Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Drei Säulen - Ein Leben - Eine Liebe

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Bertholdt Fubar Jean Kirschtein Keith Shadis Marco Bodt OC (Own Character) Reiner Braun
18.02.2016
29.06.2017
24
36.506
7
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
20.02.2016 1.149
 
Anmerkung des Schöpfers:
Erst einmal ein fettes DANKE an Cookicake für die positiven Worte und dem Hinweis mit dem Namen des Glatzkopfes. Da hatte ich wohl einen Denkfehler drin, auf jeden Fall nochmals DANKE. ^^
Und ich würde mich auch weiterhin über solch positive Worte, kleinen Hinweisen und auch Verbesserungsvorschlägen freuen.
Na ja ich will nicht weiter stören und wünsch euch viel Spaß beim Lesen.

Am frühen Morgen schon schwang ich mich aus dem Bett, wo die meisten Mädchen noch schliefen. Eigentlich waren auch nur drei weitere wach. Mein blonder Engel und das andere Mädchen von gestern Abend, des Weiteren eine Schwarzhaarige. Auch sie war etwas größer. Und da fiel mir auf das ich so gut wie keinen hier bei Namen kannte. Das musste ich schnellstens ändern, also ging ich rüber zu dem kleinen Engel und ihrer großen Freundin.
„Guten Morgen.“, gab ich leise von mir um ja niemanden zu wecken. „Ich hatte mich noch gar nicht richtig bei euch bedankt wegen gestern.“
„Ach kein Problem Fedora. Ich bin übrigens Christa.“, sagte das Engelchen und lächelte mir entgegen.
Ich sah sie etwas perplex an. Ich hatte mich doch selber noch nicht vorgestellt. Wie konnte sie meinen Namen kennen? Ich überlegte kurz und da machte es dann ´Klick´. Ich hatte mich am Tag zu vor doch etwas laut vor dem Glatzkopf vorgestellt und somit auch indirekt bei den anderen hier.
Eine halbe Stunde lang studierte ich dann die Namen der Trainingseinheit zusammen mit Christa. Ihre große Freundin, welche sich mit Ymir vorstellte hörte dabei nur zu und sagte nichts dazu.
„Ach ja. Und das da ist Mikasa.“, sagte Christa noch und deutete auf das schwarzhaarige Mädchen, welches sich ihre Uniform anzog.
Als Bestätigung, dass ich dies vernommen hatte, nickte ich und machte mich dann selber fertig. Danach ging ich raus um die wärmenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut zu spüren.
*So und jetzt?*, fragte ich mich und musste überlegen.
Bis zum Frühstück dauerte es noch eine Weile und langweilen wollte ich mich nicht unbedingt. Da kam mir eine Idee. Warum nicht mal die Jungs ärgern? Und so kam es das ich mich auf den Weg zu den Jungs machte.
Dort angekommen überlegte ich wie ich dort hineingehe. Laut oder leise? Ich entschied mich für die laute Variante. Nichts geht über einen Schreck am Morgen. Ich trat die Tür auf und grinste übertrieben.
„Guten Morgen Jungs!“, rief ich und sah mich um.
Es war ein Bild für die Götter, wie sie da alle Kerzengerade in ihren Betten saßen und mich verwirrt musterten.
„Sag mal geht’s dir noch gut?“, kam es genervt von rechts.
Ich sah zu dem Typen dem die Stimme gehörte. Schlank, langes Gesicht, Straßenköterblond. Ja, das war dann wohl dieser Jean Kirschstein.
„Warum denn so schlecht gelaunt?“, fragte ich und ging zu ihm rüber.
„Weil ich grad geschlafen habe! Ist doch logisch, du Bauernkind!“, schrie er mir bald entgegen.
Hatte er gerade wirklich versucht mich zu beleidigen? Lustig. Der Grundstein für eine sehr gute Freundschaft wurde soeben gelegt.
„Bauernkind? Na dann bist du ja auf mich angewiesen was?“
Alles um uns herum fing an zu lachen, auch ich stand kurz davor mich lachend auf dem Boden zu rollen. Verwirrter hätte sein Blick nicht sein können. Ich verschränkte meine Arme und sah ihn weiterhin an, doch er schien meine Andeutung in meinem Satz nicht zu verstehen. Sein Gesichtsausdruck änderte sich wieder. Er wirkte wieder gewaltig genervt. Vielleicht hatte er es ja endlich kapiert.
