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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
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16.07.2018 1.105
 
Road vs. Lavi

„Mara!“, schrie Kuro voller Sorge und stand zu weit weg um sich noch zeitig genug dazwischenwerfen zu können.
Der Wolfsdämon schloss hiermit schon mit ihrem Leben ab und schloss schließlich ihre Augen. Einige Sekunden später bemerkte sie jedoch, dass sie nicht getroffen wurde. Sie hatte nur einen Luftstoß bemerkt, weshalb sie ihre Augen wieder öffnete.
„Lavi, wie hast du uns gefunden?!“, kam es von Allen.
Der rothaarige Exorzist ließ seinen schwarzweißen Hammer wieder in seine normale Größe schrumpfen, die er nach Belieben größer und kleiner werden lassen konnte.
„Lenalee hat mir erzählt was passiert ist.“, erwiderte er und sah dem Noah in die Augen. „Was stellst du nur wieder mit den Leuten an?“
Lächelnd verschränkte die Violetthaarige ihre Arme hinter den Kopf.
„Ihr seid stärker geworden und mit euch hat man immer wieder Spaß, nun noch viel mehr, da Allen wohl nun eine Geliebte hat.“ Wobei das schon fast wieder enttäuschend für sie war. „Nur schade, dass du dich nun auch noch einmischen musst. Doch du stehst mir nun alleine im Kampf gegenüber.“
„Wer sagt, dass mein Hauptziel der Kampf gegen dich ist? Ich möchte eigentlich nur meine Freunde befreien, mehr nicht. Selbst deine Kampfpartnerin hast du ziemlich zugerichtet.“, stellte Lavi fest, als sie die Pflanzendämonin bemerkte.
„Riane war noch nie meine Partnerin, sie ist letztendlich nur ein ‚Werkzeug‘ für mich, dass sich für ziemlich nützlich erwiesen hat. Praktisch ist sie für mich sowas, wie ein Akuma es ist.“
„Du bist echt grausam.“, meinte der Augenklappenträger nur und wandte sich zu Mara. „Ich hoffe du bist okay?“
Die Wölfin nickte. „Ja, ich danke dir.“
Ehe Road sämtliche waffenartige Gegenstände auf Lavi abfeuerte, vergrößerte Lavi seinen Hammer. Hierbei wendete er das Feuersiegel an, woraufhin sich sein Hammer teils rot färbte und sich schließlich Flammen in der Form einer riesigen Schlange bildete, die diese Kerzen restlos zum schmelzen brachte und auch weiter auf Road zugerast kam.
Der Noah grinste nur verschmitzt vor sich hin und machte einen Satz nach oben, um den Flammen ausweichen zu können. Als diese sie auch noch verfolgten, stieß sie sich an der Wand ab um auf die andere Seite zu gelangen, das machte sie solange, bis das Feuer erlisch.
„Hach ohne Lero macht das Ganze nur halb soviel Spaß.“, stellte sie fest und richtete sämtliche Glassplitter, die am Boden lagen auf Allen und die Anderen übrigen Kampffähigen.
Lavi rannte schnell zu seinen Kameraden und wehrte den größten Teil der Scherben ab und bekam teilweise selbst etwas ab. Jedoch machte der Exorzist große Augen, als man nun auch noch das Schwert auf ihn richtete, das soeben noch an der Wand gehangen war. Er machte sich zum Konter bereit und gerade als Kamelot die Waffe abschoss, schwang er seinen Hammer, doch er musste dann auch noch feststellen, dass das Schwert auf einmal verschwunden war. Überall sah er sich um, jedoch zuckte er auf einmal zusammen und spuckte Blut. Als er zu sich hinabschaute, bemerkte er, dass das Schwert sein Bauch durchbohrt hatte und am Rücken wieder hinausragte. Schmerzerfüllt ging der Augenklappenträger zu Boden. Rausziehen konnte er das Schwert jedenfalls nicht, da er sonst drohte zu verbluten.

