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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
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56 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.06.2018 1.046
 
Road Kamelot

Plötzlich griff die Dämonin in den Boden, sodass er sich unter den Angreifern in mehrere Teile aufsplitterte, weshalb die Jungs, Lucy, Mara und Kuro einen Satz nach oben machen mussten um nicht in die tiefe Grube hineinzufallen, die sich unter ihnen gebildet hatte. Lucy handelte schnell und packte die Vier mit den Vektoren und zog sie mit sich mit, worauf sie mit ihnen auf einen festen Boden landeten.
Daraufhin benutzte das Monster die Ranken, woraus dessen Schwanz bestand und auch diese, die von ihren Händen kamen und fesselte damit ihre Gegner ganz ohne weitere Probleme, da sie die Schlingpflanzen nach Belieben verlängern konnte.
„Und jetzt seht zu, wie mein Partner eurer Freundin Garaus macht.“, grinste der weibliche Dämon hämisch.
Das Skelettähnliche Akuma ging daraufhin auch auf mich zu, aber ehe er zuschlagen konnte, wurde er mit einer unsichtbaren Kraft gegen die Wand neben mir gedonnert.
Diese Präsenz erkannte Lucy sofort, da eine Gleichgesinnte gekommen war um ihnen zu helfen.
„Nana?“, wunderte Lucy sich und war nicht sicher, dass sie das schaffen würde, da sie viel zu gutmütig und sanft war, das wusste die Königin der Diclonius‘.
„Du solltest dich von dem Akuma fernhalten!“, warnte Hayate nur, da das Virus von ihnen tödlich war.
„Lucy ist meine Beute und ich lass nicht zu, dass du Freunde von Taro anfasst!“, mahnte die Rosahaarige nur und hatte den Braunhaarigen völlig ausgeblendet.
„Taro?“, kam es nur von Mara, bemerkte jedoch, dass Nana scheinbar niemanden zuhörte.
Die Kurzhaarige befreite mich mit eines ihrer Vektoren und zog mich zu sich, jedoch unterdrückte sie ihre Angst dabei völlig und erwähnte davon auch nichts. Ich spürte nur, dass ihr Körper angespannt war, weshalb ich das erkannte. Jedoch sagte ich nichts. Ich bemerkte ein Messer neben meinen Füßen liegen und hob dieses schließlich auf, bevor der Akuma angriff, drückte ich Nana zu Boden und wich dabei auch geschickt aus, da ich einen Kampf besser mit ihm vermied um eben nicht von diesem Virus infiziert zu werden. Schließlich rannte ich zu der Rankendämonin samt dem Messer in der Hand. Ohne Angst, dass mir diesmal meine MS dazwischenkam, wich ich geschickt den Angriffen von dem Akuma aus, während Nana auch einige davon mit ihren Vektoren abfing, da diese Attacken den unsichtbaren Armen nichts anhaben konnte, wie sich herausstellte. Das überhaupt ausprobiert zu haben, war trotzdem ziemlich riskant gewesen.
„Du wirst hier nicht durchkommen!“, schrie das dämonische Mädchen nur und wollte ihre Zunge, die ebenso aus den Schlingpflanzen bestanden, um meinen Körper wickeln. Doch so schnell wie sie mich damit fesselte, ließ sie mich wieder los, als mein Körper etwas unter blauen Flammen stand, die ich normalerweise eigentlich nur mit meinem Schwert, wie Akio auch, betätigen konnte, indem ich dieses zog. Selbst ich war etwas verwundert, wie das geschehen konnte.

