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Fate/ Blood Moon

MitmachgeschichteFantasy / P16 Slash
08.02.2016
30.06.2017
25
24.480
6
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18.02.2016 677
 
Ich blickte noch einmal ungläubig auf die Befehlszauber auf meiner rechten Hand. Früher hatte ich den Gral als Unsinn angesehen, aber nun gibt es wirklich keinen Zweifel mehr. Der Gral existiert und hat mich als ein Master ausgewählt. Ich werde ihn auch hoffentlich nicht enttäuschen. Mit der Kraft des Grales kann ich es schaffen. Dann werde ich stark genug sein, um meine Familie wieder aufzubauen. Und mit der Weisheit des Grales, werde ich wieder all das Wissen der Mirafamilie besitzen.
Grinsend schmiss ich meinen Rucksack auf die Schulter und machte mich auf dem Weg zur Kirche. Glücklicherweise wurde mir erlaubt dort meinen Servant zu beschwören. Ich hatte wirklich Glück, da sich in der Kirche zwei starke Leylinien kreuzen. Der Rucksack war für meine baldige Reise schon gepackt. Ich hatte erfahren, dass der Krieg wohl in Deutschland stattfinden wird und deshalb war mir klar, dass es wohl eine etwas längere Reise sein wird. Aber vermutlich haben die anderen Master einen noch weiteren Weg vor sich. Aber um die muss ich mir keine Gedanken machen. Wenigstens jetzt noch nicht.
Jetzt ist die Beschwörung meines Servants erst einmal das wichtigste. Doch welcher Servant würde am besten zu mir passen? Ein Lancer oder ein Assassin wäre sicherlich praktisch. Aber es ist schon ein komisches Gefühl. Ich bin nun ein Master, welcher einen Servant beschwören soll. Diese Wendung hätte ich niemals in meinem Leben erwartet. Aber so ist das Leben als Magier wohl. Voller unerwarteter Überraschungen. Und ab jetzt werden diese wohl noch häufiger auftreten.
Noch immer gedankenverloren betrat ich die Kirche. Ich kramte die Kreide aus dem Rucksack und fing an den Bankreis zu zeichnen. Es ging um einiges schneller als ich mir vorgestellt hatte und ehe ich mich versah, stand ich vor dem vollendetem Kreis. Ein letztes mal atmete ich noch tief durch. Ein letztes mal, bevor mein Leben eine drastische Wendung nehmen wird. Nachdem der Sauerstoff meine Lungen verließ fing ich an die Beschwöungsformel aufzusagen: „Auffüllen, auffüllen, auffüllen, auffüllen, auffüllen. Wiederhole es fünf mal, doch breche es in zwei wenn es aufgefüllt ist. Eine Basis aus Silber und Stahl, ein Fundament aus Stein und dem Erzherzog des Paktes. Meinen Vorfahren schicke ich meinen großen Willen. Ein Wall gegen den Wind der fallen soll. Die Portale in allen vier Himmelsrichtungen wurden versiegelt. Komme heraus und folge dem Pfad zum Königreich. So erhöre meine Worte! Mein Wille formt dein Körper und so formt dein Schwert mein Schicksal! Erhöre den Ruf des Grals. Stimmst du dem Willen und dem Grund zu, so gebe mir eine Antwort! Hiermit gelobe ich, ich werde alles sein was gut ist in dieser Welt, und so wie ich gut bin, vernichte ich alles Böse. Du der du bekleidest die Dreieinigkeit, trete heraus aus deinem Bankreis! WÄCHTER DES HIMMLISCHEN GLEICHGEWICHTS!“
Ein helles Licht hüllte mich und die ganze Kirche ein. Wie gebannt starrte ich auf den Bankreis, in dem nun eine Gestallt stand. Als das Licht langsam verschwand konnte ich diese Person auch genauer betrachten. Er war vermutlich etwas mehr als 10 Zentimeter größer als ich und eindeutig aus den etwas südlicheren Regionen, was seine gebräunte Haut, die unter einer altgriechisch wirkenden Rüstung hervorblickte, aussagte. Zudem hatte er etwa schulterlange, braune Haare mit einem etwas längerem Bart. Seine ebenfalls braunen Augen schauten mich musternd an. Vom Alter her schätzte ich ihn auf etwa 27.
„Welcher Klasse gehörst du an?“ fragte ich ihn. „Ich gehöre zur Klasse der Lancer.“ erklärte er höflich und verbeugte sich kurz. Innerlich freute ich mich wirklich, aber ich lasse es mir nicht anmerken. Dann sprach er: „Darf ich euren Namen und euren Wunsch erfahren?“ Wiederwillig nickte ich kurz. Mir war klar, dass wenigstens diese Informationen grundlegend sind. „Mein Name ist Kim Mira und ich Wünsche mir die Stärke und das Wissen um meine Familie wieder aufzubauen. Jedoch würde ich nicht gerne weiter auf meine Vergangenheit eingehen.“ erklärte ich ihm kurz. Er nickte. „Das kann ich verstehen und euren Wunsch sehe ich als gut an. Ihr seid jemand, dem ich ehrenvoll dienen kann und deshalb werden wir beide als Team in die Geschichte eingehen.“
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