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The maze is just the beginning - Minewt 1

von rumo3371
GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16 Slash
Alby Ben Minho Newt Vizedirektor Jahnson
10.02.2016
29.05.2017
50
60.233
10
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.04.2016 1.580
 
Hallo Leute! Ja, ich lebe noch! Hier kommt endlich ein neues Kapitel von mir! (Voll stolz und so)
Außerdem habe ich jetzt eine Betaleserin! Vielen Dank und einen Kniefall an die Dimensionfee Pauline, die auch alle vorigen Kapitel verbessert hat. Vielleicht ist es euch ja aufgefallen.
Viel Spaß!

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Minho hatte gestern den dritten Abschnitt durchlaufen, ohne etwas gefunden zu haben. Das machte ihn langsam wieder pessimistisch. Immerhin hatte sich das Leben auf der Lichtung wieder seinem gewohnten Gang angepasst. Keiner sprach mehr darüber, doch es war immer noch in den Köpfen einiger. Daher war Minho froh, wenn er all die Jungen hinter sich lassen konnte.Er machte sich wie jeden Morgen gerade fertig, als ein ohrenbetäubender Lärm die Lichtung erfüllte. Es klang wie ein Alarm, ein Feueralarm aus längst vergessener Zeit. Die dadurch aufgeweckten Lichter sahen sich ängstlich um. Minho sah, wie Newt auf ihn zukam."Was ist das für ein Lärm?", brüllte er. Minho zuckte nur mit den Schultern."Der muss doch irgendwo herkommen! Was bedeutet dieser plötzliche Alarm?" So aufgeregt hatte Minho Newt selten gesehen."Wir sollten uns mal umschauen", antwortete er, "dann werden wir vielleicht herausfinden, wo er herkommt."Newt kam jetzt noch näher und rief: "Was hast du gesagt?" Minho ging zu ihm und stellte sich direkt neben ihn."Wir sollten die Quelle des Lärms suchen! Dann können wir ihn vielleicht abschalten! … Und wir müssen uns auch nicht aus 20 Metern Entfernung anbrüllen, da versteht sowieso niemand was." Newt sah ihn daraufhin mit einem Grinsen an."Hätte ich nicht mitbekommen." Minho stöhnte."Wärst du so nett und hörst mit der Ironie auf?" Belustigt drehte Newt sich um und ging los."Jetzt weißt du mal, wie ich mich jedes Mal fühle, wenn ich mit dir spreche.""Na na na, so nicht mein Freundchen!" Er lief Newt dann trotzdem hinterher.Als sie an dem Gegenstand ankamen, den Minho damals als "Box" bezeichnet hatte, sah er, dass die Umrandung des Metallkastens rot leuchtete."Denkst du, das hat etwas mit dem Alarm zu tun?", fragte Minho. Newt sah ihn verwirrt an."Was denn?", fragte er zurück."Na, die Box, die leuchtet so merkwürdig rot!""Wo denn?" Newt schien es nicht zu sehen."Am Rand, du Depp!" Minho zeigte direkt darauf."Und das war vorher noch nicht da?" In dem Moment hörte der Alarm auf."Nein, das war vorher noch nicht da.""Wie kannst du dir da so sicher sein?" In diesem Augenblick fing die Umrandung an zu blinken."Brauchst du denn noch mehr Beweise? Irgendetwas passiert damit. Wir sollten das Ding mal öffnen."Newt sah ihn entgeistert an: "Um Himmels Willen, nein! Wie willst du das überhaupt aufkriegen?""Man könnte Stangen oder ähnliches in die beiden Löcher da stecken und sie auseinander ziehen. Da müssten aber Widerhaken dran sein, da wir sie auch ein wenig anheben müssen." Minho war vollkommen sicher, dass in dieser Box etwas Wichtiges drin war. Vielleicht neue Vorräte oder so etwas."Ich denke darüber nach und bespreche mich mit Alby. Du gehst jetzt aber mal fix raus ins Labyrinth! Sonst müssen wir hier noch länger auf dieser Lichtung bleiben." Minho sah sich um."Gut, mache ich. Und du erzählst unsere Entdeckung niemandem außer Alby, klar? Nicht, dass wieder Panik ausbricht. Ich werde sie heute Nacht öffnen, wenn alle schlafen. Bis dahin: Schweig, Knappe!"Newt rollte mit den Augen. "Du bist echt zu dämlich. Als ob ich jemandem davon erzählen würde.""Gut." Und dann war Minho auch schon weg.ZEITSPRUNGAm Abend kam Minho wieder auf der Lichtung an. Natürlich wieder, ohne etwas gefunden zu haben. Allerdings waren nur noch drei seiner selbst eingeteilten Abschnitte übrig, in den nächsten drei Tagen müsste er somit den Ausgang finden.Doch diesmal beschäftigte ihn das nicht. Er war viel zu aufgeregt, was dort in der Box verborgen sein mochte. Er sah, dass Alby und Newt ihre Schlafplätze direkt über die Box verlegt und ihre Sachen so verteilt hatten, dass niemand das Leuchten sehen konnte.Beim Abendessen in Bratpfannes Küche traf er die beiden."Und, hat jemand etwas bemerkt?", flüsterte er."Nein", antwortete Newt, "wir haben jedenfalls niemanden dort gesehen. Ich habe außerdem zwei Stangen im Waffenlager gefunden, die deiner Beschreibung