Geschichte: Freie Arbeiten / Poesie / Liebe / 12.2.2016

12.2.2016

von kweenron
GedichtRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
14.02.2016
14.02.2016
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12.2.2016
Ich dachte du wärst vollkommen
und ich dein unperfektes Gegenstück.
Ich dachte wir könnten es lange, gut miteinander aushalten
und es so einigen Leuten zeigen.
Doch du sagtest, es läge nicht an mir;
du konntest nicht mit einem Mädchen zusammen sein,
weil du nicht soweit warst
und nicht so fühltest.
Du empfandst dich als so anders
als ich war
Und hofftest ich würde so bleiben wie ich nun mal weilte,
eine Freundin bleiben.

Doch das konnte ich nicht.
Ich wollte mich nicht benutzen lassen von jemandem, der sich seiner Gefühle nicht sicher war. Ich wollte kein Versuchskaninchen sein und mein Selbstwertgefühl so weit herunterziehen lassen. Ich habe mich dagegen gewehrt und dir Vorwürfe gemacht; es ist und bleibt schließlich ein Unding so etwas über eine Nachricht auf dem Handy zu beenden. Es gibt dann keine Möglichkeit darüber zu reden, es vielleicht noch zu retten.
Du wolltest es anscheinend nicht und so brachst du einfach mein Herz und ließt mich mit einem Haufen von Fragen zurück.
Nichtsdestoweniger du warst nicht die einzige, der ich Vorwürfe machte. Ich hätte es besser wissen müssen – das war mein Gedanke.
Ich wollte nicht, dass meine erste Beziehung so endet. Ich wollte nicht in meinem Zweifel bestätigt werden; wollte kein gebrochenes Herz haben. Immer dachte ich, dass Mädchen einander verstehen und deshalb eine Trennung weniger schmerzhaft wird – doch das war Wunschdenken und darum kann ich dich nicht einfach so vergessen und aus meinem Leben stoßen, wie ich es gerne tun würde.
Ich dachte, ich könnte mich mit den Menschen weiterhin vertragen, dass ich nicht diejenige wäre, die dann Leute hasst, dies sie einmal geliebt hat. Doch auch das war eine Lüge meiner selbst und nun bin ich schlauer.

Nun kann ich hier sitzen und darüber schreiben,
weil mein Herz es nur so verarbeiten kann.
In einem Punkt wurde ich bestätigt,
denn ich habe nicht geweint.
Ich zweifelte schon kurze Zeit vor deiner Nachricht
Und vielleicht ist es so besser;
vielleicht konnte ich mir so selbst im Klaren werden was ich fühle.
Doch trotzdem hatte ich dich aufrichtig geliebt,
auch wenn du dieses Gefühl anscheinend nicht für ein Mädchen aufbringen kannst.

So bleibe ich wehmütig zurück,
in dieser Achterbahn aus Ungewissheit.
Ein Blick auf den Kalender genügt;
mein kleines Herz zerreist in blutige Fetzen.
Ich bemerke gerade, dass es zwei Monate sein könnten.
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