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Über den Wolken

von Sakihana
KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
Akihiko Usami Misaki Takahashi
05.02.2016
18.06.2017
11
28.592
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21.04.2016 3.034
 
Er wollte nicht weiterlesen, er hatte Angst .
Wieso hatte Usagi ihn nie auch nur ein bisschen davon erzählt ? Sie waren doch nun schon so lange ein Paar, doch immer als Misaki angefangen hatte über seine Vergangenheit zu sprechen , war er ausgewichen .
War das der Grund? Das, was dort niedergeschrieben war, musste sich abgespielt haben , noch bevor Usagi Takahiro kennengelernt hatte , denn er war bisher mit keinem Wort erwähnt worden .
Misakis sehnlichster Wunsch war es mit Usagi zu reden , ihn zu fragen ob das was hier stand auch wirklich wahr war. Er hoffte aus tiefsten Herzen , dass das nur eine von Usagis Geschichten war , die er als Jugendlicher geschrieben hatte. Doch in Wirklichkeit wusste er schon das dies die Wahrheit warnach der er gesucht hatte .
Hätte er sie je erfahren , wenn er dieses kleine schwarze Buch , das so unscheinbar war , dass es kaum Aufmerksamkeit erregte , nicht durch Zufall gefunden hätte?
Nun saß er da, bleich, mit zittrigen Händen und fasste neuen Mut . Er blätterte weiter .


25.5.1999 (Akihiko Usami, 15)

