Es war einmal...

von kweenron
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
OC (Own Character) Owen Hunt
24.01.2016
28.02.2016
3
2248
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Spielt zwischen 5.01 "Es war einmal, Teil 1" und 8.23 "Der große Abflug"


First: Ein amüsanter Morgen
„Guten Morgen.“ Hörtest du ein Raunen, als du verschlafen mit deinen braunen Augen blinzeltest.
„Ist es schon Zeit?“ du schmiegtest dich in die starken Arme des nackten Mannes neben dir. „Die Nacht ist sicher noch nicht herum.“
„Leider ist sie das.“, du konntest das Grinsen auf seinen Lippen förmlich spüren, „Kommst du mit unter die Dusche? Ich habe heute Morgen länger frei als sonst.“
„Nein, ich hab heute früher Schichtbeginn.“ Mit einem gequälten Seufzer richtetest du dich auf und blicktest entschuldigend auf den Rothaarigen hinab „Wenn du dich beeilst haben wir noch Zeit für ein gemeinsames, schnelles Frühstück.“
„Das nenne ich Motivation.“ Er stahl dir einen Kuss, bevor er im Bad verschwand; gefühlte Sekunden später hörtest du das Rauschen des Wassers. Wie gerne hättest du nun die warmen Tropfen auf deiner Haut gefühlt, doch du hattest keine Zeit für so etwas; wie du gestern Abend erfahren hattest, hatte sich einer deiner Kollegen krank gemeldet und so durftest du nun einen Teil von dessen Patienten übernehmen. Es war nicht so als würdest du deinen Job auf der Kinderkrankenstation hassen, doch mehr Arbeit bedeutete weniger Freizeit und wer hatte dies schon gerne?
Ein schneller Blick auf den Digitalwecker brachte dich dazu aufzustehen und dir deine Unterwäsche anzuziehen, welche im Zimmer verstreut lag. Gerade als du dies getan hattest, klingelte es an der Tür. Verwundert hieltest du inne, wer könnte das früh morgens um sieben sein? Kurzerhand schnapptest du dir eines der Hemden, welches wahrscheinlich schon Wochen in seiner staubigen Ecke lag, und knöpftest es auf dem Weg zur Tür notdürftig zu. Als du den Eingang in das kleine Apartment öffnetest, schlug dir ein angenehmer Geruch entgegen: „Tut mir leid Owen, aber ich habe-“ Vor dir stand Doktor Mark Everett Sloan höchstpersönlich, mit der Tüte eines Bäckers in der Hand. „Oh, du bist nicht Owen.“
„Nein, nein bin ich nicht.“ Erwidertest du kopfschüttelnd.
„Dann muss ich mich in der Tür geirrt haben.“
„Nein, er wohnt schon hier.“ Mark musterte dich von oben bis unten und von unten nach oben, bevor ihm ein erneutes Oh von den Lippen glitt.
„Wir waren eigentlich zum Frühstück verabredet, da wir heute alle später anfangen – also Owen, Dereke und ich, meine ich. Aber offensichtlich scheint er beschäftigt zu sein.“
„Ich denke du bist einfach nur zu früh, Owen vergisst selten einen Termin. Zudem bin ich sowieso in ein paar Minuten weg, also lass dich nicht stören und komm rein.“
„Du könntest mich doch nicht stören, Laura, so weit kommt es noch.“
„Das ist das netteste Kompliment, das du mir jemals gemacht hast.“, lachtest du, „Owen steht gerade noch unter der Dusche.“ Der Mann, dessen Haarfarbe irgendwo zwischen schwarz, weiß und grau lag, nickte und ihr beide setztet euch an den Esstisch.
„Ich versuche mir gerade in Erinnerung zu rufen, wie du damals in meinem viel zu großen Hemd vor mir gesessen bist.“
„Ich hab nie Hemden von dir getragen, immer nur stink normale T-Shirts; du hattest gar nicht so viele, als dass ich sie hätte in den Tiefen deines Schrankes finden können.“ entgegnetest du.
