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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
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21.03.2017 1.232
 
Matt Jeevas

„Ich verstehe.“, meinte Rin nachdenklich. „Und jetzt möchte ich wissen, was ein Parasitentyp ist, Schneemann.“
„Wen nennst du hier Schneemann?!“, fragte Allen entsetzt.
„Immer der, der so doof nachfragt.“, grinste die Verletzte.
„Und das weil…?“
„Naja, wegen deinen weißen Haaren.“, erwiderte sie.
„Och komm.“, seufzte der Weißhaarige und sah das Mädchen nur mit einem ernsten Blick an.
„Also? Was ist Innocence und ein Parasitentyp?“, wollte Rin unbedingt von ihm wissen und sah ihn erwartungsvoll an.
Seufzend strich sich der junge Exorzist durch die Haare und erklärte ihr, dass Innocence die Waffe für Exorzisten war um die Akuma zu vernichten und dabei die gefangene Seele der Menschen zu befreien. Daraufhin erklärte er ihr auch, dass Parasitentypen ihr Innocence in eines der Körperteile hatten und diesen dann als Waffe nutzen konnten, woraufhin er auch seinen Arm zeigte, der einem Metallarm glich.
„Wie cool.“ Rins Augen strahlten förmlich. „Aber es scheint echt mehrere Sorten von Exorzisten geben, wie ich gehört habe.“
„Ja, zum Beispiel meine Freundin, ihr Bruder und meine Geschwister, die sind für Dämonen zuständig.“, erwiderte Allen.
„Und was sind dann Akuma? Was Dämonen sind, das weiß ich ja schon.“
„Es gibt da einen Grafen, der sich auch Millenium-Graf nennt und er sorgt eben dafür, dass sich Menschen wünschen können, dass ihre geliebten und nahestehende Personen ins Leben ‚zurückkehren‘ können, jed-“
„Meinst du etwa so ‘nen dicken und unförmigen Kerl, der total scheiße aussieht.“, hakte die Schwarzhaarige nach.
„Woher…?“
„Naja, als ich meine Eltern verlor, tauchte er komischerweise vor mir auf und fragte mich, ob ich nicht gern wollte, dass meine Eltern wieder ins Leben zurückkehren sollten.“, sagte Rin.
„Ach und was hast du geantwortet?“
„Es gibt doch keinen, der Menschen wiederbleben kann! Ich bin doch nicht so doof, dass ich darauf reinfalle, auch wenn ich emotional sehr niedergeschlagen war, dachte ich mir, dass das unmöglich sein muss, vor allem traue ich doch keinen Fremden, da meine Eltern auch immer sagten, ich solle keine Fremden trauen.“
„Du findest Leute doof, die das machen?“, fragte der Weißschopf.
„Schon, wer fällt denn auf so einen Trick herein? Wobei jeder anders reagiert, wenn man jemanden verloren hat.“, gab Rin schließlich zu. „Wieso? Du bist wohl mal auf den Trick reingefallen, weil du so fragst?“
Erwischt. Das Mädchen war gerade mal drei Jahre alt und schien für ihr Alter schon einiges zu wissen. Das war schon fast erstaunlich. „Und wenn es so war…?“
„Du schaust eh sehr sensibel aus.“, stellte das Kleinkind fest.
„Hey!“, rief Allen. „Eigentlich habe ich auch daher die Narbe und dieses verfluchte Auge, das mich die Seelen der Akumas beziehungsweise dessen Menschen sehen lässt, der darin gefangen ist.“
Der Weißhaarige erklärte dem Mädchen auch alles, auch was seinen Ziehvater in Verbindung zu seinem verfluchten Auge betraf und auch, dass ihn seine leiblichen Eltern verstoßen hatten, wegen seines Arms.
„Wieso wegen deinen Arm? Ich finde ihn cool.“, lächelte das Mädchen und musste sich aufgrund der Schmerzen setzen.
Das brachte Allen zum Lächeln. „Na du kannst ja auch nett sein.“
„Natürlich.“, sagte Rin. „Aber ich weiß nicht, ob es gut ist, hier zu bleiben… ich will nicht wieder solche grauenvollen Verluste machen.“
„Das wirst du nicht, wir können dich beschützen, zudem man hier auch nicht so einfach reinkommt.“, garantierte der junge Walker.
Das Mädchen hob ihren Blick und sah den Weißschopf an.
„Er hat recht.“, mischte ich mich ein. „Ich und Akio ziehen auch gerne Gefahr an, aber hier ist man echt sicher, also mach dir keinen Kopf.
„Na gut, ich versuch es.“, seufzte das schwarzhaarige Mädchen.