Heiraten ?! Nächsten Jahr! Das konnte doch nicht deren Ernst sein ?!
Fassungslos starrte ich in die erwartungsvollen Gesichter an . Yuriko schien genauso überrascht , aber bei ihr handelte es sich sichtbar um freudige Überraschung und nicht wie bei mir um Entsetzen.
Mir war bewusst gewesen, dass dieses Thema irgendwann aufkommen musste, aber ich hatte nicht so schnell damit gerechnet, ich war noch nicht einmal volljährig ! Ich bemerkte wie sich Aishi-samas Blick auf mich richtete , schnell zwang ich mich zu einem glücklichen Lächeln , ich hatte schon viel zu lange das Gesicht verloren und ich hatte auch keine andere Wahl.
Um glaubwürdig zu erscheinen, sagte ich:" Es ist mir eine große Freude ein so hübsches Mädchen wie, Yuriko zu Frau zu nehmen " Dabei sah ich sie an , Yuriko errötete sichtbar.
" Das freut mich Akihiko-kun . Meine Tochter ist bestimmt auch sehr glücklich über diese Verkündung, nicht wahr?" Aishi-sama blickte seine Tochter an . " Selbstverständlich ich kann mir nichts schöneres Vorstellen" sie lächelte . " Gut ,dann ist dies ja eine beschlossene Sache , wir ziehen uns nun zurück um darauf anzustoßen" erhob mein Vater das Wort . Aishi-sama nickte zustimmend .
Ich konnte es kaum erwarten ,die beiden ach so tollen Väter loszuwerden , damit sie schön darauf anstoßen,dass sie ihren Kindern die Zukunft durch ihre eigensinnigen Ziele stehlen. Ich musste nicht mehr lange das täuschend echte Lächeln auf meinen Lippen tragen , es viel mir von Sekunde auf Sekunde schwerer.
Die großen Türen des Speisesaals öffneten sich und die zwei Personen die ich momentan am meisten verachtete verließen diesen Raum. Ich würde kurz warten, bis sie auch wirklich weg waren und es ihnen gleichtun um auf mein Zimmer zu gehen.
Ich wollte mich gerade schon mal erheben, als die Stimme einer von mir ausgeblendeten Person mich ansprach . "Akihiko'' , ich würde gerne noch mal mit dir reden wir , wegen ...du weißt schon , der Hochzeit ."
Yuriko schaute mir direkt in die Augen .
Am liebsten hätte ich "Nein ich habe keine Lust heute noch mit irgendwem zu reden gesagt", aber ich beherrschte mich.Das würde sie verletzen und das wollte ich nicht, außerdem würde ich Probleme mit meinem Vater bekommen und die waren zusätzlich zu ihrer wundervollen Verkündung nicht hilfreich.
Innerlich seufzte ich laut und antwortete ihrem hoffnungsvollen Blick mit einem weiterem falschen Lächeln und einem "Natürlich , ich würde es sehr genießen mich mit dir zu unterhalten .Lass uns dafür doch in den Garten gehen" .
Ihre Augen leuchteten aufund wir gingen neben einander die Gänge entlang die uns schließlich zum Garten führten , der Garten war das was mir am meisten in Erinnerung geblieben war,als ich das letzte Mal hier gewesen war . Er war groß und beruhigte mich.Genau das richtige in diesem Moment .
Doch ich war verwundert , aus welchem Grund wollte Yuriko mit mir über die Hochzeit reden
"Vielleicht ist sie ja auch dagegen!" eine hoffnungsvolle Stimme schoss mir durch den Kopf . Nein , Yuriko wollte es wahrscheinlich wirklich . Sie spielte den Erwachsenden und mir nichts vor , sie war ehrlich , genauso wie ihr Lächeln , das sie mir immer schenkte . Ich bekam ein immer schlechteres Gewissen....
Der Garten sah noch genauso aus, wie ich es in Erinnerung gehalten hatte , die Blumen und Bäume , es war wundervoll. Aus dem Augenwinkeln betrachtete ich einen besonderen Baum , es war eine Trauerweide .
Bei meinem letzten Aufenthalt hatte ich, wenn ich ungestört sein wollte entweder auf oder unter diesem Baum Schutz gesucht.Kurz überlegte ich ,ob ich Yuriko bitten sollte , dass wir uns gemeinsam unter diesem Baum unterhalten sollten.Doch ich entschied mich dagegen ,ich wollte nicht das Yuriko mehr über mich erfuhr, dass würde es nur noch komplizierter machen . Je enger ich mich mit ihr anfreundete desto mehr würde sie am Ende, verletzt sein.
Auf einmal hörten wir eine Stimme hinter uns : "Onee-sama , was macht ihr beiden denn hier?
" Yumika..."stammelte Yuriko . " Oh Akihiko-kun ich bin noch gar nicht dazu gekommen dich zu begrüßen , schön das du-"
" Yumika du störst gerade . "
Noch bevor Yumika ihren Satz ausgesprochen hatte , wurde sie von Yuriko kalt unterbrochen .
Ich war überrascht, so kannte ich Yuriko nicht. Yumika schaute ihr große Schwester verletzt an
" Oh... ok dann bis später " sie entfernte sich schnell. Ich verstand Yuriko nicht , wieso war sie so unhöflich zu ihrer Schwester ?! Doch diese führte mich gerade Wegs auf eine Bank zu.
So setzten wir uns auf die kunstvolle hölzerne Bank , um uns herum waren Kirschblütenbäume , die Blüten fielen sanft im Wind hinunter , während die Sonne langsam am Horizont verschwand .
" Akihiko-kun, ich bin wirklich unglaublich glücklich das wir beide schon so bald heiraten werden , nun habe ich wirklich nichts mehr, was mich traurig machen könnte " sie lehnte sich an mich an , während sie diese Worte aussprach. Ich wollte das nicht. Mein Körper wollte sich dagegen wehren,doch mein Verstand blieb bei Besinnung. Mir blieb nichts anderes übrig als sie gewähren zu lassen .
"Mir geht's genauso , was hatte dich denn bedrückt Yuriko-chan ?"fragte ich beherrscht.
"Ach...weißt du ,mein Vater ...er hat beschlossen das ich das nächste Jahr über auf eine Akademie zu schicken ,um mich auf meine Zukunft als Leiterin des Unternehmens meiner Familie vorzubereiten, ich hatte einfach nie die Chance meine Zukunft selbst zu bestimmen ."sagte sie leise."Oh ..." war das einzige was ich dazu sagen konnte, mehr viel mir nicht ein. " Aber nun wo wir heiraten ,ist das überhaupt nicht schlimm , weil du meine Zukunft sein wirst. Akihiko, keine Sorge... solange du bei mir bist, bin ich glücklich ! Solange du da bist, können weder die Entscheidungen meiner Eltern noch sonst wer mich betrüben! Deshalb lass mich einfach nie allein....ok?" schmunzelte sie.
