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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
6
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25.09.2016 1.092
 
Lucy noch immer sauer

Ich näherte mein Gesicht zu seinem und fing ihn an zu küssen. Er erwiderte diesen Kuss und legte die Arme um mich. Ohne ein Wort miteinander zu wechseln, küsste ich ihn weiter, legte meine Arme um seinen Hals und genoss seine Nähe. Ich war zwar noch immer etwas sauer, aber das beruhigte mich etwas. Und er war nicht der Typ dazu, zu lügen. Auch wenn er das mit Akina verschwieg. Aber er wusste es immerhin selbst noch nicht lange. Ich drängte ihn noch mehr zur Wand, indem ich mich an ihn klammerte und vergaß schon fast, dass ich angepisst war.
Ich glitt mit meinen Händen unter sein Oberteil, was ihm sehr gefiel, zudem ich ziemlich schön warme Hände hatte. Völlig vertieft zog ich sein Shirt aus und ließ dieses einfach zu Boden fallen. Es entfiel mir, dass wir mitten im Flur vor der Küche standen. Auch Allen fiel es anfangs nicht auf, bis er mein T-Shirt von mir ziehen wollte.
„Du Akira…“, flüsterte er mir ins Ohr.
„Was ist denn? Ist das zu viel?“, wollte ich von ihm wissen.
Doch er schüttelte den Kopf. „Aber die Leute starren uns schon an.“
„Hm?“ Ich ließ meine Hände von ihm ab und sah mich um. Ich lief knallrot an, als ich feststellte, dass er rechthatte. Beschämt wollte ich gehen, doch er nahm mich einfach hoch und trug mich in sein Zimmer. Dort legte er mich aufs Bett ab und lächelte.
„Es tut mir echt leid…“, entschuldigte ich mich für diese eben peinliche Situation.
„Mach dir keinen Kopf.“, sagte er und kniete sich über mich. Daraufhin küsste er mich weiter und nahm mir das T-Shirt ab.
Daraufhin wanderte er mit seiner Hand zu meiner Wirbelsäule, dort wo der Öffner des BHs lag, den er auch schließlich öffnete und ihn von mir löste. Vorsichtig strich er mir über die Brust, was mich etwas rot anlaufen ließ. Als wir uns dann auch gegenseitig die Hose auszogen, fragte ich ihn zuerst nach einem Kondom, was wir so und so brauchten, da die Pille aufgrund meiner Tabletteneinnahme so gut wie nichts bewirkte. Er nickte und reichte mir eine Packung, die ich auch öffnete und um sein Glied stülpte. Daraufhin verwöhnte er mich weiter. Sein Kuss wanderte vom Schlüsselbein hinunter zu Brust, bis zum Bauch, bis er letztendlich zu meinem Geschlecht gelang.
Ich stöhnte etwas auf, aber genoss es. Irgendwie. Das war mein erstes Mal, weshalb das alles für mich völlig neu war. Dann verwöhnte ich ihn auch, indem ich das tat, was er bei mir eben machte. Auch er Genoss diese Zärtlichkeiten sehr und legte seine Hände vorsichtig auf meine Hüfte.

Nach einer Weile glitt sein Finger in mich, weshalb ich leicht zusammenzuckte. Dort erkundete er alles was ging und ließ seinen Finger irgendwann wieder raus. Daraufhin beschloss er sein Geschlechtsteil zu benutzen, um in mich zu stoßen, weshalb ich aufschrie und mich fest an ihn klammerte. Meinen Schrei ließ er verstummen, indem er mich küsste. Irgendwann lockerte ich meinen Griff, ungewollt hinterließ ich trotzdem einige Kratzspuren an seinem Rücken, was mir auch sehr leid tat und strich ihm sanftmütig über diese Spuren, was Allen zum Lächeln brachte.
Irgendwann ging er wieder aus mir und schlief völlig erschöpft ein. Lächelnd deckte ich ihn zu. Es war mitten am Tag, weshalb ich noch überhaupt nicht ans Schlafen denken konnte. Deshalb beschloss ich mich wieder anzuziehen und rückte meine Brille zurecht. Ich ließ Allen schlafen und ging noch ein wenig an die frische Luft.

