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Über den Wolken

von Sakihana
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
Akihiko Usami Misaki Takahashi
05.02.2016
18.06.2017
11
28.592
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01.12.2016 1.000
 
Doch dann ... hörten wir auf einmal einen erschreckten Laut und wir lösten verwundert unseren Kuss. Vor uns stand bleich, mit vor Schreck geweiteten Augen, mit beiden Händen über den Mund geschlagen,

Yuriko.

Sie stand dort, regungslos und starrte uns an .
Wir starrten zurück, nicht in der Lage die Situation zu erfassen . Es war als stände die Zeit still , so fühlte es sich an , doch sie lief unaufhaltsam weiter und besiegelte das Schicksal .
" Was ...Wieso...?" stammelte sie entsetzt . Doch wir konnten nicht antworten , denn sie schien die Situation langsam zu verstehen.
" Wieso ? Wieso... Warum hast du mir nie die Wahrheit erzählt! Warum ...? Bin ich dir so egal? Habe ich dir wirklich nie was bedeutet? "schrie sie weinend
"Das... das werde ich dir nie verzeihen !"
"Yuriko-sama es... "
"Dich ... dich will ich nie wieder sehen, euch beide, Akihiko du hast mich die ganze Zeit hintergangen!
Ich dachte du liebst mich ! War das alles nur eine Lüge ? ICH HASSE DICH ! " es war furchtbar, sie war so außer sich ,und ich stand da regungslos und beobachtete .
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich ging einen Schritt auf sie zu .

Sie sah mich an als wäre ich ein Monster ,wich zurück , und rannte mit einem lauten Schluchzen weg .
Was war da gerade passiert ? Vor wenigen Sekunden war ich noch der glücklichste Mensch der Welt gewesen , doch nun .... Es fühlte sich an wie ein Traum .
Ein Albtraum.. aus dem ich nicht erwachen konnte. Ren stand neben mir , wir guckten uns an.
"Ren meinst du ihr soll ihr nachrennen?" fragte ich unsicher.
"Ich -ich glaube nicht , sie wollte sich erst mal beruhigen." antwortete er mir leise. "Was habe ich mir nur dabei gedacht , ich muss dich um Verzeihung bitten , nur ich trage die Schuld an dem Geschehendem." fügte er mit tiefer Reue hinzu .
Nein...nein das stimmt nicht , schließlich wollte ich es auch " entgegnete ich.
Ren schwieg dazu nur, bis er schließlich sagte :" Akihiko, ich wir sollten uns nun zurück nach drinnen begeben , es ist schon spät . Gute Nacht."
" Gute Nacht Ren ." Ich sah ihn an . Was sollte ich nun tun ? Was würde er nun tun ? Doch Ren kam schon auf mich zu und nahm mich sanft in seinen Arm : " Wir schaffen das , mach dir keine Sorgen ."
Ich hoffte so sehr das es stimmte , doch die Zweifel keimten in mir auf und ich schmiegte mich an ihn , sanft strich er mir übers Haar ,während ich seinen süßen Duft einatmete .
Doch dann löste er sich von mir und ging. Ich weiß noch wie lange ich dort stand und einfach dort hinguckte, wo er verschwunden war .Von der Kälte, der Nacht umfangen, mit einem seltsamen Gefühl besorgt .
Ich konnte es damals nicht zuordnen, doch nun weiß ich es ,was es war ,was ich fühlte.
Es war der ruhelose Schmerz einer bösen Vorahnung, der mich auch in der Nacht kaum schlafen ließ.


30.5.1999:

Als ich meine Augen aufschlug, wusste ich es , es war etwas passiert .
Etwas vor dem ich Angst hatte , wahrscheinlich hatte ich es die ganze Zeit schon geahnt ,seitdem ich Ren begegnet war. Das Schicksal wollte nicht das ich glücklich wurde . Doch ich weiß noch, wie sehr mich der Schrei einer Frau erschrak.
Es war ein grausamer Schrei, der durchzogen von Trauer und Leid war .
Ich rannte aus meinem Zimmer dorthin, woher ich die Frau vermutete . Und er führte mich unausweichlich zu diesem Ort ,

dem Garten .
Diesem Baum.
Was ich dort sah, überwältigte mich, und bevor alles über mich hineinbrach , schien das Leben zunächst stillzustehen.
Der herunterhängende Körper einen jungen Mädchens und das feste Seil um ihren Hals war alles was ich wahrnahm und trotzdem nicht verstehen konnte , nicht begreifen konnte , nicht begreifen wollte!
Und doch begreifen musste , denn die Zeit stand nicht mehr still .
Ich sank auf die Knie und zitterte am ganzen Körper.
// Nein Nein Nein Nein NEIN !// alles schrie in mir, doch sagen konnte ich nichts .
Die Welt um mich schien schwarz zu werden . Ich nahm nichts um mich herum noch war außer das was vor mir lag , etwas was sich in meine Hirnhaut eingebrannt hatte und ich nie mehr vergessen würde.


Vor mir am Baum hing Yurikos lebloser Körper . Und ich war an allem Schuld.




(Ende des Tagebuchs)



(Gegenwart Misaki)


Tränen, leise und langsam rannen sie an Misakis Wangen herunter .
Ohne das er es merkte , zu sehr war er noch in diesen letzten Zeilen gefangen, die Traurigkeit hatte sich wie ein Käfig um in aufgebaut und hielt ihn nun gefangen.
Die erste Träne löste sich und fiel auf die Seite des verhängnisvollen Buches .
Erst dann erwachte er aus diesem Albtraum. Er wusste das, was er hier gelesen hatte, war die Wahrheit und zugleich die Vergangenheit der Person, die er über alles liebte .
Wie hatte Usagi das nur jemals verarbeiten können ? Auf einmal kam er sich total bedeutungslos vor .
Wie oft hatte er vor Usagi geweint wegen seiner Eltern?
Etliche Male, aber nie hatte dieser auch nur etwas von seiner Vergangenheit andeuten lassen oder selbst geweint . So viele Emotionen gingen Misaki durch den Kopf Schuld, Trauer und Unsicherheit.
Hatte Usagi kein Vertrauen in ihn? Wieso war er hierher zurückgekehrt? Er musste unbedingt mit ihm reden.
Misaki wollte ihn sehen, ihn in seine Arme ziehen und um Verzeihung bitten. Noch während er diesen Gedanken fasste , öffnete sich die Tür zu seinem Zimmer.
Ein wohlbekanntes Gesicht trat mit gesengten Blick ein,blickte auf und schaute ihn schuldbewusst an.
Und damit begann der Anfang vom Ende.





Gomenasai! (/_\)
Es tut mir unendlich Leid das ich so lange kann neues Kapitel raugebracht habe , ich könnte euch jetzt 1000 Ausreden nennen ....aber das würde ja doch nichts ändern ¯\_(ツ)_/¯
Ich werde nun wieder regelmäßig Kapitel rausbringen ^^
Besonders da diese FF sich langsam aber sicher dem Ende neigt :)
Bedankt euch alle bei https://www.fanfiktion.de/u/neko-kagome meiner lieben Beta-sama die mich immer motiviert!:)
Bis zum nächsten Kapitel
Saki
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