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The maze is just the beginning - Minewt 1

von rumo3371
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16 Slash
Alby Ben Minho Newt Vizedirektor Jahnson
10.02.2016
29.05.2017
50
60.233
10
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.04.2016 1.387
 
Hallöle ihr!
Hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel, wie versprochen noch diese Woche  (Anm. d. Betaleserin: Ich hab noch geschafft, es zu korrigieren, feiert mich! xD)
Ihr habt euch eindeutig (2:0) für Minewt entschieden. Die Abstimmungsphase läuft aber noch. Minewt ist aber auch mein Favorit. ;-)
Diese Kapitel hat einen kleinen Cliffhanger (glaube ich). Ich hoffe er gefällt euch ;-).
Ich versuche, nächste Woche das nächste Kapitel hochzuladen, allerdings haben wir dann Prüfungen und weder ich noch die liebe Dimensionfee Zeit. Aber es ist ja nicht so schlimm, dann habt ihr mehr Spaß mit dem Cliffhanger. (Habt ihr Scorch Trials gesehen? Das ist ein richtig fieser Cliffhanger.)
Nun ja, ich glaube, ich schreibe zu viel. Ich überlasse euch jetzt diesem Kapitel. Bis nächstes Mal (in allerspätestens drei Wochen. Versprochen!)
Ganz ganz liebe Grüße,
rumo3371

PS Vielen Dank für die bisherigen 1100 Aufrufe :-D Ihr seid super!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ben konnte ziemlich ruhig sein. Minho dachte, sobald sie alleine im Labyrinth wären, würde er anfangen Fragen zu stellen. Er hatte sich getäuscht. Er lief still neben ihm her, sah sich ab und zu mal um und schaute staunend die Mauern empor. Minho war schließlich derjenige, der das Schweigen durchbrach.
"Und, wie gefällt es dir hier drin?", fragte er.
"Es ist ... überwältigend. Riesig. Wie soll man hier einen Ausgang finden?" Minho lachte in sich hinein.
"Ich habe mir zur Übersichtlichkeit das Labyrinth in 8 Abschnitte unterteilt. Fünf habe ich bereits durchlaufen, das hier ist der Sechste." Ben räusperte sich.
"Und wenn wir in allen Abschnitten nichts finden?"
Minho seufzte und sagte dann: "Dann fangen wir von vorne an."

"Es könnte noch andere Möglichkeiten geben, hier raus zu kommen. Auf die Mauern klettern, zum Beispiel."
Der Kerl ist gar nicht mal so dumm, dachte Minho. Auf die Mauern klettern. Dann hätte man einen Überblick. Aber ... bei dieser Höhe?
"Noch sind wir nicht verzweifelt genug", sagte Minho. "Du darfst nicht vergessen, wir sind gerade mal acht Tage hier." Im Vorbeirennen schnitt er mit einer Handbewegung den Efeu ab. Dann warf er Ben ein Messer zu, dem dieser vor lauter Angst auswich und das Messer auf dem Boden landete.
"Das ist deins, keine Angst", erklärte Minho lachend. "Und beim nächsten Mal schneidest du den Efeu ab." Erstaunt blickte Ben ihn an.
"Guck nicht so. Mach es einfach aus dem Handgelenk", sagte er und führte es noch einmal vor.
"Okay", antwortete Ben.

An der nächsten Kreuzung angekommen, musste Ben kurzzeitig anhalten, weil er den Efeu zwar durchgeschnitten hatte, sich dieser jedoch in anderem Efeu verhedderte. Beim zweiten Mal klappte es schon besser und als sie Pause machten, war es schon zur Routine geworden.
"Erzähl mir mal was über die Lichtung", sagte Ben keuchend zu ihm.
"Na, also, da gibt es nicht so viel zu erzählen. Weißt du, wir sind hier vor gut einer Woche aufgewacht. Wir lagen alle im Kreis um die Box herum, hatten unser Gedächtnis verloren. Oder eigentlich nur unsere Erinnerungen. Wir wussten, wie die Welt funktioniert, aber so persönliche Sachen waren verloren. Mir wurde das alles zu viel, die ganzen jammernden und weinenden Horden und da bin ich sehr zum Missfallen einiger Anderer ins Labyrinth gegangen.
Ich weiß nicht mehr, wann genau das war, als ich das erste Mal so ein Monstrum sah, wie sie hier herumspuken. Es ist eher rund, mehr Maschine als Mensch mit mehreren Greifarmen. Zwei benutzt die Maschine zum Sehen, weitere sind mit Messern und Nadeln bewaffnet. Ich denke, sie sind hauptsächlich nachts hier drin. Tagsüber ist es relativ sicher, aber wenn du einem begegnest, wirst du danach unweigerlich tot sein. Einer hatte mich schon mal gejagt, ist dann aber verschwunden, warum auch immer … Ich möchte es aber nicht noch einmal erleben.
So, auf der Lichtung: Wir sind alle Jungen und jeder arbeitet, leistet seinen Beitrag. Wir beide laufen durch das Labyrinth. Dann bauen welche Gemüse an, bauen die Hütte um oder kümmern sich um die Tiere. JEDER leistet hier seinen Beitrag. Und KEINER, außer ich und vielleicht du, darf in das Labyrinth. Das ist alles Wichtige, das du wissen musst. Jetzt müssen wir zurück." Minho sprang auf.
"Schieb den Efeu an die Seite, wenn wir daran vorbeikommen. Sollten wir versehentlich erneut hier lang rennen, verirren wir uns nur."

