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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
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06.03.2016 1.184
 
Auf einer Wellenlänge

Heute war ein ganz üblicher Schultag. Als wir den Schultag hinter uns gebracht hatten, wollte ich mich mit meinen Brüdern auf den Heimweg machen. Ich und Daike warteten eine Weile auf unseren älteren Bruder, jedoch kam er  nicht. Nach Schulschluss blieb er auch bei unserer Lehrerin hängen und anscheinend hing er auch noch immer dort, weshalb wir beschlossen, nach ihm zu sehen. Tatsächlich befand er sich noch zusammen mit Akina in unserem Klassenzimmer.
„Alles okay?“, fragte Akina, als sie uns erblickte.
„Ja, wir haben uns nur gefragt, wo Akio bleibt.“, erklärte der Rothaarige.
„Ich werde Akina heute zu einem Date ausführen.“, kam es auf einmal von Akio.
Nach diesen Worten lief die braunhaarige junge Lehrerin ein wenig rot an, da sie damit überhaupt nicht gerechnet hatte.
„Aha. Na dann können wir wieder gehen.“ Grinsend verließ ich mit meinem Bruder das Klassenzimmer und ging mit ihm nach Hause.

„Hast du das mit dem Date ernst gemeint?“, hakte Akina noch einmal nach, da sie sicher sein wollte, ob er sie wirklich ausführen wollte.
„Klaro.“, lächelte der braunhaarige Halbdämon.
Diese Bestätigung zauberte Akina ein sanftes Lächeln auf die Lippen.
„Sag mal…“, setzte Akio an.
„Was denn?“, fragte Akina.
„Weiß meine Schwester überhaupt schon, dass Allen dein Bruder ist? Du hast mir deine Brüder ja letztens schon vorgestellt. Ich war ziemlich überrascht, als Akira deinen Bruder zu uns eingeladen hatte und ihn uns vorgestellt hat.“, fuhr der Braunhaarige fort.
„Wenn du ihr nichts gesagt hast, weiß sie nicht, dass er mein Bruder ist. Als Allen bei euch war, kanntet ihr doch schon.“, fiel Akina auf, „Hat sich Akira darüber nicht gewundert?“
„Nö, wir haben uns nichts anmerken lassen.“, gestand Akio grinsend und rieb sich über den Nacken.
„Wieso das?“, grinste nun auch Akina.
„Kein Plan.“, erwiderte Akio verlegen.
„Na du bist mir schon so einer.“, lächelte Akina sanft.
Auch Akio wuchs ein Lächeln aufs Gesicht.
„Wir sollten los, wenn du auch wirklich möchtest.“ Akio sah das junge Mädchen erwartungsvoll an.
Akina nickte zustimmend. Sie packte ihre Sachen zusammen und ließ die Schulsachen im Klassenzimmer, damit sie diese nicht mitschleppen musste. Daraufhin verließ sie mit dem jungen Halbdämon die Schule.

Akio führte das Mädchen in einen Wald. Er wollte mit ihr die Zeit allein genießen, aber seine Geschwister wollte er zuhause auch nicht rauswerfen, weshalb er beschloss, Akina hier im Wald zum auszuführen. Als sie an einem See ankamen, blieb er mit ihr stehen. Einige Meter vom See entfernt, stand eine kleine, aber gut anschauliche Hütte. Kurz nachdem sein Vater verstarb, hatte er sich hier eine Hütte mit seinen Geschwistern gebaut, wo sie sich auch eine Weile zurückgezogen hatten.
Erstaunt sah sich Akina um. „Ist das eure eigene Hütte?“
„Ja. Ich, Akira und Daike wohnten hier ein paar Jahre, kurz nach Vaters Tod.“, erklärte der Braunhaarige.
„Und dann seid ihr wieder zurückgezogen?“, hakte Akina neugierig nach.
„Ja. Wir wollten uns damals ein paar Jahre abkapseln und irgendwann waren wir auch wieder bereit für die Außenwelt. Aber du und deine Brüder haben ja auch keine Eltern mehr. Irgendwie haben wir echt einiges gemeinsam. Und meinen leiblichen Vater, sehe ich nicht mal als unseren Vater…“, lächelte der Mischling sanft.
„Die Gemeinsamkeiten sind mir auch schon aufgefallen.“ Akina lächelte zärtlich. „Und euer Rückzug damals, kann ich auch verstehen.“
„Wir kommen trotzdem noch oft hierher.“
„Ist ja auch ‘ne echt schöne Gegend.“, meinte Akina.
Akio lächelte das Mädchen an und nahm sie mit in die Hütte. Die Einrichtung war beinahe wie in einer normalen Wohnung. Küche, Toilette, Waschbecken, Betten und vieles mehr. Hier konnte man also auch unbeschwert leben. Akina fragte woher sie diese Hütte her hatten, immerhin hatte man gerade im Kindesalter kaum Geld, wenn überhaupt, zu so etwas. Akio erklärte, dass die Hütte selbst gebaut war, genauso wie die Einrichtung, zumindest größtenteils. Akio bat Akina sich schon einmal zu setzen, was sie auch tat. Währenddessen fing der Braunhaarige an zu kochen. Akina würde ihm sehr gerne helfen, jedoch wollte er das nicht, da er sie schließlich eingeladen hatte, weshalb sie sich mit dieser Begründung zufrieden gab.
Anstatt so lange zu herumzusitzen, sah sich Akina ein wenig in der Hütte um, womit Akio auch kein Problem hatte. Sie musterte ein paar Bilder, die an der Wand hingen. Das waren alles Bilder aus Akios, Akiras und Daikes Kindheit. Auch sein Adoptivvater war auf einigen der Bilder zu erkennen. Natürlich auch Kuro, die Katzendämonin.
„Das sind echt schöne Bilder.“, meinte die Braunhaarige zu sich selbst, da Akio noch immer mit dem Kochen beschäftigt war.

