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Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
24.01.2016
01.10.2019
64
79.074
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02.04.2016 1.198
 
Der zweite Diclonius

Zur selben Zeit ging Akio mit Akina noch eine Weile spazieren. Dieser Weg des Spaziergangs führte nach Hause zu Akio, da Akina beschloss, den Braunhaarigen nach Hause zu begleiten.
Mit einem breiten Lächeln oder schon eher Strahlen, sah Akio dieses wunderschöne, braunhaarige Mädchen mit diesen hübschen hellblauen Augen an. Beide blieben stehen und ihnen war auch egal, wie spät es schon war und dass sie den halben Weg noch vor sich hatten.
Vorsichtig trat Akio dem Mädchen einen Schritt näher und legte zärtlich seine Hände um ihre Wangen. Ein sehnsüchtiger Blick stach Akina in die Augen, was sie zum Lächeln brachte. Auch ihre Wangen nahmen eine rosige Farbe war und ihr Herzschlag wurde schneller.
Vorsichtig legte der braunhaarige Halbdämon seine Lippen auf die seines Traummädchens und fing sie an zu küssen. Seine Hände glitten langsam von der Wange hinunter zum Hals, bis zu ihrer Hüfte hinunter. Zärtlich drückte sich das Mädchen an den Halbdämon und erwiderte sein Kuss.
Gerade als Akio Akina noch fester an sich drücken wollte, wurde er von irgendwas zurückgezogen, sodass er gegen einen Baumstamm knallte. Er spuckte Blut, das auf den Boden klatschte. Er wischte sich das Blut vom Mundwinkel und richtete sich wieder auf.
Akina sah den Braunhaarigen erschrocken an und rannte sofort zu ihm, um zu sehen, ob mit ihm alles in Ordnung sei, jedoch wurde auch sie von irgendwas Unsichtbaren zurückgezogen und prallte auf einen Felsen auf.
Doch dann trat ein kleines, rosahaariges Mädchen zum Vorschein, das von der Lichtung des Waldes kam. Zwei Hörner zierten ihren Kopf, ihre Haare waren lang und schön. Dieses Mädchen schien gerade mal zehn Jahre alt zu sein, älter sah sie nicht aus.
Ihre Hände, die im Gesicht lagen, glitten nach unten. Dieses Mädchen fing an, krankhaft zu lachen, da sie anscheinend Spaß dabei hatte, Menschen zu quälen.
„Hab ich euch etwa gestört? Ihr seid ja echt niedlich!“, kicherte das gehörnte Mädchen.
„Wer zur Hölle bist du?“, wollte Akio von diesem Mädchen wissen, das nicht recht groß war.
„Ich bin Nummer 35.“, stellte sie sich vor.
„Hast du keinen Namen?“, hakte nun auch Akina nach.
„Ihr müsst meinen Namen nicht wissen.“, murrte die Rosahaarige genervt, jedoch mit einem mürrischen Grinsen, „Jedoch solltet ihr mir besser sagen, wo ich die Königin der Diclonius finde.“
„Bitte was?“ Verwirrt sah Akio seine Freundin an.
Jedoch zuckte auch sie nur die Schultern, da sie keinen blassen Schimmer hatte, wovon dieses Mädchen sprach.
„Rückt schon raus mit der Sprache! Sie wurde mit einem Menschen gesehen, also könnte es auch gut sein, dass ihr sie versteckt!“ Nummer 35 wurde langsam ungeduldig und wurde sauer. Erneut griff das Mädchen mit ihren unsichtbaren Armen an, die sich auch Vektoren nannten. Wie viele dieser Arme waren das? Akio und Akina wurden mehrmals von diesen Armen getroffen, weshalb sie einige schwere Wunden davontrugen.
Doch Akio sprang wieder auf und zog sein Schwert. Flammen umhüllten sein Körper, seine Ohren wurden noch viel spitzer als normal, seine Zähne wurden zu Reißzähne und auch seine Waffe stand in blauen Flammen. Sofort ging der Halbdämon auf das Mädchen los und ordnete sie zu einem Dämon zu.
Doch Akio kam nicht mal ansatzweise dem rosahaarigen Mädchen nahe, da er sofort von ihren Vektoren gut zwanzig Meter davon geschleudert wurde, wo er schließlich in einem Gebüsch aufkam.