Der Rest des Weges verlief schweigend. Als sie am Abend auf der Lichtung ankamen, hatten sich die Lichter in der Nähe des Waldes versammelt. Gally erblickte sie von dort und kam herüber.
"Was denkst du dir eigentlich, den Neuen in das Labyrinth mitzunehmen?", sagte er und griff ihm an den Kragen.
"Was soll ich mir groß dabei gedacht haben?", fragte Minho provozierend zurück, was er jedoch bereute, als ihn eine Faust ins Gesicht traf.
"Aufhören!", rief Ben.
"Ach, und der Neue. Na, hast schon mit unserem Minho hier Freundschaft geschlossen, draußen im Labyrinth? Hattet ihr Spaß dort?" Ben holte zu einem Schlag aus, allerdings sah Gally ihn kommen und schlug zurück. Leider stand Ben zudem noch nah an der Mauer, sodass sein Kopf von der Faust getroffen und gegen die Wand geschmettert wurde. Er sackte ohnmächtig zu Boden.
"Was bildest du dir ein, Gally? Ben ist ein vernünftiger Junge, was man von dir nicht behaupten kann! Deshalb habe ich ihn mitgenommen und nicht dich, wenn es das ist, was du sagen willst." Gally kam drohend auf ihn zu.
"Du kannst mir keine Angst einjagen", höhnte Minho. Das war zu viel für Gally. Er sprang auf Minho und prügelte auf ihn ein. Minho rollte sich weg und hieb mit dem Fuß nach seinem Bein. Der Getroffene fiel auf den Rücken und trat wiederum auf Minhos Rippen.
Stöhnend richtete er sich auf, doch dann traf ihn ein neuer Tritt von Gally und er lag wieder auf dem Boden. Minho wandte sich auf dem Boden und drehte sich wieder zu ihm um.
Doch da war kein Gally mehr. Bevor er es realisiert hatte, stellte eben dieser ein Fuß auf Minhos Kehle. Minho erschrak über den Zustand seines Aussehens. Gallys Nase war gebrochen, er blutete an der Stirn und hatte zwei Veilchen. Er hoffte, dass sein Anblick nicht so schlimm war.

Plötzlich trat Gally ihn zweimal hintereinander, erst in den Bauch, dann voll ins Gesicht. Minho krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden. Doch dann rappelte er sich zum Erstaunen seines Gegners wieder auf und taumelte gegen die Wand. Als er husten musste, spuckte er Blut. Gally, dadurch noch abgelenkt, bekam seinen nächsten Angriff erst später mit, als gut für ihn gewesen wäre. Ein Tritt in den Bauch, einer in die Rippen. Gally sank hustend und spuckend auf den Boden und hob eine Hand, als wollte er sich ergeben. Minho wich einen Schritt vor ihm zurück.
Dann sprang Gally plötzlich wieder auf und donnerte ihn an die Labyrinthwand. Minhos Kopf dröhnte. Kaum, dass er sich versah, knallte sein Kopf erneut dagegen. Minho wand sich, versuchte nach ihm zu treten, doch dann hielt Gally ihn mit einer Hand an der Kehle gegen die Mauer, so hoch, dass seine Füße keine Möglichkeit hatten, sich am Boden abzustoßen, und drückte zu. Minho versuchte verzweifelt ihn zu schlagen oder zu treten, jedoch befand sich dieser idiotische Kerl außerhalb seiner Reichweite.

Dann versuchte er, Gallys Hand von seinem Hals weg zu zerren. Dieser selbst fletschte die Zähne und hielt ihn weiter fest, obwohl Minho viel zu schwer für ihn war. Um es weiter zu beschleunigen, drückte er noch stärker zu.
Minho selbst war mittlerweile blau angelaufen und schwarze Punkte sammelten in seinem Blickfeld. Er versuchte nach Luft zu schnappen, doch strömte keine in seine Lungen, der Druck am Hals wurde nur immer fester. Dann fiel ihm ein, dass er ja ein Messer in seiner Tasche hatte. Er zog es raus und es danach Gally über den Arm. Der jaulte auf, ließ ihn jedoch nicht los. Minho zog ihm das Messer erneut über den Handrücken. Als er es noch einmal wiederholen wollte, schlug Gally ihm das Messer aus den kraftlosen Fingern.
Mittlerweile sah er fast nur schwarz, seine Gedanken vernebelten und seine Lunge fühlte sich an, als würde sie explodieren.

Dann verlor er die Kontrolle und die schöne Schmerzlosigkeit und Erlösung umfingen ihn.
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