Glücklich bis ans Ende ihrer Tage (Übersetzung)

von Ririchiyo
KurzgeschichteAbenteuer, Familie / P6
Kapitän Dora Lusheeta "Sheeta" Toel Ul Laputa Pazu
15.02.2016
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AN: Diese Übersetzung habe ich hier eigentlich schon eine ganze Weile auf meinem Rechner liegen und gerade wiedergefuden, also wünsche ich viel Spaß damit.
Reviews, die die Story betreffen, werden übersetzt und weitergeleitet, aber für eine Antwort kann ich leider nicht garantieren.

Story: Happily Ever After
Autor: PinkRangerV




Glücklich bis ans Ende ihrer Tage


Nun, verdammt. Wenn das die Sache nicht rettete …
Dora lächelte in sich hinein, als sie die Kinder dabei beobachtete, wie sie herzlich aßen und dabei aussahen, als hätten sie seit Wochen nichts zwischen den Zähnen gehabt. Arme Dinger, sie wussten nicht das geringste über Zauberei.
Dora schon.
„Ich weiß nicht, was ihr euch dabei gedacht habt“, brummte Dora. „Ein Zauber wie dieser hätte euch beide töten können!“

Lusheetas Kopf schoss nach oben.
„Wie … Woher weißt du …?“
Dora lächelte nur.
Pazu sah auf und durchdachte es. Lusheeta würde sich zuerst durchsetzen. Das war selbstverständlich.
„Du bist eine weise Frau! Meine Mutter erzählte mir von euch. Sie sagte ihr wärt die Hüter von Laputa!“
Pazu sah fassungslos aus.

„Nicht ganz, Mädchen.“ korrigierte Dora. „Wir weisen Frauen kamen einmal von Laputa, genau wie du. Aber das war damals. Wir waren zu dem Zeitpunkt nur Kinder.“
Lusheeta runzelte die Stirn, aber Pazu verstand.
„Du hast Laputa gesehen?“
Dora nickte.
Die Augen der Kinder weiteten sich.
„Zu jener Zeit gab es drei von uns“, sagte Dora. „Mich und meine Schwestern. Aber dann haben wir den Kristall von dir gefunden.“

Lusheeta berührte ihren Kristall.
„Ja. Das ist er.“
„Ist das der Grund, warum du versucht hast ihn zurück zu bekommen?“, fragte Lusheeta.
So naiv, so unschuldig. Dora rollte ihre Augen nach innen. Wenn es eine Sache gab, in der eine Frau gut war, dann war es Notwehr. Irgendein Idiot musste ihr beigebracht haben Charme und List anstelle ihres Kopfes zu benutzen.
Daran mussten sie arbeiten.
„Ach was, Mädchen“, kicherte Dora und versteckte ihre Gedanken. „Das war nur um es alles etwas wach zu rütteln. Du warst da. Ich wusste du warst da. Genauso wie Pazu, es ist genauso viel sein Abenteuer, wie es deines ist.“
„Wovon redest du?“, fragte Pazu verständnislos.
Daran mussten sie auch arbeiten.

Dora seufzte.
„Alles klar ihr zwei, hört zu. Ich bin siebenhundert Jahre alt und ich habe vieles gesehen, aber eine Sache, die ich stets vor Augen hatte, war der Kristall.“ Sie deutete auf Lusheeta. „Wer auch immer ihn trägt wird die Welt verändern. Die ganze Welt.“
„Indem er Laputa findet!“
Kinder.

„Ähh, das war erst der Anfang.“ Dora machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ihr zwei werdet jetzt immer zusammen sein und ihr steckt in dieser Situation fest, also hoffe ich, ihr mögt es!“
Die Kinder lächelten. Dora nickte zustimmend.
„Nun, wo das geklärt ist … deine Oma, sie brachte dir Zaubersprüche bei, richtig, Mädchen?“
Lusheeta nickte.
„Ich werde dir mehr beibringen. Und Kleiner, du weißt wie man kämpft und seinen Kopf behält. Das ist die eine Sache, aber ich werde dir beibringen, wie du wirklich jemanden beschützt.“ Dora lächelte. „Du, der Träger, Sheeta und du, der Beschützer, Pazu. Das ist eine edle Sache.“

Lusheeta überlegte. Pazu sah zu ihr und wartete.
Gut! Gut.
Nach allem gab es Hoffnung für sie.
Ihre Schicksale waren jetzt miteinander verbunden.
„Wenn wir einverstanden sind …“, fagte Lusheeta langsam. „Müssen wir dann Piraten werden?“
„Bis ihr alt genug für einen richtigen Job seid, Mädchen!“ Dora lachte. „Das wird euch wachsam halten. Vertraut mir, eine Piratenlaufbahn wird dein Leben sein, also gewöhne dich schon mal daran.“

Lusheeta sah zu Pazu.
Ein noch besseres Zeichen. Mystik gehörte zu Lusheeta, die Realität zu Pazu. Und wenn man die beiden miteinander verflocht, gehörte die Entscheidung ihnen beiden.
„Ja“, sagte Pazu.
„Was ist mit der Gondel?“, fragte Lusheeta.
Dora seufzte. „Du hattest schon Träume, nicht war Mädchen? Das tut mir leid.“ Sie legte ihre Hand auf die der Prinzessin. „Mach dir keine Sorgen. Wir werden in ein paar Jahren noch mal sehen, aber nicht jetzt. Ich werde dich nicht dem nächsten Muska überlasen! Nicht solange noch Leben in diesen alten Knochen ist!“
Lusheeta lächelte. Ihre Reise war die traumatisierendste gewesen.
Pazu dachte nach, und fragte dann: „Kann ich weiter an den Maschinen arbeiten?“
Alle lachten.
Nun, verdammt, dachte Dora. Nach allem würden die Kinder okay sein.
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