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Fate/ Blood Moon

MitmachgeschichteFantasy / P16 Slash
08.02.2016
30.06.2017
25
24.480
6
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18.02.2016 787
 
Ich war mit meinem Servant… mit meinen Servants wirklich zufrieden. Wer wäre das auch nicht. Es ist wirklich selten, dass so etwas geschieht. Zudem scheinen sie japanische Ritter oder etwas in der Art zu sein. Ich war mir wirklich sicher, dass das gut zwischen uns drei funktionieren wird.
„Darf ich fragen, was euere Pläne sind, Master?“ fragte mich der Kleinere. „Wir sollten uns in Bewegung setzen und handeln. Zuerst einmal muss ich wissen, ob sich hier in München weitere Master aufhalten.“ fing ich an und hatte eigentlich vor den Plan zuerst ganz auszuformulieren, jedoch unterbrach der größere Saber mich: „In dieser Stadt scheinen sich keinen weiteren Master zu befinden.“ Ich nickte. „Dann nicht. Auch nicht schlimm. Dann sollten wir in den Nachrichten schauen, ob sich einer der Master schon auffällig verhallten hat. Wer weiß wie Berserker dieses Mal drauf ist.“ murmelte ich schon eher vor mir her. Es gefiel mir nicht wirklich so viel sagen zu müssen, aber da musste ich wohl durch. „Und was tust du, wenn du einen Master entdeckt hast?“ fragte der Größere wieder und mit seiner Stimme klang es schon beinahe bedrohlich. „Nun wenn ich einen Master gefunden habe, wird er mich vermutlich zu den anderen führen können. Aber nun lasst uns rein gehen. So langsam wird es hier draußen kalt.“ erklärte ich weiter. Der letzte Satz war auch nicht gelogen. Nachdem meine Aufregung etwas verflogen war, merkte ich erst recht, wie kalt diese Nacht doch eigentlich war. Meine Saber nickten und ich begab mich zurück auf mein Zimmer.
Dort schaltete ich auch den Fernseher an und stieß nach einigem Gesuche auch endlich auf eine Nachrichtensendung. Jedoch scheinen die anderen Master noch nicht in Erscheinung getreten zu sein. Es lief nur das Übliche. Flüchtlinge hier, Kriege da und überall nur Aufstände und Probleme. Nichts wirklich neues. Seufzend schaltete ich den Fernseher aus. Dann sollte ich mich wohl in der Umgebung umsehen. Vielleicht habe ich ja Glück und treffe dort zufällig auf einen anderen Master. Doch ich merkte, dass dies wohl erst morgen stattfinden wird. Mein Körper fühlte sich schwer an und ich war wirklich erschöpft. Ohne das ich es bemerkte fielen mir auch schon die Augen zu und ich schlief ein.
Meinen Traum werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen. Anfangs war alles schwarz und ich schien zu schweben. Erst nach einer Weile schien sich ein kleiner, weißer Raum zu bilden. Ich stand an einem der Wände und ein kleines Mädchen mit einem Luftballon in der Hand stand regungslos in der Mitte des Raumes. Ich sprach nicht mit ihr und es dauerte lange bis sie anfing zu reden. „Höre mich an, Master. Ich bin hier um dir eine Nachricht zu übermitteln. Wenn du wieder aufwachst wird eine zufällige Person dir kurz danach einen Ortsnamen zuflüstern. Komm so schnell wie möglich dorthin. Auch der Gral wird an diesem Ort erscheinen. Doch ignoriere die Person die dir das sagt danach bitte. Sie wird dir nicht viel weiterhelfen.“ Nachdem sie diesen Satz beendet hatte, löste sich die Welt langsam wieder auf und ich schlief wie ein Stein.
Als ich aufwachte blickte ich direkt in das Gesicht des kleineren Sabers, welches mich dann doch ein wenig erschreckte. „Siehst du. Er lebt noch. Willkommen unter den Lebenden, Master. Tut mir Leid aber das was gestern geschehen ist konnten wir nicht aufhalten. Es schien beinahe, als ob ein Zauber euren Geist entführen würde. Geht es euch gut?“ fragte mich Saber mit einem besorgtem Blick. Ich nickte kurz. „Ja. Alles in Ordnung.“ Mein Gegenüber lächelte mich strahlend an. „Dann ist ja gut. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht.“ „Er hat sich Sorgen gemacht.“ erklärte der Größere. „Er tut nur auf hart. Auch er hatte sich um euch gesorgt, Master.“ erwiderte der kleinere Saber jedoch.
Ich grinste leicht. Die beiden unterschieden sich tatsächlich wie Tag und Nacht. „Ich werde mir etwas zu Essen aus der Hotelküche holen.“ erklärte ich meinen Servants kurz und machte mich auf den Weg. Aber ich konnte nicht aufhören an diesen Traum zu denken. War das wirklich Magie? Stammte sie von Caster oder einem der Master? Noch konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Gerade als ich mir meinen Kaffe von einer Maschine einschütten ließ, hörte ich eine Person „Herschne“ flüstern.
Mein Herz blieb für eine Sekunde stehen und ich drehte mich schlagartig zu der Person um, die das gesagt haben muss. Die einzige mögliche Person war ein alter Mann, welcher mich jedoch leicht erschrocken ansah. „Was haben sie gerade gesagt?“ fragte ich ihn. „Oh mein lieber Gott. Ich habe doch nichts gesagt. Das müssen sie sich eingebildet haben.“ erwiderte der Mann jedoch. Aber ich war mir sicher, dass dies keine Einbildung gewesen war. Dieser Mann hatte mir etwas zugeflüstert, genau wie in dem Traum angekündigt!
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