The Protectors of the World

von Corufu
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Kisshu Ikisatashi OC (Own Character)
26.01.2016
22.05.2016
5
5.858
 
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2 Reviews
Dieses Kapitel
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26.01.2016 949
 
Dies ist meine erste Fanfiction hier, ich hoffe, sie gefällt euch. Sollte euch was auffallen, wie Rechtschreibfehler, könnt ihr mir das gerne per Review oder Mail mitteilen. Ich möchte mich immerhin verbessern. ;)
Es ist kein sehr langes Kapitel, ich werde mir beim nächsten Kapitel mehr Mühe geben.. xD
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"..Wieder gab es keine Angriffe auf Tokio in Japan. Auch hier in Deutschland hat sich nichts mehr geregt. Die Tokyo Mew Mew, wie sie sich selbst nannten, haben sich seit einem Monat nicht mehr gezeigt. Sind unsere Helden der Welt zusammen mit den unerklärlichen Katastrophen  endgültig verschwunden?...", sprach ein Reporter im Fernsehen. "Verdammt!", begann Kira wieder. "Wieso werden diese Gören aus Japan andauernd so gelobt?!" Ich gab nur ein Schulterzucken von mir. Die anderen 3 Mädchen wussten es auch nicht, 2 von ihnen regten sich zusammen mit Kira weiter auf. "Es ist schon über einen Monat her, seitdem die Aliens aufgehört haben uns anzugreifen, und wieder reden die über diese ZUCKERSÜßEN Mews! Nie werden wir erwähnt. Wir, die 5 Mädchen, die während dieser Zeit Deutschland beschützt haben! Dieser Sender ist außerdem ein deutscher Sender und erwähnt durchgängig die japanischen Mews!...." So ging es jeden Tag. Ich selbst war auch nicht sehr erfreut darüber, doch es brachte nichts, sich jeden Tag darüber aufzuregen. "Yuri, hast du denn gar keinen Groll gegen die?", fragte mich nun Anne. "Doch, klar hasse ich die, doch ich bin heute nicht so drauf, mich unnötig aufzuregen.", sagte ich und lachte etwas, als ich Kiras verblüfftes Gesicht sah. "Das ist nicht unnötig! Immer werden die gelobt und wir verachtet.. Nur weil wir andere Fähigkeiten haben? Weil wir einen anderen Namen haben? Ich verstehe das nicht" Mit diesen Worten seufzte Kira und ließ sich auf unserer Couch nieder. "Wir verstehen das alle nicht, doch es ist trotzdem unsere Pflicht. Außerdem gibt es schon lange keine Angriffe mehr. Bestimmt vergessen die Menschen die Mews schnell wieder und alles wird wieder normal. Du musst das positiv sehen.", sprach ich mit einem aufmunternden Lächeln. "Es wird aber nichts wieder norm-" Kira wurde von Anne unterbrochen. "Lass das, Kira!", zischte Anne dazwischen und stoppte Kira mit einem ernsten Blick. Ich wusste genau, was Kira sagen wollte. Jeder von uns wusste es. Mein Blick sank hinab. Mein großer Bruder hatte in Japan einen super Job gefunden, so klischeehaft es auch klang, es war wahr. Wir mussten in 2 Tagen nach Japan ziehen. Die meisten Sachen waren schon gepackt. "Verzeiht..", murmelte ich. Kurz danach spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. "Hey.. Kopf hoch", sagte Kira und versuchte nun mich aufzumuntern. "Wir werden uns einfach noch einen schönen Tag machen." Die anderen sahen mich mitleidig an, doch ein Lächeln war bei jedem zu sehen. Ich blickte jeden einzelnen an. "Danke Leute" Nachdem das mit wenigen Worten und vielen Ausdrücken geklärt war, feierten wir den restlichen Abend etwas. Wir schauten uns Horrorfilme an, die ich eigentlich nicht mochte, und erzählten uns verrückte Geschichten - eben ein richtiger Mädchenabend, der mit einer Kissenschlacht endete. Ich würde auf jeden Fall alle vermissen. Kira, Anne, Sara, Océane und ich waren schon lange befreundet. Obwohl ich wieder feststellte, dass es gar nicht so lange war. Wir kannten uns erst seit ungefähr einem Jahr. Durch die Aliens, die unseren Planeten angriffen, lernten wir uns kennen und freundeten uns an. Vorher bezwang jeder einzeln von uns die Chimären, wie die Aliens die Kreaturen nannten. Doch die Zeit kam jedem so lang vor. Nur Kira und ich kannten uns vorher schon. Wir waren beste Freunde seit der Grundschule.
"Yuri", flüsterte Jemand, als alle schon schliefen. "Hm? Was ist, Kira?", fragte ich leise mit einer müden Stimme. "Ich hab noch was für dich.", flüsterte sie weiter und urplötzlich spürte ich etwas kaltes an meiner Hand. "Was ist das?", hakte ich verwundert nach. "Eine Kette von uns", sagte plötzlich eine andere Stimme. Ich richtete mich auf. "Seid ihr alle doch noch wach?" Ich war sichtlich überfordert. Eine Kette für mich? Warum bekam ich so was? "Haha ja!", hörte ich hinter mir. Dabei erschrak ich mich. "Was ist hier los?", lachte ich dann. Schließlich machte ich das Licht an, betrachtete dann die Kette. "Wow..", kam aus meinem Mund. "Sie mag nicht die schönste sein, doch wir haben alle zusammen gespart und die für dich gekauft. Sieh es als Erinnerung an unsere Zeit.", erzählte Anne und lächelte sanft. "Wehe du wagst es, uns zu vergessen!", warf Kira ein. Ich lächelte überglücklich und umarmte jeden. "Danke!"
Am nächsten Nachmittag ging ich nochmal mit den anderen aus und wir machten uns wie geplant einen schönen letzten Tag. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass wir unsere Kräfte vollständig los waren. Damals hatte sich alles so verändert, dass man solche Tage wie jetzt gar nicht mehr gewohnt war. Am Abend kam wieder eine traurige Atmosphäre auf. Der Moment kam, indem wir uns trennen mussten. "Ich werde euch sehr vermissen..", schluchzte ich und die Tränen liefen durchgehend meine Wangen hinunter. Jeder weinte auf seine eigene Art. Kira heulte genauso wie ich, Anne lächelte mich weiterhin mit traurigen Augen an, Saras Augen verließen auch einige Tränen und Océane blickte die ganze Zeit deprimiert zu Boden.
Nach dem langwierigen Abschied ging ich nach Hause zu meinem Bruder. Dieser war wieder am Packen. Ich begrüßte ihn und half sogleich beim Packen. Meine neue Kette, die ich inzwischen auch trug, würde ich nie wieder abnehmen. Das hatte ich ihnen nahezu versprochen.
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