Different Exorcists (half Demon)

von -Mizuki
GeschichteAllgemein / P18
24.01.2016
25.03.2019
40
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Vorwort:

Dies ist eine FanFiction anlehnend an die FanFiction von der Autorin Narisu. Nur wird diese FF in Sichtweise Akiras geschehen und wird dadurch auch in vielen Punkten abweichen. Die Ideen kommen von uns beiden (mir und Narisu) und ich möchte darauf hinweisen, dass ich mich mit ihr abgesprochen habe, dass ich diese Story mit ihrer Erlaubnis in Akiras Sichtweise schreiben darf.
Und einige Hinweise: Kuro wird hier weiblich sein, obwohl er im Anime/Manga eigentlich männlich ist. Aber hier gefällt Kuro mir weiblich besser. Zudem ich auch anfangs dachte, Kuro sei weiblich, aufgrund dessen Stimme.
Akio übernimmt die Rolle von Rin Okumura, auch von anderen Charakteren kommt es vor, dass OCs Rollen anderer Charaktere übernehmen. Also ist diese FanFiktion auch eine Mischung aus OCs und schon verfügbare Charaktere. Eigentlich bleibt nur Allen Walker unverändert, ansonsten lasst euch überraschen.
Viel Spaß bei der FanFiction in anderer Sichtweise.

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Prolog

3 Jahre zuvor…

An einem friedlichen Vormittag spielte ich zusammen mit meinen beiden Brüdern draußen im Garten. Während wir draußen ein wenig Fangen spielten, kochte unser Vater, zumindest Adoptivvater, uns etwas zu Essen.
Auch mein älterer Bruder, Akio, kochte sehr gerne. Das obwohl er erst zwölf Jahre alt war.
„Hey, Brillenschlange!“, rief mein braunhaariger Bruder grinsend und schubste mich ins Gebüsch, „Hab dich!“ Akio lachte.
Ich rappelte mich wieder auf und schob mir die Brille wieder zurecht. „Du bist ein Idiot. Außerdem hasse ich das, wenn du mich Brillenschlange nennst!“, fuhr ich ihn an.
Verzweifelt seufzte mein anderer, ebenfalls älterer Bruder. Er war nur wenige Monate jünger als Akio. Das lag daran, dass Daike nicht unser leiblicher Bruder war, sondern unser Adoptivbruder. Wobei, wir waren eher seine Adoptivgeschwister. Sein leiblicher Vater hatte uns adoptiert. Was mit meinen und Akios richtigen Eltern war, wussten wir nicht. Es gab nur einen, der dies wusste. Unser Adoptivvater. Aber wir wussten auch nicht, dass er es wusste. Wahrscheinlich konnte er es uns einfach noch nicht sagen, weshalb auch immer. Wenn wir ihn immer fragten, was mit unseren Eltern sei, sagte er immer, er wüsste dies nicht.
Jedenfalls waren wir froh, dass wir eine Familie hatten, auch wenn Daike und unser Vater nicht unsere leibliche Familie war. Akio hatte diese blöde Angewohnheit ihn immer ‚Alter‘ zu nennen. Wobei ich ihm dies schon ziemlich gleichtat. Da war eher unser Bruder Daike genervt davon, aber lieb hatte er uns dennoch. Und wir hatten ihn ebenfalls lieb.
So klopfte ich mir den Dreck von meiner Kleidung und putzte meine Brille, die aufgrund des Stoßes meines Bruders dreckig wurde, wie meine Kleider.
Nachdem die Gläser wieder sauber waren, setzte ich mir die Sehhilfe wieder auf und seufzte genervt.