Lucy saß draußen und versauerte vor sich hin. Sie war so wütend. Zudem wusste sie nicht, ob sie Melina nun hassen sollte oder nicht. Am liebsten würde sie sie… töten…? Wieso fiel man ihr wieder und wieder in den Rücken? Da vertraute sie erneut jemandem und wieder wurde sie verraten. Sie hasste es wie die Pest. Und dann wurde sie hier aufgenommen. Bei Hayate… ihrem Kindheitsfreund. Aber auch auf ihn war sie stocksauer. Auch er ließ sie damals einfach fallen. Warum wollte er jetzt auf einmal, dass sie wieder bei ihm war? Sicher wollte er sie für seine Zwecke benutzen oder so ähnlich. Die Rosahaarige stand vom Boden auf und ein wenig durch die Gegend. Sie wusste gerade echt nicht weiter. Sollte sie gehen? Das wäre doch eigentlich das Beste, was sie tun konnte. Sie konnte sich eh nur auf sich selbst verlassen. Und einsam war sie eigentlich auch schon immer. Am liebsten würde sie Melina einfach vergessen. Sie war so wie jeder andere Mensch auch, die Wesen, die anders als andere waren, nach einer Weile in den Rücken fielen, wenn sie nicht mehr gebraucht wurden. Genauso fühlte sich Lucy. Jedes Mal wurde ihr Vertrauen erneut gebrochen. Sie bereute es schon sehr, dass sie Melina angefangen hatte zu vertrauen.
Nach einer Weile kam sie an einem nahegelegenen Wald an. Dort lief sie einen Fluss entlang. Nach kurzem hielt sie an und setzte sich an den Flussufer.

Gegen spät Abend wunderte sich Hayate, wo Lucy blieb. Er beschloss daher nach ihr zu suchen, jedoch blieb er eine Zeit lang erfolglos. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf und seufzte.
„Was willst du hier?“, ertönte eine Stimme hinter ihm, die ihm vertraut war.
Er drehte sich um und sah Lucy in die Augen. „Ich habe nach dir gesucht.“
„Weil?“
„Naja weil du einfach weggegangen bist, deshalb.“, erwiderte der Braunhaarige.
„Aha.“ Mit einem kühlen Blick sah sie den jungen Mann an.
„Kommst du wieder mit nach Hause?“, fragte er sie.
„Welches Zuhause?“
„Du kannst doch bei uns wohnen und das weißt du auch.“ Auffordernd sah der Kämpfer die Diclonius an.
„Für welche Zwecke denn?“
„Wieso ‚Zwecke‘? Ich mag dich, also darfst du auch bleiben.“
„Mhm. Und irgendwann fallt ihr mir in den Rücken, wie jeder andere auch, sogar Melina.“, meinte sie kühl.
„Nein, tun wir nicht. Außerdem ist das Mädchen dir doch nicht in den Rü-“
„Hat sie wohl! Und du damals auch! Also redet euch nicht immer aus!“, donnerte Lucy wütend und wollte gehen, doch er hielt sie an ihrer Hand fest. „Lass mich los.“
„Kann ich nicht. Bitte komm wieder mit zu uns.“, bat er sie.
„Was ist wenn ich jemanden von euch töte, hm?“ Sie sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
„Wirst du nicht.“
„Was macht dich da so sicher?“
„Ich weiß das.“, lächelte Hayate ein wenig. „Du hast mich ja jetzt zum Beispiel auch nicht mit diesen Vektoren angegriffen.“
Wutentbrannt sah sie ihn an. Doch er zog sie einfach mit sich mit. Seufzend gab sie nach. Aber irgendwie konnte sie es nicht… sie wollte nicht schon wieder enttäuscht werden.
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