Jugendsünden

von Sanji
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Izaya Orihara Kasuka Heiwajima Shinra Kishitani Shizuo Heiwajima
07.02.2016
11.05.2016
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07.02.2016 2.465
 
Konichiwa!!
Ich wollte schon immer mal eine alternative Schulzeit lesen, in der Shizuo und Izaya in dieselbe Klasse gehen, also habe ich kurzum selbst eine geschrieben xD
Die Story liegt schon komplett fertig auf meinem Rechner, sodass ich jede Woche versuche, mindestens ein Kapitel zu veröffentlichen.
Es werden übrigens 26 Kapitel insgesamt und ich hoffe, ihr habt so viel Spaß am lesen, wie ich beim schreiben hatte ^.~
Ich freu mich auf eure Meinungen, genauso wie Kritik oder Verbesserungsvorschläge.

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»Mein Name ist Heiwajima Shizuo«, murmelte Shizuo in den Raum hinein und verbeugte sich leicht. »Es freut mich, euch alle kennenzulernen ...«
Die Miene des Blonden drückte allerdings etwas ganz anderes aus. Ein Pflaster, von der letzten Schlägerei, prangte noch an seiner Wange. Sein Gesicht war ausdruckslos.
Es war nicht sein erster Rauswurf aus einer Schule gewesen. Shizuo war es also gewohnt, sich vor versammelter Klasse vorzustellen. Da er aber nie die Hoffnung hatte, lange dortzubleiben, hielt sich seine Begeisterung mit der Zeit in Grenzen. Es war nur eine Frage der Zeit ... Eine Schlägerei, bei der jemand ernsthaft verletzt wurde und schon setzte man ihn vor die Tür. So war es immer gewesen, so würde es immer sein ...
Er hatte sich gerade von einem komplizierten Armbruch erholt, als seine Eltern die Nachricht über seinen Rauswurf bekamen. Sie waren sauer, das waren sie immer ... Shizuo glaubte manchmal, selbst seine Eltern hatten Angst vor seiner unmenschlichen Stärke, obwohl sie es ihm nicht offen zeigten. Immerhin waren es seine Eltern. Sie waren da, um ihn zu lieben, egal ob er ein Mensch oder ein Monster war ...
Shizuo seufzte innerlich, während er sich den Weg zu dem einzig freien Platz bahnte. Der Lehrer warf ihm noch einen mahnenden Blick zu. Natürlich ... er hatte bereits seine Akte gelesen ... Wusste, was er alles auf dem Kerbholz hatte.
Schlägereien, aggressives Verhalten, rauchen auf dem Schulgelände ... Die Liste der Vergehen war lang. Die Lehrer traten ihm immer mit Argwohn entgegen, jeder tat das, außer sein Bruder.
Kasuka hatte keine Angst vor ihm, egal, was er auch anstellte. Sein Bruder hielt immer zu ihm, stärkte ihm den Rücken und war immer für ihn da, wenn er jemanden zum Reden brauchte. Dabei sollte der Ältere doch für den jüngeren Bruder da sein ... Bei ihnen war es umgekehrt ... Kasuka war eine unersetzliche Stütze.
Shizuo war kein unbeschriebenes Blatt. Je nach Stadtviertel kannte man ihn, deshalb war es nicht verwunderlich, dass, sobald er sich gesetzt hatte, die übrigen Schüler begannen, zu tuscheln. Hinter vorgehaltener Hand redeten, obwohl er anwesend war.
Hier und da fing Shizuo einige Wortfetzen auf, doch es war immer dasselbe. Es lohnte sich kaum, ihnen zuzuhören. Irgendwann kannte man alles auswendig ...
»... gehört er wäre ...«
»Ein Straßenschild ...«
»Nein echt!«
»... Monster ...«
»Boar!«
Und Ähnliches ...
Shizuo blendete sie aus, schaute lieber aus dem Fenster. Beobachtete die Kirschblüten, bis der Lehrer sie zur Ordnung rief. Alle sahen wieder zur Tafel und begannen widerwillig dem Unterricht zu folgen, auch Shizuo.
Er holte seine Bücher und einen Block heraus, schlug die erste Seite auf, um sich Notizen zu machen, als ihn plötzlich eine Papierkugel an der Schläfe traf. Verwundert blickte er auf das Knäul, auf seinem Tisch, ehe er seinen Blick suchend umherschweifen ließ. Ein Junge, schwarzes, kurzes Haar, freches Grinsen, ungefähr in seinem Alter, vielleicht ein Jahr jünger winkte ihm zu und deutete auf den Zettel in Shizuos Hand.
Der Blonde zog die Augenbrauen misstrauisch zusammen, faltete die Papierkugel allerdings auseinander und las die kurze Nachricht, die darauf geschrieben war.
›Ich bin Orihara Izaya, nett dich kennenzulernen ~!!‹
Shizuo hob den Blick, sah diesen Orihara wieder an, ehe er abweisend schnaufte. Der Kerl kam ihm auf den ersten Blick schon suspekt vor. Irgendetwas hatte er an sich, etwas Verlogenes. Etwas ... Falsches! Dies war niemand, mit dem er befreundet sein sollte oder gar wollte! Wer solche Freunde hatte, brauchte keine Feinde ...
Er zog einen Stift hervor. Kritzelte wütend seine Nachricht. Ein Satz, genauso kurz.
›Nerv mich nicht! Ich kann dich nicht leiden!‹
Ein kurzer Blick zur Tafel, aber der Lehrer kehrte ihnen gerade den Rücken zu, also holte Shizuo aus, warf und traf den Schwarzhaarigen am Kopf. Schmerz blitzte kurz in seinem Gesicht auf, ehe er den Zettel an sich nahm und las. Dabei verzog er keine Miene, knäulte das Papier nach wenigen Sekunden wieder zu einer Kugel zusammen und stopfte es in seinen Rucksack.

Dies war seine erste Begegnung mit Orihara Izaya und es sollte nicht seine Letzte gewesen sein ...

»Orihara Izaya«, stellte sich der unverschämte Kerl in der Pause erneut vor und grinste ihm frech entgegen. Viele würden wahrscheinlich sagen, er grinste offen und sympathisch. Shizuo behauptete, es war verschlagen mit einem Funken Häme ...
»Das sagtest du schon und du kennst die Antwort«, brummte Shizuo, wand sich ab und stapfte über den Schulhof. Er wollte für sich sein. Wenn niemand anders in der Nähe war, dann konnte sich auch niemand mit ihm anlegen. Dieser Kerl allerdings ... er verfolgte ihn, klebte an ihm wie ein Parasit. Er war so lästig wie eine Zecke oder noch besser, ein Floh!
Lachend folgte Izaya ihm, verschränkte dabei die Arme hinter den Kopf.
»Hah? Ach komm schon«, grinste er. »Ich habe schon viel von dir gehört. Wir haben sogar einen gemeinsamen Freund!«
Shizuo blieb stehen, legte die Stirn misstrauisch in Falten. »Von wem sprichst du, du Floh?«, wollte er wissen, sah ihn kritisch an.
Auch Izaya blieb stehen, strahlte ihn an und breitete die Arme einladend aus. »Shinra-kun, ne!« Shizuos Beleidigung ließ er einfach unter den Tisch fallen, stattdessen sprach er vergnügt weiter. »Er hat mir schon einiges über dich erzählt und den Rest habe ich so erfahren. Du bist kein unbeschriebenes Blatt, ne! Hast, obwohl du noch nicht so alt bist, bereits vier Mal die Schule wechseln müssen. Und vor Gericht bist du jetzt nur noch nicht gelandet, weil du noch minderjährig bist.«
Shizuo hörte ihm schweigend zu. Shinra ... genau. Er ging auch auf die Raijin Academy. Das hatte er ganz vergessen.
Doch das war im Moment nicht wichtig. Viel wichtiger war es, dass es ihm gar nicht gefiel, dass dieser Orihara so viel über ihn wusste, er allerdings nicht das Geringste von ihm. Er hatte nur dieses ungute Gefühl, dass man sich besser nicht in seiner Nähe aufhalten sollte. Es war vollkommen unbegründet. Er kannte Izaya ja gar nicht, aber es ließ sich nun mal nicht abstellen. Außerdem war Shizuo jemand, der auf seine Instinkte vertraute. Sie hatten ihn noch niemals im Stich gelassen.
»Mir egal, was du über mich gehört hast. Lass mich einfach in Ruhe!«, befahl er ihm kalt, drehte sich um und ließ Izaya stehen. Der Schwarzhaarige folgte ihm nicht, also ging Shizuo zügig weiter und verschwand wieder im Schulgebäude.

