Ein neues Leben bei den Ferox

von jule 2000
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Eric OC (Own Character) Uriah
14.02.2016
18.10.2020
115
150.340
39
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
14.02.2016 1.115
 
Hey. Willkommen zu meiner neuen Fanfiktion.
Ich hoffe es gefällt euch. Entscheidigt  Bitte wenn ich Rechtschreibfehler mache. Ich schreibe sie mit meinem Tablet und da kann es sein wenn irgendwo ein Buchstabe steht der da nicht hinkommt oder so.
Schreibt mir doch bitte eure Meinung (Kritik, Lob und Tipps.) Ihr könnt mir gerne auch Ideen schicken wie die Geschichte  weiter gehen kann. Das würde mich sehr freuen.
Genug von mir. Viel Spaß beim lesen und noch einen schönen Tag.
LG Jule


Der Test

Ich sitze unter einem alten Baum, auf der Wiese und bin in meinen Gedanken versunken.  Ich denke über meine Zukunft  nach. Was ich oft mache, vor allen   in letzter Zeit. Für welche Fraktion  soll ich mich entscheiden? Für die Altruan, die Ken, die Candor, die Amite oder Ferox? Ferox.

Eins weiß ich aufjedenfall, ich möchte nicht hier, bei den Amite bleiben. Dieser  Ort ist mit Schmerz verbunden. Ich wurde geschlagen, von meinem  Vater, während meine Mutter zugesehen  hat. Sie  hat zu sehr Angst vor  ihm, deshalb hilft  sie mir nie.  Er schlägt  mich immer, wenn ich nicht fröhlich  genug  bin oder nicht das mache, was er von mir will.  Ich kann den ganzen Tag nicht lachen und singen, wie es nun mal die Amite machen. Ich bin keine normale  Amite. Das war ich noch nie.

Bleiben noch vier Fraktionen  übrig.  Die Candor, sie sagen immer die Wahrheit.  Das kann ich nicht. Zu den Candor  kann ich schon mal nicht. Ich kann nicht so leben wie sie.

Die Ken. Sie sind die schlauen, die Allwissenden. Ich bin zwar schlau, denke ich, aber nicht so, wie die Ken. Außerdem möchte ich nicht den ganzen Tag lernen oder in einem Labor sitzen.  Das wäre nichts für mich. Ich möchte Abenteuer  erleben und Mutig sein.

Die Altruan. Sie sind die Selbstlosen und kümmern sich um die Fraktionslosen. Ich könnte nicht immer nur an andere denken. Ich muss auch an mich denken.

Bleiben nur noch die Ferox. Sie sind die Kämpfer, die Mutigen, die Abenteuerlustigen. Ich bewundere sie. Am liebsten würde ich zu ihnen gehen. Aber ich habe Angst, dass ich die Initiation nicht schaffe. Ich bin zwar stark, da wir hier oft schwere Ding schleppen müssen und so, aber bin ich stark genug?  
Habe ich eine andere Wahl? Der Test hilft mir bestimmt weiter. Hoffe ich zumindest.

„Hope? Bist du hier? Wir müssen los!“ reißt mich meine Freundin aus den Gedanken.  „Sunny erschreck mich nicht so!“  Sie macht das andauernd. „Ja, sorry. Wir müssen los. Bist du aufgeregt, wegen dem Test?“ fragt Sunny und hüpft aufgeregt um mich herum.  Manchmal denke ich, sie ist jünger als ich, ist sie aber nicht. Sunny ist meiner Meinung nach  die Perfekte Amite, sie ist denn  ganze  Tag fröhlich und singt immer irgendwelche Lieder. Sie hat blonde Haare, die sich leicht locken, dunkle Haut und ganz viele Sommerspossen im Gesicht. Ich hab dunkelblonde Haare, mit ein paar hellen blonden Strähnen, die ich von Natur  aus habe, ich habe leuchtend grüne Augen, mit goldenen Sprengel, die meinen Augen tiefe verleihen. Ich habe relativ  hellen Haut, was nicht typisch für eine Amite ist. Ich kann aber nicht sehr lange in der Sonne stehen, da ich eine Sonnenallergie habe.

