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Über den Wolken

von Sakihana
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
Akihiko Usami Misaki Takahashi
05.02.2016
18.06.2017
11
28.592
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05.03.2017 3.369
 
„Es war ein mal ein kleines Mädchen. Das begann eine sehr große unverzeihlich Sünde.
Jene hatte nämlich nur einen Wunsch. Endlich mal von jemanden geschätzt zu werden.
Das Mädchen hatte eine wunderschöne große Schwester mit langem blonden Haar und strahlend blauen Augen. Ihre Eltern lagen all ihre Hoffnungen in ihre Schwester, da sie später Erbe des großen Konzerns von ihnen werden sollte. Das kleine Mädchen spielte dadurch nur eine Nebenrolle, doch das war nicht schlimm, denn sie liebte ihre große Schwester.
Doch als die Jahre ins Land zogen, wurde die Gegensätzlichkeit beider Schwestern immer größer. Das Mädchen war weder so außerordentlich klug noch so begabt und hübsch wie ihre Schwester.
Für ihre Eltern war das eine Schmach.
Während um die eine sich mit voller Hingabe gekümmert wurde,war die andere allein.
Ungewollt und unerwünscht.
Doch das verdarb das Mädchen nicht, denn ein festes Band herrschte zwischen den Schwestern.
Sie verbrachten viel Zeit miteinander, sodass das Mädchen ihre Einsamkeit immer wieder vergessen konnte.
Wer hätte gedacht das sich das so schnell ändern könnte?
Denn auf einmal war ihre geliebte Schwester so anders, sie zog sich in ihrer Freizeit vor ihr immer mehr zurück, schrieb irgendwelche Briefe an einen unbekannten Jungen.
Das Mädchen störte laut ihr nur, war lästig, eine Plage.
Nun war es ganz allein, das Mädchen hatte keine anderen Freunde. Sie war Zuhause unterrichtet worden.
So wie es üblich war in Familien die eine so hohe Position hatten. Immer wieder waren Gäste zu Besuch, die die Schwester des Mädchens kennenlernen wollten. Für sie interessierten sich die Gäste nicht, nur für ihre Schwester.
So war es nicht verwunderlich, dass ihre Eltern es davon fern hielten.
An so vielen Abenden saß es allein in dem großen Garten und langweilte sich.
Und an einem dieser Abende fing das Mädchen sich zu fragen, wieso es überhaupt existierte:


Während sie inmitten von Bäumen saß, die das Sternenlicht trübe durch die Blätter strahlten, glitten ihre Finger durch ihr langes braunes Haar.
Wie öde es doch war, wenn sie nur ein wenig hübscher wäre.
Nicht so langweilig. Lieber so wie ihre Schwester. Dann würde ihr Leben wahrscheinlich auch mehr Sinn machen.

Plötzlich hörte sie Schritte.
Als das Mädchen erschrocken hochsah, blickte sie in das Gesicht eines unbekannten Jungen.
Dieser hatte ein wunderschönes Gesicht und grau schimmernde Haare. Er sprach zu ihr mit einem Lächeln
„ Was machst du denn hier so allein ?Wieso nimmst du nicht drinnen mit an den Feierlichkeiten teil“.
Das M
ädchen war total überrascht.
„ Ich darf nicht, meine Eltern haben es mir verboten ",
es schaute wieder traurig auf den Boden.
„ Was ?Bist du denn nicht hierher eingeladen worden? „, antwortete er verwundert.
„ Nein ich wohne hier .“sagte es sch
üchtern.
„ Achso. Ich wusste gar nicht das Yuriko-chan eine Schwester hat. Freut mich dich kennenzulernen. Ich bin Akihiko.“, er beugte sich mit einem L
ächeln zur ihr runter und streckte dem Mädchen seine Hand hin.
„ Ja ... Mein Name ist Yumika, es freut mich ebenfalls dich kennenzulernen, Akihiko-kun „, sagte sie unsicher.
Sie war Gespr
äche mit gleichaltrigen nicht gewohnt und wusste deswegen nicht wie sie sich verhalten sollte. Der Junge setzte sich neben sie ins Gras.
Beide schwiegen, es war keine unangenehme Stille, mehr eine die die Ruhe dieses Ortes ausdrückte. Auf einmal sagte Akihiko ruhig zu ihr :

„ Guck mal in den Himmel. Siehst du den hellen Stern direkt
über uns?“
Sie tat was er sagte und nickte zögerlich.