Izaya blieb alleine auf dem Schulhof zurück und schaute dem Blonden nach, wie das Gebäude ihn verschluckte.
Das war also Heiwajima Shizuo ... Er hatte ihn sich ähnlich vorgestellt. Aufbrausender Charakter, aggressives Verhalten, niedrige Toleranzgrenze, strammer Geduldsfaden ... Er freute sich schon, den Blonden an seine Grenzen zu bringen. Er hatte gehofft, sich mit ihm anfreunden zu können und so mehr über ihn zu erfahren, als er ohnehin schon wusste, doch der Blonde blockte alles ab. Egal, er würde es weiter versuchen ... Er traute sich durchaus zu, diese Nuss zu knacken. Er hatte jedenfalls keine Angst, es ausprobieren. Shizuo war zwar ein starker Gegner, charakterlich, sowie körperkrafttechnisch, aber Izaya war zu stolz und zu kindisch, um Vorsicht walten zu lassen. Er würde hoch pokern und entweder gewinnen oder verlieren. Obwohl verlieren für ihn nicht infrage kam. Er war ein Gewinnertyp.
Grinsend zog er sein Handy aus der Hosentasche, klappte es auf und tippte zügig darauf herum, warf hin und wieder einen Blick auf den Eingang, falls Shizuo widererwartend doch herauskommen sollte.
Als er die SMS abgeschickt hatte, klappte er sein Handy wieder zu und ließ es in die Hosentasche gleiten.
Mal sehen, wie Shizu-chan mit dieser Herausforderung klarkam. Izaya hatte es allerdings nicht in die Schulzeit verlegt, der Blonde sollte nicht gleich wieder von der Schule fliegen. Erst mal wollte er seinen Spaß mit ihm haben. Und er war sich sicher, mit Shizuo konnte man eine Menge Spaß haben!
Leise lachend steckte er die Hände in die Hosentaschen und betrat das Schulgebäude kurz, bevor es zur nächsten Stunde läutete.

Shizuo hatte sich auf dem Jungsklo verkrochen und wartete darauf, dass es zur nächsten Stunde läutete. Es war gar nicht seine Art, die Flucht zu ergreifen, aber er konnte es sich nicht schon wieder leisten, von der Schule zu fliegen. Bald würde keine Mittelschule in ganz Tokio ihn mehr nehmen! Seine Eltern waren ohnehin schon total sauer auf ihn. Sein Taschengeld wurde drastisch gekürzt, und zwar auf genau null Yen! Wie es aussah, musste er sich neben der Schule noch einen Job suchen ... Seine Noten, die ohnehin nicht so gut waren, würden in den Keller rutschen ... Egal. Er hatte sich sowieso keine großen Chancen im Berufsleben ausgemalt. Was machte es da schon aus, ob er Kellner, Verkäufer oder Kurierfahrer wurde? Hauptsache Geld kam ins Haus ...
Seufzend lehnte Shizuo seinen Kopf gegen die kühle Wand, schloss seine Augen und hing seinen eigenen Gedanken nach. Auch als die Tür aufging, blickte er nicht auf.
»Shizuo-kun?«, fragte dann, eine ihm bekannte Stimme und er öffnete doch die Augen.
Shinra stand in der Tür, sah ihn erst überrascht, dann freudig an, kam grinsend auf ihn zu. »Shizuo-kun! Wie gefällt es dir auf der Raijin Academy? Hast du dich schon für außerordentliche Schulaktivitäten eingetragen? Ich bin mit Orihara-kun im Bioclub, wenn du willst ...«
»I-za-yaaaa«, grollte Shizuo, ballte die Hand zur Faust und schlug auf die Wand ein, sodass die Kacheln feine Risse bekamen. Shinra lächelte nur, legte den Kopf schief und fragte unschuldig: »Hast du Orihara-kun etwa schon kennengelernt?«
»Allerdings!«, fauchte Shizuo, wand sich seinem einzigen Freund zu und funkelte ihn aufgebracht an. »Was hast du diesem Bastard alles über mich erzählt?! Er weiß, dass ich vorher schon vier Mal die Schule wechseln musste, das geht keinen etwas an!«
Tadelnd schüttelte Shinra den Kopf, hatte scheinbar keine Angst, vor der Aggressivität des Blonden, obwohl er nur zu gut wusste, zu was er imstande war, wenn die Pferde mit ihm durchgingen.
»Shizuo-kun. Ich habe ihm nur gesagt, dass du mein Freund bist. Den Rest hat er von wo anders erfahren. Orihara-kun ist über das meiste bestens informiert«, erklärte er ihm und trat an das Waschbecken, um sich die Hände zu waschen.
Shizuo lehnte sich an die Wand und verschränkte widerspenstig die Arme vor der Brust. »Dann rede nicht mehr mit ihm über mich, kapiert?! Am besten mit niemanden.« Die Gerüchteküche würde schon früh genug angekurbelt werden, auch ohne das Shinra sein Schandmaul aufriss. Er brauchte nicht noch mehr schlechte Publicity. Die würde von ganz alleine kommen ...
»Kein Problem, Shizuo-kun!«, versicherte ihm Shinra, ehe er sich abwand. »Kommst du mit? Es klingelt gleich.«
Shizuo nickte leicht, stieß sich von der Wand ab und folgte dem Anderen nach draußen. Auf den Gängen herrschte reges Treiben. Obwohl es noch nicht geklingelt hatte, waren schon einige Schüler auf dem Weg zu ihren Klassenräumen. Auch Shizuo schlug diese Richtung ein, in der Hoffnung dieser Bastard Izaya wäre noch nicht wieder da.
An der Treppe verabschiedete sich Shinra und Shizuo ging seiner Wege.
Im Klassenzimmer angekommen, stellte er fest, dass Izaya wirklich noch nicht da war. Zügig ging er zu seinem Platz und ließ sich nieder. Gerade, als er den Stuhl berührte, klingelte es auch schon. Die Klasse füllte sich rasch, der Lehrer kam herein und der Unterricht konnte beginnen.

