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Mein herrlich verrücktes Leben

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
16.02.2016
03.01.2017
4
6.733
1
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4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.02.2016 1.328
 
Hey, das ist mein erstes richtiges Kapitel in dieser Story. Ich hoffe es gefällt euch. Schreibt mir auch bitte ein Review damit ich weiss was ich besser machen soll, verändern soll oder gleich lassen soll. GLG und viel Spass, eure Angimausilala
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Kapitel 1: Von der Feuerwehr und den Pfannkuchen

Sommerferien. Gibt es etwas Schöneres als Sommerferien? Für mich nicht. In den Ferien kann ich machen was ich will, mit den Krokodilen raus gehen und Spaß haben. Jedoch hocke ich zuhause und lerne Mathe! MATHE! In den Ferien! Etwas Grausameres gibt es nicht! Genervt stand ich von dem Tisch auf und ging ins Zimmer von mir und Hannes um mich anzuziehen. Obwohl ich lernen musste, musste ich nicht unbedingt den ganzen Tag meinen Pyjama tragen. Ich zog mir eine schwarze Hotpant an, ein ärmelloses rotes Shirt von Hannes, schwarze Chucks, meine schwarze Lederjacke, meine Mütze und natürlich meine Krokodilkette.
„Ich hasse Mathe“ murmelte ich und ging wieder an den Tisch. Zu meinem Glück klingelte es genau in diesem Moment an der Haustür. Ich stand auf und schonwieder klingelte es.
„Ich komm ja schon!“ brüllte ich und es klingelte erneut.
„Scheiße, ich hab gesagt ich komme!“ brüllte ich und riss die Tür auf.
„Ou Maria. Bist du hierher gerannt?“ fragte ich, da meine beste Freundin schnaufend und hechelnd vor der Tür stand.
„Keine... Zeit... Hannes... Prüfung... Fabrik... Komm!“ brachte sie hervor und ich sah sie geschockt an.
„Was!? Ich hab ihm gesagt er soll es nicht machen!“ ich rannte ins Haus nahm mein Skateboard und rannte hinter Maria her zu ihrem Fahrrad.
Sie stieg auf und ich hielt mich an ihrer Schulter fest. Während der Fahrt machte ich mir die ganze Zeit sorgen um Hannes. Verständlich immerhin ist er mein kleiner Bruder. Ich habe ihm tausendmal gesagt er soll die Mutprobe nicht machen. Sobald ich Olli zwischen meine Finger gekriegt habe wird er sein blaues Wunder erleben, dachte ich mir und knurrte etwas.  Die Mutprobe war schließlich seine Erfindung.
Wir waren schon auf der hellbraunen Schotterstraße und ich konnte die alte Fabrik erkennen. Maria trat noch heftiger in die Pedale.
Als wir bei der Fabrik ankamen, kletterte wir beide über den Zaun und ich brüllte los: „Hannes komm sofort da runter!“
Besorgt sah ich hoch zu Hannes, während Maria Frank schubste da er einen Kommentar abgelassen hat. Ich ging wütend auf Olli zu und bevor Maria auch nur irgendwas sagen konnte begann ich: „Olli, du Vollidiot! Das ist mein Bruder! Du holst ihn da sofort runter!“ während ich das brüllte packte ich ihn am Kragen.
Ich ließ ihn los als Kacheln auf und herabstürzten.
Anstatt das zu tun was ich verlangt habe, brüllte Olli:
„Ey du Spacko, pass mal ein bisschen auf! Das ist sau gefährlich für uns hier unten!“
„Olli“, schrie ich, „Das ist mein Bruder, kein Spako!“
Er zuckte nur mit seinen Schultern und sah wieder nach oben.
„Hab sie!“ hörte ich Hannes rufen und war für einen kurzen Moment erleichtert, aber nur kurz. Immerhin ist Hannes noch nicht am Boden.
Olli brüllte: „Er ist am Dach er ist am Ziel!“
„Jetzt ist er ein Krokodil!“ stimmten wir mit ein und applaudierten.
Dann passierte es. Wir hörten einen schrei und plötzlich flogen Kacheln des Daches runter. Alle sprangen in Deckung, nur ich nicht. Hätte Olli mich nicht weggezogen wäre ich jetzt darunter zerquetscht.
„Danke“ bedankte ich mich und sah hoch.
„Hannes!“ brüllte ich. Mein kleiner Bruder hing an der Regenrinne und schrie um Hilfe.
„Maria ruf die Feuerwehr!“ Maria nickte ihrem Bruder zu und nahm ihr Handy.
„Mit! Kein Netzt! Ich fahr zur Siedlung“ Sie rannte los genauso wie Olli. Nur dieser rannte zur Leiter und wollte hochklettern. Jedoch löste sich die Leiter nach zwei Sprossen und viel nach hinten.
Hannes schrie nach Hilfe und plötzlich gab die Regenrinne nach. Hannes viel nach unten, blieb aber mit der Kette an etwas Hängen, so dass er circa 7 Meter über dem Boden war.
Natürlich musste Jorgo einen Kommentar abgeben: „Der kommt runter!“ Dafür schlug ich ihn auf den Hinterkopf. Wir hörten Sirenen und die anderen versteckten sich hinter einem Steinhaufen. Ich blieb stehen und sah immer noch schockiert zu Hannes hoch.
„Joe, komm“ Olli zog mich am Handgelenk zu den anderen hinter den Haufen. Gerade als die Feuerwehr auf das Gelände fuhr klingelte ein Handy. Jorgo ging ran und sprach mit seiner Mama. Ich sah ihn geschockt und wütend an als er auflegte.
„Du hast empfang und sagst nichts! Mein Bruder  hängt da oben an einer Kette und du sagst nichts!“ brüllte ich und wollte ihm gerade eine reinhauen als mir jemand seine Hand auf den Mund legte und meine Hand zurückhielt.
„Jetzt halt die Klappe!“ zischte Olli wütend neben meinem Ohr. Ich sah ihn entgeistert an und bemerkte erst nach einer Minute, dass seine Hand immer noch auf meinem Mund lag. Ich schüttelte sie ab und drehte mich mit leicht roten Wangen wieder zu Hannes. Scheiße, wieso werde ich rot?
Die Kette von Hannes riss und er viel. Genau als er unten ankam war das riesige Luftkissen komplett aufgepumpt.
„Hannes!“ brüllte ich und sprang aus unserem Versteck. Maria und Hannes standen da und umarmten sich.
Ich rannte auf ihn zu und er löste sich von Maria. Ich zog ihn an mich und drückte ihn fest. Erst jetzt viel mir auf das ich weinte.
„Hannes versprich mir, dass du nie wieder so eine Scheiße machst, okay?“ fragte ich und er zog mich näher an sich.
„Okay“ flüsterte er zurück.
Nun kamen die anderen auch zu uns und Jorgo fragte: „Heult die jetzt oder was?“
Ich löste mich von ihm und erwiderte mit einem fiesen Grinsen: „Wieso, nur weil meine Mama nicht sooft anruft wie deine?“
Er streckte mir die Zunge raus.
„Hey! Ihr da, ihr halben Portionen! Wer hat euch denn ins Gehirn geschissen? Wer seit ihr überhaupt?!“ brüllte ein Feuerwehrmann und kam wütend auf uns zu.
„Wir sind die Krokodile“ rief Hannes.
„Die Vorstadtkrokodile!“ kam es einstimmig von uns anderen. Der Feuerwehrmann schüttelte nur den Kopf.

