Team LAKE Trailer

KurzgeschichteAbenteuer / P16
OC (Own Character)
23.01.2016
22.10.2017
4
5.050
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23.01.2016 1.260
 
Der Himmel war wolkenbedeckt, es war dunkel und man konnte nur wenig von der großen Stadt erkennen. Einige Häuser waren beleuchtet und auch die Straßenlaternen leuchteten, doch der Nebel war zu dicht um alles zu sehen. In der Ferne konnte man ein heulen vernehmen, ein Beowolfsrudel. Eine Gruppe von mehreren Männern ging durch die Straßen der Stadt und suchten nach potenziellen Opfern. Sie hatten Tiergliedmaßen, wie Hundeohren, Hörnern oder Katzenscheife. Faunas, Mitglieder des White Fang, das erkannte man an ihren Anzügen. Sie waren weiß, hatten Masken auf und das Zeichen des White Fang auf dem Rücken. Nur ihr Potenzieller Anführer nicht, dieser hatte braune Haare schwarzgraue Augen und einen Fuchsschweif. Er trug einen schwarzen Pullover mit dem Zeichen drauf und eine graue Hose. An dem Gürtel, den er trug war eine Waffe befestigt, man konnte nicht erkennen, was für eine Art Waffe es war aber sie schien gefährlich zu sein. Gerade versuchte ein alter Mann in sein Haus zu flüchten, als er von zwei der Männer gepackt und zum Anführer geschleppt wird. „Na alter Mann?“, sagte dieser mit abfälligem Ton. „Hat man dir nicht beigebracht, dass man um diese Uhrzeit schon zuhause sein soll? He?“, der Mann stammelte leise und die Angst vor den Faunas war in seinen Augen zu sehen. „Boss, ich glaube der Kerl hat Angst vor uns!“, sagte einer der den Mann festhielt. „Ha! Das ist auch gut so!“ „B-bitte verschont mich…“, flehte der Mann. „Habt ihr das gehört?! Wir sollen ihn verschonen, hat er gesagt?! Haha!“, sagte der Braunhaarige Faunas und die anderen lachten. Der Anführer schlug den Mann in die Margengrube und dieser hustete laut auf. „Los gib uns deine Lien! Her mit dem Geld!“, befahl er den Mann. Dieser zückte langsam und zitternd seine Brieftasche. Der Fuchsfaunas griff diese und nahm alles Geld heraus. „Pah! Viel hat der alte Knacker ja nicht gerade! Los schafft ihn weg!“, befahl er seinen Gefolgsleuten. Just in diesem Moment schellte ein Pfeil zu Boden. Der Anführer schaute in die Richtung aus die er kam und erblickte die Gestalt eines Mädchens, ihr Gesicht mit einer weiß lila Maske verdeckt. „Tch, Abschaum! Warum vergreift ihr euch an einem alten unschuldigen Herrn?“, sagte dieses Mädchen und sprang mit Leichtigkeit von dem Dach eines Hauses. „Das geht dich’n Scheiß an, Schlampe!“, sagte der Braunhaarige und griff zu seiner Waffe. „Deine Ausdrucksweise solltest du woanders anwenden und nicht einer Dame gegenüber.“, sagte die angesprochene. Der Faunas gab einen Abfälligen Laut von sich und ging auf das Mädchen zu. „Du bist keine Dame! Ne lästige kleine Göre bist du!“, sagte er.

Nun ging das Mädchen ins Licht einer Straßenlaterne und man konnte ihren ganzen Körper erkennen. Sie hatte dunkelbondes Haar, welches zu einem Zopf gebunden war, da es sehr wellig war. Sie trug einen lila Schal um den Hals, welcher heroisch im Wind wehte. An ihrem rechten Ohr war ein Kreuzohrring befestigt.  Sie war einen Kopf kleiner als der Faunas und trug ein weißes Hemd mit lila Knöpfen, eine lange lila Hose welche in ihren weißen Stiefeln mit lila Schnüren steckte. Sie hielt in ihrer linken Hand einen lilagrauen Bogen, welcher wohl aus Metall bestand und in ihrer Rechten einen Pfeil mit blauer Spitze. Sie zeigte mit den Pfeil auf die White Fang Mitglieder. „Wagt es ja nicht, den alten Herrn nochmal weh zu tun!“, rief sie und der Mann sah dankend zu ihr. „Und was willst du machen, wenn wir es doch tun?“, fragte der eine, der ihn festhielt gehässig. „Dann wird euch die gerechte Strafe ereilen!“, sie lachten und der Anführer gab das Zeichen, dass sie ihn nochmal boxen sollten. Die Mundwinkel des Mädchens zeigten nach unten und sie spannte ihren Bogen. Sie zielte zuerst auf einen an der Seite stehenden Faunas, grinste und drückte auf einen Kopf am Pfeil. Sie schoss ihn ab, traf ihn an der Schulter und ihn durch fuhren Blitze. „Ihre Pfeile sind mit Dust präpariert!“, rief einer. „Hab ich gesehen, Idiot!“, schnauzte der Anführer. „Lasst ihr den Mann jetzt los? Ich will niemanden verletzen!“, sagte sie Schützin, der braunhaarige Faunas lachte nur und ging mit seiner Waffe auf sie los. Sie wich ihm aus und sah, dass er eine Baseballschläger ähnliche Waffe besaß. „Tch!“, machte sie und ihr Bogen formte sich zu einer Hellebarde. „Ihr Abschaum wolltet es ja nicht anders!“, sagte sie und schleuderte den Faunas weit zurück. Sie traf ihn nur mit dem Stab der Waffe aber es tat ihm sicher ziemlich weh, denn er blieb erstmal liegen. Die anderen ließen den Mann los und holten ihre Schwerter heraus.

