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die Farben der Liebe

von Neko1985
GeschichteDrama, Freundschaft / P12 / MaleSlash
Hotsuma Renjou Shusei Usui
15.02.2016
20.02.2016
7
6.265
 
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15.02.2016 1.247
 
„ Mom, wann kommt Onkel Jo uns wieder besuchen?“ „Hotsuma, dass dauert noch eine Weile!“ „ Wie lange ist eine Weile?“  „ Das kann ich dir nicht sagen, mein Kleiner! Es kommt darauf an, wie Neptun´s Laune ist!“ „Wer ist Neptun?“ „Neptun, mein Süßer, ist ein römischer Gott. Er entspricht dem griechischen Wassergott Poseidon und war ursprünglich vermutlich der Gott des fließenden Gewässer, der springenden Quellen oder sogar des Wetters. Ab dem beginnenden 4. Jahrhundert v. Chr. Wurde er.......!“ „ Mom, das kenne ich doch schon alles von Poseidon. Über ihn hat mir Onkel Jo immer was erzählt. Ich will doch nur wissen wer Neptun ist!“  „Hotsuma, mein Schatz. Das möchte ich dir gerade erzählen!“  Der kleine Blonde schaut seine Mutter leicht genervt an. Yukiko will gerade ihren Sohn antworten als ein Anruf  vom Hafen bei den beiden eingeht. Es dauert nur wenige Minuten bis Yukiko leicht besorgt  Hotsuma zu sich ruft. „  Hotsuma, mein Kleiner. So eben hat die Hafenpolizei angerufen!  Onkel Jo hat einen kleinen Junge bei sich, denn ich abholen möchte!“ Der kleine Junge schaut erfreut seine Mutter an, als er hört dass sein geliebter Onkel wieder in Japan ist. „ Mama. Mama, ich möchte gern mit zum Hafen. Ich möchte Onkel Jo wieder sehen!  Nimmst du mich mit?“ Yukiko seufzt kurz . „  Eigentlich wollte ich gern alleine zum Hafen, aber da du Onkel Jo lange nicht mehr gesehen hast  darfst du ausnahmsweise mit kommen. Aber bevor wir dort hin gehen, möchte ich dich gern noch um etwas bitten!“ „Um was denn, Mama?“  „ Es wäre sehr lieb von dir wenn du einen Pulli von dir mit nehmen könntest.“ Yukiko´s Sohn schaut sie nur fragend an. „  Du hast mir anscheinend nicht ganz zugehört!“: Sie schaut ihn lächelt an und  wiederholt ihren letzten Satz noch einmal seelenruhig. „d....das heißt ja! Ich will aber mit niemand mein Zimmer teilen. Das ist und bleibt mein Zimmer und meine Sachen will ich auch nicht teilen!“ Der Blonde schaut schmollend seine Mutter an. „Ach Hotsuma!“ „Was denn?“ „  Nimm bitte einfach einen Pulli von dir mit. Und mach dich bitte fertig . Ich möchte den kleinen nicht so lange in der Kälte  stehen lassen!“  „Mir doch egal. Soll er doch erfrieren!“ „  Weißt du was die Hafenpolizei mir noch erzählt hat?“ „Nein, was denn?“, gespannt schaut Hotsuma seinen Mutter an. „ Das der kleine Junge niemand mehr auf der Welt hat!“ „Mir doch egal. Ich will mein Zimmer mit niemanden Teilen!“ Yukiko seufzt abermals und geht in das Zimmer von den blonden Sturkopf. Dort holt sie einen Pulli aus den Schrank und geht provokant zur Haustür. „Willst du Onkel Jo sehen oder nicht?“ Hotsuma gibt widerwillig nach und folgt seiner Mutter bis zum Hafen.
Dort angekommen schaut sich der Junge sofort nach seinen Onkel um. „ Mama, er ist nicht da!“, meint der Braunäugige nur. Ohne das er es bemerkt wird er von hinten  unter den Armen genommen und in die Luft gehoben. „Stur wie immer!“ Hotsuma schaut nach unten und sieht direkt in die Blauen Augen seines Onkels. „ Onkel Jo!“, gibt er nur freudig von sich. „ ich lass dich mal wieder runter!“. Mit diesen Worten setzt der Kapitän des Schiffes, das vor ungefähr 25 Minuten erst am japanischen Hafen angelegt hat, seinen Neffen ab. „Kapitän, Ihr kleiner Ziehsohn kommt nicht aus seiner Koje raus!“, ruft ein Matrose Yukiko´s Bruder zu. „Ziehsohn?Heißt das ich bekomme einen Ziehbruder?“ „ Nein, du Dummerchen! Wenn dann einen Cousin!“ „ Ich will auch keinen Cousin!“ , gibt der blonde Junge schmollend von sich. „ Schwesterherz, würdest du bitte mit mir zu Shusei kommen?