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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
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21.11.2018 1.107
 
Feier

Gerade als mich Allen zu Komui bringen wollte, wurde ich beinahe von Akina umgerannt, als sie mich völlig stürmisch in die Arme nahm. Ich wäre sogar fast hingeflogen, was aber auch daran lag, dass meine Muskeln abbauten und auch dass ich sehr abgenommen hatte, da ich nicht wirklich viel zu essen bekommen hatte.
„Huh.“, machte ich nur und sah die Braunhaarige an. Ich hörte von ihr nur ein Schluchzen, mehr nicht. „Kina?“
„Lebst du wirklich?“, wollte sie von mir wissen.
„Ich bin doch kein Zombie.“, erwiderte ich nur.
„Tut mir leid, das ist alles meine Schuld…“
„Nein, ist es nicht, wenn es umgekehrt verlaufen wäre, hättest du sicher dasselbe für mich getan, findest du nicht?“
„Schon…, aber trotzdem.“, murmelte Akina.
Ich verpasste ihr nur eine leichte Kopfnuss und seufzte. „Du solltest echt mal aufhören, egal bei was, dir immer die Schuld zuzuschieben.“
„Aber…“
„Kein aber.“, sandte ich ihr einen warnenden Blick zu und wischte ihr die Tränen weg, woraufhin ich lächelte, was sie jedoch nicht erwidern konnte.
„Wie ist das überhaupt möglich, dass du…?“
Ich hielt ihr den kleinen blauen Hasendämonen vor die Nase. „Frag ihn, aber der Bengel ist rotzfrech.“
„Dann passt er ja zu dir.“, konterte die Braunhaarige.
„Hallo?“, beschwerte ich mich nur. „Seine Fähigkeit ist aber nicht unendlich, da hatte ich wohl echt 'nen Dusel gehabt.“
Schließlich erzählte ich ihr alles, was geschehen war, damit sie auch verstand, wieso ich noch beziehungsweise wieder lebte.
„Geh erstmal zu Komui.“, seufzte Akina, woraufhin ich nickte und dann mit Allen mitging. Akina dagegen ließ sich auf dem Sessel hinter sich nieder und wurde schließlich von Akio in den Arm genommen, der auch sehr erleichtert darüber war, dass ich wohlauf war.

Komui untersuchte mich am ganzen Körper, was mich wenig störte, da er schließlich Arzt war. Der Frauenarzt hatte mich auch schon zu einem normalen Arzt verweisen wollen, da mein körperlicher Zustand wirklich miserabel war. Die Wunden von den Ketten, die sich um die Handgelenke befanden, waren noch ziemlich aufgerieben. Die Wunden dort waren sehr tief und ich hatte auch einige Narben am Oberkörper, vor allem am Rücken, durch die ganze Folter die ich erlitten hatte.
Allen fragte sich, ob das Ungeborene dadurch wirklich gesund war, was Komui aber auch nochmal bestätigen konnte, dass die Kleine putzmunter in meinem Bauch aufwuchs. Jedoch wäre es dringend nötig, dass ich ordentlich etwas zu mir nahm, damit das Kind nicht auch an Unterernährung litt. Aber erstmal versorgte Komui die entzündeten Wunden an meinem Körper und gab mir auch die entsprechenden Medikamente dafür. Meine erste Frage war auch erstmal, ob sich die Zeit irgendwie negativ auf mein MS auswirkte, was der Arzt jedoch noch nicht sagen konnte, da man während der Schwangerschaft kaum etwas merkte.
Als ich mich schließlich wieder anziehen konnte, versuchte ich auch etwas zu essen, jedoch dauerte es keine zehn Minuten an, bis ich auf die Toilette rannte und das, was ich eben zu mir nahm, wieder auskotzte.
„Akira…“, kam es von Allen total besorgt.
„Mach dir keine Sorgen, wir kriegen das wieder hin. Ihr Magen ist das vermutlich momentan noch nicht gewohnt.“, meinte Komui.
„Und nun…?“
„Ich schätze, dass es für die erste Zeit eine Magensonde machen wird, immerhin geht es auch um die Gesundheit des Ungeborenen.“, erklärte der Brillenträger und nahm mich schließlich nochmal mit sich mit in seine Praxis, die sich direkt im schwarzen Orden befand und er mir dort die Sonde durch die Nase anlegte.
„Ey muss das echt sein?“, grummelte ich schon fast beleidigt.
„Wenn du dein Kind nicht verlieren willst und nicht selbst noch mehr abnehmen möchtest, ja. Du bist schon in einem Magersüchtigen ähnlichem Zustand.“
„Wieso? Ich will doch nicht abnehmen.“
„Was hast du denn nach deiner Flucht gegessen?“, wollte er wissen.
„Naja…, nicht viel, also nur so viel, dass ich es noch für mich behalten konnte.“, gab ich kleinlaut zu.
„Dein Magen muss sich nur wieder daran gewöhnen, dann wird das schon.“
„Na gut…“, seufzte ich.

