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Mirror's Edge / Bloodhound

von NEngels
Kurzbeschreibung
GeschichteThriller, Sci-Fi / P16 / Gen
10.02.2016
10.02.2016
1
1.600
 
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Allan lieb es auf dem Dach, wo die Sonne durch tausende Spiegel floss, wo die Luft klar und rein war, wo der Wind durchs schwarze Haar strich und wo ihn niemand sehen konnte. Hier konnte er in Ruhe in seinem Stuhl sitzen und Eine rauchen. Unten den angenehm tosenden Verkehr und oben die Vögel, die er manchmal fütterte. Hier fühlte er sind wirklich zufrieden. Nicht wie sonst in dieser Stadt, die er so hasste. Diese Stadt, die so rein und vergiftet, so belebt und leer, diese Stadt ohne Farben. Hier hatte er keine Freunde, keine Familie, er hatte nichts, dass das Leben hier erträglich machte. Er hatte nur sein Dach. Das Dach in der E. Red Street 971, Glass. So sah Allan sich am Rand seines geliebten Daches stehen und ließ sich fallen. Fallen auf die Straße, voller Autos und voller Menschen. Allan riss den Mund auf um zu schreien, doch es kam nur ein leises monotones Piepen aus seinem Mund. Das Piepen kam näher wie er dem Boden, der nur noch Meter entfernt war... Allan schreckte hoch.

Er lag schweißgebadet in seinem großen Doppelbett. Der Wecker piepte immer noch. Er haut ihn aus und das Radio ging an. Der fröhliche und hochmotivierte Moderator sagte: „Es ist jetzt genau sechs Uhr 30 und ich wünsche ihnen einen guten Morgen in unser wunderschönen Stadt. Wir haben angenehmen 23 C°, leicht bewölkt und für heute ist kein Regen angesagt. Wir begleiten sie durch den Morgen mit dem neusten Track von Cage the Elephant – Trouble ...“ Müde strich sich Allan übers Gesicht und stand auf. Er streckt sich vor dem Fassadenfenster, an dem gerade der Rolladen hochfuhr. Der gab den Blick frei auf die vertraute Skyline von Glass. Die Sonne kroch hinter den Wolkenkratzer empor  und tauchte die wenigen Wolken in einen leichten Goldschein. Er ging in die Küche und machte sich sein alltägliches Frühstück: Spiegelei mit Bacon und einem Mameladentost. Wie jeden Morgen kickte er den Pizzakarton vom Vorabend Richtung Mülleimer. Wie jeden Morgen stieg er in die U-bahn der Linie 538 zur Scherbe mit Parov Stelar auf den Ohren. Wie jeden Morgen richtete Allan im gläsernen Aufzug, der Scherbe, seine Krawatte und betrat den weitläufigen Büroraum. Er ging den gewohnten Weg zu seinem Büro.
Wie gewohnt kam Nik, der Praktikant, der ihm seinen Kaffee hin hielt und ihm einen schönen Morgen wünschte. Dieser wurde von Kassandra abgelöst, seine Sekretärin, die ihm vorbetete was er heute zu tun hatte. In seinem Büro sah es so wie immer aus. Er rückte das CFP-Schild zurecht und ging an die Arbeit. Allan arbeitete jetzt schon 7 Jahre hier bei CPF ,“City Protection Force“, die die Stadt und alle Bürger hier überwachte. Sie kontrollierten alle Kameras und Handys in der Stadt. Er war Abteilungsleiter der Group 12, die Gruppe, die  höhergestellte Leute von Glass überwachte. Er überprüfte Auffälligkeiten, die ein Mitarbeiter bei einer Person festgestellt hatte. Er hasste diese Arbeit! Er fühlte sich wie ein Verräter, der Menschen auslieferte. Es kränkte ihn deren dunkelste Geheimnisse zu kennen, die sonst niemand wusste. Allan dachte an seinen Traum und schüttelte den Kopf: „Nein, das wäre ja auch keine Lösung. Aber wer würde ihn denn vermissen? „Sir?“, Nik zogen ihn aus seinen Gedanken. „Ja, was ist?“, antwortete Allan, noch abwesend. „Ich... ich sollte ihn das von Frank vorbeibringen.“, Nik schloss die Glastür hinter sich und durchschritt den Raum mit großen unsicheren Schritten. Er legte Franks Akte auf die Schreibtischkante. Er öffnetet gerade den Mund um was zu sagen, da fiel die Akte auf den Boden und verteilte sich dort. Hecktisch sammelte er die Akte wieder auf, wobei ihm eine Zigarettenschachtel aus der Hosentasche fiel. Allan schaute erstaunt: „Du rauchst?“ „Äh...“, Nik immer noch kniend legte die Akte auf Allans Schreibtisch und sah seine eigene Zigarettenschachtel an und wurde rot, „... ja, ich rauche.“ „Ok Junge, dann komm mal mit!“, sagte Allan und ging aus seinem Büro Richtung Fahrstuhl, den eingeschüchterten Praktikanten im Schlepptau. Er musste aus seinem Büro raus und der Praktikant kam ihm da grade recht um Dampf abzulassen. Im Fahrstuhl gab Allan ein Passwort ein, plötzlich kam eine kleine Kamera aus dem Schaltfeld und scannte Allans rechtes Auge. Er trete sich um und fand einen sehr nervösen Nik wieder. „Was ist los?“, fragte Allan mit einem leichten lächeln. „Fahren wir nicht in... in die Chefetage und ich werd... nun ja gefeuert, weil ich rauche...“ Allan lachte herzhaft: „Haha … Nein, nur weil du minderjährig bist und rauchst, feuere ich dich doch nicht. Nein, ich wollt mit dir ne Raucherpause machen, auf dem Dach.“ Nik atmete tief durch: „Puh, sie haben mich aber erschreckt.“ „War nicht meine Absicht.“, sagte Allan schmunzelt, „Warst du schon mal auf dem Dach der Scherbe?“ „Nein, ich dachte da darf niemand hoch.“ „Wenn man das Passwort weiß, schon.“ Aus den Büros und Mauern der unteren Stockwerke gab der gläserne Aufzug die Sicht auf die Stadt frei, nur noch die Glasfassade lag zwischen dem Fahrstuhl und der frischen Luft. Marc staunte nicht schlecht doch Allan sagte: „Warte bis wir oben sind!“  Die Aufzugtüren öffneten sich und zeigten eine schlichte Treppe auf deren Stufen stand mit Gelb: „ROOF ACCESS“. Sie gingen die Treppe empor und Allan öffnete die Tür. Sie sahen die beiden großen Helikopterlandeplätze und ein paar Lüftungsanlagen. Starker Wind blies ihnen ins Gesicht und Allan führte Marc schnell hinter den erhöhten Landeplatz, dort wo es fast Windstill war. Nik lief an den Rand des Daches um den  überwältigende Aussicht zu genießen, währenddessen zündete sich Allan eine Zigarette an. „Und zu viel versprochen?“, fragte Allan nach seinem ersten tiefen Zug. „Ich.. ich kann fast bis zum Stadtrand schau! Hier kann man wirklich alles sehen!“, sagte Nik erstaunt. Doch dann zeigte er einen Bezirk der außerhalb der zusammenhängen Stadt lag. Es sah nicht so weiß und rein aus wie der Rest der Stadt. Eher schmutzig und braungrau. Grauschwarze Rauchwolken zogen von Fabriktürmen Richtung Himmel. „Was ist das für ein Bezirk?“, fragte Nik höchst verwundert. „Das?  Das ist die Altstadt. Die Stadt des Novembers. Dort leben nur arme Leute die in den Fabriken arbeiten. Halt dich fern von diesem Ort!“ „Wart ihr da schon mal?“ „Nein, aber ich hab viel darüber gehört.“ Allan hielt Nik die Schachtel hin und er nahm sich Eine. Einige Minuten rauchten sie still ihre Zigaretten, bis Allan die Stille unterbrach: „Warum machst du hier Praktikum? Ich meine, ist das nicht langweilig?“ Nik zögerte mit der Antwort und Allan dachte sich, dass der Junge ihn nicht beleidigen wollte. So fragte Nik schließlich: „Mögen sie ihren Job etwa nicht?“  Allan schnaufte verächtlich: „ Mhh … ja ich mag diesen Job nicht, der ist nicht das was ich mir vorgestellt habe.“ Was will er eigentlich dem Jungen sagen. Dass er was anderes machen soll; sich ein besseren Job such, aber was gäb es für Alternativen? Er hatte nie einen anderen Job. Es fühlte sich so an, als wäre er schon sein ganzes Leben hier in diesem Job gefangen, als hätte er nie was anderes gemacht!
Auf dem Heimweg dachte er viel darüber nach. Er konnte sich an seine Eltern kaum erinnern. Das einzige an das er sich erinnern konnte war ein Gesicht von einer Frau. Sie hatte um die Augen schwarzes Make-up so das ihre Blauen Augen noch heller leuchteten, aber mehr konnte er sich nicht zusammen reimen. Nur das diese Frau sehr wichtig für ihn war. Er betrat die leere Wohnung und zog sich um zum Sport, er joggte immer zu dem Fitness-Center am Rand der Stadt, sechs Blocks von seiner Wohnung entfernt. Hier trainierte er zwei Stunden und war gerade aus der Tür des Centers raus da rempelte ihn einer mit voller Wucht um. „Hey, pass doch auf, Idiot!“, rief Allan dem Typen hinterher. Doch Dieser rannte einfach weiter. Dann merkte Allan es in seiner Hosentasche war ein Loch, das ansonsten von seinem Portmonee gefüllt wurde. Ohne groß nach zu denken rannte Allan dem Typen hinter her. Er folgte dem Dieb bis zum Rand der Stadt, wo auf der einen Seite ältere Häuser standen und auf der anderen nur in regelmäßigen Abstand flackernde Laternen. Der Dieb stand genau unter einer dieser Laternen, er trug eine weiße Maske mit kleinen Hörner und einem roter Streifen der sich quer darüber zog. Beide Kontrahenten verharrten an ihrer Position und musterten sich. Demonstrativ hielt er das Portmonee vor sich und zog das Bargeld und die Kreditkarte heraus. Dann ließ er das Portmonee zu Boden fallen und rannte in die Dunkelheit außerhalb der Stadt. Allan hob sein Prosaromane vom Boden auf und schaute hinein. Sein Ausweis und Adresskarten waren noch an ihrem Platz. Doch das Fach mit der Kreditkarte war leer, nur ein ramponierter Zettel steckte zusammen gefaltet dort wo das Bargeld gewesen war. Allan klappe ihn auf. Auf der weißen Rückseite war das Wort „Shipdog“ gekritzelt. Allan schaute in die Dunkelheit, dort wo der Dieb hin verschwand. „Shipdog“ dieses Wort hatte er irgendwo schon mal gehört... Plötzlich blendete in ein Scheinwerfer aus weiter Entfernung, der Scheinwerfer gehörte zu der Umzäunungsanlage die um die Altstadt gezogen war. Der Scheinwerfer zog weiter über das leere Feld und es drang Hundegebell an Allans Ohr.
„the bloodhounds hunt the shipdogs.“

Es kommt an meinem Geburtstag das neue Mirror's Edge raus. Ich freu mich total darauf!! ^^
Und da soll die Geschichte ja ganz umgeschrieben werden. So möchte ich die Gelegenheit nutzen um zum alten Spiel nochmal ein umfangreiches FF zu schreiben. Und keine Sorge Faith kommt bald!!  Updates werden unregelmäßig kommen, aber sie kommen.
Also enjoy und checkt die Musiker aus, die vorkommen sind echt gut und diesen Song: "The Jaws of Oblivion - Candlelight" von Emil Bulls
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