Der Tot des Nimmernie

von Natogne
GedichtAllgemein / P6
03.02.2016
03.02.2016
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Die Feenwelt liegt im Sterben,
das viele Böse, was dort ist,
die Bäume die sich silbern färben,
passt auf dass ihr sie nicht vergisst.

Arkadia, ein Ort voll Freud und Heiterkeit,
wunderschön mit anzusehen,
war einmal, vor langer Zeit.

Jetzt wächst kein Gras,
kein Leben mehr,
wo Elfe saß,
wo Vogel sang,
wo Krieg geführt,
doch keiner diesen gewann.

Ein großes Feld im Nimmernie,
mit Tot und Blut,
Verzweiflung
und verlornem Mut.

Das silberne Weizen, beißt und stinkt,
dies zu überleben,
Elfen nicht gelingt.

Doch kein Toter ist im Graben,
nur graue Blätter liegen da,
soviel sie auch getötet haben.

Den Wilden Wald gibt es nicht,
kein Tier, kein Leben,
nur Todeslicht.

Die Ruinen die dort stehen,
sind verätzt,
fast nicht zu sehen.

Zerstört von Silberglanz und Eisenschein,
gequält durch Tot und Pein.

Auch Tir Na Nog, blieb nicht verschont,
dort jetzt der dunkle Herr thront.

Durch sein Erscheinen,
schmilzt der Schnee,
tropft das Eis,
verdampft die See.

Doch auch in seinem Herzen Trauer lebt,
an seiner Seele Selbsthass klebt.

Verlor die große Liebe,
die sich wandte gegen ihn,
ging zum Feind,
zum Kämpfen,
ließ sich mit ins Dunkel ziehen.

Der Kampf den niemand konnt gewinnen,
neigte sich dem Ende zu,
die Elfen konnten nicht entrinnen.

Doch oben, auf den Zinnen,
stand Er am Rand,
der Herr des Dunklen und des Bösen,
spürte Trauer nie gekannt.

Von Liebe gequält,
doch selbst gewählt,
begann den Krieg,
und holte den Sieg.

Der Kampf ist zu ende,
das Nimmernie tot,
die Felder, immer noch, schwarz und rot.

Seid jeher thront der Herr,
samt Gefolge,
in Nir Na Nog.

Seid ewigen herrscht nun Er.

Das Nimmernie,
ein silbern Meer,
alles zerstört durch Eisenschein,
doch musst dies nicht die Zukunft sein.
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