"Natürlich , dass würde ich nie tun." sprach ich zu ihr.
Lüge,Lüge Lüge Lüge...ich log sie nur an . Alles was ich zu ihr sagte war nicht die Wahrheit.
"Manchmal bin ich auf meine Schwester neidisch , sie kann viel freier mit ihrem Leben umgehen als ich und was macht sie daraus ... Nichts ! Mischt sich nur andauernd in Sachen ein die sie nichts angehen." fügte die blondhaarige hinzu.
" Kann schon sein" antwortete ich , doch innerlich dachte ich mir
// Du tust deiner Schwester unrecht ,sie hat es wahrscheinlich viel schwerer als du//
Die zweitgeborenen bekamen selten die Zuneigung der Eltern zu spüren , sie waren nur mit ihrem Nachfolger beschäftigt , dass zweite Kind wurde meist nur irgendwie einflussreich verheiratet . So wie ich.
"Du Akihiko... wie oft bist du schon geflogen in deinem Leben?" fragte sie mich auf einmal.
"Schon einige Male , wieso?" antwortete ich ihr verwundert. " Es war schon immer mal mein Traum zu fliegen , doch mein Vater möchte das nicht , er hat Angst das Fleugzeug könnte abstürzen..."sie lächelte sanft .
" Ich bin mir sicher, ich kann das so einrichten das wir irendwann mal zusammen fliegen " versprach ich ihr . "Wirklich ?!" ihre Augen funkelten begeistert " Das wäre wunderschön! Damit würde mein Traum in Erfüllung gehen!" ihre Freunde über mein Versprechen war zu sehen , dann stand sie auf " Akihiko, ich werde mich nun in mein Zimmer begeben , ok ?" .
"In Ordnung , ich werde noch die frische Luft ein wenig genießen ,ok?" erwiderte ich .
"Selbstverständlich , dann gute Nacht " " Gute Nacht Yuriko-chan " Sie lächelte noch einmal und schien auf etwas zu warten . Wahrscheinlich eine Umarmung oder einen Kuss. Weder das eine noch das andere würde sie von mir bekommen . Schließlich dreht sie sich mi einem Lächeln um und ging .
Als sie im Haus verschwunden war seufzte ich laut auf . Oh Gott was war das bitte für ein Tag gewesen .
Ich bewegte mich zu der Trauerweide und setzte mich hin und lehnte mich an den Baumstamm. Inzwischen war es dunkel geworden,ich sah durch die hängenden Zweige die endlos vielen Sterne .
"Ich wünschte ich wäre einer von ihnen ,von niemanden erreichbar und frei ..." murmelte ich . " Denkst du wirklich die Sterne sind frei ?" sprach plötzlich eine Stimme hinter mir . Ich wirbelte rum und da sah ich ihn , den Jungen von heute Nachmittag aus dem Speisesaal. Seine das Licht der Himmelskörper reflektierten in seinen grünen Augen, während er neben der Weide stehend zu den Gestirnen schaute .
" Weißt du ich glaube sie sind eher gefangen ,auf immer dazu verdammt am Himmel zu leuchten auf ewig allein zu sein , bis sie irgendwann verglühen ."fügte er nachdenklich hinzu. Eine leichte Röte legte sich auf mein Gesicht. "Im Leben wäre es wahrscheinlich besser , wenn man unantastbar wäre. Im Grunde ist es sonst wie bei einem Stern man ist einsam bis man irgendwann stirbt." meine Stimme hatte eine gewisse Bitterkeit.
" Usami-san , du musst ein wirklich trostloses Leben führen wenn du so denkst...wobei es noch einen entscheidenden Unterschied gibt ,die Sterne werden egal was sie sich wünschen der Einsamkeit niemals einfliehen können .Als Mensch kann man dies ,auch wenn du mir vielleicht nicht glaubst." Er setzte sich neben mich in Gras." Vielleicht hast du Recht ...., ich habe zu lange akzeptiert, dass man mich von anderen isoliert und mit mir rumspielt.Ich sollte mein Schicksal wohl selbst in die Hand nehmen und einfach abhauen .
Dann muss ich dieses mir so fremde Mädchen nicht heiraten und kann endlich tun was ich möchte." Die Worte sprudelten einfach so aus meinem Mund heraus .
" Dann bist du also nicht glücklich mit dieser Entscheidung, ich hatte auch schon davon gehört das du , Usami-san ,Yuriko-sama nächstes Jahr heiraten wirst. Es ist unglaublich das eure Eltern das einfach so entschieden haben" seine Stimme wurde leiser.
" Ren , nenn mich doch einfach Akihiko, weißt du ich kenne sie nicht mal richtig ,von lieben kann da keine Rede sein , doch was soll ich machen ?Ich würde so gerne abhauen aber meine Vater fände mich wahrscheinlich überall auf dieser Welt und ich bin noch nicht volljährig ." ich hatte mir schon ziemlich viele Gedanken gemacht , war aber auf keine Lösung gekommen .
" Akihiko, ok ... wenn ich ehrlich bin habe ich keine Ahnung ,ich bin froh das ich hier nur in den Ferien diene und sonst nichts mit dieser versnobten Familie zutun habe.Ich will nicht wissen was Aishi-sama mit dir macht wenn du sagst ,dass du ausgerechnet seine Erstgeborene nicht heiraten möchtest.Er ist eine so unglaublich kaltherzige Person ." er sprach ganz leise, als ob er Angst hätte, gehört zu werden
" Sein eiskalter Blick ist mir auch schon aufgefallen wirklich gruselig , dieser Mann ." Ren nickte nur auf meine Antwort.
Ich war immer noch nervös ich redete tatsächlich mit IHM ! Mein Herz beschleunigte sich bei dem Gedanken noch einmal mehr . Aber was war das für ein Gefühl wenn ich mit ihm sprach? Es fühlt sich so toll an ! So hatte ich mich noch nie zuvor gefühlt .
Nach einer Weile des Schweigens standen wir beiden auf . Ren verabschiedete sich mit einer Verbeugung
" Akihiko ich hoffe das unsere nächsten Gespräche ein schöneres Thema haben werden , Gute Nacht " bevor ich es realisierte gab er mir einen Kuss auf die Wange und verschwand dann blitzschnell in den Schatten der Bäume. Ich war feuerrot im Gesicht , was war das gewesen ?! Er hatte mich geküsst... Wieso? War das nur freundschaftlich gemeint gewesen ? Machte man das hier so ? Ich fühlte ich unglaublich glücklich in diesem Moment , sodass die ganzen anderen Sorgen verdrängt wurden und ich nur noch an ihn denken konnte , während ich mich auf mein Zimmer begab und mich schlafen legte.