Akina trat einige Schritte zurück, jedoch dachte sie nicht daran, den Kürzeren zu ziehen. Zudem hatte sie wohl eh keine Chance ihr zu entkommen, da ihre unsichtbaren Arme einfach viel zu lang und zu schnell waren. Noch dazu kam, dass sie so viele von diesen Armen hatte. Dies waren sicher über zwanzig, wie viele wusste Akina jedoch nicht.
Die Braunhaarige machte sich ein wenig Sorgen um den Halbdämon und hoffte, dass es ihm gut ging.
„Wir wissen nicht, wo diese Person steckt, die du suchst.“, erklärte Akina, die sich ziemlich sicher war, dass das Mädchen kein Dämon war. Sie musste irgendwas anderes sein. Aber hier stellte sich die Frage, was?
So hilflos und völlig ausgeliefert hatte sich Akina schon lange nicht mehr gefühlt. Zu dem Zeitpunkt, als Nummer 35 die Braunhaarige angriff, erhob sie einen langen Holzstock, jedoch brachte das überhaupt nichts. Ohne Probleme zerschnitt das rosahaarige Mädchen das Holz in hunderte Stücke.
„Dann werde ich dich töten! Das wird ein riesen Spaß machen. Was reiß ich dir zuerst aus? Deine Arme? Oder Beine? Oder soll ich mit Fingern und Zehen anfangen?“  Das Mädchen lachte amüsiert und packte Akina mit ihren Vektoren und hob sie so hoch in die Luft. Akina hatte keinerlei Chance sich zu befreien.
Doch da kam Akio von hinten auf das kleine Mädchen zugerannt und erhob das Schwert gegen sie. Problemlos wehrte das Mädchen seine Waffe ab und schleuderte Akio erneut gegen einen Baumstumpf.
„Du darfst gerne zusehen wie ich ihr die Glieder ausreiße.“, lächelte die Gehörnte.
„Du Miststück wirst gar nichts tun!“, schrie Akio laut durch den Wald, sodass sogar die Vögel aufschraken und davonflogen.
„Du kannst sie doch nicht mal beschützen, weil du keine Chance gegen mich hast.“, lächelte das Mädchen amüsiert.
Akio rappelte sich wieder auf und musterte das unbekannte Mädchen. Sie war sehr mager und zitterte, wenn sie auf den Beinen stand. Anscheinend hatte sie weniger körperliche Kraft, dies würde Akio zu gern ausnutzen, jedoch standen ihm ihre Vektoren im Weg, die ihn nicht mal in der Nähe des Mädchenkörpers ließen. Doch bevor Akio überhaupt eingreifen konnte, hörte er nur noch ein Knacken und den Schrei von Akina. Anscheinend hatte Nummer 35 ihr einige Knochen des linken Arms gebrochen.
Akios rechtes Auge zuckte vor Zorn und ging erneut auf das grausame Mädchen los. Jedoch wurde er erneut von Vektoren weggezogen, die jedoch nicht von der Kleinen kamen, sondern von wem anders.

„Lass das Mädchen los, du hast mich doch gesucht und hast dadurch was du wolltest.“ Eine düstere Gestalt trat vom Gebüsch hervor. Sie erhob ihren Kopf und sah Nummer 35 mit einem mordlustigen Blick an.
„Lucy, da bist du ja!“, grinste das kleine Mädchen und ließ Akina von gut fünf Meter Höhe wie einen heißen Kartoffelsack fallen. Doch Akio konnte sie noch rechtzeitig auffangen.
„Noch mal so eine… ich glaube wir sind tot…“, rechnete Akio schon mit seinem und Akinas Leben ab.
Lucy wusste, dass dieses Mädchen auch für sie gefährlich werden konnte. Die Vektoren des Mädchens waren zirka elf Meter lang und hatte sechsundzwanzig von diesen Armen. Lucy hingegen hatte nur vier dieser durchsichtigen Arme und ihre hatten auch nur eine Länge von gut zwei Metern. Andererseits waren Lucys Arme viel kräftiger, was einfach daran lag, dass sie die erstgeborene der Diclonius war.
„Verschwindet!“, befahl Lucy Akio und Akina.
„Was?“, kam es von Akio und Akina wie aus einem Mund.
„VERSCHWINDET!“, wurde die ältere Diclonius noch lauter und sah dabei ihre sadistische Gegnerin an.
Akio nickte, um ihr damit zu zeigen, dass er verstand und verschwand mit Akina so schnell es ging. Da um diese Zeit kein Arzt mehr offen hatte, beschloss er, zurück zum schwarzen Orden zu gehen um seine Liebste zu Komui zu bringen, der sich um ihren gebrochenen Arm kümmern konnte. Zudem waren die beiden sehr schwer verwundet.
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Nummer 35 (Mariko): http://images6.fanpop.com/image/photos/36000000/Mariko-image-mariko-36088041-1024-768.jpg
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