„Nein, du?“ log ich. Ich bin schon aufgeregt. Immerhin können wir uns nur einmal entscheiden. Das macht mir schon ein bisschen Angst. Was ist, wenn ich zu keiner Fraktion passe? Ich möchte nicht Fraktionslos werden und auf der Straße  leben.
„Ja, ich frag mich die ganze Zeit, was wir da machen müssen.“  Ich weiß  das wir eine Simulation  durchleben müssen, aber was genau in ihr geschied weiß ich nicht.

Vor dem Bestimmungsgebäude stehen schon alle Fraktionen,  bis auf die Ferox. Ich höre schon dem Zug und kurz danach fährt er an uns vorbei. Die Ferox springen jubelnd  aus dem fahrenden Zug. Ich beneide sie, vor allem für ihren Mut. Wahrscheinlich gehöre ich bald zu ihnen. Das macht mich irgendwie glücklich.

Im Gebäude warte ich, mit den anderen, bis wir aufgerufen werden. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit.  Nach einer Weile werde ich aufgerufen.

Ich geh zu einer Ferox in einem Raum. Die eine Wand ist komplett  mit Spiegeln versehen, in der Mitte des Raums steht ein Stuhl, er ähnelt  einen Zahnarztstuhl. Neben dem Stuhl steht ein Computer und die Ferox. „Setzt dich!“ fordert sie mich auf. „Ich bin Tori und führe deinen Eignungstest durch. Trink das!“ fordert sie mich auf und reicht mir ein Glas,  mit blass  blauer Flüssigkeit.  „Was ist das?“ frag ich sie. Tori verdreht die Augen. „Das ist ein Serum, was die Simulation einleitet und jetzt trink.“ Das Zeug schmeckt bitter und kurz nach dem ich das Glas gelernt habe, fallen mir die Augen zu.

Simulation

Als ich meine Augen öffne, ist der  Raum bis auf dem Stuhl, auf dem ich liege, leer.  Alle Wände sind mit Spiegeln verkleidet. Ich stehe vom Stuhl auf und gehe durch den Raum. „Tori?“ fragte ich, aber niemand antwortet mir. „Ist hier jemand?“ wieder antwortet niemand. Ich gehe durch den Raum und sehe mich fasziniert  um. Mein Spiegelbild spiegelt sich tausend mal und ich betrachte mich. Meine Haare gehen schon mittlerweile bis zur Mitte meines Rückens. Ich betrachte mich eine Weile.
Irgendwann  tippt mich jemand an. Ich drehe mich um und mein Spiegelbild spricht mit mir. „Wähle!“ Als ich mich wieder umdrehen stehen zwei Schalen vor mir. In der Einen liegt ein Messer und in der anderen ein Stück rohes Fleisch. „Wähle!“ ertönt wieder die Stimme. Ich nehme das Messer. Damit kann man mehr anfangen, als mit einem rohen Stück Fleisch. Kurze Zeit später taucht ein großer Hund vor mir auf. Er Fletscht  die Zähne und kurt mich an. Ich möchte ihn nicht umbringen, aber wie es aussieht muss ich es machen. Der Hund läuft auf mich zu. Ich nehme das Messer in beide Hände, halte sie vor meinem Körper und schließe die Augen. Nach einer Weile drückt etwas gegen das Messer und der Hund jault auf.

Simulation ende

Als ich die Augen öffne, befinde ich mich wieder in dem Raum und Tori steht wieder neben mir. „War doch nicht so schlimm. Dein Ergebnis  ist Ferox.“ Erzählt mir Tori. „Ferox.“ Wiederhol ich mehr zu mir selbst. Ich habe so sehr gehofft, das ich Ferox als Ergebnis  bekomme und jetzt hab ich es. Und fange vor Glück an zu lachen. „Ja, jetzt sehen wir uns wahrscheinlich  öfter, wenn du zu uns kommst. Du kannst aber auch eine andere Fraktion  wählen. Aber so wie ich es sehe, kommst du zu uns. Ich arbeite im Tattoo Studio. “
„Ja.“ Rufe ich erfreut und falle Tori um den Hals.  Nach einer Weile erwidert sie die Umarmung. „Viel Glück, bei deine Initiation.“ Wünscht sie mir noch und ich verlasse den Raum.
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