29.5.1999
In den letzten paar Tagen , hatte ich unheimlich viel mit Ren gemacht , wir konnten stundenlang reden ,ohne das es langweilig wurde. Es verband uns schon jetzt eine tiefe Freundschaft und doch wusste ich das da definitiv noch mehr in mir für ihn war . Etwas das ich mir zuerst nicht eingestehen wollte , etwas was ich vorher noch nie verspürt hatte . Liebe.
Ich hatte mich in ihn , einen Jungen , verliebt .
Sowas wurde wie ich wusste in Familien wie meiner nicht toleriert , es war eine zum scheitern verdammt Liebe. Doch dennoch hielt ich an ihr fest , ich konnte nicht anders . Ich begehrte ihn so sehr ,ich wollte ihn nicht aufgeben und das hatte ich auch nicht vor. Doch ich wusste nichtmal ob Ren dasselbe für mich empfand wie ich für ihn. Seit dem Tag an dem er mich unter der Trauerweide im Angesicht der Sterne auf die Wange geküsst hatte , war nichts weiteres passiert .
Was sollte ich nur tun? Ich wusste es nicht und es war ja auch nicht so das sich meine anderen Probleme in Luft auflösten .
Ich hatte Yuriko in den vergangenen Tagen kaum Aufmerksamkeit geschenkt , ich fühlte mich deswegen ein wenig schlecht,dafür aber hatte ich mal die Gelegenheit mit ihrer jüngeren Schwester Yumika-chan zu sprechen .
Sie erinnerte mich ein wenig an mich selbst, vielleicht lag es daran das sie auf die zweitgeborene war. Doch unsere Gespräche dauerten nie lange denn irgendwie kam Yuriko immer dazwischen, daraus waren dann die einzigen Unterhaltungen, die wir seit dem Tag meiner Anreise gehabt hatten, entstanden , sie schien ihr Schwester nicht sonderlich zu mögen und das obwohl Yumika sie zu vergöttern schein. Ich verstand sie nicht.
So ging ich nach dem Abendessen in den Garten , voller Hoffnung Ren dort zu begegnen .Die Trauerweide war unser Stammplatz geworden ,es gefiel uns beiden dort.
Es würde bald anfangen zu dämmern. Ich setzte mich unter den schützenden Baum , schlug mein Notizbuch auf und beschloss, ein Gedicht zu verfassen :



