nach unten.
Caro atmete auf. Zum Glück wohnte Mandy nicht hier. Das wäre das letzte was ihr jetzt noch fehlen würde. Langsam schlich sie in ihr Zimmer.

„Mittagessen ist fertig!“, schrie Luminor so laut er konnte.
Genervt streckte Yu seinen Kopf aus dem Bad und gab ein genervtes „Wir wissen’s“ zurück.
Der Meisterkoch ließ sich davor nicht beeindrucken und wollte ein weiteres mal zu einem Schrei ansetzten als ein schlecht gelaunter Kiro, den man besser nicht reizen sollte, die Küche betrat. Also verkniff sich Luminor einen weiteren Schrei.
Es dauerte eine halbe Stunde bis alle, Ausnahme Cora am Tisch saßen.
„Wo ist denn Caro?“, fragte ich nachdem Yu von seiner glücklichen Beziehung, die keinen interessierte, erzählte.
„Keine Ahnung.“, murmelte Shin.
„Ich hab sie seit einer Stunde nicht mehr gesehen.“, meinte Luminor.
Ich sah in die Runde. Strify und Yu schüttelten die Köpfe und Kiro stocherte geistesabwesend auf seinem Pfannkuchen rum.
„Kiro?“, fragte ich, doch der Junge mit den blonden kurzen Haaren gab keine Antwort von sich.
„Wie beeindruckend doch so ein Pfannkuchen ist.“, kicherte Luminor.
Auch Yu musste kichern während Strify ein Machtwort sprach.
„Lasst ihn doch. Er ist mit seinen Gedanken wahrscheinlich wieder bei seiner Ex.“
Nun horchte Kiro auf. „Was?“
„Passt schon.“, kicherte Luminor immer noch.
„Was?“, fragte Kiro wieder nur diesmal etwas lauter als vorher.
„Es war nichts Kiro und jetzt ist Ruhe.“ Strify fuchtelte drohend mit seiner Gabel in der Luft herum.
 
 
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