„Was lacht ihr so behindert?“, gab er nur von sich.
Er hatte es doch noch nicht kapiert. Der war dümmer als die Militärpolizei erlaubte.
„Weil du einfach nichts kapierst. Sie sagte gerade du bist auf sie angewiesen und begreifst es einfach nicht.“, kam es von einem Jungen mit braunen Haaren und grünen Augen.
„Warum sollte ich denn auf sie angewiesen?“
Ich schlug mir die Hand an die Stirn, die Jungs taten es mir gleich. Und wieder sah man die Fragezeichen über Jeans Kopf schweben.
„Lass es mich so erklären. Ohne die Bauern sind die Pferde aufgeschmissen.“, sagte ich daraufhin und grinste breit.
„Pferde?“
Plötzlich spürte ich eine Hand auf meine Schulter, was mich kurz zusammen zucken ließ.
„Jean, mit Pferd bist du gemeint.“, kam, wahrscheinlich, von der Person hinter mir.
Ich sah über meine Schulter und entdeckte einen freien Oberkörper. Einen außerordentlich gut durchtrainierten, freien Oberkörper. Ich sah nach oben und erkannte das Gesicht meiner, von mir selbst beförderten, Leibwache.
„Fresse Reiner!“, kam von der Pferdefresse.
Ich sah wieder nach vorne.
„Halt du doch die Fresse, Pferd.“, gab ich von mir. „Obwohl Pony viel eher passt.“
Kaum hatte ich das gesagt, da war das Gelächter wieder groß. Diesmal stimmte ich mit ein. Jean verzog sich beleidigt unter seiner Decke. Es dauerte eine Weile bis ich mich wieder unter Kontrolle hatte. Ich sah mich im Raum um.
„Kommt irgendwer mit frühstücken?“, fragte ich und wurde von allen angesehen.
Es kam keine Antwort. Wunderte mich ein wenig. Na ja ok. Nur weil ich sie einmal zum Lachen brachte, hieß es ja nicht, dass die mich jetzt alle mochten.
„Hey, nicht alle auf einmal!“, rief ich und lächelte.
Wieder nicht die gewünschte Reaktion.
*Okay? Erde an Jungs?*
Sahen die mich überhaupt an? Sah irgendwie nicht so aus. Mein Lächeln verschwand, als sich jemand hinter mir räusperte. Ich konnte mir schon denken, wer da versuchte auf sich Aufmerksam zu machen. Glatzkopf Shadis.
„Was war denn so lustig? Vielleicht kann ich ja auch darüber lachen.“
Das war die Bestätigung. Shadis war da. Ich drehte mich um und sah an ihn an. Ich fing wieder an zu lächeln. Ich VS Shadis, Runde 2.
„Ich glaube weniger, dass sie darüber lachen, Sir.“, sagte ich und verschränkte die Arme.
„Ich will es wissen. Also sprich Markow.“
„Ich möchte es Ihnen aber nicht sagen.“, gab ich von mir und sah, durch meine Respektlosigkeit, schon die nächste Strafe auf mich zu rollen.
Doch anstatt der erwarteten Reaktion, drehte er sich einfach um und ging. Ich staunte nicht schlecht. Damit ging Runde 2 wohl an mich.
„Dem hast du es ja gegeben. Jeder andere hätte jetzt irgendeine Strafe bekommen.“, kam es wieder von dem Braunhaarigen. „Ach ja ich bin Eren. Steht das mit dem Frühstücken noch?“
„Meinen Namen kennst du ja wahrscheinlich. Und nein das mit dem Frühstücken steht nicht mehr. Habe jetzt einfach beschlossen das meine Leibwache und ich zusammen gehen.“, lächelte ihm entgegen.
Jedoch war sein Gesicht ein einziges Fragezeichen. Ich wusste auch warum. Wegen der Leibwache. Ich deutete auf Reiner.
„Ihn meine ich.“
„Womit habe ich diesen Titel verdient?“, kam von Reiner.
Ich sah ihn lächelnd an.
„Du warst mir gestern schon super sympathisch. Ich mag dich.“, sagte ich und musste leicht kichern, als ich sah wie er leicht rot wurde.
Als er das mitbekam vertiefte sich das Rot noch ein wenig.
„Na dann ich warte draußen. Kannst noch eine Person mitbringen wenn du magst.“
Mit diesen Worten verließ ich die Jungenschlafräume.
*Super niedlich.*
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast