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The maze is just the beginning - Minewt 1

von rumo3371
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16 Slash
Alby Ben Minho Newt Vizedirektor Jahnson
10.02.2016
29.05.2017
50
60.233
10
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.05.2016 1.155
 
So, da bin ich wieder, früher als erwartet. Die bevorstehenden Prüfungen frustrieren mich und ich musste mich irgendwie ablenken. Das Kapitel hier war schon fertig, bevor ich das vorige hochgeladen habe ;-)
Ach Gottchen, wieder mal ein Kniefall für meine Betaleserin  (ich kann sie nur empfehlen! Sie nimmt alles mit Humor, dafür gebe ich jetzt mal ein Beispiel( welches ihre einmalige Art zeigt, nicht unbedingt ihren Humor)
Chatverlauf 29. April
Ich: Vielen Dank #Kniefall
Pauline: Bitteschön xY
Ich: Hatte im Bus Langeweile, kriegst gleich das nächste Kapitel
Pauline: !?!?!?
Ich: Was denn?
Pauline: Oh man ^^"
Ich: (lachender Smiley)
Pauline: Püh xD

Nun gut, ich weiß, dass ich nerve und jetzt überlasse ich euch dem Kapitel. Über die Feiertage wird nix kommen, sag ich schon mal. Vielleicht dazwischen. Ich setz mich gleich mal hin (Ach nee, ich sitz ja schon ;-))
Ich freue mich auch über Reviews von den ganzen Favos, die mir noch nie etwas geschrieben haben. (Vielen Dank für den 10. Favoriteneintrag)
rumo3371

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Newt saß seit zwei Tagen an Minhos Bett. Er hatte bisher keinen Schlaf finden können. Nicht nach der Aktion, die er gesehen hatte. Er war wie zufällig darauf aufmerksam geworden. Gally hatte Minho an der Kehle gegen die Mauer gedrückt. Als er hinrannte, hörte Minho plötzlich auf sich zu wehren und hing schlaff, nur von Gallys Hand gehalten an der Wand. Dann ließ dieser ihn fallen, drehte sich um und sah Newt direkt mit einem Lächeln im Gesicht in die Augen.

Gally lag jetzt mit rund-um-die-Uhr-Bewachung im Nebenzimmer. Minho hatte sich heftig gewehrt. Gebrochene Nase, zwei gebrochene Rippen, eine halb abgehackte Hand und verschiedene Verletzungen am Kopf.
Minho sah aber auch nicht besser aus. Seine Platzwunde am Kopf war genäht und seine Schnittwunden verbunden worden. Zudem schillerte sein gesamter Oberkörper in verschiedenen Grün- und Blautönen. Dagegen konnten die Sanis nichts machen.

Newt versuchte die ganze Zeit bei ihm zu sein. Einmal hatte er ihn verlassen, um der Regel, dass niemand jemand anderen verletzen durfte, zuzustimmen. Ansonsten saß er hier, hielt Minhos Hand und redete auf ihn ein. Er flößte ihm ab und zu ein wenig Wasser ein, aber etwas zu Essen konnte er ihm nicht geben. Wenn er nicht an seinen Verletzungen starb - man konnte immer noch die geschwollenen Stellen von Gallys Fingern erkennen - verhungerte er mit Sicherheit.
Als Newt einmal müde wurde, legte er sich ins Bett neben Minho. Doch der Geruch des Todes lastete an ihm, sodass Newt nicht einschlafen konnte und kurz darauf wieder aufstand. Ab und zu kam Alby rein und wollte ihn zum Essen oder zum Schlafen bewegen, er ignorierte ihn dann einfach oder sagte ihm, er solle ihn allein lassen. Aber seit dem Mordversuch hatte es keine Anzeichen von Leben gegeben. Durch Mund-zu-Mund Beatmung und Herzmassage konnte Clint ihn gerade noch so zurück holen, seitdem war der Puls die einzige noch so klitzekleine Bewegung, die Minho von sich gab.

Alby kam herein und setzte sich neben Newt.
"Du musst schlafen", sagte er.
"Ich kann nicht. Ich kann es einfach nicht, solange ich nicht weiß ..." Alby sah ihn mitleidig an.
"... ob er überlebt?", beendete er den Satz. Newt schluckte.
"Genau." Er drehte sich weg von Alby und wandte sich wieder Minho zu.
"Und jetzt geh", sagte er dann.
"Erst, wenn ich dich dazu gebracht habe, zu schlafen." Newt schüttelte den Kopf.
"Ich kann es einfach nicht."
"Hör zu, Newt. Schau mich an. Es geht mir hier um dich. Wenn du aufgrund von Übermüdung stirbst, hilft das Minho in keinster Weise. Du musst schlafen", erklärte Alby.
"Ich muss aber bei ihm bleiben", sagte Newt. Alby seufzte. "Dann leg dich auf den Boden hier oder mit in sein Bett."
"Das habe ich bereits probiert", antwortete Newt ihm.
"Probier es noch einmal. Ich bleib hier, bis du eingeschlafen bist, okay?" Schweigend stand Newt auf und legte sich zu Minho.
"Gute Nacht", sagte Alby noch, aber da war er schon eingeschlafen.


---ANGST-Memorandum---

Von: Ava Paige
An: alle Kollegen
Betreff: Tag 10 der Labyrinth-Experimente
Datum: 10.1.1/18:56 Uhr

Sehr geehrte Kollegen,

nach der ganzen Aufregung der letzten Tage ist es uns gelungen, bekanntes Testobjekt in eine stabile Lage zu bringen. Wir können das künstlich verursachte Koma innerhalb der nächsten zwölf Stunden langsam aufheben, ohne einen Kreislaufkollaps oder sogar seinen Tod zu riskieren. In der Anfangsphase sind alle Testobjekte von großer Bedeutung.
Bezüglich der neuen Versuchsperson gab es nicht so viele gute Muster, nur von einer Person, die leider die anderen dazu gebracht hat, die Neue als normal einzustufen, sich dafür aber Sorgen über eine Alte zu machen. Einen Moment dachte ich schon, wir hätten die Kontrolle verloren, zum Glück konnten wir es abwenden.
Zu der verletzten Versuchsperson: Voraussichtlich wird sie sehr große Schmerzen haben, erst nach einer Woche wieder normal gehen können, vom durchs Labyrinth rennen ganz zu schweigen. Die Debatte, mit der nächsten Lieferung Schmerzmittel zu senden, wurde abgebrochen, da alle eingesehen haben, dass es ohne zu viel interessanteren Ergebnissen kommt. Ich weiß, dass manche von Ihnen nicht damit einverstanden sind, aber die Würfel sind gefallen, und so wird das Experiment weiter geführt.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend,

Ava Paige


Thomas POV

Verschiedene Signale tönten durch den medizinischen Kontrollraum von ANGST, als Minhos Chip angewiesen wurde, das Koma zu beenden. Verschiedene Seren, die ihn langsam auf das Aufwachen vorbereiten sollten, drangen nun in seinen Körper ein. Er befand sich zur Zeit in einem Dämmerzustand, sein Puls hatte sich von 10 auf 50 beschleunigt.
Plötzlich beschleunigte der Puls weiter, stieg in den kritischen Bereich, die Atmung setzte für einen Moment aus, dann atmete er glücklicherweise wieder weiter.

"Was macht ihr Idioten da?", schrie Thomas durch den Raum.
"Nichts. Wir warten, bis wir den nächsten Schub geben können", antwortete ihm jemand.
"Ach, und warum rast sein Puls dann so?", fragte er zurück. Derjenige, der gesprochen hatte, kam herüber und sah auf den Monitor.
"Scheiße", sagte er. "Das sieht nicht gut aus." An die anderen gewandt rief er: "Abbruch der Serumzufuhr 3. Patient im kritischen Bereich."
Thomas sah ihn an. "Bringt ihn wieder ins Koma", sagte er. Die Anzeigen änderten sich trotz des Stopps nicht.
"Das können wir nicht. Die verschiedenen Seren, nun ja, wenn sie einmal im Körper sind, sind sie drin … und beide Seren vertragen sich nicht gut. Sie könnten zum Tod führen."
"Jesus, was ist das für eine Technik ..." Er brach abrupt ab. Der Puls sank wieder. Der Blutdruck baute sich auf. Die Atmung beschleunigte sich. Daneben blinkte eine LED, die das vorher noch nicht getan hatte. Überrascht sah auch der verrückte Wissenschaftler auf den Monitor. Eine Weile sagte niemand etwas. Bis Thomas das Schweigen brach.

"Er ist wach."
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