„ Sein Name ist Alphard, er geh
ört zum Sternbild der Wasserschlange. Siehst du ?„ Sie schauteüberrascht in den Himmel und fing auf einmal zu kichern an.„Wie kommst du denn auf einmal darauf ? „ „ Du sahst betrübt aus. Immer wenn ich Alphard angucke schenkt er mir Hoffnung ,er ist so alleine und dorch strahlt er so hell“, er lächelte leicht.
Dieser Junge mit dem schönen Lächeln, er überraschte sie erneut an diesem Abend. Etwas in ihr regte sich, etwas das sie noch nie gespürt hatte und nicht einordnen konnte. Erfüllt von diesem Gefühl strahlte sie ihn an während sie

„ Vielen Dank, du hast Recht ich f
ühle mich besser„ sagte.

Diesen Abend verga
ß sie, selbst nachdem der Junge am nächsten Tag wieder abreiste und zwei weitere Jahre vergangen waren, nie wieder.
Allein an jene Nacht zu denken löste in ihre eine wohlige Wärme aus.
Sie erwischte sich immer wieder dabei wie sie sich in Tagträumen mit ihm befand. Endlich hatte sie etwas das ihre Einsamkeit erträglich machte.

Währenddessen war bei ihr Zuhause sehr viel los, denn ihre Schwester sollte mit dem Sohn eines einflussreichen Unternehmens verlobt werden. Das erste Mal in ihrem Leben war sie froh nicht ihre Schwester zu sein. Einfach mit irgendeinem Jungen verlobt zu werden… Sie konnte sich das mit ihren 14 Jahren gar nicht vorstellen. Allerdings schien die zukünftige Braut ganz glücklich damit zu sein.
Nun stand ein Besuch jenes Jungen an den ihre Schwester heiraten sollte.
Alles wurde schick gemacht und vorbereitet.
Das Mädchen versuchte möglichst viel Abstand von dieser
„Feierlichkeit“ zu bekommen. Nicht zuletzt da sie wusste, dass ihre Anwesenheit dort ohnehin nicht erwünscht war. Yuriko war sehr angespannt und ließ sie das auch spüren.
Das Mädchen freute sich schon darauf wenn dieses Ereignis endlich hinter ihnen liegen würde.

An jenem Tag ging sie wieder durch den Garten spazieren, hier war sie behütet vor den Gefühlen der Menschen. Es war Mai ein schöner Frühlingsmonat und die Blumen standen in voller Blüte.
Ruhe erfüllte sie, trieb ihr die negativen Gedanken aus.
Sie liebte solche Momente
//Was Akihiko wohl gerade macht? // sie lächelte in sich hinein.
Sie hing diesen Gedanken weiter nach, während sie sich auf den Weg zu ihrem Zimmer machte.
Ihr Zimmer lag recht abseits im Westflügel. Ihre Fenster richteten sich zum einem auf den riesigen Empfangsgarten vor ihrem Anwesen, als auch zu dem Garten in dem sie sich gerade noch befunden hatte.
Angekommen empfing sie der große Raum, er wirkte trotz seiner Größe jedoch nicht leer in der Mitte stand ein Himmelbett und überall waren volle Bücherregalen. Lesen war über die Jahre eine sehr tröstende Beschäftigung geworden, da man ihr auch im Garten nachgehen konnte.
Sie nahm eins ihrer Lieblingsbücher aus den Regalen, es war genau das richtige für einen solchen Tag.
Mit ihm zusammen begab sie sich um die breite Fensterbank in Richtung des Vorgartens.
Mit dem Hintergedanken vielleicht einen Blick auf den Zukünftigen ihrer Schwester werfen zu können.
Gerade nachdem sie die ersten paar Seiten gelesen hatte, war auch schon das Geräusch eines Motors zu vernehmen. Sie blickte von ihrem Buch auf und sah einen schwarzen Mercedes der teuersten Klasse vorfahren.
Als es auf dem Hof hielt, sah sie einen Mann mit schwarzen Haaren, im feinen Anzug gekleidet aussteigen.
Sie vermutete, dass es sich dabei um den Vater des Jungen handeln könnte.
Sie wartete erwartungsvoll, das nun auch genau dieser Junge aus dem Wagen aussteigen würde.
Doch die Erwartungsfreude wurde mit einem Schlag zu einem ganz anderem Gefühl, als sie erkannte, wer aus dem Auto stieg. Graue Haare und ein bezauberndes Lächeln.
Ihr Herzschlag setzte für eine Sekunde aus.
Dann rannte sie los. Runter. Zu ihm.
Zu dem Jungen der sie in jener Nacht verzaubert hatte und seitdem nicht mehr vergessen konnte.
Wie besessen rannte sie die Treppe runter, hinaus in den Hof und sah ihn.
Sie hatte sich nicht geirrt, es war er
„Akihiko“.
Ihre Schwester begr
üßte ihn schon herzlich und bevor sie auch nur einen Satz sagen konnte, ging ihre Schwester schon mit ihm weg.
Und sie stand da.
Die Erkenntnis traf sie tief. Er war der Junge, von dem ihre Schwester so sehr schwärmte. Er war ihr Verlobter. Er würde Yuriko heiraten.
Und ihre Träume zerbrachen in Scherben.