Erneut nahm mich Allen in die Arme und ich bemerkte, dass er auch noch ein leises Schluchzen von sich gab, weshalb ich ihn ansah und auch sah, dass er weinte und wischte ihm die Tränen weg.
„Tut mir leid, Schatz.“, versuchte ich ihn zu besänftigen und küsste ihn vorsichtig, was er auch erwiderte und seine Arme um meine Schultern legte.
Als ich mich von ihm löste meinte er nur: „Mach den Scheiß wirklich nie wieder…, ich möchte dich nicht auch noch verlieren.“
„Keine Sorge, so schnell wirst du mich nicht los.“, lächelte ich und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, was ihn wenigstens zum Lächeln brachte.
„Mama!“, rief Rin und rannte auf uns zu, ehe sie sich an uns drückte und ebenfalls erleichtert war, dass ich wieder hier war.
„Na? Hast du gut auf deinen Paps aufgepasst?“, fragte ich grinsend.
„Klar.“
„Hallo, du weißt, dass sie das Kind ist und nicht ich?“, beschwerte sich Allen.
„Sicher?“, fragte ich ihn mit hochgezogener Augenbraue.
„Blöde Kuh.“, grummelte er.
„Ich doch nicht, du Tölpel.“
„Wie habe ich das vermisst…“, jammerte er. „Du weißt, ich kann den Namen genauso wenig leiden, wie den Spitznamen, den mir Kanda immer gibt.“
„Du hast mich zuerst beleidigt.“, meinte ich frech.
„Das du aber auch immer das letzte Wort haben musst.“, konterte der Weißschopf und er musste zugeben, dass er solch Diskussionen mit mir vermisst hat.
„Klar, ich bin auch 'ne Frau.“, grinste ich.
„Ihr seid unmöglich.“, seufzte Rin. „Aber irgendwie war es viel zu ruhig ohne dich, Mama. Was hast du überhaupt für einen Schlauch da in der Nase?“
„Das ist dafür da, dass ich wieder zunehme.“, erklärte ich in kurzer Version, da Rin es eh noch nicht wirklich verstehen würde.
„Ach so, solange du wieder fit wirst.“
„Klar.“, lächelte ich.

„Kommt ihr mal?“, kam es von Hayate, der dazugekommen war.
„Wegen?“, forschte ich, aber der Braunhaarige antwortete nicht und zog uns stattdessen mit sich mit in den Essensraum.
Ich war erstmal überrascht, weil man wohl in der Zeit eben alles vorbereitete, um meine Rückkehr zu feiern. „Wozu…?“
„Ist doch klar.“, kam es von Lavi und schnippte mir gegen die Stirn. „Es muss schließlich gefeiert werden, dass du doch noch unter uns bist und wieder zurück bist.“
Ich lächelte etwas und wurde etwas rot. „Danke…, ihr seid echt süß.“
Letztendlich wurde ich von einigen umarmt, was mich etwas schmeichelte, da ich so etwas überhaupt nicht kannte, vor allem, weil ich eine Zeit lang mit Daike und Akio allein lebte und wir zuvor eigentlich keine Freunde hatten.
Das einzige was mich zum Seufzen brachte, dass sich Kanda und Allen mal wieder anfingen zu streiten, aber ich versuchte das zu ignorieren, da das wohl nicht mein Problem war.
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