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The maze is just the beginning - Minewt 1

von rumo3371
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16 Slash
Alby Ben Minho Newt Vizedirektor Jahnson
10.02.2016
29.05.2017
50
60.233
10
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.01.2017 1.107
 
Tagchen,
Heute ein Kapitel, das ich schon immer mal schreiben wollte. Wurde ja auch mal Zeit, dass ich es geschafft habe.
Apropos geschafft: Ich kann nicht genau sagen, ob ich es schaffe bis nächsten Montag ein Kapitel zu schreiben. Ihr kennt esse sicherlich: Heute ist Notenschluss *hust, hust*, um 15 Uhr müssen alle Noten im Internet stehen. *ähäm* Vier Zeugnisnoten/Punkte habe ich bereits (von 12. Ja, ich war so verrückt und habe einen Zusatzkurs). Bin abgeschweift. Ich wollte erklären, dass jeder Lehrer meint, mindestens eine schriftliche Note im Halbjahr zu brauchen und hat letzte Woche  (oder heute schreibe ich noch in meinem Chemie-Zusatzkurs, bin gespannt, ob die Note um 15 Uhr drin steht) einen oder mehrere Tests geschrieben. Dementsprechend hatte ich wenig Zeit, dazu kam, dass ich so quasi in der Nacht eine Idee für eine FF zu den Königsmörder-Chroniken hatte. Das würde ich gerne erst noch beenden, solltet ihr Interesse haben, findet ihr die Geschichte morgen oder Mittwoch auf meinem Profil.

LG Rumo

PS Ich freue mich über Rückmeldung in Form von Nachrichten oder Reviews. Meiner Meinung nach bietet dieses Kapitel sehr viel Diskussionspotential.

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Niemand auf der Lichtung kannte ihn wirklich. Jeder sah in ihm das, was er sehen wollte. Minho sah einen erbitterten Rivalen in ihm, Gally einen Freund und Verbündeten, doch sein Charakter, seine Gefühle und Emotionen, selbst seine Gedanken hielt er vor anderen verborgen. Sie wussten nur, was sie wissen sollten, was er wollte, wie sie von ihm denken. Abgesehen von Minho, welcher sich schon sehr früh ein Bild von ihm gemacht hatte, als er noch nicht anfing zu schauspielern. Er kannte die Erinnerungen Gallys.
Nach ein paar Tagen konnte er sich an die Welt draußen erinnern, an Den Brand und wozu sie hier waren. Sie sollten getestet werden, es war eine Art Wettbewerb. Doch da würde er nicht mitmachen, bei dieser Vernichtung von Immunen, er wollte keine Marionette von ANGST sein. Er würde dieses Experiment stoppen. Er wusste noch nicht wie, aber sobald er die Kontrolle hatte, konnte er die Ausführung dieses Experimentes verlangsamen. Irgendwann würde ihm schon einfallen, wie er alle, zumindest sich selbst, aus diesem Labyrinth befreien könnte, wirklich befreien, nicht einfach sich von Ava einwickeln lassen und dann in eine zweite Phase übergehen. Was mit den anderen Lichtern passierte, war ihm herzlich egal, aber er wollte kein Instrument sein, kein Versuchsobjekt, welches man entfernen konnte, wenn es seinen Nutzen verloren hatte. Er würde ANGST interessante Variablen liefern, zwar nicht die, die sie sich erhofften, sondern verschlungene, mit denen sie nichts anfangen konnten.
Sie würden kein Heilmittel finden. In den letzten zehn Jahren hatten sie es nicht geschafft und sie würden es jetzt auch nicht mehr schaffen. Die Menschheit würde so oder so aussterben. Auch wenn ANGST denkt, dass sie Gott wären, sie können es nicht verhindern. Sein einziges Ziel war es, diesem Albtraum von Labyrinth und Griewern zu entkommen und irgendwo abseits von allen Geschehnissen zu leben.

Ihm war bewusst, dass er nicht immun war. Das war ein Problem. Und das war nicht das kleinste. Janson wollte, dass er in seiner Obhut blieb, fern von allem Trubel, nun war er jedoch hier gelandet. Und würde die nächsten fünf Jahre hier verbringen. Er seufzte. Hier konnte er zwar nicht erkranken, es war aber erst recht kein Paradies. Er sollte auf eine einsame Insel fliehen. Wo niemand ihn findet, wo er seinen Lebensabend verbringen kann. Ohne von Cranks gestört zu werden. Leider gab es dieses Paradies nicht. Nicht in dieser Welt. Aber träumen darf man ja wohl noch.
Wenn er erst mal hier raus wäre, würde er zuerst in eine Stadt fahren, vielleicht nach Denver. Ein paar Mitbewohner zu finden, war eine gute Idee, dafür musste er sich mal selber loben.
Er könnte auch die Lichter mitnehmen. Aber er vertraute ihnen nicht. Wenn er ihnen von der Welt draußen erzählen würde, würde ihm kein einziger glauben. Doch, Gally. Aber sonst war für Verständis auf der Lichtung Fehlanzeige. Alby pries es als friedliches Zusammenleben, alles in allem betrachtet war es jedoch ein Hauen und Stechen. Wer welchen Job macht, wer Läufer wird. Er konnte sich kein späteres Leben mit ihnen vorstellen. Allein die Vorstellung, mit Minho zusammen zu leben.
Minho war von allen der Schlimmste. Arrogant, sarkastisch und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Er hatte sogar den Verdacht, dass er eine heimliche Affäre mit Newt hatte. Die Blicke, die sie sich einander zuwarfen, sagten alles.
Er verabscheute alles, was auch nur entfernt mit Liebe zu tun hatte, geschweige denn, dass er sich auf einen gleichgeschlechtlichen Partner eingelassen hätte. Selbst der Gedanke mit einer Frau zu schlafen oder auch nur von ihr abhängig zu sein, überhaupt von irgendjemanden abhängig zu sein, war ihm zuwider. Andere würden ihn fragen, wie er dazu kam, Liebe und Abhängigkeit gleichzusetzen. Es war einfach seine Intention. Er verband beides miteinander und basta. Er war schließlich ein Einzelkämpfer, und bisher hatte er meist das bekommen, was er wollte. Er war ein guter Schauspieler, so viel stand auf jeden Fall fest. Er war stolz auf sein Aussehen, bei Minho nannte er es arrogant, aber dieser übertrieb es auch maßlos.
Er würde sich natürlich auch damit zufrieden geben, wenn er für immer auf einer Art friedlichen Lichtung bleiben würde. Wenn möglich ohne Griewer, aber er wusste selbst, dass das Schwachsinn war. Deshalb war sein erstes Ziel, wenn er denn Anführer war, vorerst sämtliche Ausflüge ins Labyrinth zu unterbinden. Das wäre die Alternative zu seinem kleinen Paradies. Sie war nicht besonders schön, aber es würde ihm reichen. Herrscher über die Lichtung ...
Klingt zwar hochtrabend, ist aber wahrscheinlich nicht so spektakulär. Er würde dieses Amt zu einer neuen Größe führen. Und dann mal sehen, wie sich die Situation auf der Lichtung entwickelt.
Er wusste, dass die Ziele sich eigentlich gegenseitig widersprachen. Aber er hatte lange darüber nachgedacht und war sich bewusst, dass dies die beste Lösung war. Das Paradies, von dem er träumte, würde er nie zu Gesicht bekommen, deshalb wollte er Anführer der Lichter werden und ein schönes bequemes Leben führen.
Natürlich würde es nicht bequem sein, aber besser als alle anderen Alternativen. Solange keiner ins Labyrinth ging, sollte es keine Bedrohungen durch Griewer geben. Das war für ihn sehr wichtig, er wusste, dass er nicht immun war und dementsprechend an dem Brand erkranken würde, wenn er gestochen werden würde. Er hielt seinen Plan für unfehlbar. Da er die Lichtung eh nicht verlassen würde, beziehungsweise da er das Labyrinth nicht betreten würde, war die Gefahr, von einem Griewer gestochen zu werden, sehr gering. Und wenn keiner ins Labyrinth ging, gab es für die Griewer keinen Grund, um auf die Lichtung zu kommen.
Soweit die Theorie.
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