„Na Misaki ? Wie gefällt dir die Geschichte ?" Sie lachte wie vom Wahnsinn besessen.
Er zitterte unkontrolliert. Blut rann von seinem Arm herunter und tropfte langsam auf den klinisch weißen Boden. Sein Hals schmerzte,so laut hatte er geschrien. Sein Blick war starr auf den Boden gerichtet. Hoffnungslos und verloren.
Sie schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht. Voller Wucht, völlig kalt.

„ Misakiii ich hatte dich was gefragt „ sie lächelte eisig.

Tränen stiegen in seinen Augen auf, doch antworten tat er nicht. Der einzige Widerstand den er noch leisten konnte,war zu schweigen. Nicht mehr zu schreien. Yumikas Wahn nicht gewinnen zu lassen. // Warum erzählst du mir das ? Warum quälst du mich ?// waren Fragen die ihm auf der Zunge brannten. Doch er musste durchhalten. Für ihn und für Usagi.

„ Dann halt nicht“ sie seufzte, dann blitzen ihren Augen auf
„ Hehe,genieße die Geschichte einfach weiter es wird die letzte sein die du jemals hören wirst.“
Sie leckte das Blut vom Griff ihres Skalpells ab und lachte.

Und der Albtraum setzte sich fort.




Jenes Mädchen hatte also erfahren, dass ihre große Liebe nun mit ihrer Schwester verlobt war. Unter normalen Umständen wäre das schon schlimm, aber saß der Schock sehr tief.
Die einzige Stütze in ihrem Leben, entrissen von einem Mädchen das sie ihr Leben lang beneidet hatte, da sie die auserwählte Tochter war, die immer bekommen hatte was sie wollte.
Zum ersten Mal ihn ihrem Leben spürte das Mädchen dieses Gefühl Hass.
Auf die Welt, aber vor allem auf ihre Schwester und Eltern.
Sie durfte nichtmal bei der Teestunde anwesend sein, wurde unsanft von ihrem Vater weggeschickt.
Was war sie eigentlich?
Warum hatte man sie überhaupt geboren?
Was war der Sinn hinter all dem ?
Doch Tränen vergießen konnte sie nicht, noch nicht. Ihre reine Seele verdüsterte sich.
Auf dem Weg zu ihrem Zimmer, hörte sie es dann.
Zwei Bedienstete tratschten miteinander:
„ Hast du gehört, Aishi-sama hat verkündet, dass seine Tochter Yuriko diesen Jungen aus dem Usami Konzern,Akihiko Usami, schon nächstes Jahr heiraten soll“
„Ja! Ich hatte es schon von der Köchin gehört!“, kicherte deren Gegenüber.
Immer dieses Lachen. Tränen der Verbitterung stiegen in ihr auf.
Mehr wollte sie nicht hören, mehr konnte sie nicht hören.
Die Stimmen in ihr wurden laut, begannen sie von innen zu zerreißen. Sie musste hier raus ! Schnell! Bevor ihre Seele von diesen Gefühlen zerfressen wurde.
In den Garten, der einzige Ort an dem sie existieren durfte.
Sie bekam gar nicht mehr mit wie schnell sie rannte. Schwarz. Wie sie stehen bleib und auf die Knie sank.
Mitten im Garten, ohne Seele. Erst das nasse Gefühl von Tränen, die über ihre Wagen liefen.
Erweckte sie aus der Trance. Die Sonne ging unter. Die Welt würde schwarz werden und ihren Geist weiter vergiften. Da rannte auch die letzte Träne über ihr Gesicht, bevor sie anfing zu lachen.
He he, worüber hatte sie sich denn eigentlich gesorgt ? Schwankend, erinnerungslos , stand sie auf und ging ein paar Schritte,bis sie auf einmal Stimmen hörte. Menschen? Hier, in ihrem Garten? Schwankend, komplett labil näherte sie sich dem Ort der Stimmen, da sah sie es.
Schnell beugte sie sich runter. Zwei Jungen,die sich liebevoll unter der Trauerweide küssten.
Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Akihiko, Ren. Und das wovor ihr Kopf sie bewahren wollte stürzte auf sie hinab und vernichtete sie.