„Ziel erreicht.“, sie grinste. „Ich hoff‘ du hast’n guten Chirurgen, denn dein Gesicht wird gleich ziemlich hässlich aussehen!“, sagte einer und ging auf sie los. Er hielt sein Schwert mit beiden Händen und schlug von oben zu. Sie wich mit einem Sprung nach hinten aus und schlug blitzschnell von der linken Seite zu. Sie traf gleich zwei von den Kerlen und diese wurden gegen eine Wand geschleudert, sie blieben liegen. Wieder schlug sie nur mit dem Stab zu. Diesmal gingen gleich drei von ihnen auf sie los und sie wich zwei aus, doch wurde von einem schwer an ihrem linken Arm getroffen, ihr Hemd wurde zerrissen und es wurde blutrot. „Mist…“, dachte sie und schlug den Faunas weg, der sie getroffen hatte. „Was würde Lion jetzt machen?“, fragte sie sich selbst und hielt sich den Arm. Es waren noch drei von ihnen übrig, der Mann hatte sich schon aus dem Staub gemacht und Polizei gab es hier wohl nicht. Sie gingen wieder auf das Mädchen los. Sie wich ihnen mühsam aus und traf einen. Nun stand auch der Anführer wieder auf und sie fühlte sich ein wenig verloren. „Boah! Du kleine Schlampe, das wirst du bereuen!“, rief er und spuckte einen seiner Zähne aus. Dieser lag nun mit Blut auf dem Boden. Er knackte mit seinen Fingern und schritt auf sie zu. Gerade als er zuschlagen wollte, hielt ihn ein grauweißer Speer davon ab. Dieser Leuchtete grell auf und als die Faunas wieder sehen konnten war das Mädchen nicht mehr am Boden.

„Lion!“, rief sie glücklich als sie ihren kleinen Bruder sah. „Du sollst doch keinen Unsinn anstellen…“, sagte er genervt und lies seine Schwester auf einen Dach nieder. Auch er trug eine Maske, doch seine war grauweiß. Er hatte hellblonde Haare und war viel größer als sie. Er trug ein graues Halstuch und ein weißes T-Shirt mit der lila Aufschrift: „Violet Weapons Cooperation“ Er trug auch eine graue Hose mit weißblauen Flammen drauf und schwarze Schuhe. „Tut mir leid… aber ich wollte den Menschen hier helfen, sie werden so von dem White Fang unterdrückt, da konnte ich nicht anders.“, entschuldigte sie sich. „Okay, okay… wenn wir schon mal hier sind sollten wir nicht lange fackeln und es zu Ende bringen.“, sagte er und grinste leicht. „Gut!“, das Mädchen stand wieder auf und sprang mit ihrem Bruder vom Dach. Das Auftauchen ihres Bruder verlieh ihr neue Kraft und die beiden griffen die White Fang Mitglieder an. Die drei Gefolgsleute waren schnell erledigt, indem der Junge sie mit seinem Speer traf und sie nicht mehr aufstanden. Das Mädchen kümmerte sich um den Fuchsfaunas und dieser war ziemlich sauer auf sie. Er griff sie schnell und voller Wut an, doch sie parierte seinen Schlag. Sie schaffte es, seine Waffe wegzuschleudern und schlug ihn heftig gegen sein linkes Bein. Der Anführer humpelte ein paar Meter und schon war die Polizei zur Stelle und nahm ihn Fest. „Vielen Dank für ihre Hilfe.“, sagte der Polizist als die beiden so schnell verschwanden, wie sie gekommen waren…
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