„Ich kann dir ja zeigen wo ich sie versteckt habe.“ Er zwinkerte dir zu, obwohl er ganz genau wusste, dass du ihm keine Chance mehr geben würdest. Einen Moment später hörtest du, wie die Tür des Badezimmers geöffnet wurde und Owen fragte: „Hat jemand an der Tür geklingelt?“
„Offensichtlich.“ Antworteten Mark und du gleichzeitig. Innerhalb von Sekunden hatte der Ginger, welcher nur mit einem Handtuch bekleidet war, den Kopf in das Wohnzimmer gestreckt.
„Mark?“
„Hallo Owen, wir waren zum Frühstück verabredet, erinnerst du dich?“
„Oh…“
„Das hatten wir seit Wochen geplant!“ Mark spielte empört ein Schmollen vor und ein erneutes Lächeln schlich sich auf deine Lippen, während Owen die Situation eher peinlich zu sein schien.
„Tut mir leid, das habe ich komplett vergessen Mark. Gib mir ein paar Sekunden, dann habe ich mich angezogen – Laura?“ Er erinnerte dich daran, dass du ebenfalls noch halb nackt warst. Es störte dich nicht wirklich, schließlich war es nicht so als hätten beide dich noch nie splitternackt gesehen.
„Ich komme.“ Du folgtest deinem Geliebten zurück in das Schlafzimmer.
„Das tut mir so unglaublich Leid, wirklich. Versaue ich dir den Morgen?“ fragte der Rothaarige und zog dich an der Hüfte zu sich.
„Es ist ein sehr amüsanter Morgen, wenn du mich fragst.“ Schmunzeltest du und küsstest ihm auf die Lippen. „Außerdem muss ich sowieso los; ich bin spät dran.“ Seufzend ließ er dich los und zog ein T-Shirt aus dem Schrank, während du deine Sachen vom Boden aufhobst. Du streiftest dir die schwarze Jeans und das braune Shirt über, bevor du für ein paar Minuten im Bad verschwandest um deine Haare in eine angemessene Frisur zu bringen. Nachdem dies als erledigt galt, tratest du zu den beiden Männern in den Wohn- und Essbereich.
„Und du bist sicher, dass du nicht bleiben kannst Laura?“
„Sehr sicher Mark; viele kleine, süße Menschen warten auf mich.“ Kaum hattest du dir Schuhe und Jacke angezogen, bekamst du von Owen einen Abschiedskuss und verabschiedetest dich damit: „Wir sehen uns.“
Dein Schmunzeln brach auch nicht ab, als du die Tür hinter dir zugezogen hattest und im engen Flur standest – so gut gelaunt warst du schon lange nicht mehr gewesen. Mit Leichtigkeit hüpftest du die Treppen hinunter und tratest in die herbstliche Morgenluft. Du nahmst dir einen Moment um tief durchzuatmen, kühl war es an diesem Tag. Ein leichtes Lüftchen wehte dir eine Haarsträhne ins Gesicht als du auf den Bürgersteig tratest. Entgegen kam dir, kaum dass du zwei Meter gegangen warst, ein weiterer Arzt aus dem Seattle Grace Mercy West Hospital, welchen du mit einem fröhlichen „Guten Morgen Doktor Shepherd“ begrüßtest. Kaum das ihr aneinander vorbei gelaufen wart, drehtet ihr euch zueinander um und du schenktest ihm ein strahlendes Grinsen, als du seinen viel sagenden Blick ersahst.

---

Authors Note:
Das erste Kapitel meiner Grey’s Anatomy One Shot Sammlung – und Gleichzeit das einzige in Du-Form.
Ja, richtig gelesen: Dies hier wird nur eine Sammlung an One Shots über meinen Charakter Laura Lane und ihr Leben im Seattle Grace Mercy West bzw. dem Grey Sloan’s Memorial Hospital. Ich denke ich werde immer die Episode oder den Zeitraum dazu schreiben, in welchem der Text angesetzt ist.
Mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen: Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.
~Ronja
Review schreiben