Hah, Akihiko liebte ihre Schwester gar nicht !
Dafür diesen Jungen ? Einen Jungen?! Hah. Sowas kann gar nicht existieren !
Und das werden die beiden auch erkennen.
Dann wird Akihiko zu mir zurückkehren und mich auf ewig lieben. Hehe.

Dann ein rascheln hinter ihr. Ein paar Schritte. Eine neue Person war auf der Spielfläche.
Ihre Schwester.
Ihre inneren Stimmen schrien und Hass brodelte in ihr auf.
Aber sie würde in ihrem Versteck bleiben und das Schauspiel genießen.
Die beiden Jungs war erschrocken und ihre Schwester hatte einen so herrlichen Gesichtsausdruck, voller Entsetzen. Ein wohliges Gefühl breitete sich in ihr aus.
Endlich bekam ihre Schwester das was sie verdiente.
Doch Yuriko fing an die beiden anzuschreien.
Was fiel ihr eigentlich ein?! Dann rannte sie weg,geradewegs in Ihre Richtung.
Die Stimmen in ihrem Kopf wurden laut.
// Tu was, nimm deine verdiente Rache!// schrien sie. // Was denke ich da ? Meine- meine Schwester kann doch nichts dafür..// schoss es ihr trotz dessen durch den Kopf.
Einen Funken Licht gab es noch. Ihm Augenwinkel sah sie Akihiko und Ren gehen.
Also trat sie indem Moment als Yuriko an ihr vorbeikam aus ihrem Versteck.
Die verheulten Augen der Älteren weiteten sich

„D-DU?! Was machst du hier?“
Sie schwieg.
„ Ah ich wei
ß schon du wolltest dich über mich lustig machen ! Das ist mal wieder typisch. Aber du hast ja auch Glück, dein Leben ist so viel einfacher als meins!"
Dunkel, alles d
üster.
„ Auf dir lastet ja auch nicht so Druck ! Wei
ßt du eigentlich wie es ist wenn alle so viel von dir erwarten. Wenn du nie das kriegst was du wirklich willst?"
Kaputt, alles kaputt.
„ Nein du kannst es ja nicht wissen, wo du doch ohne irgendeine Verantwortung tragen zu m
üssen, verwöhnt und friedlich aufgewachsen bist!!!“
Hämisches Lachen. Alles Schwarz. Die Stimmen schrieen weiter in ihr. Sie lechzten nach Blut.
// Töten // schrien sie. // Töte sie ! Dann wirst du glücklich//.
Nun hatte sie keine Bedenken mehr.
Sie musste dieses Hindernis aus dem Weg schaffen

„ Na, da schweigst du?! Wusstest du das mit den beiden ? Hast du es genossen, zu sehen wie sehr ich ihn liebe, wie ich entt
äuscht wurde? Denkst du ich habe nicht bemerkt wie du Akihiko angeguckt hast?! Jemanden wie du, könnte er doch niemals lieben, niemand tut das. Du bist so widerlich!"Töten.
Zwei schwankende Schritte nach vorne. Einen erschreckten laut von ihrem Gegenüber. Sie umfasste die Kehle ihrer Schwester. Und drückte zu.