Japanische Gesichte ... Der Stoff war staubtrocken. Shizuo gähnte und versuchte dem Unterricht, trotz des langweiligen Themas zu folgen. Der Lehrer erörterte gerade die Auswirkungen auf das Land durch die Schlacht von Sekigahara, als Shizuo ein Kribbeln im Nacken verspürte. Auch durch mehrmaliges Reiben wollte es sich nicht vertreiben lassen. Er begann sich unwohl zu fühlen, rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her.
Shizuo hatte das seltsame Gefühl, beobachtet zu werden.
Aufmerksam ließ er seinen Blick durch die Klasse schweifen, ehe er an einem Schüler hängen blieb.
Orihara Izaya ...
Der Schwarzhaarige erwiderte seinen Blick ungeniert. Die Mundwinkel hatte er sogar zu einem leichten, spöttisch wirkenden Grinsen verzogen.
Shizuo wand sich leise schnaubend ab. Dieser Kerl ... dieser verdammte Kerl! Er hatte nicht mal den Anstand, den Blick beschämt abzuwenden, wenn er ihn dabei erwischte, wie er ihn anstarrte! Er fühlte sich nicht im Mindesten ertappt! Elender Bastard!
Er kannte ihn gerade einmal ein paar Stunden und schon konnte er ihn auf den Tod nicht ausstehen! Diese Abneigung saß tief. Er hatte ein ganz schlechtes Gefühl bei diesem Floh. Auch wenn ihn eine charismatische Aura umgab, die ihn nett erscheinen ließ, Shizuo wusste, was Sache war. In diesem Bastard lauerten Abgründe, die er sich nicht vorstellen konnte oder wollte ... Ihm war nicht zu trauen, so viel war sicher und Shizuo musste aufpassen, wenn er sich nicht in irgendetwas verwickeln lassen wollte. Und Probleme hatte er weiß Gott schon genug.
Angespannt versuchte er weiter dem Unterricht zu folgen und den Bastard, Orihara Izaya, auszublenden. Es war leichter gesagt, als getan. Er hatte das Gefühl, unentwegt beobachtet zu werden. Die Augen dieses Flohs bohrten sich förmlich in seinen Körper ... erzeugten ein unangenehmes Druckgefühl, welches immer mit der Wut einherging, die über ihn hereinbrach. Doch Shizuo war klar, dass er sich beherrschen musste. Er konnte nicht einfach aufstehen und Izaya die Tafel über den Schädel ziehen. Er musste es ausstehen, es waren ja nur noch ein paar Jahre, die er abzusitzen hatte ...
Shizuo schnaubte.
Ja klar, überhaupt kein Problem!, dachte er spöttisch
»Heiwajima-kun«, sprach der Lehrer ihn plötzlich an und Shizuo zuckte erschrocken zusammen und blickte auf.
Der Lehrer stand direkt vor seinem Pult, sah ihn mahnend an und fragte: »Gefällt dir etwas an dem Stoff nicht?«
Er hatte gar nicht mitbekommen, dass der kleine Mann sich von der Tafel entfernt, gar den Unterricht unterbrochen hatte.
»Nein, alles okay«, murmelte Shizuo und war froh, als der Lehrer sich wieder dem Stoff und somit der Tafel zuwandte.
Er seufzte leise auf, versuchte dem Unterricht zu folgen, doch er hatte das Gefühl, dass jede seiner Bewegungen mit Argusaugen verfolgt wurde. Verstohlen blickte er zu Izaya herüber und tatsächlich. Die rotbraunen, funkelnden Augen folgten ihm aufmerksam, eines Raben gleich und Shizuo war die Beute ...
Der Blonde erschauderte. Wand schnell den Blick ab und versuchte weiterhin dem Unterricht zu folgen. Es funktionierte nicht besonders gut ... Am Ende der Stunde hatte er nicht mal die Hälfte des Stoffes in seinem Kopf behalten können. Doch das war nicht weiter schlimm. Das Thema wurde in seinem Buch groß und breit erörtert, er konnte es einfach nachschlagen. Zu Hause. Alleine. Ohne diese glänzend Seelenspiegel, die ihn abschätzend belauerten ...

Izaya kam ihm vor wie ein Raubvogel und er war die wehrlose, dem Tode geweihte Maus, die der Schwarzgefiederte mit Haut und Haar verschlingen wollte ...
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