Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
Alle Kapitel
56 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.03.2018 1.294
 
Die Suche

Akina schaute auf, als sie dachte man hätte sie endlich gefunden. Das wurde sie auch, jedoch nicht von Jemandem, den sie erwartet hätte.
Ein kalter Blick hatte in sie gedroschen, was ihr beinahe Angst machte. Sie spürte die Mordlust in der fremden Person brodeln. Akina wollte schnellstens weg, jedoch hinderten die Ranken sie an der Flucht. Wenn sie hier sterben würde, war es das für das Kind und auch für Akira…
Gerade als die Fremde mit der Faust ins Gesicht schlagen wollte, schlug sie stattdessen woanders ein.
„Akio…“, murmelte Akina völlig erleichtert, als sie ihn bemerkte und er den Angriff der Gegnerin abfing.
„Geht’s dir gut?“, wollte er wissen, woraufhin sie nickte.
Gerade als Akio die Fremde von sich wegtrat und er sein Schwert ziehen wollte, ergriff die Unbekannte aus unerklärlichen Gründen die Flucht.
„Hast du ‘ne Schwester? Die sieht dir ja wie aus dem Gesicht geschnitten.“, stellte Akio fest.
„Nein, eigentlich nicht, ist wohl Zufall…“, murmelte sie.
„Ist was dran, warum sollte dich deine Schwester auch angreifen?“, bemerkte der Halbdämon.
Trotz alldem zog der Braunhaarige sein Schwert, woraufhin seine Ohren viel spitzer verliefen als so schon und sich ein paar blaue Flammen erkennbar machten. Vorsichtig befreite er seine Liebste dank der Waffe von den Ranken und sah sich ihre Beine an. Das Ganze sah nicht gerade schön aus, weil die Dornen sich bis ins Fleisch gefressen haben und als er die Dornen vorsichtig rausnehmen wollte, musste sie sich auch sehr zusammenreißen, nicht vor Schmerz aufzuschreien, da diese Dinger auch noch Widerhaken hatten. Nach der zweiten Dorne ließ er das Ganze besser und nahm sie vorsichtig über seine Schulter.
„Besser, wenn Komui die restlichen Dornen rausholt.“, meinte er. „Hat sie das gemacht?“
„Nein…“, gab sie zu.
„Wer dann?“, wollte er von ihr wissen, während Akio sie heimtrug.
Akina sank ihren Kopf und sah zu Boden. Sie wollte es sagen, hatte anderseits aber auch Angst, dass man die Drohung wahrmachte. Es war nicht nur wegen Akira, sondern auch wegen Akio.

Zuhause angekommen setzte Akio sein Mädchen im kleinen Arztzimmer von Komui ab. „Du sagst mir jetzt, was Sache ist, egal was es ist.“
„Und was ist, wenn ich dadurch dich und eine dir wichtige Person in Gefahr bringe?“, murmelte sie leise.
Akio verschränkte seine Arme vor die Brust und grinste nur. „Es ist gefährlicher, wenn du gar nichts sagst, ich werde euch alle aus der Scheiße herausziehen und das schwöre ich bei meinem Leben.“, versuchte er seine Freundin zu beruhigen, woraufhin sie zu ihm aufsah und er nur weiterhin lächelte.
„Auch wenn mich jemand damit erpresst hätte, dass es dir und deiner Schwester, die entführt worden ist, das Leben kosten würde, wenn ich darüber erzählen würde?“, wollte sie sichergehen.
Vorsichtig legte der Halbdämon seine Hände auf ihre Schultern. „Glaubst du wirklich, man würde meine Schwester in Frieden lassen, auch wenn man nichts dagegen tun würde? Ich glaube nicht. Sie wollen doch dann etwas Bestimmtes von ihr.“
Die Braunhaarige musste zugeben, dass er recht hatte. Eigentlich war sie in solch Situationen immer ruhig und gelassen, aber ihr stieg alles über den Kopf, was wohl an der Schwangerschaft liegen musste. „Ein Akuma des 3. Levels und ein weiblicher Dämon haben deine Schwester mit sich mitgenommen. Das ist alles meine Schuld, weil sie mich beschützen wollte und sie sich nicht einmal wirklich wehrte, nur damit mir nichts passieren würde. Und wenn sie nicht mitgegangen wäre, hätten sie auch deine Sis getötet, um aus ihr ein Akuma zu machen.“
Der Halbdämon nahm die Hände seiner Liebsten und gab ihr einen kurzen Kuss. „Du trägst keine Schuld. Du hättest dasselbe für sie getan, nicht wahr?“
„Na gut, du hast ja recht.“, seufzte die Braunhaarige und ohne, dass sie es bemerkten, war auch Allen mit Hayate und Lucy danebengestanden.
Beide fuhren nur völlig zusammen, als Allen mit der linken Faust auf den Tisch einschlug, der sogar in sich zusammenbrach. Dass man den Weißhaarigen so sah, war nun wirklich eine Seltenheit.
„Wir werden sie finden und machen diese beiden Feinde kalt.“, brummte Allen nur zynisch.
„Beruhig dich.“, versuchte Hayate ihn zu besänftigen.
„Schon gut.“, seufzte der Weißschopf und atmete einmal tief durch.
„Ich werde euch helfen sie aufzuspüren.“, kam es von Mara, die eben mit Kuro dazukam.
„Akina sollte aber zuhause bleiben.“, meinte Akio nur, da sie schließlich schwanger war.
„Dafür komm ich mit und helfe euch.“, entgegnete Lucy. „Denke zu sechst sollten wir eine Chance haben und Lenalee und Daike sind ja auch noch bei Akina.“
„Danke.“, seufzte die Dunkelhaarige nur.
Akio lächelte ein wenig und gab seiner Liebsten einen Kuss auf die Wange. „Wir werden unversehrt zurückkommen.“, schwor er ihr, woraufhin sie nickte, ehe sich die Jungs, Lucy und die beiden Dämonen auf den Weg machten.

