"Wenn der Appetit zu groß wird"

KurzgeschichteMystery, Freundschaft / P18 Slash
Dr. Hannibal Lecter Will Graham
02.02.2016
02.02.2016
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02.02.2016 365
 
Hallo ihr Lieben!

Ich dachte ich probier mich mal in einem anderen Fandom aus und schaue was so daraus wird!
Jedoch hab ich nicht vor,hier draus eine wirkliche Geschichte zu machen, es wird evtl eher so etwas wie eine Ansammlung an One-Shots, sprich Kapitel ohne wirklichen Zusammenhang.
Ich schreibe trotzdem diesen Prolog, da es mir wichtig ein grobes Bild zu erschaffen, auch für Leute die die NBC-Serie Hannibal nicht kennen.
Ich habe durchaus vor homoerotische Inhalte einzubauen, nur so als Vorwarnung ;-D

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Prolog

Das Anwesen liegt zwar mitten in Baltimore, jedoch in einem ruhigen Viertel, so dass er und seine Patienten ungestört sind.
Denn nicht selten kommt es vor, dass der Doktor innerhalb der Therapiesitzung einige private Angelegenheiten zu regeln hat, um seinen Hunger zu stillen.
Hannibal empfängt seine Gäste meist am Nachmittag, um sich am Vormittag anderen Dingen widmen zu können, denn die Stunden müssen genauestens geplant sein.
Dr. Lecter hat bisher all seine Psychischen Fälle mit gleicher Manier behandelt, hat stets Distanz bewart, um die Fassade aufrecht zu erhalten und nicht all zu viel von seinem Innersten preis zu geben.

Bisher.

Denn vor geraumer Zeit hat Jack Crawford, FBI Agent, ihn aufgesucht, und bat ihn, ein Psychologisches Profil über einen seiner Mitarbeiter zu erstellen.

Der Geruch, der ihm beim ersten Treffen in die Nase stieg war unbeschreiblich. Er konnte ihn schon weitem vernehmen, ein Aftershave, welches unverkennbar war.
Der Geruch war nicht angenehm, keineswegs, er roch eher so, als wäre er, ohne Bedacht, aus einem Regal in einem Drogeriemarkt gegriffen worden.
Dennoch war er etwas besonderes.
Anders als jeder Patient, der bisher in seiner Praxis um Hilfe gebeten hat.
Will Graham nimmt seine Mitmenschen mit genauester Vorsicht wahr, jedoch ohne sie mit Blicken zu begutachten. Allein die Präsenz in seinen eigenen Gedanken scheint ihm zu reichen, um ein detalliertes charakterliches Bild zu erschaffen.
Man sagt Autisten solch besondere Fähigkeiten nach, es ist aber doch etwas anderes, selbst damit in Kontakt zu kommen und somit in Psychiater-Kreisen sehr begehrt.

Diese Faszination an Will, der unbändige Wunsch danach mehr über diesen Mann zu erfahren, alles zu wissen, war dem, sonst sehr disziplinierten, Doktor bislang unbekannt.

Dennoch konnte er nicht widerstehen.
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