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Fate/ Blood Moon

MitmachgeschichteFantasy / P16 Slash
08.02.2016
30.06.2017
25
24.480
6
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18.02.2016 660
 
Noch immer halb ungläubig starrte ich auf die Befehlszauber auf meinem Handrücken, welche sich über meine Runen legten. Auch wenn sie schon vor drei Tagen erschienen sind, kann ich mein Glück kaum fassen. Ich war wirklich in der Lage Julia ein besseres Leben zu geben als mir. Niemals werde ich zulassen, dass ihr das gleiche angetan wird wie mir. Sie soll ein normales Leben führen können. Dafür werde ich sorgen. Koste es, was es wolle! Ich atmete noch einmal tief durch. Es war schon fast an der Zeit, dass ich meinen Servant beschworen würde. Das war mir klar. Aber noch immer rätselte ich, welcher Servant zu mir passen würde. Das einzigste was mir klar war war, dass ich einen der Ritterklasse gebrauchen könnte. Ich brauche dringend einen starken Servant. Aber ob es nun Saber, Archer oder doch ein Lancer sein sollte, wusste ich nicht genau. Ich sollte auch nicht anfangen mir darüber Gedanken zu machen. Wenn am Ende nicht den Servant bekomme den ich mir gewünscht hätte, wäre ich vermutlich nur enttäuschend.
Ein letztes mal atmete ich noch tief durch, dann begab ich mich zum Dach des Hotels, in dem ich mich momentan befand. Von hier oben hatte man einen schönen Ausblick über ganz München. Ich war schon in vielen Städten und habe viele Skylines gesehen, aber momentan fühlte es sich noch etwas anders an. Es war Nacht und der Mond leuchtete hell. Die ganze Stadt schien mit ihren Lichtern zu versuchen gegen die Finsternis zu kämpfen. Ein kalter Wind umhüllte mich. Es war wirklich eine magische Nacht.
Behutsam zeichnete ich den Kreis für die Beschwörung auf den Boden. Ein weiterer Windzug umhüllte mich, als ich die Beschwörung aufsagte: „Auffüllen, auffüllen, auffüllen, auffüllen, auffüllen. Wiederhole es fünf mal, doch breche es in zwei wenn es aufgefüllt ist. Eine Basis aus Silber und Stahl, ein Fundament aus Stein und dem Erzherzog des Paktes. Meinen Vorfahren schicke ich meinen großen Willen. Ein Wall gegen den Wind der fallen soll. Die Portale in allen vier Himmelsrichtungen wurden versiegelt. Komme heraus und folge dem Pfad zum Königreich. So erhöre meine Worte! Mein Wille formt dein Körper und so formt dein Schwert mein Schicksal! Erhöre den Ruf des Grals. Stimmst du dem Willen und dem Grund zu, so gebe mir eine Antwort! Hiermit gelobe ich, ich werde alles sein was gut ist in dieser Welt, und so wie ich gut bin, vernichte ich alles Böse. Du der du bekleidest die Dreieinigkeit, trete heraus aus deinem Bankreis! WÄCHTER DES HIMMLISCHEN GLEICHGEWICHTS!“
Nach diesen Worten legte sich der Wind plötzlich und ein grelles Licht erhellte mich und die ganze Umgebung. Das Licht zwang mich wegzusehen und es brauchte einige Zeit, bis ich wieder normal sehen konnte. Doch was nun vor mir stand, hätte ich mir nicht einmal ausmalen können. Es waren gleich zwei Personen die mich dort erwarteten. Zwei Männer asiatischer Herkunft, welche sich unterschieden wie Tag und Nacht. Einer von ihnen war recht klein. Vermutlich sogar um die 30 Zentimeter kleiner als ich es war. Er war um die 22-23 Jahre alt und hatte seine langen, schwarzen Haare zu einem Zopf gebunden. Er war zudem recht dünn, wodurch er ganz und gar nicht gefährlich aussah. Nur durch seine Samuraikleidung und das Katana zeigten seine vermutliche Stärke.
Der andere Servant war kaum als Mensch zu betiteln. Er war sogar gut 10 Zentimeter größer als ich, was wirklich etwas heißen mag und ein reiner Muskelberg. Das Ungeheuer war wenige Jahre älter als sein Partner. Seine Haare versteckte er unter einer riesigen, schwarzen Mütze und er trug eine japanische Rüstung.
„Einen schönen guten Abend, werter Herr. Seid ihr unser Master?“ fragte mich der kleinere der beiden höflich. Ich nickte. „Das stimmt. Welcher Servantklasse gehört ihr an?“ fragte ich zurück. Dieses mal antwortete der größere mit einer sehr tiefen Stimme: „Wir sind in diesem Krieg die Saber.“ Es hat also funktioniert. Ich habe einen Servant der Ritterklasse beschworen. Und nicht nur das. Es sind gleich zwei von ihnen!
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