„Wir sollten rein zu Vater, sicher ist das Essen gleich fertig.“, meinte ich schließlich.
Akio und Daike nickten einverstanden und folgten mir ins Haus. Wir wohnten ziemlich friedlich. Zum Glück nicht mitten in der Stadt. Es war ein nettes, ruhiges Dorf, das von der Natur umgeben war. Zwar führten auch Straßen durch das Dorf, aber nicht so, dass man an den Abgasen der Fahrzeuge erstickte. Und man konnte die Vögel noch zwitschern hören.
„Wie seht ihr denn aus?“, grinste unser Vater, als er uns erblickte.
„Akio hat meinen müssen, uns wieder herum zu schubsen, dieser Blödmann.“, erklärte ich.
„Naja, mit einer Blondine kann man es ja machen.“, grinste Akio sarkastisch.
Ich wollte ihm in diesen Moment in die Weichteile treten, jedoch zog mich Daike von ihm weg.
„Geht das auch einmal ohne… das hier?“, wollte der Rothaarige von uns wissen.
„Nö.“, verneinten ich und mein Bruder wie aus einem Mund.
Seufzend ließ sich Daike auf den Stuhl nieder und fing an, etwas zu essen, da Vater auch schon den Tisch gedeckt hatte.
„Esst auch lieber mal was und das bitte ohne Diskussion.“, bat uns Vater.
Widerwillig nickten wir und setzten uns auf den Stuhl. So aßen wir das Gericht, was uns Vater zubereitet hatte. Heute gab es Sushi.
Nach dem Essen halfen wir unseren Vater beim Tisch abräumen, zudem er auch zu seiner Arbeit musste. Er vertraute uns so sehr, dass er uns sogar allein zuhause ließ. So klein waren wir nun auch wieder nicht, dass wir noch einen Babysitter bräuchten.

Nach einer Weile merkte man Akio an, dass er ziemliche Langeweile hatte. Da überlegte er, uns eine Nachspeise zu machen, woraufhin er in den Keller ging, um dort nach Sachen zu suchen, die er für das Dessert benötigte. Gerade als er die nötigen Zutaten holen wollte, entdeckte er eine Kiste, die sonst immer mit einem Tuch verdeckt wurde. Heute war dies jedoch nicht der Fall. Eigentlich hatte es ihn schon immer interessiert, was sich darin befand. Wenn sein Vater schon nicht da war, da könnte er doch auch mal einen Blick hineinwerfen, was er daraufhin auch tat. Darin befand sich ein Schwert, das sich auch in der Scheide befand. Eine Weile lang musterte er diese Waffe, jedoch zog er das Prachtstück nicht. Er legte es wieder zurück in die Kiste, schloss diese und wandte sich wieder dem Regal voller Essens- und Trinkvorräte zu. Jedoch musste er feststellen, dass die meisten Zutaten, die er brauchte nicht vorhanden waren.
Akio kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf und verließ daraufhin wieder den Keller. Er ging zu seinen beiden Geschwistern und fragte die beiden, ob sie nicht Lust hätten, mit ihm einkaufen zu gehen, da Vater auch etwas Geld zurückließ, das wir benutzen durften.
Einverstanden nickten wir. Falls unser Vater früher nach Hause kommen sollte, hinterließen wir ihm ein Zettel, wo Daike darauf schrieb, dass wir einkaufen gingen.

