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Finsterer See

von Rimiya
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Flynn Scifo OC (Own Character) Yuri Lowell
31.01.2016
17.09.2016
6
3.734
1
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31.01.2016 695
 
Seid gegrüßt ihr Lieben.

Lange habe ich gezögert diese Story zu posten. Sehr lange. Geschrieben vor mehreren Jahren für einen Wettbewerb zum Thema Tales of Vesperia. Mich zuvor eigentlich nicht mit Fanfiction in schriftlicher Form befasst, stets eher gedanklich. Man musste mich quasi zu dem Wettbewerb damals zwingen.  
Inzwischen habe ich sie noch ein wenig überarbeitet. Der ersten Fassung ist anzusehen, das sie mal eben in drei Tagen geschrieben wurde und vor allem auf den letzten Drücker.
Zumal ich mich damals erst in Tales of Vesperia reinlesen musste. Deswegen könnte es sein, das die Figuren oder Ereignisse nicht ganz passend sind.
Ich werde mal sehen, dass ich täglich ein Kapitel online stelle. Seid bitte hart, aber herzlich. ;-)

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Die Kaserne lag ruhig  im hellen Mondschein. Ein Ort, der für viele einen Neuen Lebensabschnitt bedeutete. In einem der Zimmer  hockte ein blonder Junge am Schreibtisch und grübelte über die Zukunft nach.
Flynn, der Name des Jungen, war seit knapp einem Monat bei der Imperialen Armee und fühlte sich eigentlich sehr wohl. Er gehörte schon nach kurzer Zeit zu den besten Kämpfern. Sein Ansehen war sehr gut. Und doch gab es da eine Sache die störte.
Der Blick wanderte vom Schreibtisch zu einem Bett. Dem Bett in welchem ein alter Bekannter schlief. Sie waren zusammen in den niederen Bezirken von Zaphias aufgewachsen, aber verloren sich später aus den Augen.  
Nun war der Freund aus Kindheitstagen beim Eingliederungstest wie aus dem  Nichts wieder aufgetaucht. Nachdem er in dieses vor Jahren verschwand.  
„Warum muss Yuri sich aus gerechnet mit mir ein Zimmer teil?“, murmelte Flynn genervt vor sich hin.
Yuris Bett war wieder mal nicht gemacht. Socken lagen verstreut umher, unter dem Kissen lugte ein Müsliriegel hervor oder was davon übrig war. Leider stets derselbe Anblick. Warum befand sich  so einer bei der Armee? Chaotisch und undiszipliniert. Zudem hatte Yuri immer schon einen eigenen und vor allem impulsiven Kopf. Flynn dagegen war das genaue Gegenteil: Ordentlich und pflichtbewusst.
Flynn schritt zum Fenster. Die Nacht war ruhig. Es entspannte seine Angespannten Nerven.
Es war ja nicht so, dass Flynn sich nicht freute Yuri nach all den Jahren wieder zu sehen. Aber es lief echt schlecht zwischen ihnen. Ständig kam es zum Streit und schlussendlich stets zu einer Prügelei. Zudem spürte er das Verlangen sich mit Yuri messen zu müssen.
Wo soll das alles nur Enden?
Der Schrei einer Eule riss Flynn aus den Gedanken. Betrübt wendete er sich um und fuhr erschrocken zusammen. Yuri stand mitten im Raum.
„Hey, Flynn alles klar?“, erfragte Yuri mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Flynn musterte sein Gegenüber.  Der war nass bis auf die Knochen.
„Was hast du nun wieder angestellt? Geprügelt? Gestolpert? Gefallen?“, bohrte Flynn scharf nach.
„ Ich habe mir einen netten Kampf gegen die Zwillinge geliefert. Es war bis zum Ende, sehr spannend…“, fing Yuri an zu erzählen. Doch Flynn war schon wieder in Gedanken versunken und hörte gar nicht mehr richtig zu. Warum verspürte er den Drang Yuri eine rein zuhauen?
Er musterte Yuri erneut. Der war  größer. Das Liliane Haar tropfte vor sich hin.
Flynn verengte die Augen zornig.  „Wieso ist er stets so ein Chaot? Kann er nicht normal sein?“, dachte Flynn und biss sich auf die Lippen. Es brauchte um diese späte Stunde nicht erneut einen Streit. Eher gezwungen lauschte Flynn dem Rest der Erzählung.
„…Am Ende wäre ich eigentlich der Sieger gewesen. Aber da lief mir einfach so der dämliche Brunnen vor die Füße. Stell dir vor, Flynn!“, schloss Yuri und zog eine Grimasse.
„Ganz ruhig Flynn. Du darfst ihm jetzt keine Reinhauen.“, ermahnte sich der Blonde still  und vernahm eher beiläufig das Yuri ihn nun musterte.
„Was schaust du denn schon wieder so ernst? Ist doch nichts passiert.“.
„Egal. Sieh zu das du aus den Klamotten raus kommst und den Boden trocknest. Ich lege mich  schlafen.“, erwiderte  Flynn und legte sich ins Bett. Er drehte dem Ganzen den Rücken zu und zog sich die Decke weit über den Kopf. Von Yuri war nicht mehr viel zu hören.
„ Was für ein Vollidiot!“. Dies waren die letzten Gedanken, bevor er in einen unruhigen Schlaf sank.
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