„W-was t-tust du...kh da?“
ächzte die Ältere. Sie drückte noch fester.
Ein erstickter Schrei entfuhr ihrer Schwester. Sie versuchte sich zu wehren.
Trat nach ihr, versuchte sie wegzudrücken.
Doch es war zu spät.
Sie hatte nicht die leiseste Chance, gegen dieses Monster was in jener Stunde geboren worden war.
Der Körper erschlaffte
„ Ha ha ha HAHAHA", ein grausames Lachen durchzog die ganze Umgebung.

Es herrschte Nacht. Das Monster sa
ß neben dem Opfer.
“ Schwesterchen schau, siehst du die Sterne ? Der da oben heißt Alphard. Er ist gaaaanz alleine. Genauso wie du jetzt im Tod. Aber sieh es so, ich habe dich von deinem schlimmen Leben befreit. Du hast es doch selbst gesagt. He he. So kann man doch sagen das sie dich umgebracht haben, alle die solchen Druck auf dich brachten, sind deine Mörder, ich bin deine Retterin.“, sie kicherte.
„ Schwesterherz wir müssen jetzt weiter, ich habe noch was mit dir vor ! Weißt du die anderen dürfen nicht wissen, das ich dir geholfen habe. Besonders Akihiko nicht, weißt du diese beiden Jungen werden denken du hättest dich ihretwegen umgebracht, he he, ob sie jemals mit diesen Schuldgefühlen umgehen werden können ? He he eins sei gewiss, Akihiko wird bestimmt zu mir zurückkehren. Die beiden werden hiernach erkennen, dass sie keine Zukunft zusammen haben.“
Sie hob die Leiche an, nahm ein von ihr geholtes Seil, band es um den Hals ihrer Schwester und hing sie auf. Ein letzter Blick, dann ging sie.


Auf das man das tote Mädchen finden würde."