Eigentlich planten wir gar nicht, solange weg zu bleiben, jedoch bummelten wir nicht nur im Supermarkt herum. Ich bemerkte, wie sich etwas in meiner Tasche rührte und auf einmal ein Kopf einer Katze hinausragte.
„Huch, Kuro, was machst du denn jetzt hier?“, fragte ich die dämonische Katze.
„Ich wollte unbedingt mit! Ihr könnt mich doch nicht alleine zuhause lassen.“, klagte Kuro.
So schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen. Kuro hatte Vater vor einigen Jahren gefunden und war seitdem auch bei uns zuhause.
„Sicher willst du auch diese Katzenminze mit Wein, nicht wahr?“, grinste Daike.
„Ganz genau!“, bestätigte der schwarze Dämon.
„Du weißt aber, dass wir an noch keinem Alkohol kommen.“, vermieste ich die Stimmung des Katzendämons.
Sie schwieg eine Weile. „Aber…, hm, daran habe ich leider nicht gedacht.“
„Sicher hat Vater noch Wein zuhause, da reicht es, wenn wir uns Katzenminze kaufen.“, schenkte mein braunhaariger Bruder der Dämonin Trost.
„Juhu!“, freute sich Kuro und verkroch sich wieder in meine Tasche, damit sie nicht aus den Laden rausgeworfen wurde, wo wir reingingen um die Minze zu kaufen.
Nachdem auch das erledigt war, machten wir uns auf den Heimweg, worüber ich relativ froh war. Ich war immer ziemlich schnell geschafft, irgendwie wollte mein Kreislauf nie so wirklich. Da fragte ich mich manchmal, wie meine Brüder es aushielten, solange herumzulaufen. Nachdenklich zog ich meine Zöpfe wieder zurecht und war erleichtert, als wir schon an dem Gehsteig entlangliefen, der zu uns nach Hause führte. Irgendwie war keine Menschenseele hier unterwegs.
Und es roch nach Ärger. Nach großen Ärger. Wir betraten unseren Garten und fanden unseren Vater, der nur nach Hause gehen wollte, blutüberströmt vor der Tür auf. Ich merkte, wie mein ganzer Körper taub wurde, ich auf einmal kein Wort mehr herausbrachte. Mir wurde schwarz vor Augen und brach regungslos zusammen. Dies musste mir wohl zu viel gewesen sein.

Akio und Daike bemerkten einen jungen Mann, der ein wenig dämonisch aussah. Auch Kuro warnte die beiden vor diesem Typen. Kuro kroch aus meiner Tasche und nahm ihre große Gestalt an um diesen Typen aufzuhalten, nachdem er versuchte, auf die Jungs loszugehen. Da fiel Akio das Schwert ein. Er stürmte in das Haus hinein, hinunter in den Keller. Kurz darauf kam er mit dem Schwert wieder. Er  zog es. Wut und Hass brannte in ihm auf. Wortwörtlich. Denn er stand in Flammen. Nicht irgendwelchen, sondern blauen Flammen. Was Daike auffiel, das es nicht nur bei ihm so war, sondern auch bei mir. Der einzige Unterschied war, dass Akio ein schwarzer Schwanz wuchs und seine Ohren ungewöhnlich spitz verliefen. Genauso ähnlich, wie bei dem Typen, der unseren Vater auf den Gewissen hatte.
Gemeinsam mit Kuro brachte Akio ihn außer Gefecht, zumindest ergriff dieser die Flucht.
„Er war nicht der Mörder.“, meinte Kuro, nachdem sie wieder ihre normale Größe hatte.
„Wie meinst du das?“, wollte Akio von ihr wissen.
„Erkläre ich euch nachher, wir sollten deine Schwester ins Krankenhaus bringen.“, sagte die Dämonin.
Akio steckte das Schwert wieder in die Schwertscheide und musste feststellen, dass die Flammen wieder verschwanden. Nur sein Schwanz und diese Ohren blieben ihm erhalten. Aber für Fragen war auch später noch Zeit. Daike trug seinen toten Vater vorerst in die Wohnung hinein, damit keiner den Leichnam sehen musste. Der Rothaarige verlor einige Tränen, doch dies musste er sich für später aufheben, diese Trauer, die ihn erfüllte. Jetzt mussten sie mich erstmal ins Krankenhaus bringen.
Die Brüder wunderten sich schon sehr, wieso ich diesbezüglich zusammenbrach, da ich eigentlich ziemlich hart im Nehmen war, da wir schon einige grausamen Dinge sahen.
Akio und Daike waren sehr froh, dass ich sofort im Krankenhaus behandelt wurde, aber was genau mir fehlte, wussten sie nicht sofort.
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