Punktgenau warf ich das Messer, sodass einige der Dornenreichen Lianen zerschnitten wurden, sodass sich die anderen ohne weitere Probleme befreien konnte.
Sofort ergriff Allen die Initiative und attackierte den Dämon, der beinahe Nana erwischt hätte.
Uns war bewusst, dass wir uns besser beeilen sollten, ehe dieser seltsame Millennium Graf oder sonst wer von den stärkeren Gegnern auftauchte.
Doch bevor Allen dem Akuma die Erlösung schenken konnte, flog dieser schon in der Luft gegen die Wand und auch der Pflanzendämon ging mit schwersten Verletzungen zu Boden. Die Wunden zwangen sie sich dabei in ihre Form von vorher zurück zu verwandeln. Blut klaffte aus ihrer riesigen Wunde, da ihr rechter Arm hinter an der Wand mit spitzen Kerzenlichter festgenagelt war.
„Akumalein, halte dich nun raus, ich würde gerne den Rest übernehmen.“, ertönte eine fröhlich klingende weibliche Stimme.
Als sich das Mädchen zu erkennen gab, staunte Allen nicht schlecht. „Road?!“
„Also wirklich mein lieber Allen, jetzt hat dich dieses Weib ja schon weggeschnappt.“, sagte sie in einem schmollenden Unterton und sah ihn dabei ziemlich unschuldig an.
Ich war irritiert und fragte mich, was sie damit meinte. Hatte er vor mir mit einem anderen Mädchen schon etwas am Laufen? Jedoch blieb ich ruhig und gelassen, da ich dem Weißhaarigen zu hundert Prozent vertraute und Fragen konnte ich mir noch immer für später aufheben.
„Ich werde das doch nicht zulassen.“, lächelte Road amüsiert, woraufhin ich schließlich schlagartig aufschrie und zu Boden ging.
„Akira!“, rief Allen nur besorgt und wollte zu mir eilen, wurde jedoch wortwörtlich mit den spitzen Kerzen und Nageln an die Wand genagelt. Ebenso hatte sie seinen Metallarm durchbohrt, der nun auch an der Wand festhaftete.
Schließlich wandte sich der weibliche Noah zu den anderen und tat mit Hayate dasselbe, wie sie schon mit Allen tat. Road sprang gelassen in die Luft hinauf, als Lucy und Nana sie mit den Vektoren attackieren wollten. Das Mädchen war so schnell, dass sich die Dicloni gegenseitig trafen und sich damit gegenseitig außer Gefecht setzten.
„Du bescheuerte Göre!“, fluchte Hayate genervt und versuchte sich zu befreien, was jedoch zwecklos war, da er sich sonst noch mehr verletzen würde, als ohnehin schon. Eigentlich würde er sogar darauf pfeifen, jedoch waren diese Kerzenspitzen ziemlich fest eingenagelt.

Grinsend schlenderte Road zu mir. Eigentlich war ich nie eine Person, die sich schnell unterkriegen ließ, jedoch war das, was ich sah zu viel. Ich hatte keine Ahnung, dass all das nur Illusionen waren, da alles so real schien. Ich sah nur, wie Allen, Daike und Akio von Road wie eine Puppe auseinandergerissen wurde, was mir emotional zu viel wurde. Doch eigentlich wusste ich, dass meine Brüder nicht hier waren, aber man wusste nie, wer zur Hilfe gekommen war. Ich schrie erneut auf, als Road mir eines ihrer Kerzen, die auch noch heiß durch das Feuer waren, durch einige Stellen an meinem Körper stach. Nebenbei brach sie mir auch nach und nach jeden Finger und dieser Anblick, dass ich durch diese Illusionen litt, war Allen zu viel. Mit aller Macht versuchte er sich zu befreien, was ihm jedoch nicht gelang.
Kuro und Mara dagegen hatten ihre normalgroße Form wahrgenommen und sich versteckt, die nun aber auch zum Vorschein traten. Während Kuro zu den Jungs eilte und diese befreien wollte, griff Mara mit einem Sprung Road von oben an und nahm dabei wieder ihre übergroße Form an.
Doch Road bemerkte dies und ohne sich überhaupt umzudrehen, brachte sie einige Glasscherben und die spitzen Kerzenlichter zum schweben und richtete diese auf den Wolfsdämon, ehe sie diese auf sie schoss.
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