“  „  Wer ist Shusei?“, will Jo´s Neffe patzig wissen. „Hotsuma, bitte benehme dich!“, ermahnt Yukiko ihren Sohn. „ Nöö, keine Lust!“ „Okay, wenn das so ist!“ Jo und Yukiko gehen zu Shusei. „ Wie alt ist er denn, Jo?“  „ Er ist erst 6 Jahre alt.Seine Mutter wurde vor seinen Augen erschossen! Bitte, kümmre dich um ihn! Ich würde ihn ja gerne selber großziehen, aber das geht leider nicht!“ „ Der Arme Kleine!  Er ist ziemlich an Herz gewachsen, was ? Und mach dir um den jungen keine Sorgen bei mir wird er es gut haben!“ „  Ja, ist er!“  Jo öffnet die Tür zur Koje! „ Shusei, ich …..!“  „K...k....Kapitän!“  Hilfesuchend schaut der 6-jährige zum Kapitän. Mit einem lauten Schlag gegen die Koje-wand  befiehlt Jo seinen Matrosen, der immer noch über den kleinen gebeugt ist, aus der Koje! Yukiko, die in der zwischen Zeit zu dem Jungen hingegangen ist, nimmt den Verängstigen in die Arme und versucht ihn zu beruhigen. „  Alles wird gut. Du kommst jetzt mit zu mir und meinem Sohn!“ „Kapitän Jo, wo sind wir hier und wer ist diese Frau?“ „ Entschuldigung; mein kleiner. Diese wunderschöne Frau ist meine Schwester Yukiko. Sie wird sich ab jetzt um dich kümmern. Wir befinden uns in Japan!“ „ Japan? Das Land der aufgehenden Sonne?“ „ Ja!“ „ Und ich werde ab heute bei deiner Schwester wohnen?“ Der Kapitän nickt lächelnd. Der 6- Jährige schaut den Mann, der sich die ganz Schifffahrt um ihn gekümmert hat, traurig an.  „ Sei nicht traurig!Ich werde, immer wenn ich hier bin, euch Besuchen kommen. Versprochen !“ Shusei lächelnd erleichtert Jo an. Yukiko reicht den kleinen Jungen freundlich lächelnd die Hand, diese nimmt er zögernd aber dankend an. Zusammen mit Jo und seiner Schwester Yukiko verlässt Shusei seine Koje. Bevor sie den recht schlichten Viermaster verlassen, gibt die junge Frau Shusei den Pullover ihres Sohnes. Nach dem der Kleine den hellen Pulli, er ihn etwas zu groß ist, angezogen hat, verlassen Jo Yukiko und Shusei das Deck.
„ Kommt ihr auch endlich mal wieder?“, gibt Hotsuma nörgelt von sich. „  Hotsuma, darf ich dir unser neues Familienmitglied vorstellen? Das ist Shusei. Er ist ….“ „ Mir egal wer er ist und vorher er kommt. Ich werde mir mit dem da bestimmt nicht mein Zimmer teilen!“ „Hotsuma!“ ; ermahnt sein Onkel ihn mit einem strengen Unterton. „ Was denn? ich will mir nicht mit so einem das Zimmer teilen! Wer weiß wo der überall war!“ Der kleine Braunhaarige Junge streckt verängstigt den Blonden Jungen die Hand entgegen! „ I..ich h...heiße Shusei u...und b..bin …..!“ „Ich habe doch eben gesagt, des es mir egal wer du bist und was du bist!“; keift Hotsuma seinen Gegenüber an. „ Mom, der kann noch nicht mal richtig reden. Und dann soll er bei uns wohnen! Nein Danke. So einen will ich nicht bei uns haben!“ „Wie würdest du sein, wenn vor deinen Augen deine Mutter erschossen wird und du misshandelt wurdest?“  „Tzz, nicht so wie der da!“Während der Blondschopf dies sagt dauertet er auf shusei, dieser sich eingeschüchtert hinter Jo versteckt hat und kaum hörbar sich zu hotsuma´s Mutter äußert: „ Frau Yukiko? Ich möchte gerne irgendwohin wo ich etwas schlafen kann!“ „ Ist gut. Wir gehen nach hause, Shusei!“  Die Vier verabschieden sich noch kurz und treten dann zu dritt den Heimweg an.
„  Es ist wirklich schön hier! Es ist hier so schön ruhig und friedlich! Und so schön bunt!2  ; sagt der Kleine begeistert.  „Gott, aus welcher Welt kommst du denn?“  „A..aber!“  „Kein aber. Nur damit es klar ist, den Pulli den du da an hast, gehört mir und den will ich nachher wieder haben!“ Shusei nickt nur und geht schweigend neben Yukiko her. „  Er ist echt ein Stadtei!“, murmelt der Blonde. Nach nur 10 Minuten bricht der kleine Träger den hellen Pullis vor Erschöpfung zusammen.
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