Die Chancen standen noch schlechter, als Ticky auch noch hinzukam. Offenbar mussten sie aufgeben oder gar mit ihrem Leben abschreiben.
„Da steckst du, das Gräflein erwartet uns doch schon. Hast du denn das Mädchen von Allen endlich?“, wollte der männliche Noah von ihr wissen.
„Och, du störst mich beim Spielen. Und natürlich haben wir sie gefunden, was dachtest du denn?“
„Wolltest du nicht versuchen, sie zu einem Akuma zu machen?“
„Ich schätze wohl nicht, dass das funktionieren würde, immerhin schätze ich, dass Allen aus seinen Fehler damals gelernt hat, viel eher müsste ich es bei seinen Brüdern versuchen, aber sie sind leider nicht anwesend.“, schilderte die Violetthaarige. „Aber ich würde sie trotzdem gerne mitnehmen.“
„Das wollte der Graf doch ohnehin.“
Allen wurde sauer und entwickelte dadurch eine Kraft, wie nie zuvor und befreite sich einfach von der Wand, auch wenn er dadurch seine durchstochenen Wunden noch mehr aufriss, aber dafür liebte er mich viel zu sehr, weshalb ihm die Schmerzen egal waren.
„Was wollt ihr von meiner Freundin?!“, schrie Allen wutentbrannt und ging dabei auf beide der Noahs los, wurde jedoch von Ticky gegen die Wand zurückgeschlagen und verlor dabei sein Bewusstsein, da er mit dem Kopf aufprallte.

Einige Stunden verstrichen. Da man sich schon Sorgen um die Exorzisten und die Anderen machte, suchte Miranda schon nach ihnen. Nach einer Weile hatte sie ihre Kollegen auch aufgefunden und war schockiert was hier passiert war, da jeder von ihnen Verletzungen davontrug. Nur von Allens Geliebten fehlte jede Spur, genauso wie von den Feinden, gar der Dämonin.
Daraufhin rief die Braunhaarige Hilfe, damit die Verletzten ins Krankenhaus gebracht und behandelt wurden.

Tage später war ich noch immer in der Luft hängend an Ketten gefesselt. Die Arme waren nach oben gerichtet, da die Ketten an der Decke befestigt waren, während die Fußketten am Boden befestigt waren. Tag täglich wurde ich tagsüber mit Illusionen durch Road gequält, die mit meiner Vergangenheit zu tun hatten oder Menschen, die mir nahestanden. Das war schlimmer, als wenn sie mir beispielsweise die Zeh- oder Fingernägel ausriss, was sie bereits schon getan hatte.
Die meiste Angst hatte ich jedoch um die Ungeborene, dass ich das Kleine verlieren würde oder dass es nicht gesund zur Welt kommen würde, sofern ich das hier überleben sollte.
Selbst nachts konnte ich kein Auge zu machen, auch wenn ich da von den Illusionen meine Ruhe hatte. Da war die Stellung wie ich gefangen war, viel zu unbequem. Road amüsierte das jedoch köstlich und kam schließlich zu mir, als der Morgen anbrach.
„Du wirst mir meinen Allen nicht einfach wegschnappen.“, sagte sie mir nur.
„Er scheint aber nicht besonders Interesse an dir zu zeigen.“, antwortete ich.
„Ach man, du bist echt langweilig, du gehst psychisch irgendwie gar nicht kaputt.“, seufzte sie.
„Zwar uncool, dass alles zu sehen, aber mittlerweile ist mir bewusst, dass das nicht echt ist. Nunmehr frage ich mich, was ihr von mir wollt?“
„Hm, wir hatten gehofft, dass dieser Satan deinen Körper benutzen würde um dich zu befreien, aber er scheint sich nicht sonderlich für euch zu interessieren? Außerdem ist es toll, wenn Allen gequält ist und sich Vorwürfe machen wird, dass er dich nicht retten konnte.“
„Was wollt ihr denn von ihm?“
„Das würdest du gerne wissen wollen? Außerdem wirst du scheinbar nicht mit uns kooperieren?“
„Lieber würde ich sterben.“
„Und was ist mit deinem Kind?“
„Woher…?“
„Es wäre doch schrecklich für Allen, wenn er dich und sein Kind verlieren würde…“, grinste sie nur freudestrahlend.
Offenbar wollte sie mich nun doch ums Eck bringen…
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