Er war auf der Suche. Um die Frau zu finden, deren er sich sein Leben lang verpflichtet hatte.
Ren seufzte, wohin war sie diesmal nur gegangen ? Er hatte schon fast überall auf dem Anwesen geguckt.
Vergebens. Seine Befürchtung, Yumika könnte mit Akihiko nach außerhalb gefahren sein bestärkte sich.
Aber man sollte nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Er beschloss nochmal in ihren Räumen nachzugucken. Nicht das sie nicht ausgehen durfte, allerdings war Yumika nie die Person gewesen die gerne unter Leute ging.
Selbst das Personal in ihrem Haus hatte sie auf ein Minimum gesenkt.
Wenn es also einen Grund gab, der sie dazu verleitete nach draußen zu gehen, musste er sehr wichtig sein. Besonders wenn es draußen schon dunkel war, dies besorgte Ren.
Er hatte Angst um ihren psychischen Zustand, der momentan wohl sehr belastet war.
Durch Akihikos Rückkehr, waren sicher alle Erinnerungen hochgekommen.
Der Tod ihrer Schwester hatte Yumika damals komplett verändert. Ren ging den langen Flur entlang zu Yumikas Schlafraum.
// Vorher war sie sehr zurückhaltend, danach unglaublich selbstbewusst,aber auch recht aggressiv gegenüber anderen. Sie muss ihre Schwester wirklich geliebt haben.// dachte Ren nostalgisch.
// Und dann starben auch noch ihre Eltern bei einem Unfall, sie hatte es wirklich nicht leicht//.
Ren klopfte dreimal, keine Antwort. Er öffnete die Tür zu ihrem Raum. Nichts. Keine Spur von ihr. Er seufzte wieder. Das wohlige Gefühl, welches er hatte nachdem er sich mit Misaki ausgesprochen hatte, war mittlerweile verflogen. Er wollte gerade wieder durch die prunkvolle Tür aus dem Zimmer heraustreten.
Da hörte er etwas. Er konnte es nicht recht beschreiben. Woher kam es. Er ging wieder weiter in den Raum rein. Das Geräusch wurde lauter.
// Was ist das..? Es klingt wie ...eine Stimme?! Aber woher ? // Er schaute sich im Raum um.
"Yumika-sama! Seid ihr hier irgendwo? " , rief er laut.
Keine Antwort, dachte er zunächst bis das Geräusch, die Stimmen auf einmal lauter wurde.
Ren schaute sich im Raum um. Bücherregale, ein Schreibtisch, das Himmelbett. Her hatte sich nie etwas großartig verändert. Bis auf ... Da traf es ihn wie ein Blitz. Sein Blick haschte rüber zu der Eisen Tür in der Wand.
Yumika hatte sie für einen Nebenraum einbauen lassen. Sie war recht schalldicht und den Raum zu dem sie führte, hatte er noch nie betreten dürfen, da Yumika das mehr als ausdrücklich untersagt hatte.
//Es tut mir leid, Yumika-sama. Aber in Situationen wie diesen kann ich darauf keine Rücksicht nehmen“, dachte er bestimmt. Er drückte die eiserne Türklinke runter.
Doch vergeblich, die Tür war abgeschlossen. Doch Rens Aktion schien nicht unbemerkt geblieben zu sein. Denn hinter dieser Tür vernahm er nun ein lautes Rufen. Da war eindeutig jemand drinnen !
Er warf sich mehrmals gegen die Tür um sie aufzubrechen, doch es klappte einfach nicht.
Ren seufzte erneut, vielleicht sollte er die Feuerwehr verständigen, damit diese die Tür aufbrachen.
Während dieser Gedanken fiel sein Blick auf eine Haarnadel in unmittelbarer Nähe auf dem Schreibtisch.
Sollte er versuchen mit Hilfe dieser die Türe aufzubekommen ? Als Kind hatte er das tatsächlich ab und an gemacht, wenn er mal wieder Langeweile hatte. Doch das war schon so furchtbar lange her.
// Was soll's einen Versuch ist es Wert ... falls es nicht klappt wähle ich den Notruf...// dachte er während er zu der Haarnadel griff und sie ins Schloss der Tür gleiten ließ.
Hätte er letzteres sofort getan, dann wäre vielleicht alles anders ausgegangen.
Dort drehte er erstmal wahllos ohne Plan, auf der Suche nach der Schwachstelle.
Brenzlig wurde dieses Vorhaben als die Nadel sich verklemmt hatte und drohte abzubrechen
// Verdammt!//.
Schon bereit nun aufzugeben hörte der Arzt nun ein *klick*.
Die Schwachstelle. Das ging schneller als er erwartet hatte.
Der drehte die Nadeln in die entsprechende Richtung. Erwartungsvoll versuchte erneute die Tür zu öffnen. Unwissend was sich dahinter befand.
Hinter dieses Geheimnis hatte er nie kommen wollen.
Das einzige spärliche Licht das in diesen bisher verschlossen Raum fiel, kam aus Yumikas Zimmer.
An den Wänden hingen unzählig viele Bilder, von einer bestimmten Person. Diese war in der Mitte an einen Stuhl gebunden worden. Direkt vor Ren. Er realisierte die Situation ihm ersten Moment nicht.
Bis es ihm beim verzweifelten Rufen jener gefesselten Person dämmerte.
„A-Akihiko?“hauchte er." Wie ..Waru-“
Doch er wurde von der panischen Stimme seines Gegenübers unterbrochen.
Misaki? WO ist Misaki? Wir müssen ihn retten! " Akihikos Stimme war von Angst durchzogen.





Na dann Misaki, das Ende dieser Geschichte bedeutet jetzt auch dein Ende!“
ein furchtbares, von Wahnsinn her, gerührtes Lachen. Sollte sein Schicksal besiegeln.

Bye Bye Misaki "


Endphase







Hey>3
Jaaaa das mit der Deadline hat nicht so geklappt ... i know ._.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen das dies dafür auch mein mit Abstand längstes Kapitel ist ! Fast doppelt so lang wie das letzte!^^
Ich war um genau zu sein , genau nach einem Monat fertig mit schreiben :D Dennoch hat es noch ne Woche länger gebraucht , weil ich das Kapitel nicht hochladen wollte bevor meine wunderbare Beta-Leserin https://www.fanfiktion.de/u/neko-kagome mal einen Blick drübergeworfen hatte :D
Sooo mit dem nächstes Kapitel habe ich breits angefangen ;) Vielleicht kann ich ja dieses mal die Deadline einhalten.Mal gucken . ;)
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen! Wenn ja lasst mir doch Kritik da , damit ich mich verbessern kann:D
Saki
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