ähneln. Wenn alle schlafen, können wir versuchen, die Box zu öffnen. Wobei ich nicht glaube, dass wir da etwas öffnen können. Die wirkt ja unverwüstlich.""Ich finde, wir sollten es mindestens probieren", sagte Alby. "Aber ich stufe unsere Chancen, das Teil zu öffnen, als sehr gering ein. Du weckt uns irgendwann in der Nacht, wenn alle schlafen. Dann probieren wir es aus."Minho dachte nach. "Okay", antwortete er dann, "werde ich tun. Wie hat sich die Situation hier auf der Lichtung entwickelt? Nach dem Alarm, meine ich.""Viele haben sich kurz danach beruhigt", beantwortete Newt seine Frage. "Durch die Begründung, dass es hier Vieles gibt, das wir weder verstehen, noch erklären können.""Gut", sagte Minho, "dann werde ich mich mal schon aufs Ohr hauen. Ich will ja morgen trotzdem ausgeschlafen sein.""Dann wecke ich euch eben", meinte Newt, der die Anspielung verstand."Danke", sagte Minho zwinkernd und ging.Alby schaute Newt verwirrt an."Wie hast du gemerkt, ob es nun Sarkasmus war oder nicht?" Newt grinste."Mit der Zeit lernt man es schon", sagte er.ZEITSPRUNGEr wurde von Newt wachgerüttelt."Na Minho, schön geschlafen?" Minho stand auf."Wie spät ist es denn?""Kurz nach drei würde ich sagen."Alby war schon auf und sah sich die Box an."Jetzt leuchtet sie grün", sagte er."Das ist bestimmt ein Zeichen, dass wir sie öffnen sollen", sagte Minho neugierig."Oder es heißt: Achtung, nicht öffnen, enthält radioaktives Material", meinte Newt darauf total pessimistisch. "Hey hey, lass deine Übermüdung nicht an uns aus!", erwiderte Minho und grinste."Jetzt fangt nicht an zu streiten, ja?", brummelte Alby genervt. "Macht lieber das Ding auf."
Daraufhin warf er ihnen die beiden Speere zu, die er in der Hand hielt."Einer links, einer rechts einhaken und in die jeweilige Richtung ziehen. Ich schaue nach, was drin ist und sage euch, wenn ihr sie schleunigst wieder zu machen sollt, okay?" Minho und Newt nickten und gingen in ihre Position."Auf drei", sagte Alby."Eins." Minho hob seine Stange so, dass er die Box leicht aufheben konnte."Zwei." Dann stellte er sich breitbeinig hin. Er sah, wie Newt auf der anderen Seite genau das Gleiche machte."Drei!" Minho versuchte, den Speer anzuheben, was ihm jedoch nicht gelang.
Dann begann er zu hebeln. Die Platte hob sich leicht an, er versuchte sie jetzt auseinander zu ziehen, doch da verließ ihn die Kraft und er ließ es wieder runterfallen. Auf der anderen Seite saß Newt keuchend auf dem Boden."Das ist unmöglich!", keuchte Newt."Doch, es ist möglich!", widersprach Minho. "Versuchen wir es noch einmal.""Ohne mich", sagte Newt und stapfte davon. Alby sah Minho fragend an."Soll ich helfen?", fragte er dann. Minho stöhnte auf."Noch so einer der mitdenkt. Bravo!" Alby schüttelte den Kopf. Dann stand er auf und stellte sich dort hin, wo Newt vorher gestanden hatte."Auf drei?", fragte er. Minho nickte."Eins ...", sagte Alby."Zwei ...", zählte Minho weiter."Drei!" Sie beide hebelten das Ding auf, zogen es in ihre Richtung und ließen es dort fallen, wo die Box nicht mehr zugehen konnte."Du ziehst noch ein Stück auf deiner Seite und ich schau nach, was sich dort unten befindet." Während er das sagte, holte Alby eine Taschenlampe hervor und leuchtete ins Dunkel.Mit einer letzten - schmerzenden - Kraftanstrengung zerrte er die Falltür in seine Richtung, bis Alby auf einmal "Stop!" rief. "Was ist los?", fragte Minho."Es ist jetzt groß genug, dass einer von uns runter kann. Es scheint relativ tief zu sein." Er holte ein Seil hervor. "Einer geht runter und einer hält.""Beim besten Willen, ich halte heute nichts mehr, es sei denn, du willst gerne fallen", sagte Minho seufzend. Alby lachte."Ich verstehe", sagte er. "Dann lass ich dich eben runter."Eine Minute später hing er an einem Seil, die Taschenlampe zwischen den Zähnen, während Alby ihn langsam abseilte. Früher als erwartet traf er auf festen Boden. Mit einem Ruck gab er Alby zu verstehen, dass er unten angekommen war.Minho nahm die Taschenlampe und sah sich um. Überall standen Container und kleine Kisten mit einer Aufschrift, die er nicht entziffern konnte. Er ging umher. Eine Box hier, eine Box da, wahrscheinlich Vorräte. Er ging näher ran. Auf ihnen war ein Firmenname aufgedruckt. ABTEILUNG NACHEPIDEMISCHER GRUNDLAGENFORSCHUNG: SONDEREXPERIMENTE TODESZONE Das klang ja sehr vielversprechend."Wer bist du?", fragte auf einmal eine Stimme hinter ihm. Erschreckt drehte er sich um. Hinter ihm saß ein Junge, den er vorher noch nicht bemerkt hatte, und starrte ihn ungläubig an.
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