Die Feuerwehrleute waren so freundlich Hannes und mich nachhause zufahren. Eines war klar, Mama dürfte davon nichts erfahren. An der Papageiensiedlung stiegen wir aus und verabschiedeten uns mit einem synchronem „Tschö“
Bevor wir rein konnten, sahen wir unsere Nachbarin und winkten ihr zu. Im Haus sagte Hannes: „Wir sind erledigt“
Ich nickte zustimmend. Wir rollten auf unseren Skateboards in die Küche und begannen damit Pfannkuchen zu machen. Es war lustig und wir hörten Musik. Gerade als ich den Tisch fertig gedeckt hatte, hörte ich wie die Tür aufging und Mama uns zurief: „Bin wieder da!“
„Und wie war’s bei der Arbeit?“ fragte ich.
„Viel verkauft?“ fragte Hannes.
„Nein, bei uns doch nicht“ antwortete Mama und setzte sich zu Hannes und mir an den Tisch.
„Und was war bei euch so los? Irgendwas Spezielles?“ fragte sie und bis von ihrem Pfannkuchen ab. Hannes und ich sahen uns kurz an. Eines war klar, sie wusste es.
„Wir? Ach nö“ antwortete Hannes.
„Wieso?“ fragte ich.
„Ich hab mit unserer Nachbarin von nebenan gesprochen“ wir schluckten.
„Da war eventuell was“ sagte ich.
„Die Feuerwehr hat uns hergebracht“ erklärte Hannes und Mama ließ das Besteck sinken.
„Und, habt ihr das beim Feuerwehrfest gewonnen?“ fragte sie und wir schüttelten die Köpfe.
„Sind eure Skateboards kaputt gegangen und sie haben euch per Anhalter hergebracht?“ fragte sie wieder und wir schüttelten abermals die Köpfe.
„Will ich es überhaupt wissen?“
„Wahrscheinlich nicht“ war meine Antwort.
Sie sah mich ernst an und sagte dann: „Mensch das ist doch Kacke! Ich muss mich auf euch beide verlassen können! Sonst bin ich hier ganz alleine im Haus“
Gerade als ich etwas erwidern wollte fuhr sie fort: „Und Josie, von dir habe ich am meisten erwartet. Immerhin bist du die ältere! Du solltest wirklich langsam erwachsen werden und ein bisschen Verantwortung übernehmen“ Ich nickte und aß meine Pfannkuchen auf.
„Ihr werdet Morgen zu der Person gehen die, die Feuerwehr gerufen hat und euch bedanken!“ Somit war die Diskussion für sie beendet.
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