Gefangen im Eis

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
17.02.2016
14.10.2017
17
19859
 
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Eine weitere FF zu Tsubasa Reservoir Chronicle.
Die Idee zu dieser Geschichte stammt von einem Bild welches ich mal gesehen habe.
Ich hoffe die Geschichte gefällt euch.
Ich freue mich auf Reviews von euch.

Eure Absol ^^






Kapitel 1 Kampf

Shaolan und seine Freunde hatten die nächste Welt erreicht und streiften nun durch eine wunderschöne grüne Landschaft.
„Hier ist es so schön friedlich.“, stellte Sakura fest.
Sie beobachtete einige Vögel die zwitschernd vorbeiflogen.
„Wir könnten uns für eine Weile hier ausruhen. Die Federn laufen ja nicht weg.“, schlug Fye gut gelaunt vor.
Der blonde Magier wandte sich Shaolan zu. Dieser dachte kurz nach. Dann sah er zu Kurogane. Der große Schwarzhaarige wandte genervt den Blick ab.
„Macht doch was ihr wollt.“, grummelte er.
Er war nicht sehr begeistert von der Idee.
„Ein bisschen Ruhe tut uns allen gut.“, entgegnete Shaolan freundlich.
„Komm schon Kuro-sama du bist sicher auch müde.“, meinte Fye mit seinem üblichen Lächeln.
Kurogane warf ihm aufgrund des Namens einen vernichtenden Blick zu, hielt sich jedoch so gut es ging zurück. Aufregen brachte bei dem Kerl sowieso nichts. Bald schon machte die Gruppe es sich auf der schönen grünen Wiese gemütlich.
„Pause machen!“, quiekte Mokona fröhlich.
Das kleine weiße Wesen mit den langen Ohren und dem roten Stein auf der Stirn hüpfte auf Sakuras Schoß. Es dauerte nicht lange da war es auch schon eingeschlafen.
„So schnell einschlafen können will ich auch.“, meinte Fye lächelnd.
„Und wie sollen wir jetzt wissen ob eine Feder hier ist?“, meldete sich Kurogane zu Wort.
„Wir warten bis Mokona wieder aufwacht. Außerdem müssen wir ja noch wissen wo genau wir hier sind.“, meinte Shaolan.
Kurogane stand auf und setzte sich in Bewegung.
„Ich seh' mich mal um.“, sagte er.
Mit diesen Worten verschwand er. Shaolan setzte sich neben Sakura. Die beiden wechselten immer mal wieder verstohlene Blicke. Fye verschränkte die Arme hinter dem Kopf, legte sich ins Gras und beobachtete die Wolken die vorbei zogen. Während er so dalag, döste er ein. Sakura unterdrückte ein Kichern.
„Er kann genauso schnell einschlafen wie Mokona. Warum beneidet er sie dann?“, fragte sie.
Shaolan erwiderte ihr Lächeln.
„Na ja. Das ist eben Fye.“, entgegnete er.
Eine Zeit lang lächelten sich die beiden einfach nur an. Man hörte nur das leise Schnarchen von Mokona und Fye und das sanfte Rauschen des Windes. Dann wandte Sakura den Blick ab.
„Ich wollte dir übrigens mal dafür danken, dass du die Federn für mich holst.“, sagte sie dann.
„Aber das ist doch selbstverständlich.“, entgegnete Shaolan freundlich.
Ein lautes Geräusch und ein Beben ließ die beiden zusammenzucken. Mokona und Fye erwachten schlagartig aus ihrem Schlaf.
„Was ist denn los.“, murmelte Fye verschlafen und rieb sich die Augen.
„Runter!“, ertönte Kuroganes Stimme.
In diesem Moment erschien ein Monster direkt hinter Shaolan und Sakura. Shaolan packte Sakura und brachte sie rechtzeitig in Sicherheit während Kurogane das Monster mit seinem Schwert erledigte, welches ihm Mokona sofort zu geschleudert hatte. Fye stand nun schützend vor Sakura. Shaolan bekam ebenfalls sein Schwert von Mokona und stellte sich neben Kurogane.
