Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Victorious / Fate

Fate

GeschichteDrama, Romanze / P16
Beck Oliver Jade West
12.02.2016
16.09.2016
27
36739
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
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Hallo. : )
Das ist die erste Victorious Fanfiction, die ich schreibe.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein Review schreibt, wie ihr sie findet.
Dann viel Spaß mit dem Prolog. : D

Lg Yoshi : ]

Disclaimer: Victorious gehört mir nicht



Prolog

Jade fuhr sich verzweifelt mit ihrer Hand durch ihre Haare. Sie saß mit angezogenen Knien in der Ecke ihres Badezimmers und klapperte mit ihren Fingernägeln nervös auf dem Boden herum. Sie starrte wie gebannt auf ihren Handybildschirm, auf dem die Zeit immer weiter herunterlief und wagte es gar nicht aufzusehen.

Sie hasste die Situation, in der sie sich befand. Sie musste nicht nur befürchten, dass sie eventuell schwanger war, sie war auch noch allein damit, weil sie und Beck sich vor etwa drei Wochen voneinander getrennt hatten. Das nennt man dann wohl Ironie des Schicksals, dachte sie sich und lachte kaltherzig auf.

Flashback:

Jade lief durch die Tür in die Schule und steuerte auf ihren Freund zu. Sie blieb plötzlich stehen, als sie sah, dass er sich mit einem blonden Mädchen, das sie aus ihrem Gesangskurs kannte, sehr amüsierte. Ihrer Meinung nach etwas zu sehr.

Sie ballte ihre Fäuste und zerdrückte fast den Kaffeebecher, den sie in ihrer rechten Hand hielt. Jade verengte ihre Augen zu Schlitzen und marschierte auf Beck und seine neue Bekanntschaft zu. „Hey Blondie!“

Sie hörte auf mit Beck zu reden und drehte sich verwirrt zu Jade um. „Kann ich dir helfen?“, fragte sie genervt. Das war Jade zu viel. Sie schnippste den Deckel von ihrem Becher und schüttete den Kaffee über das Gesicht und Shirt des Mädchens.

Ihr verschlug es die Sprache und die Kinnlade klappte ihr nach unten. Jade grinste sie zufrieden an. „Verzieh dich, das ist mein Freund.“, sagte sie beängstigend ruhig und funkelte die Blondine an. Sie warf Jade noch einen fassungslosen Blick zu, bevor sie um die Ecke verschwand und zur Toilette lief.

„Das hast du gerade nicht wirklich getan?“, sprach Beck das erste Mal auf. Jade schmiss den Kaffeebecher auf den Boden und wandte sich ihrem Freund zu. „Doch, was ich aber nicht hätte tun müssen, wenn du nicht mit jeder flirten würdest, die dir über den Weg läuft.“, äußerte sie wütend und zog den Träger ihrer Tasche zurecht.

„Ich flirte nicht mit jeder, die mir über den Weg läuft und Alisa hat mir nur den Schraubenschlüssel zurückgegeben, den ich ihrem Bruder geliehen habe.“, entgegnete Beck immer lauter. „Das hat aber ganz anders ausgesehen. 'Haha Beck, das ist so lustig'. Wieso hat ihr Bruder dir den Schraubenschlüssel nicht selbst zurückgegeben?“, fragte Jade skeptisch.

„Er hat sich beim Reifenwechseln den Fuß gebrochen.“, erklärte Beck frustriert. „Was für ein Trottel.“, bemerkte Jade, bevor Beck weiter redete. „Das ist aber auch total egal. Zwischen mir und Alisa war nichts und ich kann es nicht fassen, dass du mir nach all den Jahren nicht einfach vertraust.“

„Ich vertraue dir, aber nicht dieser Alisa Tusse.“, erklärte Jade. „Ach wirklich? Erst letzte Woche hast meiner neuen Putzfrau ätzende Säure in den Putzeimer geschüttet, weil du dachtest, sie will mir an die Wäsche. Und meine Cousine rennt jedes Mal, wenn sie dich sieht, schreiend davon, weil du ihr mit schrecklichen Dingen gedroht hast, als sie mich umarmt hat.“

Er atmete seufzend aus. „Ich brauch eine Auszeit von dem Ganzen. Wenn du dich wieder beruhigt hast und mir beweisen kannst, dass du nicht jedes Mal ausflippst, nur weil ich in der Nähe eines anderen Mädchens bin, kannst du dich bei mir melden.“ Beck drehte sich um und lief davon.

Jade sah ihn mit hochgezogenen Brauen hinterher. Das konnte nicht sein Ernst sein. Sie war wie angewurzelt vor Schock und merkte auch nicht, dass André zu ihr gelaufen kam. „Hey Jade, was geht ab?“, fragte er fröhlich, nichtsahnend. Jade erwachte aus ihrer Starre.

„AAAAAHHHHHH!“ Sie schrie ihn an und stürmte davon. „Hab ich irgendwas Blödes gesagt?“, rief er ihr verwirrt hinterher.

Flashback Ende

Vor ein paar Tagen hatte sie noch über das Aus mit Beck geheult, aber sie hatte bald schon ganz andere Probleme, die sich entweder in einer Minute in Luft auflösten oder nur noch viel schlimmer wurden.

Ihr war seit ein paar Tagen ständig übel, wenn sie aufstand und außerdem war ihre Regel zu spät dran. Normalerweise würde sie die Übelkeit auf eine Magen-Darm-Grippe schieben und es war auch nicht das erste Mal, dass sie ihre Periode später als vorgesehen bekam, aber da sie und Beck in letzter Zeit mit dem Thema Verhütung ein bisschen unvorsichtig umgegangen waren, war eine Schwangerschaft gar nicht so unwahrscheinlich.

Sie könnte sich selbst verfluchen. Ein Kind war echt das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte. Wie sollte sie das und die Schule alles hinbekommen. Jedenfalls konnte sie es Beck auf keinen Fall erzählen. Das würde ihn nur verunsichern und sie wollte nicht, dass er nur wegen eines Kindes wieder angekrochen kam. Auf das Mitleid konnte sie echt verzichten.

„Okay, egal, was passiert, ich bleibe ruhig. Egal, was passiert, ich bleibe ruhig.“, murmelte sie wie ein Mantra vor sich hin, während ihr Pearphone die letzten 30 Sekunden runterzählte.

Sie wurde immer nervöser. Auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass sie schwanger war, hatte sie immer noch ein bisschen Hoffnung, dass sie es vielleicht doch nicht war. Ihre Hände begannen zu schwitzen, als die letzten zehn Sekunden starteten.

Sie atmete tief durch und schloss kurz ihre Augen. Ihr Handy klingelte und sie schaute auf. Mit zitternden Händen nahm sie den Schwangerschaftstest vom Klodeckel und hielt ihn vor sich. Ganz langsam schaute sie nach unten auf das Ergebnis.

Zwei Striche – positiv. Sie seufzte und warf ihren Kopf gegen die Wand. Noch einmal schaute sie auf den Test, um sich zu vergewissern, ob sie wirklich richtig gesehen hatte. Sie warf ihn auf die Seite und starrte an die Wand. „Ich hasse mein Leben.“


Und? Soll ich weitermachen? Überlasst diese Entscheidung bitte nicht dem Schicksal. : )
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