Nach einer ganzen Weile erlangte ich mein Bewusstsein wieder und öffnete meine Augen. Jedoch sah ich eigentlich alles nur verschwommen, da ich meine Brille wohl verloren hatte. Auf dem Stuhl, auf den ich saß, konnte ich mich nicht wirklich rühren, da die Arme an den Armlehnen fixiert waren, genauso wie die Fußgelenke an den Stuhlbeinen und der Oberkörper an der Stuhllehne.
„Auch mal wach, hm?“, kam es nur von dieser grünhaarigen Dämonin, die mich an den Haaren packte und mich so zwang, in ihre Augen zu sehen.
„Denkst du jetzt echt, ich hab Schiss vor dir?“, fragte ich sie nur unbeeindruckt, woraufhin sie nur wütend gegen die Wand schlug und sie sogar ein Loch einschlug.
Ich fing nur an zu lachen, da auch das mich wenig beeindruckte, woraufhin sie mir nur einen Faustschlag auf die Wange verpasste und ich deswegen auch aus der Nase blutete und meine Wange anfing anzuschwellen.
„Mit Gewalt wirst du nicht weit bei mir kommen.“, erklärte ich ihr nur gelassen. „Was wollt ihr überhaupt von mir? Mein Bruder ist stärker als ich.“
„Das wissen wir, aber das Gräflein hat gesagt, dass Allen bei dir viel empfindlicher reagieren würde.“, grinste sie nur.
„Ach darauf wollt ihr also hinaus. Dann sagst du noch, Kina solle nichts den anderen sagen. Meine Güte, seid ihr Schwächlinge und Feigli-!“ Dieses Mal schlug sie mir direkt in die Rippen, wovon ich auch ein Knacken wahrnahm. Scheinbar hatte sie mir mindestens zwei bis drei Rippen gebrochen. Ich sollte aufpassen, was ich sagte. Nicht dass sie mir noch in den Bauch schlug und das Kind gefährden wollte ich nicht, schon alleine nicht wegen meiner großen Klappe.
„Wie mächtig wohl ein halbdämonischer Akuma wäre? Wie Allen wohl zerbrechen würde, wenn er dich sterben sehen würde? Du weißt sicher auch noch gar nicht alles über ihn.“
„Er und die anderen werden kommen, bevor ihr überhaupt was getan habt, da du sicher vorhast mich vor seinen Augen sterben zu lassen. Aber sie werden stärker sein, als ihr beiden. Und auch wenn ich nicht alles über ihn wissen sollte, ich liebe ihn trotzdem.“, sagte ich nur.
„Auch wenn er beispielsweise ein nicht menschliches Wesen in sich trägt?“, funkelte sie mich nur böse grinsend an.
„Und wenn schon, ich bin die letzte, die so etwas stören würde.“
„Auch wenn er dir das verheimlicht?“
„Er würde früher oder später mit mir darüber reden.“ Langsam nervte mich dieses Gör, mit ihrem Gelaber.
„Was macht dich da so sicher?“, wollte sie von mir wissen.
„Ich vertraue ihm, auf ihn ist immer Verlass.“ Ich zuckte nur zusammen, da die Fixierung an Füßen und Händen aus ihren dornenreichen Ranken bestanden und diese sich nun noch mehr unter die Haut fraßen, da es ihr scheinbar nicht in den Kragen passte, wie ich reagierte.
„Vertraust du ihm nicht ein bisschen zu viel?!“, schrie sie nur völlig wutentbrannt und schlug so sehr auf meinen rechten Arm ein, dass auch dort ein paar Knochen brachen und ich deshalb die Zähne zusammenbiss.
Bevor sie erneut auf mich einschlug, klirrte es auf einmal, als offensichtlich jemand durchs Fenster kam.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast