Auf Kohle geboren

von kweenron
GeschichteRomanze / P6
FC Schalke 04
16.02.2016
16.02.2016
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Kohle unter unseren Füßen,
Schlote ragen hoch hinaus,
unsre Heimat das Revier
unser Club der S04,
ja so ist’s und wird’s auch ewig sein.


Als elfter Mann und elfte Frau, als elfter Christ und elfter Jude, als elftes Baby und elfter Opa stehen wir steht’s hinter dir. Ein Leben lang will ich nur blau-weißes Blut in mir.
Nein, das ich Schalker bin freut nicht jeden in meinem Umfeld und es scheint das Hobby mancher Schulkameraden zu sein mir zu sagen, wie scheiße mein Verein doch ist. Ich will nichts zurück schreien, schimpfen und unlöbliche Ausdrücke in meinen Mund nehmen – denn ich bin Schalker. Ich ruhe hinter einem Verein, der für Gutmütigkeit und Akzeptanz steht und als solch ein Fan verstehe und erkenne ich die Meinung anderer an. Spieler mögen mein Herz vielleicht an sich binden, doch es gibt nur das Blau-Weiße.
Besuche im Stadion sind immer ein glorreiches Erlebnis und bleiben unvergessen. Niemals könnte eine andere Fangemeinschaft solche Atmosphäre hervorbringen – niemals könnte ich andere Lieder singen, als die meines Vereins.
Ich will nicht behaupten, dass ich nicht auch das ein oder andere Mal mit anderen Vereinen gezittert habe, welche meine Sympathie erhalten. Ich will nicht sagen, dass ich einen Manuel Neuer oder einen Julian Draxler nun nicht mehr bejubele – Letzterer ist und bleibt mein Lieblingsspieler. Man mag mich nun dafür hassen, doch ich weiß wohl am besten für welchen Club mein Herz schlägt.
Immer wieder bringen mich meine Kumpel und Malochen zum staunen, welche Choreographien sie hervorbringen und welch eine Kraft sie an den Tag legen.

Es ging sicher nicht nur hoch hinauf, sondern auch tief hinab. Wut ist ein Gefühl, welches wir gut kennen, denn nicht immer sind wir einverstanden mit dem was unser Verein veranstaltet oder wie unsere Spieler spielen. Wir sind oft skeptisch was Trainer und Neuzugänge betreffen und stellen viel in Frage. Doch immer geht es uns dabei steht’s um das wohl und den Erfolg unserer Mannschaft.
Wir sind keine Ich-AG sondern ein einziges Wir. Wir sind Sein statt Schein. Es geht uns und unseren Spielern selten um Geld, denn wir sind auf Kohle geboren.
Es ist etwas Besonderes ein Schalker zu sein, das wird mir jeder bestätigen. Ich bin froh einer zu sein, denn auch wenn ich nicht oft den Spielen beiwohnen kann, fühle ich mich dem Geschehnis immer so nah. Der FC Gelsenkirchen Schalke 1904 war, ist und bleibt meine Nummer eins.
Fußball ist meine Sucht und Schalke meine Droge
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