Wenn die Weide in tiefster Nacht ,

sei ich fern

stetig über deine Seele wacht.

Mein Stern


Mmh wie sollte ich nur weitermachen ich hatte noch so viel im Kopf was ich einbringen wollte....Ich grübelte weiter ,normalerweise viele es mir nicht sonderlich schwer die Richtigen Worte zu finden, aber das lag wahrscheinlich daran das die Gedichte die ich sonst verfasste traurig oder voller Einsamkeit waren , ich hatte noch nie zuvor ein Liebesgedicht geschrieben.
Ich klappte das kleine Buch zu und steckte es zurück in meine Hosentasche .
Da hörte ich auf einmal ein lautes rascheln hinter mir im Busch .Erschreckt drehte ich mich rasch um , war da etwa jemand und beobachte mich , doch es bewegte sich nichts mehr.
// Echt Akihiko , ob wenn ausgerechnet dir jemand beim Liebesgedichte verfassten nachstellen würde// ich hatte scheinbar schon Halluzinationen. Ich schüttelte den Kopf ,über mich selbst.
Doch auch schon wenige Minuten kam Ren mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht auf mich zu. " Akihiko , tut mir leid das ich zu spät bin , aber das junge Fräulein,wollte unbedingt noch das ich ihr ein Bad einlasse ." er seufzte laut auf. Yuriko schien keine einfache Person zu sein , auch wenn es so schien.
Laut Ren hatte sie dauernd extra Wünsche und rief ihn sogar oft mitten in der Nacht ."Ich wünschte sie wäre ein bisschen mehr wie Yumika ,sie scheint ziemlich bescheiden und eigenständig zu sein" sagte ich .
" Ja wahrscheinlich "antworte Ren. Nun da war sie, meine Chance , ich fasste allen Mut zusammen und fragte
" Ren "
"Ja?"
" Wieso hast du mich damals auf die Wange geküsst?" .
Ein kurzes Schweigen ,dass mir wie eine halbe Ewigkeit vorkam, folgte .
Dann eine Antwort : " Ich konnte in dem Moment einfach nicht anders " sprach der braunhaarige sanft zu mir" Weißt du Akihiko , seit wir uns begegnet sind ist da etwas unglaublich starkes zwischen uns beiden...und ich habe relativ schnell begriffen wieso ich so fühlte , weil ich mich auf den ersten Blick in dich verliebt habe , Akihiko ."
Ich starrte ihn völlig fassungslos an ,
ich war überwältigt von seinen Worten . Er hob seine Hand und strich mir sachte über mein Gesicht. " Du brauchst mir nicht sofort zu antworten ,ich kann das verstehen , du bist wahrscheinlich- H! " Ich küsste ihn noch bevor er seinen Satz zu Ende gesprochen hatte auf ein Mund, weil ich wusste alle Worte der Welt konnten das was ich für ihn fühlte nicht besser beschreiben.Er erwiderte nach einem kurzen Schockmoment meinen Kuss ebenso stürmisch .
Und wir vergaßen die Welt um uns herum. Er leckte über meine Lippen und bat so um Einlass in meine Mundhöhle ich gewährte es ihm sofort und es entstand ein hitziger Zungenkuss , bei dem keiner von uns beiden wirklich dominieren konnte. Ren drückte mich gegen den Baumstamm der Weide und unsere beiden Körper schmiegten sich dicht aneinander. Ich krallte mich in sein braunes Haar und das intensive grün seiner Augen forderte mich noch mehr heraus.
Es war perfekt .

Doch dann ... hörten wir auf einmal einen erschreckten Laut und wir lösten verwundert unseren Kuss.
Vor uns stand bleich,mit vor schreckgeweiteten Augen ,mit beiden Händen über den Mund geschlagen ,

Yuriko.

Hällöchen,
lang ist es her , dafür ist das Kapitel viel länger als die ,die ich sonst geschrieben habe :) Ich hoffe ihr verzeiht mir dafür*verbeug*. Dankt Neko-sama(https://www.fanfiktion.de/u/neko-kagome) das , das Kapitel jetzt endlich draußen ist ,sie motiviert mich immer wieder !:3 Auch Danke an Miharu -san deren Reviews mich auch immer wieder anspornen weiterzumachen. *-*Ich fände es toll wenn die anderen sich auch dazu aufraffen würden auch einen Review zu hinterlassen:)
In Liebe
Sakihana
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