„Wo kommen die her?“, fragte er den Ninja.
„Keine Ahnung. Sie sind einfach so aus dem Nichts aufgetaucht.“, erklärte dieser.
Nun konnte Shaolan diese Wesen genauer betrachten. Sie waren riesengroß. Ihr Körper bestand aus durchsichtigem blauem Kristall. Es sah eher aus wie Eis. Sie standen auf zwei kräftigen Beinen. Ihre Arme endeten in zwei gewaltigen Klauen. Auf ihren Köpfen befanden sich zwei große Hörner und sie hatten ein Maul voller gefährlicher Zähne.
„Die sehen ja auch wie riesige Eiskreaturen.“, stellte Fye fest.
„Eiskreaturen an einem Ort wie diesem?“, fragte Shaolan verwirrt.
„Können wir das später klären?“, meckerte Kurogane und hielt sein Schwert hoch.
Eines der Monster brüllte auf und schleuderte mehrere spitze Eiskristalle auf die Gruppe zu. Shaolan und Kurogane sprangen zur Seite und erledigten ein Monster nach dem anderen. Sakura wurde von Fye rechtzeitig auf Seite gestoßen. Ein Eiskristall traf ihn mitten in die Brust. Er erschauderte vor Kälte und brach dann bewusstlos zusammen.
„Fye!“, schrien Sakura und Mokona.
Die anderen vernichteten die restlichen Monster und wandte sich dann zu ihnen um. Shaolan rannte besorgt los. Kurogane folgte ihm. Sie knieten sich um den Magier herum.
„Was ist passiert?“, wollte Shaolan wissen.
„Fye hat Sakura zur Seite gestoßen und ist dann von eines dieser Dinger getroffen worden.“, erklärte Mokona.
Sakura wimmerte und zitterte. Kurogane tastete vorsichtig Fyes Stirn ab.
„Er ist eiskalt und er wird noch kälter.“, bemerkte er.
„Wir müssen was tun!“, rief Shaolan sofort.
Er erschrak als er sah, dass sich auf Fyes Kopf plötzlich eine Art eisige Krone bildete. Sie war noch nicht vollständig. Aber eindeutig eine Krone. Was hatte das zu bedeuten? Mokona sprang ängstlich zitternd auf Sakuras Arme. Kurogane hob den verletzten Magier hoch.
„Hier in der Nähe habe ich ein kleines Dorf gesehen. Wir fragen da mal nach. Vielleicht wissen die mehr. Immerhin leben sie ja neben diesen Monstern.“, schlug er vor.
Shaolan nickte. Dann wandte er sich zu der immer noch zitternden Sakura um. Er legte ihr behutsam die Hand auf die Schulter.
„Macht Euch keine Vorwürfe Prinzessin.“, sagte er.
Man merkte ihr an, dass sie sich für alles die Schuld gab.
„Aber meinetwegen ist Fye......“, begann sie und ließ den Kopf hängen.
„Er würde nicht wollen, dass Ihr Euch deswegen die Schuld gebt. Wir werden ihm helfen. Wir finden einen Weg.“, erklärte Shaolan.
Die Krone die auf Fyes Kopf erschien machte ihm allerdings große Sorgen und gab Rätsel auf. Er befürchtete ein Unglück. Aber das wollte er der Prinzessin nicht sagen. Er wollte sie nicht beunruhigen und so lächelte er sie einfach freundlich an. Sakura nickte gerade.
„Ja du hast recht. Danke Shaolan-kun.“, sagte sie.
Shaolan nickte ebenfalls.
„Wird's bald Bengel?“, rief Kurogane ihnen zu.
„Wir sind sofort da!“, rief Shaolan.
Eilig machte sich die Gruppe auf dem Weg. In der Hoffnung ihren Freund retten zu können. Sie ahnten nicht, dass sie zu diesem Zeitpunkt genau beobachtet wurden. Zwei eisblaue Perlenaugen fixierten sie.
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