Akina nahm wieder am Essenstisch Platz, nachdem Akio fertig war und sogar schon den Tisch gedeckt hatte. Der Braunhaarige setzte sich ihr gegenüber, damit sie sich besser unterhalten konnten.
„Guten Appetit.“, wünschte Akio dem Mädchen.
„Gleichfalls.“, lächelte Akina.
Als Akina anfing zu essen, hatte sie das Gefühl, sie sei auf Woke sieben. Sie hatte schon von Akios Geschwistern gehört, dass er gut kochte, aber das übertraf wirklich alles. Sie hatte wirklich noch nie so etwas Leckeres gekostet, wie jetzt. Er mochte zwar faul sein, aber das Kochen konnte er, das musste sie ihm lassen. Was ihr noch auffiel, dass er sich viel weniger idiotisch benahm, wenn man etwas mit ihm privat unternahm.
Nachdem beide aufgegessen hatten, brachte Akio noch eine Nachspeise. Einen köstlichen Schokoladenpudding. Als Akina auch von diesem kostete, musste sie feststellen, dass sie noch nie so einen guten Pudding aß, wie diesen hier, der von Akio selbstgemacht wurde.
Nach dem Dessert fing Akio an den Tisch abzuräumen, wobei Akina ihm half. Er bedankte sich selbstverständlich für ihre Hilfe.

Gemeinsam verließen sie die Hütte und liefen zum See. Akios Lächeln wurde auf einmal zu einem breiten Grinsen. Akina sah ihn nur verwirrt an. Doch so schnell schaute sie gar nicht, wurde sie schon vom Braunhaarigen ins Wasser gestoßen. Während Akio lachend am Seeufer stand, schwamm das junge Mädchen ans Ufer und zog ihn eiskalt mit ins Wasser. Akio sah sie verstummt an. Doch dann fingen beide an, zu lachen.
Die beiden spritzten sich mit dem Wasser voll, drückten sich immer wieder gegenseitig unter das Wasser. Das ganze ging ungefähr fünfzehn Minuten so weiter, bis sie ein wenig k.o. waren vor lauter lachen, weshalb sie wieder aus dem Wasser gingen. Schnell huschte Akio in die Hütte und kam mit zwei Handtüchern wieder, wovon er Akina eines abgab. Damit hielten sie sich warm. Leider hatte keiner von ihnen Ersatzkleidungen dabei, was ihnen aber nichts ausmachte.
Nachdem sie sich ein wenig aufgewärmt hatten, begleitete der Halbdämon das braunhaarige Mädchen nach Hause. Ehe Akio wieder verschwand, gab er ihr flüchtig einen Kuss auf die Wange und winkte ihr, als er weiterging.
Akinas Wangen nahmen eine leicht rosige Farbe wahr. Vorsichtig hielt sie ihre Hand dort, wo eben noch Akios Lippen lagen.
„Alles okay?“, riss Hayate seine Schwester aus ihren Gedanken.
Sie schrak ein wenig zusammen und nickte.
„War das nicht eines deiner Schüler? Was läuft denn da?“, grinste Akinas ältester Bruder.
Immerhin hatte er das nicht übersehen, dass Akio ihr einen Kuss auf die Wange gab.
„Das geht dich überhaupt nichts an.“, konterte sie nur und ging ins Haus, woraufhin Hayate ihr folgte, noch immer grinsend.
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