Zur selben Zeit machte sich ein rothaariger Jugendlicher auf dem Weg zu seinen guten bekannten L. Nur er wusste, wo er wohnte. Es war schon lange her, als er das letzte Mal bei dem Schwarzhaarigen war. Trotzdem kannten sich die zwei recht gut, da sie in einem Heim aufgewachsen waren. Während Ryuzaki am Liebsten in seiner Freizeit Tennis spielte, daddelte der Rothaarige lieber, wobei man eher das Umgekehrte bei den beiden vermuten würde. Immerhin war Ryuzaki es, der so Süßigkeitenvernarrt war und auch mehr nach Stubenhocker aussah, da er sehr viel arbeitete.
Als er vor der Tür stand, klingelte er, woraufhin ein schwarzhaariges Mädchen ihm die Tür öffnete, was ihn sehr verwunderte, da sein Kumpel sonst nie Besuch hatte, erst recht keinen, den der Rothaarige auch nicht kannte.
Er musste feststellen, dass die Jugendliche ziemlich ruhig blieb, jedoch ließ sie ihn trotzdem reinkommen.
„Ich bin Matt Jeevas und wer bist du?“, wollte er von der Schwarzhaarigen wissen.
„Melina…“, antwortete sie leise und ging gleich zu Ryuzaki.
Mittlerweile sah man schon einen rundlichen Bauch bei diesem Mädchen. „Er hat doch nicht schon ein Kind gezeugt?“, fragte sich der Rothaarige.
„Nein, das ist eine längere Geschichte, die ich aber jetzt nicht einfach erzähle, das soll, wenn dann Melina mal übernehmen.“, antwortete Ryuzaki.
Matt bemerkte, dass Melina sich an Ryuzaki klammerte, da sie scheinbar Angst vor ihm hatte.
„Vor Matt brauchst du keine Angst haben, er ist ein guter Freund von mir und ich kenne ihn schon seit meiner Kindheit.“, beruhigte der Schwarzhaarige sie.
„Okay.“, kam es nur von Melina.
„Wenn du schon da bist, könntest du ein paar Kleidungssachen passend für sie schneidern? Auch wegen der Schwangerschaft und so.“
„Ja, könnte ich.“, lächelte der Rothaarige. „Hast du ein Maßband da?“
Ryuzaki stand auf und holte ihm eines, jedoch wollte Melina den für sich Fremden nicht an sich heranlassen, weshalb der Schwarzhaarige die Maße nehmen musste, die er seinem Freund auch aufschrieb.
„Da mach ich mich dann heute Abend gleich ran.“, lächelte Matt.
„Und… wie viel kostete das dann?“, fragte Melina.
„Das lass mal meine Sorge sein, das mach ich so.“
Melina sah Matt an, der eine auffällige große Pilotenbrille auf dem Kopf trug.

Nana saß an einem Fluss im Wald und dachte über vieles nach. Sie musste zugeben, dass sie sich sehr einsam fühlte, zudem sie auch noch in einer Höhle hauste, die nicht gerade bequem war. Sie hätte gerne ein Zuhause wie Lucy, jedoch konnte sie keineswegs dorthin, da sich die beiden überhaupt nicht ausstehen konnten. Nach einer Weile stand die Rosahaarige auf und lief weiter. Sie beschloss in die Stadt zu gehen und da sie noch genug Geld übrighatte, das ihr ‚Vater‘ ihr hinterließ, konnte sie sich auch etwas Gutes zu essen kaufen. Ihr Essen machte sie immer über das Lagerfeuer, dass sie sich abends machte, wenn es kühl wurde.
Das Mädchen hatte sich wieder mal Schleifen um ihre Hörner gebunden, damit sie nicht damit auffiel und auch nicht gejagt wurde, da sie immerhin ein Diclonius war.
Als sie in der Stadt ankam und in einen Supermarkt ging, bemerkte sie eine Familie, die anscheinend ihren Spaß beim Einkauf hatte. Daher merkte sie, wie sehr sie ihren ‚Vater‘ vermisste. Jedoch wollte dieser nicht, dass sie zurückkäme, da es zu gefährlich für sie wäre. Noch dazu kam, dass Nana nicht ahnte, dass ihr Vater mittlerweile verstarb beziehungsweise umgebracht wurde.
Gerne hätte sie auch Freunde, die sie so nahmen, wie sie war und es ihnen auch egal wäre, wer oder was sie war. Solche Menschen gab es leider jedoch sehr selten, weshalb ihr es schwerfiel, überhaupt auf jemanden zuzugehen und zu versuchen, sich mit jemanden anzufreunden.
Nana schüttelte sich aus den Gedanken, als sie den Blick von der Familie wieder abwandte und ihren Einkauf fortsetzte. Nach einer Weile war sie auch fertig, hatte zwei Tüten voll eingekauft und machte sich auf den Weg zurück zu ihrer Höhle.
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